Global Economic Collapse

  • Aus der FTD:


    Weltwirtschaftsklima so schlecht wie seit sechs Jahren nicht

    Die Finanzkrise in den USA hat die Stimmung in der Weltwirtschaft laut Ifo-Index auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gedrückt. Besonders in den USA, Frankreich, Italien und Spanien wird die derzeitige wirtschaftliche Lage pessimistisch gesehen. Wie die Stimmung in Deutschland ist.

    Es gibt kein Recht auf Völkermord!

    Willkommen in der Endzeit! Die vor 2 Jahrtausenden von Jesus vorhergesagte globale Machtergreifung Satans ist in vollem Gange. :cursing:

    Papier gab ich für Gold. 8)

  • Diese Meldung hat noch gefehlt. Eigentlich eine ganz logische Entwicklung. Irgendwie muss man die Bonds ja noch verkauft bekommen. Über die künstlich niedrigen Zinsen läuft das nicht mehr. Aber mit DERART stabilem Underlying geht es natürlich noch:


    aus http://www.iht.com/articles/2008/05/15/business/rtrcol16.php :


    Zitat

    Governor Arnold Schwarzenegger is expected to unveil plans for $15 billion in bonds backed by lottery revenues to help plug a state budget hole. 8o
    A lottery jackpot is just about what the state needs right now, though the odds seem equally remote. :D

    Erst wenn die letzte Bank pleite, der letzte Staat ruiniert, die letzte Währung wertlos geworden ist, werdet Ihr merken, dass man Gold nicht drucken kann.

  • Famine killed 7 million people in USA
    Another online scandal has been gathering pace recently. Wikipedia, the free encyclopedia, deleted an article by a Russian researcher, who wrote about the USA’s losses in the Great Depression of 1932-1933. (...)


    http://english.pravda.ru/world/americas/105255-0/


    Die Amerikanische Bevölkerung betrug damals ca. 140 Mill, also ungefähr die Hälfte zur heutigen.

  • kitty, dein letzes Posting widerspricht irgendwie dem Sinn deiner Signatur, aber vielleicht hab ich es auch nur falsch verstanden




    Ramsch-Hypotheken: UBS-Rohner räumt auf
    http://www.blick.ch/news/wirts…ken-ubs-raeumt-auf--91245


    Es ist ja nicht anzunehmen dass das passiert, da Blackrock keine Bank ist, aber so als Gedankenspiel: Die UBS gibt ihre Schrottpapiere zu einem lausigen Preis an ein Ami Institut, das Ami Institut gibt die Papiere irgendwie weiter an eine Ami Bank und die Ami Bank gibt im Rahmen des "Austauschprogrammes" die Schrottanleihen der FED im Austausch für "gute" Staatsanleihen....

    Einmal editiert, zuletzt von tomson ()

  • tomson


    damnit , ich hätte die Anführungszeichen bei "investiert" lassen sollen. :wall:


    Ich meine nicht, daß jetzt jeder die Weltmarktpreise pushen soll mit Käufen von LM-Papieren. :thumbdown:
    Ich meinte: Wer hat noch keinen LM-Vorrat angelegt? Der soll das jetzt noch machen, solange es noch was zu kaufen gibt im Supermarkt um die Ecke...
    Und eine Investition ist es ja von nem gewissen Standpunkt aus auch: Man kauft die LM einmal und während die Teuerung der LM in den Supermarktregalen voranschreitet, lebt man von seinen günstigen Vorräten und schert sich nicht drum.


    Am besten überwiegend einheimische Sachen ohne Genmanipulation nehmen...




    Da ist mir grad noch was aufgefallen: Warum gibt es keine Sparte für den internationalen Reispreis bei den Rohstoffwerten? Wenns den für Weizen, Bohnen, Kakao und wasweißichnoch alles gibt, warum nicht für Reis?

    2 Mal editiert, zuletzt von kittyOhell ()

  • Zitat

    Wer hat noch keinen LM-Vorrat angelegt? Der soll das jetzt noch machen, solange es noch was zu kaufen gibt im Supermarkt um die Ecke...


    Auch wenn mich jetzt einige beißen mögen:
    Die Supermärkte in Mitteleuropa und USA werden noch SEHR lange LM verkaufen.
    Zunächst mal werden ganz andere Erdteile am rumknappsen sein.
    Ich seh da für uns in absehbarer Zeit keinen Grund zur Panik.


    Zitat

    Man kauft die LM einmal und während die Teuerung der LM in den Supermarktregalen voranschreitet, lebt man von seinen günstigen Vorräten und schert sich nicht drum.


    Das ist nur ein Einmal-Effekt.
    Ich kaufe jetzt das Gut X zu 100%, habe einige Zeit Ruhe und muss dann bei 150% nachkaufen. Im Schnitt habe ich dann zu 125% gekauft.
    Anders herum kann ich einen cost-average-Effekt erzielen: ich kaufe häppchenweise zu 100%, 110%, 120%, 130% usw. Dann habe ich im Schnitt auch zu 125% gekauft.
    so what?
    Nachkaufen muss ich eh, es sei denn ich decke mich für Jahrzehnte ein.

  • Auch wenn es sich nicht linear verhält:
    Der Einsparungseffekt von Hamsterkäufen ist äußerst zweifelhaft, es sei denn man ist in der Lage den "Berg abzureiten".
    Und dafür ist entweder ein eher kleiner Berg oder ein mittelgroßes Kühlhaus notwenig. :wacko:

  • Genau. Wenn die Preise schon geradlinig ansteigen, mag das ja stimmen, aber wenns schlagartig (oder sagen wir mal: in wenigen Monaten) allen Preisen eine oder mehrere Nullen dranhängt, hast du doch Vorteile.


    Rollo
    Was meinst du mit "Berg abreiten"? Das Sprichwort kenn ich nicht...


    Ein Kühlhaus brauchst du nicht, wozu gibts Konserven?

  • In der Schiffahrt werden bei starkem Sturm (Wellen-)berge "abgeritten".
    Kann man sich bei Preissteigerungen auch vorstellen. :)


    Außerdem hast Du bei starken Preissteigerungen deinen Preisvorteil auch nur ein einziges Mal.
    Wenn der Preis von 100% nicht auf 150% sondern auf 300% klettert, gilt immer noch das Gleiche, wie ich oben geschrieben habe.
    Eine Einsparungseffekt könntest Du nur dann haben, wenn die Preise nachher wieder sinken und du dich bis zur Preissenkung "durchfuttern" könntest.
    das meinte ich mit "Berg abreiten".

  • Hallo Rollo,

    Auch wenn mich jetzt einige beißen mögen:
    Die Supermärkte in Mitteleuropa und USA werden noch SEHR lange LM verkaufen.
    Zunächst mal werden ganz andere Erdteile am rumknappsen sein.
    Ich seh da für uns in absehbarer Zeit keinen Grund zur Panik.

    das sehe ich ebenso, es wird zwar zu Preissteigerungen kommen, aber die Regale werden zunächst in "ärmeren" Ländern nicht mehr gefüllt werden.

    Zitat

    Das ist nur ein Einmal-Effekt.
    Ich kaufe jetzt das Gut X zu 100%, habe einige Zeit Ruhe und muss dann bei 150% nachkaufen. Im Schnitt habe ich dann zu 125% gekauft.
    Anders herum kann ich einen cost-average-Effekt erzielen: ich kaufe häppchenweise zu 100%, 110%, 120%, 130% usw. Dann habe ich im Schnitt auch zu 125% gekauft.
    so what?
    Nachkaufen muss ich eh, es sei denn ich decke mich für Jahrzehnte ein.

    Ich fürchte, diese Rechnung geht nicht ganz auf:


    Bsp: Ich benötige in den nächsten 6 Monaten 6 KG Reis, nun habe ich zum einen die Möglichkeit, 6 Mal 100% zu bezahlen, oder zum anderen jeweils 100%, 110%, 120%, 130%, 140% und 150%.
    Dass ich im siebenten Monat evt. wieder Reis benötige und dann 150% zahlen muss, das gilt für beide Fälle. ;)


    Grüße
    Clarius

    Es gibt kein Recht auf Völkermord!

    Willkommen in der Endzeit! Die vor 2 Jahrtausenden von Jesus vorhergesagte globale Machtergreifung Satans ist in vollem Gange. :cursing:

    Papier gab ich für Gold. 8)

    Einmal editiert, zuletzt von clarius ()

  • hallo Clarius,
    laß uns die Zeitreihe etwas fortsetzen.
    Du kaufst für 6 Monate Reis zu jeweils 100 €, danach für 6 Monate Reis zu jeweils 150€.
    Durchschnittlich hast du 125 € bezahlt.


    ich kaufe jeden Moinat Reis, zu 100€, dann zu 110, dann zu 120 etc.
    Nach 12 Monaten habe ich durchschnittlich zu 155 € gekauft


    Ich habe also 24,00% mehr gezahlt als Du.


    jetzt machen wir weiter:
    Ich kaufe nochmal bei steigenden Preisen,
    Du kaufts 6mal zu 200 und 6mal zu 250.


    Dann habe ich im Schnitt 23,65%mehr bezahlt als Du.


    Je länger wir die Zeitreihe fortsetzen, desto geringer wird dein Vorteil.
    (Von den Kosten der Vorfinanzierung mal nicht zu reden)

  • Außerdem hast Du bei starken Preissteigerungen deinen Preisvorteil auch nur ein einziges Mal.
    Wenn der Preis von 100% nicht auf 150% sondern auf 300% klettert, gilt immer noch das Gleiche, wie ich oben geschrieben habe.
    Eine Einsparungseffekt könntest Du nur dann haben, wenn die Preise nachher wieder sinken und du dich bis zur Preissenkung "durchfuttern" könntest.

    Ist das nicht gerade der Sinn von Vorräten, eben vorübergehende Engpässe zu überbrücken? Sonst müsste man ja grundsätzlich 30 (40,50,60)-Jahresvorräte anlegen, was glaube ich niemand ernsthaft plant.


    Jede Preissteigerung von LM kann nur vorübergehender Natur sein, und genau dafür macht es Sinn, vorzusorgen. Wenn LM dauerhaft um x00(000)% steigen, werden entweder recht bald darauf die Löhne und Versorgungsleistungen steigen oder es wird zu Aufständen kommen. Oder es werden 99% der Leute verhungern. So oder so, ein extrem langfristiger LM-Engpass kann wohl von der Betrachtung ausgeschlossen werden.


    Aber wer für 2 Monate Vorräte hat, hat eben einen unter Umständen lebensrettenden Vorteil gegenüber jemanden der 2 Monate nix zu Fressen hat.


    :)


    PS: Deine Argumentation erinnert mich an die Leute, die hier immer wieder krampfhaft aufzeigen wollen, dass man mit Gold nicht reich wird.


    Beim Gold geht es um Werterhalt, nicht um Spekulationsgewinn, und bei Vorräten eben ums Überleben, nicht um Ersparnisse.

    Einmal editiert, zuletzt von Tengu1 ()

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