Börse & Astrologie II

  • Zitat

    Original von Sterntaler
    Hallo Spica,
    würdest du jetzt noch aus long Zertifikaten ( Gold/ Silber ) rausgehen, um dann später wieder einzusteigen, oder wars das, aus deiner Sicht , mit der Korrektur?
    Liebe Grüße


    Ich würde es tun, bzw. hättest Du es bei 18,50 schon tun sollen oder bei 18,25 einen stopploss haben sollen. Wenn Du den jüngsten Eintrag in SPICAs Block gelesen hättest, dann hättest Du wohl auch die Panik bekommen wie ich gerade mit meinen Dow-Puts (bin raus, obwohl wahrscheinlich zu früh).


    Dass man nicht in Zertifikate gehen soll wie "Allesklar" es darstellt, ist sicher zum Teil richtig. Ich sehe dieses Bankproblem auch auf uns zu kommen. 80% habe ich physisch, mit 20% mache ich Day-Trading, wahrscheinlich noch bis Sommer. Dann ziehe ich auch dieses Geld von den Konten ab.


    Ich denke (siehe auch Charttechnik), dass wir durchaus noch Werte um $16,- beim Silber in den nächsten Wochen sehen werden. Ich werde dann selber einsteigen (80/20)... Der Markt sollte dann extrem überverkauft sein und physisches Material so gut wie ausverkauft. Ich erwarte noch $30 bis Sommer'08.


    Die anderen Zukunftsprognosen teile ich nicht, denn erstens kommt es schlimmer und zweitens als man denkt. EUR und USD wird es bald nicht mehr geben, dafür neue Kriege und extreme Naturkatastrophen.

  • @ Allesklar:
    erwartest du auch wie Fix Kurse für Silber um die 30 in diesem Sommer?
    Und mach dir keine Sorgen, auch ich bin 80 % physisch...


    Fix:
    wie kommst du auf die 30 im Sommer? Im Sommer gehen die Kurse in der Regel nach unten, um dann im Herbst wieder zu steigen!

  • moin spica


    du hast vor längerer zeit den 5.4. als sehr bedeutsam vorangekündigt.


    es ging wohl um bush und politische entscheidungen (?), oder sonstiges wichtiges ereignis (?)


    nun, heute ist der 3.4. und vielleicht könntest du nochmals auf diesen punkt eingehen.


    merci

    Morgen werde ich mich ändern.
    Gestern wollt ich es heute tun ;)

  • Dieser Beitrag wurde am 13.11.2007 um 12:33 gepostet, er lautete wie folgt:

    Zitat

    Der Mars bleibt also diese Woche stehen und wandert wieder rückwärts. Na dann freuen wir uns aber auf seine Wiederkehr am 05.April 2008, wenn es
    heißt. Hypothekenklippen achtern und Kreditkartenkrise im Fokus voraus. Peilung 102° Grad ( 102° RAMC = 12° Krebs ) American Express: 18.Mai 1977, die man mit dem kommenden Uranus-90-Neptun Quadrat schön shorten kann. Ein Ereignis das zeitgleich mit dem Übergang des Pluto in den Steinbock eintrifft und die gesamte Kreditkartenbranche schweren Zeiten entgegenschreitet läßt. Nach den Kreditexzessen unter Pluto im Schütze kein Wunder.



    Spica dazu:
    Nun, der Beitrag bezog sich wie man sehen kann auf die aktuelle Zeit und beschrieb den Marsstand, der derzeit über GWB´s Sonne wandert. Man kann also diesen Transit als Aggression wie Angriff verstehen und den Versuch die NATO nach Osten, in die ehemaligen Warschauerpaktstaaten auszudehnen unter diesen Aspekt sehen. Das es mißlang ärgert besonders den Cowboy ais Texas, denn er wertet dies sicherlich nicht als einen Angriff seinerseits, sondern als Angriff auf seine Ideen und Pläne. Insofern ist er verärgert und kehrt nach den USA heim, die diese Woche ebenfalls unter Mars/Sonne stehen. Dort trifft seine gescheiterte Aussenpolitik auf eine frustrierte Innenpolitik. Denn Helikopter-Ben Bernanke hat diese Woche das befürchtete R- das Mars-Wort fallen lassen.



    Bernanke und das http://R-Wort

    Der Chef der US-Notenbank (Fed), Ben Bernanke, hat erstmals öffentlich eingeräumt, dass die USA in eine Rezession abrutschen könnten. "Eine Rezession ist möglich", sagte der Fed-Chef am Mittwoch bei einer Anhörung im US-Kongress in Washington. Die US-Konjunktur werde im ersten Halbjahr 2008 allenfalls leicht wachsen "und vielleicht sogar leicht schrumpfen". Ob es tatsächlich zu einer Rezession kommt, sei noch nicht klar. Bislang hatte Bernanke immer vermieden, bei öffentlichen Auftritten das Reizwort "Rezession" in den Mund zu nehmen. Für das zweite Halbjahr 2008 sagte Bernanke ein Anziehen der Konjunkturvoraus.


    Bernankes Hoffnung geht also wie bei jedem Schützen in die Zukunft, denn was interessiert diesen die bleierne Gegenwart? Als echter Schütze ist er was die Zukunft angeht optimistisch und sieht, wie man seiner Rede entnehmen kann, zumindest dem Text nach, optimistisch in die Zukunft. Ist sie aber so geartet? Kaum. Denn wenn man die kommenden Transite der USA betrachtet, die bereits am 02.06.2008 mit einer Uranus/Neptun Opposition aufwartet, die sich zum 04.11.08 verstärkt, dadurch dass auch noch Saturn diese Opposition berührt, so kommen mir berechtigte zweifel, das es in Zukunft trotz der monetären Flutung durch die Zinssenkung besser wird. Was ist eigentlich die Steigerung der Rezession? Depression? Stagflation? Krankenstation?


    Stimmung der US-Bürger verdüstert sich

    AFP - Freitag, 4. April, 15:54 Uhr Washington (AFP) - Die politische und wirtschaftliche Lage der USA bereitet immer mehr Bürgern Unbehagen. In einer in der "New York Times" veröffentlichten Umfrage stimmten 81 Prozent der Befragten der Einschätzung zu, dass sich die USA "auf einem falschen Weg" befänden. Dies war der höchste Unzufriedenheitswert, seit diese Frage seit Beginn der 90er Jahre regelmäßig in der Umfrage gestellt wird. Vor einem Jahr wähnten nur 69 Prozent der Befragten die USA auf dem falschen Weg,Anfang 2002 waren es nur 35 Prozent. - link yahoo -


    Es ist also keine Besserung in Sicht, im Gegenteil. In den kommenden Jahren bis 2010 wird sich,aufgrund der kommenden Aspekte zwischen Pluto-Uranus-Saturn, die Banken und damit Finanzkrise weiter verschärfen und nicht nur auf die Weltwirtschaft durchschlagen sondern auch bei den Politikern durchdringen. Nicht weil die Konstellation so übel ist, sondern das System ( Pluto ) das durch Uranus in Vereinigung mit Saturn grundsätzlich infrage gestellt wird. Grundsätzliche Infragestellung wie um 1931, als dieser Dreier sich das letzte mal zeigte. Auch die aktuellen Arbeitslosenzahlen in den USA sind ein Desaster, auch dort werden aktuell wider erwarten "rote zahlen" geschrieben. Das macht aber nichts, denn die ausufernde Homelandsecuritate kann gwiss noch einige Arbeitslosen in ihren illustren Reihen aufnehmen, denn für Spitzeldienste ist immer genug Arbeit vorhanden und auch das Geld nie knapp. Sowas nennt sich dann staatliche Förderung zur Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
    George Soros zu dieser Konstellation:


    George Soros erwartet nach der Erholung neue Tiefs -


    Investmentguru hält die gegenwärtige Finanzkrise für die schlimmste seit der Großen Depression in den 1930er Jahren. Wirtschaftsblatt


    Spanien kommt einigen spanisch vor:
    Was mir so grade durch den Sinn geistert, ist die aktuelle Meldung zur "spanischen Fliege - Cantharis". Dies deshalb, weil der IBEX 35 in diesem Jahr hervorragende Shortkonstellationen aufzuweisen hat. Die aktuelle Nachricht kam ebenfalls beim aktuellen Marsstand, als der Mars des IBEX 35, der im Krebs steht, vom laufenden Mars aktiviert wurde und einen Runden hat. Ausländische Banken fliehen aus Spanien



    Ein Thema also das brandheiss ist und uns Europäer wohl noch mehr betreffen wird, als die kommende neptunische Kreditkartenkrise der USA. Ja, das alte Europa muss hinzulernen. Hinzulernen was die spanische Fliege betrifft, so dass ein ausflug in die Käferkunde recht hilfreich scheint.




    Entwicklung der Larven


    Das Weibchen der Spanischen Fliege verscharrt die Eier in einem selbst gegrabenen Erdloch. Nach 3 bis 4 Wochen schlüpfen die in Larven. Ihre Entwicklung ist eine Hypermetamorphose: Davon gibt es drei Larvenformen. Die Entwicklung der Larven findet, wie bei allen Ölkäfern, parasitisch statt. Ihre Wirte sind Wildbienen. Die erste Larvenform, die sogenannte Triungulinus-Larve, klettern auf Blütenpflanzen, wo sie auf Wildbienen lauern, und, falls eine kommt, auf deren Rücken ins Nest der Wildbienen reiten. Diese Fortbewegungsart nennt man Phoresie, sie ist eine Form der Probiose. Im Wildbienennest angekommen, entwickelt sich die zweite Larvenform, die sogenannte caraboide Larvenform. Sie parasitiert zwei Wochen lang im Bienennest, dann entwickelt sie sich zur Scheinpuppe, die auch Pseudochrysalis genannt wird. Als Scheinpuppe überwintert sie dann ein bis zwei Mal, und zwar wahrscheinlich außerhalb des Nestes im Boden. Nach der Überwinterung, vielleicht erst im April, entwickelt sich die dritte Larvenform, die scarabaeoide Larvenform, die sich dann als echte Puppe verpuppt. Nach zweiwöchiger Puppenruhe schlüpft das Imago.


    Da ich gerne in Bildern und mit der Sprache denke statt gegen sie, liefert mir die Beschreibung auf Wikipedia genügend Information daraus sich ein Bild formt, was den Immobilienboom in Spanien betrifft. Lediglich mit der Larvenzeit und der Verpuppung bin ich nicht ganz einverstanden. Sie dürfte in diesem Feld statt Wochen wohl eher Jahre dauern, bis es zu einer Entpuppung kommt. Die Lösung aus früheren Pesetazeiten - abzuwerten - ist ja im Zeitalter des TEURO nicht mehr möglich. Schlüpft sie nun oder platzt sie bald, die Larve mein ich - ach nein, oder doch die Blase, nachdem sie im europäischen Bienenstock überwintert und sich vollgefressen hat als cantharische Peseta?



    Im übrigen - die neue Forumssoftware ist klasse. :thumbup:

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    4 Mal editiert, zuletzt von Spica ()

  • moin spica


    also den ibex shorten.....


    ich hab nachgesehen, die os sind alle 3 (mehr gibts nicht) uninteressant. und haben außerdem nur laufzeit bis 20.6.08.


    an zertis gibts ebenfalls nur 3 - die aber mit open end.


    AA0UX8 ABN Amro 15.570,600 15.080,000 [Blockierte Grafik: http://i.onvista.de/ic/ic_sl.gif] open end 0,010 17,430 17,680 21:59:17 7,832 25,000 AA0M3H ABN Amro 17.311,900 16.770,000 [Blockierte Grafik: http://i.onvista.de/ic/ic_sl.gif] open end 0,010 34,850 35,100 21:59:18 3,945 25,000 AA0M3J ABN Amro 18.184,900 17.620,000 [Blockierte Grafik: http://i.onvista.de/ic/ic_sl.gif] open end 0,010 43,570 43,820 21:59:59 3,160 25,000


    wobei da das k:o zu beachten ist natürlich.


    am ehesten würd ich das AA0M3H nehmen. mal schaun.


    merci

    Morgen werde ich mich ändern.
    Gestern wollt ich es heute tun ;)

  • Hallo Spica,


    bin neu hier und verfolge Deine Beiträge mit großem Interesse. Zu Deiner Analogie der Spanischen Fliege


    Schlüpft sie nun oder platzt sie bald, die Larve mein ich - ach nein, oder doch die Blase, nachdem sie im europäischen Bienenstock überwintert und sich vollgefressen hat als cantharische Peseta?


    fiel mir das ein:


    Cantharis in der Homöopathie



    Als Ausgangssubstanz für die Herstellung des homöopathischen Mittels Cantharis wird der getrocknete Käfer Cantharis vesicatoria, die Spanische Fliege, verwendet.




    Der Hauptwirkstoff Cantharidin kommt in den Giftdrüsen des Käfers vor, der das Gift abgibt, wenn er angegriffen wird. In der Volksheilkunde wird die Giftwirkung des Cantharidins in Form von sogenannten Cantharidenpflaster genutzt. Die Pflaster werden auf die Haut geklebt. In Kürze bilden sich große, wassergefüllte Blasen, die entzündliche Stoffe ausleiten sollen.



    ... Die zweite Hauptwirkung erstreckt sich auf Entzündungen der Haut. Charakteristisch ist die starke Blasenbildung. Auch hier finden wir die stark brennenden Schmerzen, oft verbunden mit einem Juckreiz. Häufiger Anwendungsbereich sind Verbrennungen aller Art.




    Passt also ganz gut ... :)




    Gruß



    ACP

  • Zu: Die spanische Fliege aus homöopathischer Sicht
    ACP
    Das ist klassische Homöopathie die sich an Modalitäten orientiert aber von Bildern nichts versteht. Cantharis ist, wenn man der Bildsymbolik folgt, das geeignete Mittel der Wahl um Parasiten, die sich im fremden - sprich - deinem Nest oder Leben eingenistet haben, wieder zu entfernen. Doch der Parasitenbefall ist schwer loszubekommen und meist bemerkt man ihn auch gar nicht, so leise, so unbemerkt liegt er wie eine Latexschicht auf der fremdem Haut, die dann wie Du schreibst wohl "juckt und brennt". Der dabei entstehende Harndrang ist ja den männlichen Geschlecht dann meist herzlich willkommen und wird in der Pornoindustrie als potenzsteigerndes Mittel betrachtet. Wie man Spanien aus dem europäischen Währungsverbund wieder los bekommt steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht entsorgen die sich ja nach der Verpuppung selbst, wenn sie sich Ent-puppen um als spanische Fliege in Erscheinung zu treten. Also erst nach dem Larvenstadium. Das ganze hat offensichtlich Bezug zum wirtschaftlichen Geschehen. Spanien verpuppt sich im europäischen Bienenstock, der die Aufschrift EZB trägt. Saugt enorme Summen an fremden Kapital an und versorgt damit Land und Leute der Stieretöter mit billigen Krediten. Haben wir, sprich die fleißigen Bienen diesen Kapitalstrom und Abfluss bemerkt? Kaum. Er floss als unterirdischer Strom von Nord nach Süd, vom germanischen in den romanischen Block, bald kommt der Mittelabfluss in den slawischen Block hinzu. Alles Länder mit ehemals äußerst stabilen Währungen.
    Da kommt mir die Idee von Allesklar dann schlüssig vor, das der TEURO seinen Wert gegenüber stabileren Währungen - etwa SFR - nicht wird halten können. Kennt jemand das Gründungsdatum der Banco Bilbao oder Santander?


    Kann dies der 15.12.1988 gewesen sein?
    Banco Bilbao


    @Resistentia. So schaut Teamwork aus. :thumbsup:



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  • Kennt jemand das Gründungsdatum der Banco Bilbao oder Santander?
    Kann dies der 15.12.1988 gewesen sein?


    Hallo Spica,


    beide Banken sind in Ihrer heutigen Form aus Zusammenschlüssen aus einer Handvoll Banken entstanden. Beide Banken gehen auf das Jahr 1857 zurück. Banco de Santander wurde am 15.05.1857 gegründet. Für die Banco de Bilbao habe ich leider kein genaues Datum gefunden. In Ihrer heutigen Form wurde die Banco de Bilbao Viscaya Argentaria am 19.10.1999 durch Fusion der Banco de Bilbao Viscaya und der Argentaria gegründet und die Banco de Santander Central Hispano geht auf die Fusion am 15.01.1999 von der Banco de Santander und der Banco Central Hispano zurück.


    http://ws1.grupobbva.com/TLBB/…onozca/historia/index.jsp


    http://www.santander.com/csgs/…Page/SC_ContenedorGeneral

  • Am 09.03.2008 also 5 Tage vor dem Bear Stearns Ereignis, dass auf ein WE fiel, gab ich unter der Rubrik:
    Crash oder Nichtcrash? folgende einschätzung ab, also ganz ohne Supernva obwohl die Analogie von Amanita mit dem Bärensternen und Bear Stearns, wie man diesem Artikel entnehmen kann schon prima ist. Aber: Pars pro toto.

    Ich brauch wohl nicht erwähnen, dass diese Prognose einen ebenso prima Gewinn abgeworfen hat. Wollen wir also hoffen, dass es in Zukunft weitere Ereignisse dieser Art geben wird.
    Wenn aber eine Supernova im Sternbild des Bären stattfindet - gleichgültig ob Bärenhüter oder Bärenwächter - so läßt das schon Schlussfolgerungen im Allgemeinen zu in welcher Zeitqualität wir uns wiederfinden, während gemerkelt wird: Aufschwung kommt auch unten an!

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  • Bo3




    Hallo B03. Von welchen "anderen Astrologen" sprichst Du? Haben die auch Namen? Dann kann ich Dir auch sagen was ich davon halte und was nicht. Außerdem schließe ich weder was aus noch ein - sondern versuche zu schlussfolgern um zu eigenen Ergebnissen zu kommen, statt mich mit der Gedankenwelt von Astrologen zu beschäftigen die ich gar nicht mal kenne.
    Gruss spica


    @ Spica


    Ich habe eine weitere Quelle wiedergefunden, die mich in die Irre geführt hatte:


    http://www.boersen-astrologie.…en.html/Astrodevisen.html


    Was hälst Du ansonsten von der Web-site?


    Gruß


    Bo

  • Die große Umwendung - 2012.



    Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit nach einer Idee von Herbert Rosendorfer


    Die Vorgeschichte


    Der etwa 50 Jahre alte Mandarin Kao-tai ist Präsident der kaiserlichen
    Dichterakademie “Neunundzwanzig moosbewachsene Felswände”. Um 985
    konstruierten er und sein Freund, der Mandarin Dji-gu, eine
    Zeitreisemaschine. Damit katapultiert sich Kao-tai 1000 Jahre in die
    Zukunft. Eigentlich sollte er auch wieder am Ausgangspunkt landen, weil
    die beiden Chinesen aber in ihren Berechnungen die Erdumdrehung aus
    Unkenntnis nicht berücksichtigten, findet er sich an einem fremden Ort
    wieder. Mit Hilfe einer kleineren Zeitmaschine schickt er Dji-gu 37
    Briefe und beschreibt darin die (Un-)Sitten, die er beobachtet. Seine
    ersten Zeilen lauten: “Die Zukunft ist ein Abgrund. Ich würde die Reise
    nicht noch einmal machen. Nicht das schwärzeste Chaos ist mit dem zu
    vergleichen, was unserem bedauernswerten Menschengeschlecht bevorsteht.
    Wenn ich könnte, würde ich sofort zurückkehren. Ich fühle mich in eine
    Fremde von unbeschreiblicher Kälte hinausgeworfen. Einer der Briefe die
    er als den 38.ten Brief in seine chinesische Vergangenheit sandte war
    eine Analyse seines Freundes Benedikt Fehr, den er bei FAZNET traf und
    der ihn, den Mandarin, das zurückliegende Finanzchaos erläuterte.


    38: - Der Weg in die Krise - 03.02.2012 - Original aus 2008.


    Ausgehend vom amerikanischen Hypothekenmarkt, war das
    Weltfinanzsystem ab 2006 in eine gefährliche Krise geraten.
    Gleichzeitig beschleunigte sich rund um den Globus die Inflation, in
    den Vereinigten Staaten drohte ab 2007 eine Rezession, das Vertrauen in
    die Weltleitwährung Dollar schwand. Was hatte damals in diese prekäre
    Lage geführt?


    Freitag den 03.02.2012


    Volkswirtschaftliche Analysen sind kompliziert. Oft lassen sich die
    Kausalzusammenhänge – und damit die politische Verantwortung – nicht
    eindeutig bestimmen. Diese Einschränkung vorausgeschickt, kann man den
    Ursprung der aktuellen Krise 2012 auf den Beginn dieses Jahrhunderts ab
    2000 zurückzuführen.


    Mini-Leitzins trieb Immobilienhausse


    In den Jahren 2000 und 2001 wurde die amerikanische Wirtschaft von
    einem Doppelschlag getroffen: Erst platzte die Internetaktienhausse,
    dann folgten die Terrorangriffe vom 11. September. Die amerikanische
    Notenbank ( ?) FED befürchtete eine Deflation. Um gegenzusteuern,
    senkte die Privatbank FED ihren Leitzins auf äußerst niedrige 1%
    Prozent. Das Rezept funktionierte, und zwar vor allem deshalb:
    Amerikanische Eigenheimbesitzer düurften Festzins-Hypotheken jederzeit
    ohne Zahlung eines Strafzinses vorzeitig kündigen. Als der niedrige
    Leitzins auch die Zinsen für langfristige Hypotheken sinken ließ,
    nutzten dies Millionen Haushalte: Sie kündigten ihre alte Hypothek und
    refinanzierten sie zu niedrigerem Zins. Die Folge: Die Haushalte hatten
    jeden Monat mehr Geld für ihren Konsum zur Verfügung. Oder sie erhöhten
    die Hypothek auf ihr Haus und kauften mit diesem zusätzlichen Kredit
    japanische Autos, Küchen aus Deutschland oder einen Anbau ans Eigenheim.


    Das trieb den Konsum mächtig an, zumal
    ein zweiter Effekt hinzukam: Das niedrigere Zinsniveau steigerte die
    Nachfrage nach Wohnimmobilien. Zur Mitte des Jahrzehnts um 2005 stiegen
    die Eigenheimpreise Jahr für Jahr mit zweistelligen Raten. Über
    zusätzliche zweitrangige Hypothekenkredite (Home Equity Lines)
    ermöglichten es die Banken Haushalten, den erhöhten Wert des Eigenheims
    in Bargeld umzumünzen. So konnte jeder Haushalt mit dem erhöhten Konsum
    des Nachbarn Schritt halten. Der kreditfinanzierte Konsumrausch
    grassierte, die Sparquote ging gegen null. Mitte 2004 war die
    Konjunktur so gefestigt, dass die FED damit begann, den Leitzins
    anzuheben. Doch anders als beabsichtigt gingen die langfristigen Zinsen
    nicht ebenfalls nach oben. Die Immobilienhausse setzte sich fort.


    Notenbanken verzerrten den Markt


    Der Grund dafür lag vor allem in Asien. Nach der verheerenden Krise
    1997/98 wollten die großen asiatischen Länder ihren Export – den Motor
    ihrer Volkswirtschaften – am Laufen halten, zumal Länder wie China und
    Indien Jahr für Jahr Millionen verarmter Bauern in Lohn und Brot
    bringen mussten. Ihre Strategie: Sie hatten ihre Währungen künstlich
    niedrig bewertet. Um dies zu erreichen, kauften die Notenbanken in
    großem Stil Dollar auf. Diese Eingriffe in den Devisenmarkt
    verhinderten, dass die globalen Waren- und Kapitalströme ins
    Gleichgewicht kamen. Mit dem künstlich überbewerteten Dollar kauften
    Amerikas Konsumenten im Ausland ein, was das Zeug hielt. Das
    Leistungsbilanzdefizit stieg auf 6 % Prozent der Wirtschaftsleistung.


    Japan kauftt in den Jahren 2003 und 2004 rund 300 Milliarden Dollar,
    2007 hat China 460 Milliarden Dollar angekauft – die Tendenz stieg. Das
    hatte die Währungsreserven der Japaner auf 1000 Milliarden Dollar
    anschwellen lassen, die Reserven Chinas auf 1600 Milliarden Dollar.
    Japan intervenierte dann seit 2004 nicht mehr in den freien
    Devisenhandel. Doch hielt die Notenbank ihren Leitzins seit Jahren nahe
    00% Prozent. Die Folge: Auch der Yen blieb niedrig bewertet – und
    stützte damit die japanische Exportwirtschaft, die gegenüber dem
    erstarkenden Rivalen China abzufallen drohte.


    Investoren aus aller Welt nahmen äußerst billige Yen-Kredite auf,
    kauften damit rund um den Globus Aktien, Unternehmens- und
    Schwellenländeranleihen, Rohstoffe, ganze Unternehmen. Das trieb die
    Preise der Vermögenswerte weiter nach oben. Im beinharten Wettbewerb um
    das Neugeschäft akzeptierten Banken in aller Welt die erhöhten
    Buchwerte als Sicherheit – und gewährten darauf weitere Kredite. Das
    Finanzsystem pumpte sich voll mit Krediten, die Hausse nährte die
    Hausse.


    Die asiatischen Länder – und später auch die in Petro-Dollar
    schwimmenden Ölländer – legten ihre Dollar größtenteils in
    langlaufenden amerikanischen Staatsanleihen und ähnlichen Papieren an.
    Diese Nachfrage ließ die Kurse dieser Anleihen steigen, ihre Renditen
    aber fielen. Das trug wesentlich dazu bei, dass die Leitzinserhöhungen
    der FED „am langen Ende“ des Anleihemarktes wirkungslos verpufften. Das
    Drama nahm ab 2006 seinen Lauf.


    Die Weltwirtschaft boomte


    Zunächst freilich lief alles wie geschmiert. Angetrieben vom Export,
    wuchsen die Volkswirtschaften in Asien sprunghaft. Davon profitierte
    nicht zuletzt die deutsche Exportwirtschaft, die Maschinen in die
    Wachstumsländer lieferte. Gleichzeitig trieb der Hunger nach Öl,
    Metallen und Nahrungsmitteln die Rohstoffpreise nach oben und befeuerte
    damit auch die Volkswirtschaften der Ölproduzenten in Südamerika und
    Afrika. Die Weltwirtschaft wuchs so stark wie seit Jahrzehnten nicht
    mehr. In den Vereinigten Staaten setzte sich dank der andauernd
    niedrigen Zinsen die Immobilienhausse fort. Das brachte die
    Bauwirtschaft mächtig in Schwung. Am Bau entstanden viele Millionen
    neuer Arbeitsplätze. Das war hochwillkommen. Denn durch die
    Globalisierung gingen gleichzeitig ungezählte Arbeitsplätze verloren.


    Die Amerikaner lebten weit über ihre Verhältnisse, die Länder, die
    über Devisenmarkteingriffe ihren Export förderten, auf ihre Weise auch:
    Ihre Notenbanken finanzierten den amerikanischen Konsumrausch nur zu
    bereitwillig über den Ankauf von Dollar. Die amerikanische Regierung
    warnte ebenso wie die Notenbankgouverneure und Finanzminister der
    führenden Industrieländer schon seit Jahren vor den Gefahren der
    „globalen Ungleichgewichte“; Sie appellierten an China, den Yuan
    stärker aufwerten zu lassen. Die neue Supermacht China gab sich stur,
    ließ den Yuan-Kurs von Sommer 2006 an nur in Minischritten steigen.


    weiter mit Teil 2

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    Landschaften der Zeit: spica

  • Die Bankaufsicht schaute zur Seite


    Allmählich gerieten die Dinge aus dem Lot. Vielen Millionen jungen
    Amerikanern und Immigranten, die ihren Traum vom Eigenheim noch nicht
    verwirklicht hatten, liefen die Immobilienpreise davon. Finanzinstitute
    boten Hilfe an. Sie offerierten „Subprime“-Hypothekenkredite. Damit
    konnten auch schwache Schuldner, die eigentlich nicht kreditwürdig
    waren, ein Haus erwerben, und so an der Immobilienhausse teilhaben. Der
    Kniff: Die Zinsen waren zunächst niedrig, sollten erst nach zwei oder
    drei Jahren angehoben werden. Die Verträge waren oft hanebüchen, die
    Praxis der Kreditvergabe sträflich lax. Die Aufsichtsbehörden schauten
    zur Seite. Die Regierung, die einen unpopulären Krieg im Irak führte,
    wollte die Bürger über eine gut laufende Wirtschaft bei Laune halten.


    Der neue Geschäftszweig florierte nicht zuletzt dank einer
    Finanzinnovation. Die Banken bündelten jeweils Tausende von
    Subprime-Krediten. Diese Portefeuilles wurden als tranchierte Anleihen
    an Investoren weiter verkauft. Das funktionierte so: Fiel in dem
    unterliegenden Portefeuille ein Kredit aus, wurde dieser Verlust nicht
    anteilsmäßig auf alle Investoren verteilt; vielmehr musste diesen
    ersten Verlust allein die unterste – hochriskante und deshalb extrahoch
    verzinste – Tranche tragen. Fielen im Portefeuille weitere Verluste an,
    musste diese die nächsthöhere Tranche absorbieren und so fort. Die
    oberen Tranchen swaren dadurch immer besser gegen Verluste abgeschirmt.
    Die Folge dieser Finanzialchemie: Ein Portefeuille minderwertiger
    Kredite im Volumen von 100 Millionen Dollar verwandelte sich in eine
    „hochtoxische“ hochverzinste unterste Tranche über 5 Millionen Dollar,
    fünf mittlere Tranchen von zusammen 20 Millionen Dollar – und eine
    hochwertige Tranche über 75 Millionen Dollar mit der besten Ratingnote
    AAA.


    B-Kredite werden zu AAA-Anleihen


    Nach gleichem Muster wurden auch andere Kredite verbrieft:


    • Autodarlehen,
    • Kreditkartenforderungen,
    • Gewerbehypotheken.


    Die Finanzkonstruktionen wurden immer komplexer, immer weniger
    durchschaubar. Die Ratingagenturen spielten mit, inflationierten die
    Vergabe ihrer Bestnote AAA. Seit Ausbruch der Krise ab July 2007, die
    Spica richtig prognostiezierte, mussten sie Tausende von Noten
    herabsetzen, oft gleich um mehrere Stufen. Im Raum stand der Vorwurf,
    die Agenturen hätten prächtig daran verdient, die Banken bei der
    Strukturierung der Anleihen zu beraten – denen sie dann anschließend
    wohlwollend ihre Gütesiegel verliehen.


    Abnehmer für diese AAA-Tranchen hat es in den vergangenen Jahren
    viele gegeben, in aller Welt. Denn das niedrige Zinsniveau der
    Staatsanleihen hat institutionelle Investoren wie Pensionskassen in
    „Anlagenotstand“ gebracht: Um ihre Renditeziele zu verwirklichen,
    suchten sie händeringend nach Anlagen, die – bei attestierter
    AAA-Sicherheit – ein paar Renditepunkte extra abwerfen.


    Hedge-Fonds jagten nach Rendite


    Ganz allgemein hatte rund um den Globus eine Jagd nach Rendite
    eingesetzt. Deren Motor waren die Hedge-Fonds. In den neunziger Jahren
    waren sie noch Nischenspieler am Finanzmarkt, viele erzielten
    Superrenditen. Das lockte Nachahmer an: Tausende Investmentbanker
    legten eigene Fonds auf, das Kapital dazu sammelten sie bei
    institutionellen Investoren ein. Anders als die Banken waren weit über
    9000 Hedge-Fonds weitgehend unreguliert und auf den Cayman-Islands
    gelistet.. Die Politiker in den Hedge-Fonds-Metropolen New York und
    London sträubten sich gegen eine Aufsicht. Sie wollten dieses
    Wachstumsbranche nicht behindern.


    Die verschärfte Konkurrenz machte es den Hedge-Fonds immer schwerer,
    die früheren Traumrenditen zu erwirtschaften. Um gleichwohl eine hohe
    Eigenkapitalrendite zu schaffen, arbeiteten die Fonds mit immer
    größerem Kredithebel. Die Investmentbanken („Prime Brokers“) stellten
    die Kredite nur zu gerne zur Verfügung; sie verdienten an den Zinsen,
    zudem an den Gebühren, die die hyperaktiven Hedge-Fonds für die
    Abwicklung von komplexen Finanzgeschäften aller Art zahlen mussten. Die
    Kredittürme wuchsen in den Himmel. Manche Fonds nahmen auf einen Dollar
    Eigenkapital 30 Dollar Fremdkapital auf und mehr. Eine weitere
    Innovation, handelbare Kreditversicherungen, verbreiteten die Illusion,
    dass sich die Kreditrisiken heutzutage besser beherrschen ließen als
    früher. Keiner zog die Lehren aus den Roaring Twenties des 19.Jhds. die zu den vielen Bankenpleiten 1931 führten. Aber, wer lernt schon gerne aus der Geschichte?



    Ungehemmte Geldgier


    Früher waren die großen Akteure der Hochfinanz – die Investmentbanken
    in Wall Street, die Merchant-Banken in London – als Partnerschaften
    organisiert: Die Partner teilten sich die Gewinne – und sie hafteten
    bei Verlusten mit ihrem privaten Vermögen. Sie hatten deshalb stets im
    Auge, dass ihre Mitarbeiter und Partnerkollegen nicht zu hohe Risiken
    eingingen. Moderne Investmentbanken und Hedge-Fonds arbeiten nach einem
    anderen einem NEUEN Prinzip. Die Bankangestellten und Fondsmanager
    waren an den Gewinnen stark beteiligt, hingegen mussten Verluste von
    den Aktionären der Bank, den Teilhabern der Fonds oder den Kreditgebern
    geschultert werden. Bisweilen war der Bonus für ein Jahr, in dem
    gewagte Spekulationen aufgingen, größer als das Lebenseinkommen zum
    Beispiel eines Universitätsprofessors.


    Das verleitete dazu, übergroße Risiken einzugehen, ohne Rücksicht
    auf die Folgen in zwei, drei Jahren. Die Finanzbranche ersann immer
    neue Wege, lästige Aufsichtsbehörden auszuhebeln, zum Beispiel die
    inzwischen berüchtigten „Conduit“-Zweckgesellschaften. Nichts grenzte
    die Geldgier ein, Hemmungslosigkeit wurde mit Reichtum über Nacht
    belohnt. Die Habsucht erfasste auch viele Manager von
    Industriekonzernen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Bürger, die
    Verlierer der Globalisierung wurden. Die sich öffnende Einkommensschere
    brachte die demokratischen Kräfte in vielen Industrieländern in eine
    wahre Zerreißprobe. Die Zustimmung der Bevölkerung zur Marktwirtschaft
    schwand.


    Notenbanken taten zu wenig - zu spät


    Die kreditfinanzierte Jagd nach Rendite trieb im Laufe des
    zurückliegenden Jahrzehnts praktisch alle Preise von Vermögenswerten –
    Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Immobilien – nach oben. Doch die
    Notenbanken stemmten sich der galoppierenden Inflation der
    Vermögenspreise allenfalls halbherzig entgegen, ließen zu, dass die
    Kredittürme immer höher und höher wuchsen. Noch lief 2006 ja alles gut,
    wuchs die Weltwirtschaft, wurde Wohlstand geschaffen. Zudem waren die
    Interessengegensätze zwischen den Nationen zu groß, als dass sich eine
    gemeinsame Strategie zum Abbau der globalen Ungleichgewichte
    durchsetzen ließ. Die Vereinigten Staaten waren auf den stetigen
    Zustrom von 2,5 Mrd Kapital tagtäglich angewiesen, mussten ihre
    Gläubiger bei der Stange halten – und waren deshalb als Ordnungsmacht
    geschwächt.


    Zudem hielten viele Notenbanken einäugig und kurzsichtig an ihrem
    Dogma fest, dem zufolge sie in erster Linie dafür verantwortlich seien,
    die Inflation der Verbraucherpreise niedrig zu halten – nicht aber die
    Inflation der Vermögenspreise. Bis ins Jahr 2007 hinein blieb die
    Verbraucherpreisinflation niedrig, weil die Flut der Billigimporte aus
    China und anderswo die Preise der Konsumgüter sowie die Lohnzuwächse
    niedrig hielt. Von 2006 an warnten die Notenbanken unmissverständlich,
    dass die Entwicklung an den Vermögensmärkten aus dem Ruder lief. Doch
    angesichts der grassierenden Geldgier waren die Worte in den Wind
    gesprochen.


    2008 schlug die Stunde der Wahrheit, für alle. Aus den aufgeblähten
    Vermögenswerten entwich die Luft, die Kursverluste brachten die
    Kredittürme ins Wanken, manche stürzten ein. Banken und Fonds erlitten
    Milliardenverluste, das Gebälk des Weltwährungssystem knirschte
    bedenklich, der Motor des globalen Wachstums – der amerikanische Konsum
    – stotterte. Die überfällige Bereinigung der Exzesse hatte begonnen. Zu
    hoffen blieb, dass sie nicht die gesamte Weltwirtschaft erfassen und in
    die Krise stürzen würde. Allenfalls dachte man ab 2008 an eine
    Rezession, die bald überwunden werden würde, doch es kam anders, ganz
    anders, wie wir Heute 2012 wissen.


    Fallende Immobilienpreise und steigende
    Zahlungsausfälle bei Hypotheken 2006 für wenig kreditwürdige Kunden
    (Subprime) in Amerika, hatten 2007 in einer Kettenreaktion zu einer
    globalen Kreditkrise geführt. Banken hatten in den folgenden Jahren
    zunehmend Schwierigkeiten, Hypotheken und andere Kredite wie zuvor
    üblich an Investoren weiterzureichen. Sie mussten die Kredite daher
    über 2009 hinweg in den eigenen Büchern halten und deren Wert bei
    weiter fallenden Preisen immer weiter berichtigen, was zur aktuellen
    „Big Depression“ von 2012 führte, während die Vermögenswerte bei den
    unterdrückten Edelmetallen seit 2008 regelrecht explodierten und den Devisenmarkt ab
    2010 in heftigste Turbulenzen versetzte.


    Was hätten Anleger und Spekulanten verdienen können, wären sie rechtzeitig investiert gewesen. Doch
    niemand kann die Zukunft vorhersagen oder ist im Besitz einer gläsernen
    Kugel, schrieb Mandarin Kao-tai am Freitag, den 03.02.2012 – Niemand?
    Doch kürzlich traf ich einen weiteren, überaus seltsamen Fremden.
    Freunde, und es scheint mir das dieser Fremde nicht aus der
    Vergangenheit sondern vielmehr aus der Zukunft zu kommen scheint.
    Vielleicht hat es auch ihn, wie mich in dieses seltsame Zeit durch eine
    neuere Art der Zeitmaschine verschlagen. Sein Name klingt so ähnlich
    wie:
    Spi-Cai. Er meinte doch tatsächlich schon im Jahre 2008, das mit dem


    gleichzeitigen Übertrott des Neptun in die Fische und des Saturns in
    den
    Skorpion die Welt im Herbst 2012 ein neues variables
    Weltleitwährungssystem e
    tablierte. Erstaunlich.


    Euer Kao-tai - Präsident der kaiserlichen
    Dichterakademie “Neunundzwanzig moosbewachsene Felswände” :P :P :P

    Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
    Landschaften der Zeit: spica

  • Hallo spica,


    stimmt es, daß, wie im Film Zeitgeist beschrieben, in den nächsten Jahrhunderten (genaues Datum wird da auch nicht genannt) die Linie der Tag-und-Nachtgleiche von den Fischen in den Wasermann wechselt und dadurch ein neues "Zeitalter" beginnt? Und wenn ja, was bedeutet das für die Menschen?


    http://www.youtube.com/watch?v=XmzailhVl-U&NR=1 (ab 2:00)


    In Deinem blog habe ich über ein Datum (14.3.08) gelesen, für das (so wie ich es verstanden habe) es eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Crash gegeben hat. Siehst Du ein weiteres solches Datum für 2008 oder 2009?



    Danke



    Kitty

  • Hallo Spica,
    einige Astrologen reden davon, mit dem US Dollar long zu gehen. (Mahendra )
    Würdest du das jetzt noch tun? Sollten nicht vielmehr die Mienen sich erholen und die Edelmetlle?
    Gruß, Sterntaler

  • Sterntaler
    ich weiss, das ist nicht die antwort die du erwartest. Aber bitte - wer ist Mahendra. Bei seinen aussagen trifft die Wahrscheinlichkeit zu 50:50. Was ich zum Goldpreis und seinem Einbruch im April zu sagen hatte, entnehme bitt dem Artikel vom 09.01.2008 - Der Angriff auf den Goldpreis. Im Zentrum dieser Attacke nannte ich den 12.04.2008. Was mich aber derzeit viel mehr inteerressiert ist die Entmachtung unseres Grundgesetzes, weshalb ich mir das Horoskop der Merkel nochmak hab durch den Kopf gehen lassen musste.


    Merkels Horoskop einmal anders betrachtet:


    Geboren am: Samstag, 17.07.1954 um 18:00 Uhr in: Hamburg (L:9,59, B:53,33)
    Sonne: 114,5657 Krebs 24° 34'
    Sonne in Haus 7 aus 8 in Konjunktion mit Uranus:
    Mond als Herrscher der Sonne in Haus 2 – die öffentliche Gesellschaft als Familie; in 15° Wassermann


    AC: Schütze 16° 31' – Die Weltanschaung Jupiter in 12°12´ Krebs Haus 7 -
    Mars als Herrscher von 4 in 1 – Der dominante Vater; auf der Hauptachse.


    MC: 21°36´Waage – Die ausgleichend schützende Hirtin als Vorstellung und Auftrag
    Venus in 4°59´Jungfrau Haus 8 – Das kalte Kalkül
    Neptun als Herrscher von 3 in 10 – Die Reinigung im Untergang


    Eltern: Vater Mars in eins – als Herrscher von 4 und Mutter in 10 als Herrscher von 3


    Teil 1:
    Väter und Ziehväter spielen in der Geschichte der Angela Merkel eine dominante Rolle. Kohls Versprechen "blühender Landschaften" im Osten verhalfen der CDU als Partei bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1990 zum Wahlsieg. Dies war auch die Stunde der Pastorentochter Angela Merkel Kaum ein Jahr nach ihrem Eintritt in den Demokratischen Aufbruch (DA), nach nur sechs Monaten Mitgliedschaft in der CDU, wurde Merkel im Januar 1991 im Alter von 37 Jahren als Ministerin für Frauen und Jugend ( Krebs ) im Kabinett des Ersatzvaters Kohl vereidigt. Wie in ihrer Kindheit der wirkliche Vater als Leitfigur einer kirchlichen Partei die Führung inne hatte, so trat Kohl ohne es zu wissen als doppelter Widder diese Nachfolge an. Beide verhalfen ihr im Sinne des Widder/Marses zur Durchsetzung. Die Frage, die sich stellt ist: Was soll durchgesetzt werden?


    Die Antwort ist schnell gefunden: Eine bestimmte Weltanschauung, wie sie uns der AC des Schützen bekannt gibt. Aber; was ist das für eine Anschauung? Darüber gibt uns der Herrscher des Schützen – der Jupiter in Haus 7 stehend – Auskunft. Es handelt sich dabei nicht um die Durchsetzung eigener Welt- wie
    Wertevorstellungen, keine Philosophie zur Durchsetzung der eigenen Person ( Haus 1 ) sondern es ist dem astrologischen Denken nach eine
    Weltanschauung die einem anderen hilft, das dieser seine Religion/Weltanschauung durchsetzen kann. Sie ist also eine Helferin und Fürsprecherin eines Gedankenguts, das bestimmte weltanschaulich/religiöse Interessengruppen vertritt. WEN oder besser WAS vertritt Sie? Nun, man könnte vorschnell meinen, das sie die Interessen der Partei vertritt der Sie zugehört, aber ganz so einfach ist die Sachlage nicht. Verfolgen wir also ihren Lebensweg. Und wie ein anderer Politiker vor langer Zeit ein Buch
    herausgab in dem er seinen Kampf formulierte, gab auch Merkel ein Buch heraus, dem sie einen sehr ähnlichen Titel verpasste. Ein Titel mit ebenfalls nur zwei Wörtern. „Mein Weg“. Also betrachten wir einmal ihren sogenannten Weg.


    Kindheit im Hause eines Pfarrers.- Herkunft aus DDR-Kirchenkreisen


    Geboren in Hamburg als Angela Dorothea Kasner wuchs Merkel im brandenburgischen Templin als Pfarrerstochter auf. Ihr Vater Horst Kasner war nach seinem Theologiestudium im Westen 1954 nach Ostdeutschland zurückgekehrt und leitete dort den "Waldhof", ein Fortbildungszentrum der evangelischen Kirche für Pfarrer und
    Prediger mit angegliedertem Pflegeheim. Ein geeigneter Ort, um in DDR-Kirchenkreisen Bekanntschaften zu schließen. Auf dem Waldhof lernte unter anderem Rainer Eppelmann, der spätere Gründer der Partei Demokratischer Aufbruch, in der nach der Wende Merkels politische Karriere beginnen sollte.Merkels Vater zählte zu den Kirchenvertretern, die unter dem Schlagwort "Kirche im Sozialismus" einen Kurs vertraten, der Loyalität zu Regime und Kirche miteinander verband.


    Es war die Zeit zu der Angela geboren wurde und für die ihr Horoskop Ausdruck ist. Krebs: das Pflegeheim. Sonne Haus 7: Für Andere. Schütze AC: Das weltanschaulich/religiöse Fortbildungszentrum. Jupiter Haus 7: Für Andere Neptun MC: Das bestimmende Umfeld; der Waldhof. Mars Haus 1: Der leitende Vater.


    Der Weg - positive politische Grundeinstellung und du bist Deutschland
    Nach dem Abitur studierte Angela Kasner Physik, heiratete und wurde zu DDR-Zeiten im Honecker Staat an der Berliner Akademie der Wissenschaften aufgenommen, wo sie 1986 bei der rhythmischen Auslösung des Pluto, mit 32 Jahren promovierte. In ihrer Studienzeit war sie Sekretärin für Agitation und Propaganda
    der regimetreuen Jugendorganisation FDJ, ein Amt, das sie inzwischen gern selbst als "Kulturbeauftragte" bezeichnet.


    Ein Stasi-Spitzel am Institut, der vorrangig den Dissidentensohn Ulrich Havemann beobachten sollte, gab auch über seine Bürokollegin Merkel Auskunft. Von einem inneren Widerstand gegen die SED-Herrschaft, den Merkel in ihren autorisierten Biografien und Interviews zu ihrer Geschichte herauszustellen versucht, kann nach
    dieser Stasi-Quelle keine Rede sein. So recherchierte die Zeitschrift Stern in den Archiven: "IM Bachmann berichtet nichts politisch Brisantes, im Gegenteil, ein ums andere Mal hebt er Angelas ‚positive politische Grundeinstellung’ hervor. Ansonsten berichtet er vor allem Privates, Persönliches. Aus ihrem kleinen, sicheren Leben eben."


    Wendehälse und Persilscheine nach dem heroischen "Widerstand"
    Die wachsende Protest- und Widerstandsbewegung in der DDR des Jahres 1989 interessierte Merkel zunächst offenbar nicht. "Ach, mal gucken, was draus wird", soll sie einem Institutskollegen geantwortet haben, der nicht verstehen konnte, dass jemand in diesen Tagen nicht auf die Straße oder zu politischen Versammlungen ging. Erst als die Mauer geöffnet und der Machtverlust der SED unübersehbar geworden war, begann sie sich politisch neu zu orientieren und begab sich auf die Suche nach einer Partei. Angela Merkel schloss sich im Dezember 1989 dem Demokratischen Aufbruch (DA) an, der von den Pastoren Rainer Eppelmann und Friedrich Schorlemmer sowie dem Vertrauensanwalt der evangelischen Kirche in der DDR Wolfgang Schnur gegründet worden war. Bereits zwei Monate später avancierte sie zur Pressesprecherin des DA, der für die schnelle Einführung des Kapitalismus in Ostdeutschland eintrat und sich politisch an der westdeutschen CDU orientierte. Der DA erhielt - nicht zuletzt weil sein Spitzenkandidat Schnur kurz vor der Wahl als langjähriger Stasi-Spitzel enttarnt wurde - lediglich 0,9 Prozent der Stimmen.


    Fragt man, welche Transite bei ihr zu dieser Zeit gegeben waren, sieht man die Saturn/Neptun Konjunktion als Form der Niederlage auf ihren Merkur treffen. Angst taucht auf in Zukunftsfragen. Sollte dieses phantastische System den Bach runter gehen? Was geschieht mit ihren Schriften und Veröffentlichungen? Die Zeit für die Mitläuferin war alles andere als rosig. Schließlich lent es sich in einem Staat optimal, wenn man der Staatsdoktrin Folge leistet. Was wird also werden, mit ihrem Deutschland mit ihrer FDJ-Kulturarbeit, wenn die Kultur des Terrors verschwindet? Doch dann kam der Vater mit seinen Verbindungen. „Du bringst meine Angela ins Amt, oder ich packe aus, klar?!“ So kam was kommen musste. Eine Tarnung wurde geboren, sie lautete: Demokratischer Aufbruch und eine Lüge wurde etabliert, die sie bis heute selber glaubt: „Damals als wir die Mauer niederrissen“ Schließlich, wenn es viele Hitlermitläufer nach 1945 geschafft haben mit sogenannten Persilscheinen ihre Lauterkeit zu
    unterstreichen, warum sollte es einer jungen FDJ-Politagitateurin mit einem genialen Wendehalstrick nicht gelingen? Das Konzept: Der Demokratische Aufbruch war eine ideale Tarnung. Der Trick gelang, Jupiter stand nach seiner dreifachen Umrundung wie 1954 an alter Stelle. Genial.

    Astrologische Zeitanalysen und Terminplanung
    Landschaften der Zeit: spica

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