Beiträge von Nachtwächter

    naja, die 11,70€ Lehrgeld für diesen Schrott lassen sich sicher verschmerzen, da haben andere viel mehr Lehrgeld bezahlt. :D

    Es ist nicht Sinn der Sache, laufend Lehrgeld zu bezahlen.
    Das Ziel sollte sein, sich soviel Wissen anzueignen, dass man bei den Grossen mitpinkeln kann.
    N.

    (Ich wurde nicht übers Ohr gehauen, sondern hab leider „Mist“ zu teuer gekauft..)

    Willkommen [smilie_blume] .
    Kenne keinen, der immer alles richtig gemacht hat.
    Nur einen Fehler darf man nicht 2x machen.
    Bist hier in bester Gesellschaft auch wenn der Ton mal etwas rauer ist. [smilie_happy]
    N.

    Moin,
    schwieriger ja, aber definitiv nicht unmöglich. Das ist wie auf dem Schwarzmarkt: Da muss man halt mehr auf den Tisch legen, dafür bekommt man auch das Gewünschte ;) "Schwarzmarkthändler" lieben auch Arbitrage-Geschäfte!


    Grüße
    Goldhut

    Man sollte mal über den Tellerrand schauen.
    Die EU ist eine Lachnummer was Exporte und Sanktionen betrifft. Alles nur schöngeredet.
    Der Russe hat Rohstoffe und der Chinese das nötige Know-How. Die können das alleine.
    Wenn ich bei meinem Zeug genau hinsehe steckt fast überall China oder Bangladesh drin.
    Auch beim Mercedes oder der Osrambirne. Made in Germany ist eine Mogelpackung.
    Glaubt irgend einer, dass sich die wirklich Grossen um das Gekläffe eines Stassenköters kümmern?
    N.

    "Bei uns 3,-€/10 Stk vom Hof."
    Richtiges Bio? Als gefüttert mit Biofutter, Freiland usw usw ...

    Natürlich Freiland!!!
    Die Viecher asseln hinter einem Elektrozaun in der Pampa rum, bewacht von ein paar Ziegen. Da hat Meister Reineke die Arschlochkarte. Mit renitenten Ziegen ist nicht zu spassen.
    Landleben halt, bin froh, dass ich den Städten den Rücken gekehrt habe.
    Und nun gibt es Holunderküchle. Die Holunderblüten hat meine Frau eben am Waldrand eingesammelt. Morgen werde ich Holundermet ansetzen, bei der Menge.
    Man muß nicht alles kaufen, wenn Mutter Natur ihr Füllhorn ausschüttet.

    N.

    Bioeier kosten mittlerweile zwischen 5 und 7 Euro/ 10 Stück!

    Bei uns 3,-€/10 Stk vom Hof. Bei Junghenneneier fürs selbe Geld 20 Stück.
    Man muß ja nicht im Supermarkt kaufen, wenn die Hühnerzüchter sich im Umland tummeln.
    Ach ja, Nudeln stellen die auch noch her, wie es sich gehört.
    Für Bio-Rohmilch muss ich nun nen Euro berappen, vormals 70cent.
    Es wird halt nichts billiger.
    N.

    Aber ich habe trotzdem meine Freude daran. Und es zählen ja die inneren Werte.

    So sehe ich das auch.
    Die Vicki ist gern gesehen und wird auch gern gekauft, egal ob jung, mit Schleier oder Krönchen.
    Das beste an den Teilen ist, dass sie in der Regel günstiger sind, als ein schnöder Willi II ob wohl mehr Gold drin ist.
    Ich bevorzuge die Sovereign da sie auch weltweit akzeptiert werden. Letztens bei den Griechen. Ein Willi hat nur ein Schulterzucken hervorgerufen und von Sovereign waren sie entzückt. Die wurden in Hellas zur Taufe verschenkt und in Ehren gehalten.(wegen dem heiligen Georg)
    N.

    Wenn ich mal bei Händlern bestelle, dann eigentlich nur bei solchen, bei denen ich weiß,


    daß diese die Münzen NICHT nach Jahren aussortieren. Da konnte ich auch mal z.B. einen


    10 $ Indian Head von 1907 (ohne Motto) zum "Normalpreis" ergattern.

    Kommt nicht oft vor, aber einen konnte ich auch zum Materialpreis ergattern. Leider nur einen häufigen, aber man nimmt halt was man bekommen kann.

    Gruß
    N.

    Richtig ist, dass jeder Käufer eine Schmerzgrenze hat bzw. diese zumindest haben sollte.

    Ich orientiere mich am Materialpreis. Das ist die grobe Richtung, aber ein paar Prozent mehr für exquisite Stücke sind immer drin. Nur lasse ich die Preise nicht in den Himmel wachsen.
    Bei numismatischen Stücken ist es natürlich anders. Aber auch da gibt es genügend Infos im Netz.
    Coinarchives und abgelaufene Auktionen zeigen die Richtung.
    N.

    ich habe bei einem Händler einige Victoria mit Wappen geordert, und werde da mal


    nach diesen Stempeln forschen.

    Mit dem ordern habe ich es nicht so.
    Die Jagd auf den Münzbörsen ist viel spannender. Da sind immer einige unterbelichtete Händler unterwegs, mit null Ahnung.
    Einer hatte ca. 50 Vrenelis im Angebot. Als ich die "besseren" Jahrgänge aussuchte, meinte dieser:"Ach da gibt es Unterschiede"? Meine Antwort:"Nicht wirklich"!
    Es ist nicht meine Aufgabe, einem Händler seine Ware zu erklären.


    Zurück zu den Sovereign. Die mit den Wappen wurden millionenfach geprägt und werden in der Regel aufpreisig gehandelt. Auf einer Börse in Stgt. habe ich trotz dem einen Händler getroffen, der St. Georg und die Wappen in einer wilden Mischung anbot. Die mit dem Wappen waren dann meine, zum Preis eines Georgs.
    Deine Franzosen sind erste Sahne :thumbup:
    N.

    Die Prägestempel wurden ab 1863 nummeriert um die Herstellung einer Münze bis zum Operator an der Prägemaschine zurückverfolgen zu können. Mehr Infos habe ich dazu nicht.
    Darüber hinaus kann auch ein Buchstabe an Stelle der Stempelnr. vorkommen, S für Sidney oder M für Melbourne. Ausserhalb von London wurde erst ab 1871 geprägt.
    Dann noch die Haarbänder:
    Das in Australien geförderte Gold war wegen seiner Verunreinigungen mit Antimon, Blei und Arsen zu spröde um direkt für Münzen verprägt zu werden. Der bei der Royal Mint angestellte Metallurgist G.F. Ansell fand eine Legierungsmethode um das australische Gold in einer prägetauglichen Qualität herzustellen. Um diese Legierungsproben kenntlich zu machen, wurde dem Haarband von Victoria eine zusätzliche Linie eingraviert.(Zitat)


    Wie gesagt, ein weites Feld.
    N.

    Der Sovereign von George V stammt aus der Prägeanstalt Pretoria in SA.


    Die Sovereign sind ein weites Feld, wenn man die Feinheiten beachtet inklusive der Stempel (die 25 unter dem Wappen).

    N.

    @Heike_Katrin

    Die Liesel habe ich aussortiert, weil schnödes Bullion. Trotz dem ein hübsches Stück.
    Meine Sovereign fangen bei der Vicki an und hören beim Schorsch auf.
    Bullion nehme ich als "Beifang" nur mit, wenn draufsteht was drin ist.
    Soll aber jeder so machen, wie er denkt, Hauptsache er/sie hat Freude daran.

    N.

    Nun ja, fein zerkleinert, verkleistert/verzuckert und dann mit edler Hefe versetzt, kommt schon mit etwas Geschick was feines raus. :thumbup: :whistling:

    Habe beim Brauen mit Mais rumexperimentiert.
    Na ja, geht so lala. Kam so Richtung Corona (Bier) rüber. Mais kann man als Beimischung verwenden, wie auch Reis, Hafer oder andere Getreidesorten.
    Viel interssanter sind die alten Getreidesorten, mit denen sich schon Neolitiker, Kelten und Germanen hergesoffen haben. (Kamut, Einkorn, Emmer). Wenn man noch ordenlich Honig beimischt, dann steppt der Bär.
    N.

    Moin,
    hat bei mir im Auktionssaal nicht immer geklappt :whistling: Wenn das Stück nur 3 mal überhaupt bekannt ist und davon auch noch 2 in staatlichen Museen liegen, dann gehen einem schon mal die Pferde Euros durch :D Es ist ja auch nur Papier... Aus diesem Grund lasse ich auch einiges durch einen Kommissionär meines Vertrauens bieten.


    Grüße
    Goldhut

    Erinnert mich an die beiden "Helfensteiner" Goldgulden aus der Sammlung Hermann 1999.
    Sind bei einer moderaten Taxe von 40k DM liegen geblieben, wärend häufigere Stücke die 100k gerissen haben.
    Seltenheit ist kein Garant für einen exorbitanten Preis.
    Gruß
    N.