Zusatz zu Saturn/Neptun vom 05.01.2006 und falschen astrologischen Zuordnungen
Orpheus erfolglose Reise
Die langandauernde und deshalb in letzter Zeit oft zitierte Saturn/Neptun Konstellation, in dessen Zeitfenster wir uns immer noch befinden, und Währungskrisen mit sich gebracht hat, wird zur Zeit von vielen Astrologen zur Erklärung mannigfaltiger Ereignisse herangezogen. Auch ich behandelte sie schon des öfteren und schrieb im Vorfeld - wie Anfangs 2006 bereits darüber. Nun möchte ich nochmals darauf eingehen und den Unterschied zwischen astrologischen Deutungen anhand zweier Begriffe herausstellen.
Wertewandel zu Werteverlust.
Damals am 05.01.06 ging es um meine Sachkritik, zu dem von Claude Weiss dem Herausgeber von Astrologie Heute, veröffentlichten Jahresausblick für 2006. In meiner Kritik zu diesen Bericht stellte ich den Bezug her zu dem Intervall der letzten Saturn/Neptun Oppositionen 1936-1971-2007, indem ich auf den Unterschied zwischen Wertewandel - wie sie von AstrologieHeute gesehen wurde - und meiner Spicaversion: Werteverlust näher einging.
Ein Wertewandel ist bis Heute nicht eingetreten. Ein Werteverlust des US-Dollars aber schon, wenn man etwa den Verfall des US-Dollars in 2006/2007 gegenüber anderen Währungen oder Avisen zur Veranschaulichung heranzieht. Auch kann man in Anbetracht des Werteverlust von US-Immobilien im Nachhinein nicht gerade von einem Wertewandel, sondern doch viel eher von einem Werteverlust sprechen. Obwohl, gewandelt hat sich für US- Eigenheimbesitzer so einiges. Sie wohnen jetzt entweder unter der Brücke oder in Wohnwagen am Strassenrand. Ob man das aber positivistisch als Wertewandel definieren kann ist fraglich. Vielmehr ist für sie der Verlust des Hauses, und Anziehen der Kreditrichtlienen, zu einem einschneidendem Werteverlust geworden. Beklemmung und Tränen inbegriffen.
Es kommt also nicht darauf an, eine Konstellation terminlich zu bestimmen, das übernimmt jedes Astroprogramm jedes Anfängers, sondern dieser Konstellation durch das Denken mithilfe der Sprache den passenden Inhalt zuzuordnen. Das ist Astrologie Heute in seinem Jahresausblick für 2006 nicht gelungen.
I
Zitatm Jahr 2006 ist mit einiger Bewegung zu rechnen, und die nächste Phase des sich seit einigen Jahren abzeichnenden Wertewandels beginnt.
Fazit: Ein Wertewandel ist defacto kein Werteverlust. Ein Wertewandel ist bis Heute nicht - ein Werteverlust aber schon eingetreten. Dieser Werteverlust, der bei allen drei Konstellationen auftreten wird, war am deutlichsten am 27.02.2007 zutage getreten, als die Hypothekenfinanzerer Insolvenz anmelden mussten. Auch dies war kein Wertewandel - oder sehe ich das falsch?
Meine Kritik damals lautete:
Zitat.....Er sagt nichts aus über das Wesentliche dieser Saturn/Neptun Opposition. Wenn einer also wissen will, wie sich diese Konstellation in der Zeit niedergeschlagen hat, so sollte er einfach mal nachlesen was 1936 - 1971 - geschehen ist und nun 2006/2007 in ähnlicher aber nicht gleicher Form wiederkehrt. Das ganze ist kein Wertewandel, wie uns der Verfasser weiss zu machen sucht, sondern ein Werteverlust und der Beginn einer galoppierender Inflation. ( 1936 Mefowechselexperiment ) 1971 Dollarloslösungsexperiment vom Gold. Ein groß angelegter Versuch der Kollektive und seiner zentralistischen Banken das IIndividuum zu betrügen. In diesem Sinne hilft diese Form der Astrologie mit das Wesentliche zu verschleiern.
ZitatNun besteht ja jedes Theaterstück wie Friedell in seiner Kulturgeschichte der Neuzeit schreibt aus 5 Akten. Mit dem September diese Jahres - gemeint war 2006 - beginnt also dann sozusagen der 2 Akt des Dramas. Anders formuliert, beginnt ab September 2006 am Goldmarkt die 2.te Phase des Bullenmarktes.Der US-Dollar ist schon über den Jordan gegangen, das wissen Wirtschaftler besser als ich, der Versuch ihn neu zu beleben wird also scheitern wie orpheus Verscuh
Spica dazu:
Betrachtet man nun diese Aussage im Rückspiegel, so muss man feststellen, das Wertewandel und Werteverluste nicht dasgleiche sind. Sie unterscheiden sich durch die Sprache respektive Schrift. Sie unterscheiden sich auch durch ihre Erlebnisform.
Ein Wandel liegt vor, wenn ich von einem Haus in ein gleich grosses Haus - etwa von New York nach San Franzisco umziehe. Bin ich gezwungen das Haus aufzugeben, um an anderen Orten mit meiner Familie Obdachlosenssyl zu beantragen, kann man von Wertewandel kaun noch sprechen.
Inzwischen jedoch hat die schweizerische moderne Astrologiezeitung den Schwenk vollzogen und kapiert, das diese Saturn/Neptun Konstellation mit Werteverlust im Immobilienbereich und nicht mit einem Wertewandel zu tun hat. wie dieser Artikel aus dem März 2007 zeigt. Er trägt die Überschrift: Saturn/Neptun: Spekulation, Immobilien und Schulden.
http://www.astrologieheute.ch/…?mySite=Artikel&ArtNr=786
C. Weiss leistet gewiss grossartiges für den gesamten Astrologiebereich im deutschsprachigen Raum, seine Aussagen allerdings sind oft zu vage und im astrologischen Kauderwelsch gehalten. Sie sind irgnewie "wahr" aber dennoch "falsch". Sie stimmen ( zeitlich ) , aber wie in diesem Fall passen sie nicht. (inhaltlich ) Saturn/Neptun ist und bleibt Betrug, Verlust, Depression, Niedergang, Krankheit, Schwäche, Währungs- wie Geldprobleme. Wassermangel, Trockenheit, Liquiditätsengpässe, Bilanzfälschungen, Schulden, Auflösung der Rechtsformen, Angst, Missachtung der Menschenwürde, Unterwerfung fremden Lebens, Kommunismus-Sozialismus, Entehrung, Spionage, Pleiten, Pech und Pannen. Schrott. Wertevelust: Inflation, Preissteigerungen, Rohstoffmangel, Defizite. Entreicherung. Armut.
Von einem Wandel spricht diese Konstellation mit Gewissheit nicht.