Beiträge von thobaffin

    Mit Aktien und CFD Konstruktionen kenn ich mich ehrlicherweise überhaupt nicht aus.


    Von CFD-Dingern würde ich auch die Finger lassen.
    Letzten Freitag stand im Handelsblatt ein erschütternder Bericht über einen Studenten oder so, der 3200 Euro in eine CFD-Ding investierte um auf einen mini-kleinen Anstieg des Euro gegen den Swiss-Franken zu setzen. Da der Franken ja festgenagelt war und die Schwankungen minimal, nahm er ein CFD mit dem Faktor 400:1. Also damit bewegte er ein Volumen von über 1,2 Millionen !!
    Als Stopp nahm er 1,198.
    Womit kaum jemand rechnete, außer irgendwelche Leute bei JP Morgan, die Schweizer Notenbank verabschiedete sich vom festgezurrten 1,20 Euro-gegen-Franken-Kurs und der Euro schoss rasant nach unten. Das Dumme war nun, es verkaufte niemand Franken gegen Euro und der erste Stopp-Kurs konnte nicht bei 1,198 zustande kommen sondern erst bei 0,925 !! Damit war die Position fast 300.000,- Euro weniger wert, die nun geschlossen wurde und dieser Student muss nun diese gewaltige Differenz (!!) ausgleichen.
    So kanns gehen !!
    :wacko:

    Dieser Henry Littig war mir bisher unbekannt. Und wahrscheinlich hätte ich ihm 2012 eh nicht geglaubt - so wie wohl die meisten Anleger. Weil man sich nicht vorstellen kann was nicht sein darf.
    Er schrieb damals 2012: Daher sind diese 1200 $ mein erstes Kursziel. Und das sind immerhin ca. 30% weniger als heute!
    Wenn die Blase gänzlich platzt, dann geht`s anschließend in Schüben weiter auf zunächst 800 $.

    und aktuell: Mein langfristiges Kursziel von ca. 600-900 $ bleibt dennoch erhalten…
    Auch Goldaktien haben weiter an Wert verloren und sind trotz des Verfalls aus meiner Sicht nach wie vor krass überbewertet. Das „Kursziel“ für sehr viele Minengesellschaften bleibt weiterhin bei NULL!

    R E S P E K T !!! [smilie_blume]

    Das ist noch über Henry Littig zu lesen: Die einfache und logische Ursache für den ausgeprägten Prognoseerfolg an den Börsen sieht Henry Littig in seinem ausgesprochenen Realitätssinn. Zudem meidet er interpretierte Börsen- und Finanznachrichten und entwickelt stattdessen stets eigene Meinungen. Diese Meinungen weichen typischerweise extrem stark vom Finanzmainstream ab, was sich u. a. darauf zurückführen lässt, dass er für seine Meinungsbildung zyklische Abläufe aus der Biologie, Physik, Mathematik sowie aus allgemeinen menschlichen Verhaltensweisen in seine Prognosen einfließen lässt.


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    Jesus Maria und all die anderen (Schein-) Heiligen.
    Schon wieder ist eine Woche rum und nichts hat sich positives getan.


    Meine Ansage: Die Jahrestiefs sind im wesentlichen im Kasten, jetzt folgt erst mal ein Anstieg auf lächerliche 1140, dann gehts zum Herbst hin wieder auf Tauchstation. Das Höchste der Gefühle sind dieses Jahr knappe 1200.
    [smilie_happy]
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    Kenne Leute, sogar einige im Forum, deren Depot liegt über 400% im Plus. Seit Anfang das Jahres! Wohlgemerkt...


    Solche Leute gibt es, ... und diese bewundere ich sehr (das heisst, das was sie können - charakterlich können die aber sonst anders sein.)
    Aber wie schreibte einer kürzlich hier, über 90 oder 99% machen Verluste.
    Diejenigen die es einfach können, sind sehr sehr rar und was die einem vormachen kann man wohl kaum nachmachen - man muss das Talent dazu haben.
    Ich habe vor einigen Jahren mal so einen kennengelernt. Seine Methode konnte ich nicht nachvollziehen, schien irgendwie sowas wie Bauchgefühl zu sein, der hatte es einfach drauf. Wohnte allein in einer 200 qm-Wohnung mit Riesenterrasse. Nachdem er umzog löschte er leider seine E-Mail-Adresse, sonst hätte ich nochmal nachgefragt. So dümple ich jetzt immer knapp über Null. :wacko:
    400%, also das Fünffache in diesem Jahr kann man nur mit hochriskanten Derivaten erreichen - und wers nicht kann, dann auch alles verlieren.


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    20 - 30 Jahre Pause kann ich mir kaum vorstellen.
    Jemand hat doch mal einen chart mit dem möglichen Verlauf engezeichnet und der kann so ähnlich laufen wie DAX 2000 bis jetzt.
    Also Gold geht nach dem Tief genauso wieder rauf wie von 2008 bis 2011, dann wieder runter und danach erst ATH.

    ...... nun sind wir in Dollar halt bis unter 1100 gerutscht, jetzt schmieren wir noch ein wenig weiter ab und so um die 1000-1050 mit längerem Gezeter sehe ich dann wieder Land.


    Aber was ist, wenn es einen beschleunigten Abwärtstrend gibt. Im Tellerand-Thread habe ich einen zurechtgebastelten Chart eingefügt, der so eine Variante zeigt.
    Ist jedenfalls nicht unrealistisch, auch nicht dass Gold im Panikfall (Fernost-Handel) nächsts Jahr auf 700,$ abstürzt.
    Sag niemals nie ! - Man muss mit allem rechnen ! - Nur der Dax und Co. geht rauf, auch wenn es langsam absurd wird, angesichts der Europa-Schwierigkeiten (Griechenland-Milliarden sind alle futsch, Asylantenschwemme kostet langfristig viele Milliarden - alleine Bayern muss die Mittel für dieses Jahr auf 1,4 Mrd aufstocken - und wird für heftige Verteilungskämpfe sorgen).


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    Depot über 40% im Minus.


    Wenn man sich in vorausschauender Weisheit sich so ein Avatar-Bild aussucht, dann darf man sich nicht wundern.
    Aber 40% Minus geht ja noch - da kann ich mit ganz anderen Werten punkten. 8)



    Zitat

    Es bedarf vieler Rückschläge, um 2 schwierige Klippen zu meistern:
    -- Gewinne laufen lassen.
    -- Verlust begrenzen.


    Über diesen Ratschlag wundere ich mich schon lange. Wie soll man Gewinne laufen lassen, wenn man jederzeit mit einem Einbruch rechnen muss, erst recht in einem langsamen Aufwärtstrend oder so. :wacko: Ich gehöre wohl zu denen die es noch nicht begriffen haben.


    Wir nähern uns dem großen Kursziel von 800 -850$ bei Gold.


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    Die Charttechnik beim Gold scheint irgendwie zu versagen. Irgendwelche Zyklen haben bis jetzt dieses Jahr auch nicht wirklich gegriffen.
    Regelmäßig stimmt nichts mehr. Geht man nach dieser Logik/Unlogik, dann geht es nach einem Aufwärtshüpfer in den Herbst hinein nochmals in die Knie. Dann müssten aber sämtliche Indikatoren, richtig tiiiiief im Keller sein.



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    Ich kaufe nur noch sporadisch nach, weil jedes Mal ist es dann wieder günstiger.


    Als ob eine unbekannte Macht dein Kaufverhalten beobachtet und dann den Markt so lenkt, dass es für dich und viele andere am größtmöglichen unangenehm wird.


    Die Einschätzung von Finanzexperte Juan Eduardo Morales Veas, was man heute auf Goldseiten lesen konnte, mutet ja sehr erstaunlich an. :whistling: :wacko:


    Ach ja, hab ich ganz vergessen zu erwähnen, heute ist das Kurstief. Ab heute geht es die nächsten Wochen nur noch aufwärts! 8)