Soweit bin ich bei dir, wobei bei dies für viele Branchen gilt, aber dass der vollkommen überzogene und überteuerte deutsche Automobilsektor in die Knie geht war aus meiner Sicht sehr offensichtlich.
Auch wenn die deutsch Liebe zum Auto immer hochstilisiert wurde, war der Trend zu wirtschaftlichen Fahrzeugen die letzten Jahre immer stärker zu sehen. Natürlich gab es Nischen und "eine kleine besondere Kundschaft" für deutsche Fahrzeuge, aber dort waren emotionale Gründe sicher vorrangig.
Für gewerbetreibende wurden die deutschen Fahrzeuge massiv subventioniert und hier spielte auch bei mir im Unternehmen lange: Deutsche Firma - Deutsches Fahrzeug!
Aber letztlich haben wir uns irgendwann für wirtschaftliche Fahrzeuge entschieden, zumal des Fahrzeug als Imagefrage immer uninteressanter wurde. Die deutschen Karren waren sehr schnell weg... hohe Betriebskosten und sehr unzuverlässig!
Wir haben hier noch einen Audi A1 (Neupreis ca. 35 T€), den meine Frau vor 4 Jahren unbedingt wollte. Das "Geldgrab" hat bisher immerhin knapp 20.000km geleistet und mehr Werkstatt als Straße gesehen. Jetzt gibt wohl der Motor auf - 1l Öl auf 100 Kilometer... laut VW/Audi-Insidern ist das normal!
Sicher war Corona ein weiteres Loch im löchrigen Schiffsrumpf der deutschen Automobilindustrie, aber dies hat den Untergang allenfalls bisschen beschleunigt!