Ich weis nicht....überleben geht meiner Ansicht nur allein und extrem unauffällig...also nix mit kochen,duschen und so.
Sondern echt im Wald ab und zu nen zweihaxigen Hasen fangen ...
2015 war für mich eine persönliche Kehrtwende und der Beginn körperlicher Ertüchtigung und einiger Vorbereitungen die ich nicht weiter aufführen möchte.
Und glaub mir, ich habe seit dieser Zeit das ein oder andere wirklich beschissen ungemütliche Wochenende im Wald verbracht. Anfangs musste ich sowas auch öfter abbrechen, um hinterher nicht ernsthaft krank zu sein.
Im Sommer mag das noch halbwegs hinhauen (da sind stechende Insekten ein großes Problem), im Winter gehst Du nach spätestens einer Woche auf dem Zahnfleisch.
Ohne Feuer geht gar nichts und das exponiert einen zwangsläufig.
Und spätestens dann merkt man, wie überbevölkert dieses Land inzwischen ist und vor allem, dass es "den deutschen Wald" nicht mehr gibt, sondern einen Fleckenteppich aus zerschnittenen Waldstücken, von denen nur sehr wenige in Deutschland groß genug sind, um sich wirklich drin zu verstecken und auch mit einer Behausung in der Feuer gemacht wird (anders übersteht man auf keinen Fall den Winter) unentdeckt zu bleiben.
Und es gibt als Winter outdoor nichts schlimmeres, als diese nasskalte Scheisse die wir in Westeuropa dem Atlantikeinfluss zu verdanke haben.