Ich musste heute feststellen dass jemand, der bezüglich Klimawandel, Migration und Staat allgemein durchaus sehr kritisch ist, auch zu den Corona-Panikern gehört.
Inzwischen ist mir auch klar, warum. Die Propaganda setzt hier erstmals bei etwas an, das wirklich fast immer funktioniert: Der Angst vor dem eigenen Tod.
Genau darum geht es. Das ganze Solidaritäts-Gedöns und von wegen Triage vermeiden usw. ist bei den meisten vorgeschoben.
Klar, die eigene Triage soll vermieden werden aber genau darum, und nur darum geht es: Die wollen aus ihrer Sicht ihren eigenen Arsch retten.
Die haben Angst, dass es für sie selbst kein Beatmungsgerät mehr gibt. Nicht mehr und nicht weniger.
Daher auch diese Aggressivität gegenüber Abweichlern.
Das eine über Jahrzehnte zum Hedonismus erzogene Gesellschaft urplötzlich das Kollektiv wieder für sich entdeckt, ist natürlich Unsinn.
Es gab Umfragen, wonach Leute außerhalb der Risikogruppen ihr eigenes Risiko, schwer an Corona zu erkranken, maßlos überschätzen.
Klimawandel funktioniert nur bei einer Minderheit, da für die Masse viel zu abstrakt und ich bin wirklich der Überzeugung, dass es vielen mehr oder weniger egal ist wie die Welt nach ihrem Ableben aussieht.
Aber bei Corona geht es vermeintlich um ihren eigenen Arsch und genau das zieht.
Weil genau diese Erziehung zur Ich-Gesellschaft, mit Konsum als hauptsächlichem Lebenssinn und Verteufelung alles heroischen den Menschen in die Richtung prägt, panische Angst vor dem eigenen Tod zu haben.
Wir haben massenweise über 70 Jährige, die rannten schon vor Corona wegen jedem Scheiß zum Arzt, weil sie insgeheim Angst hatten zu sterben. Am Ende ihres biologischen Lebensalters.
Genau damit wurde die Gesellschaft für das, was wir jetzt erleben, sturmreif geschossen bzw. vielmehr geprägt.