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28.04.2004 10:00 UTC
Blutigste Unruhen im moslemischen Süden Thailands
Im moslemischen Süden Thailands sind bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Aufständischen bis zu 120 Menschen getötet worden. Die Behörden sprechen von den bislang blutigsten Unruhen in den drei Provinzen. Allein beim Sturm auf eine Moschee nahe Pattani wurden nach Angaben der Armee mindestens 34 Rebellen getötet. Die zumeist jugendlichen Aufständischen hatten bei einer koordinierten Aktion Polizeistationen und -kontrollposten überfallen. Minister- präsident Thaksin Shinawatra sagte, Polizei und Armee hätten nur geringe Verluste erlitten, die Angreifer seien nur leicht bewaffnet. Die Überfälle und Anschläge hatten im Januar wieder begonnen. - Das benachbarte Malaysia verstärkte die Grenztruppen, um ein Übergreifen der Auseinandersetzungen zu verhindern. Vorwürfe, in malaysischen Grenzdörfern werde Thai-Separatisten Zuflucht gewährt, wurden in Kuala Lumpur noch einmal scharf zurückgewiesen.