Pferde haben am Mageneingang einen Schließmuskel, der dafür sorgt, dass nichts, was einmal in den Magen gelangt ist, diesen wieder verlässt. Ausnahme: Bei der so genannten Graskrankheit wird dieser Schließmuskel gelähmt, so daß Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen kann. Es handelt sich dabei jedoch nicht um wirkliches ruckartiges Erbrechen. Bei einer anderen Krankheit, der Schlundverstopfung, würgt das Tier Futter, das sich im Schlund angesammelt hat, wieder heraus. Da es sich jedoch nicht um Mageninhalt handelt, liegt auch hier kein Erbrechen vor. Fazit: Pferde können nicht "kotzen".
Nun hoffen wir alle, daß die übrigen Ausführungen des Beitrags nicht auch ebenso wenig Wahrheit enthalten wie diese Metapher.
Rabbi