Unglaublich dreist, aber erfinderisch wenn es ums Geld abstauben geht.
Pflegerin in Niederösterreich wegen Mordverdachts Erbschaftsbetrugs in Haft
Eine Pflegerin aus Niederösterreich befindet sich wegen des Verdachts des Mordes und des schweren Betruges in Haft. Die Frau soll durch Manipulationen das Vermögen ihres Klienten geerbt haben, wie die "Kronen Zeitung" am Sonntag berichtet. Ihre Anwältin, Astrid Wagner, bestätigt auf APA-Anfrage die Ermittlungen. Die Leiche des 2021 verstorbenen Pensionisten wurde exhumiert, weil neben dem Betrug auch Mordverdacht im Raum stand.
Die Pflegerin war seit 2017 bei dem Pensionisten im Wiener Umland beschäftigt. Ende 2020 soll die Frau laut "Krone" mithilfe eines Häftlings einen Doppelgänger engagiert haben, der ihrem bereits auf den Rollator angewiesenen Schützling ähnlich gesehen habe. Mit diesem soll die damals 37-Jährige und ihr Lebensgefährte zu einem Notar gegangen sein, um ein Testament zu ihren Gunsten aufzusetzen. Ein Schriftgutachten stellt später fest, dass die dort getätigte Unterschrift "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nicht die des Pensionisten war, schreibt die Zeitung.