Global Economic Collapse

  • Doch, sehr.
    Es wird noch öfter babylonische Türme geben, das ist eine Geisteshaltung. Sie endet immer gleich.


    Ein Materialist wird nie verstehen, daß Goethe schreiben konnte: Was nütze es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, wenn doch seine Seele Schaden nähme?


    Falls er das geschrieben hat - was ich nicht ausschließen will - so hatte er es jedenfalls aus dem Matthäusevangelium. Mt 16,26

    Wasser und Sand, gibt auch ne Wand.

    Deutschland fehlen die Eier! An Ostern droht Rationierung!

    2 Mal editiert, zuletzt von O. Jemineh ()

  • Der Societe Generale Analyst Albert Edwards zeichnet ein duesteres Bild. S&P 500 wird weitere 40% fallen. Er empfielt ein Ausstieg aus Wertanlagen. Edwards hatte im Oktober richtig eine Erholung vorausgesagt und zum Einstieg in Wertanlagen geraten.


    "We believe that the market is (now) set to quickly slide sharply toward our 500 target for the S&P"

    ....United States' economy looks likely to enter a depression and China's could implode.
    ...
    http://biz.yahoo.com/rb/090115…ets_global_bear.html?.v=1

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.


  • Ach ja, Eulenspiegel - wenn´s doch nur so einfach wär (im Verborgenen - wenn´s geht auch noch komfortabel - zu leben)! Die drei von Dir Genannten und deren zahlreiches Gefolge aus Beamten etc. UNTERNEHMEN ja ALLES, um uns mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden (legalen und illegalen) Mitteln auszuquetschen und zu tracktieren. Gerade wenn Du danach strebst "im Verborgenen" zu leben, dann wirst Du Dich verdächtig machen. Auch wenn Du es nach allen Regeln der Kunst versuchen wirst. Es gehört eine sehr grosse Menge an Glück, finanzieller Ausstattung (im casus belli) und Demut (um die Repressalien zu ertragen) dazu!


    Das VOLK hat immer noch nicht kapiert, dass es aus MILLIONEN Menschen besteht und diejenigen, die die Repressalien verkaufen, nur ein paar Tausend sind! Damit sich an diesem Bewusstsein auch nichts ändert, arbeiten die drei von Dir Genannten und deren zahlreiches Gefolge aus Beamten etc. Tag und Nacht. Sie lassen wirklich NICHTS unversucht!!!


    NICHT WEIL ES SCHWER IST, WAGEN WIR ES NICHT, SONDERN WEIL WIR ES NICHT WAGEN, IST ES SCHWER.
    Lucius Annaeus Seneca
    End corruption or at least let me participate in it!

  • APu,
    lies doch nochmal den Beitrag von Bimetall über Leidensdruck und versuche die Beiträge, auf die Du antwortest, in ihrem Sinn zu erfassen.

    gelesen - und? Manche würden sagen, da gibt es keinen Sinn - so vermessen bin ich nicht, aber allzuviel drauf einbilden sollte man sich auf diese Beiträge nichts


    Ich weiß schon, worauf du hinaus willst, aber dadurch wird es nicht richtiger - und durch deine Inkonsequenz wird dein Standpunkt nicht unbedingt glaubhafter


    Bezüglich "es muß einem erst richtig schlecht gehen, damit es einem nachher richtig gut gehen kann" würde ich es einfach etwas umformulieren, mal sehen, was du dazu sagst:


    Dem (allen) Menschen sollte es möglichst gut gehen (was im Vergleich zu jeder bisherigen Menschheitsepoche mMn der Fall ist, aber darüber kann man steiten, wenn es denn unbedingt sein soll). Das Streben danach ist das natürlichste auf der Welt



    Wenn es ihm schlecht geht, versucht er zum einen, dass es ihm besser geht (irgendwie logisch) - und zum anderen hat er die Chance aus Fehlern (die zur Verschlechterung seines Lebens geführt haben) zu lernen, so dass sie u.U. nicht wieder vorkommen -> Fazit: Aus einer schlechten Lage das beste machen, was aber nicht heißt, sie herbei zu wünschen


    Wobei hier noch das Problem der Generationen ist (wie auch schon von dir angesprochen? :( Sollte es in der (westlichen) Welt richtig krachen und die "Überlebenden" aus begangenen Fehlern lernen, würde dieses Wissen zwar nicht gänzlich/sofort verloren gehen, aber mit der Zeit verblassen, so dass der nächste Crash vorprogrammiert wäre.


    So gesehen gehts immer rauf und runter und die Frage dabei ist: Welche "Epoche" habe ich in meinem Leben erwischt?

    "Dreiecke haben nie unrecht, Menschen oft" ... APu
    Deutschland am Abgrund: QoLI_2020
    Der nächste große Crash: Frühestens im Jahr 2029: HDI_2019

  • Wer hätte das gedacht, daß das passieren kann: die Geldbasis in den USA ist inzwischen größer als M1. Jetzt müssen wohl einige Textbücher umgeschrieben werden. Der Grund: die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Federal Reserve Bank zählen zwar zur Basis, aber nicht zu M1.


    Und noch etwas: die “Reserve Bank Credit”, also die gesamten Reserven der US Federal Reserve Bank übersteigen die Geldbasis derzeit um etwa 326 Milliarden Dollar, oder fast 16 Prozent der gesamten Reserven. Auch das ist merkwürdig, oder? Der wesentliche Grund: das US Finanzministerium hat ein Konto bei der Fed im Umfang von etwa 230 Milliarden Dollar. Zur “Neutralisierung” der Geldinjektionen der Fed hat das Finanzministerium Schuldtitel verkauft, und das dafür erhaltene Geld bei der Fed eingezahlt. Und das wird bei der Geldbasis nicht mitgezählt.


    Also: “creative accounting” hat nun selbst bei den US-Regierungsbehörden Einzug gehalten! Inzwischen ist es spannend, diese Bilanzen mitzuverfolgen.


    (Handelsblatt)

  • die Geldbasis in den USA ist inzwischen größer als M1

    Ich nahm bisher an, die Geldbasis = Monetary Base entpricht dem materialisierten Geld in Form von Muenzen und Geldscheinen im Umlauf und die in Geldscheine umtauschbare Reserven bei der Zentralbank.


    M0: The total of all physical currency, plus accounts at the central bank that can be exchanged for physical currency.
    M1: The total of all physical currency part of bank reserves + the amount in demand accounts ("checking" or "current" accounts) .
    M2: M1 + most savings accounts, money market accounts, and small denomination time deposits (certificates of deposit of under $100,000).
    M3: M2 + all other CDs (large time deposits, institutional money market mutual fund balances), deposits of eurodollars and repurchase agreements.
    (-> )


    Somit ist die Geldbasis = M0.
    M1 = x + M0, x = Einlagen auf Girokonten
    wenn nun M0 > M1, x < 0


    Das heisst, die Einlagen in allen Dollar-Girokonten insgesamt muessten in der Bilanz negativ sein. Nach dem Bild muessten das grob $600 Mrd sein oder im Mittel $2.000 je Einwohner. Da kaum jemand ueber solche Bargeldreserven in seiner privaten Geldboerse oder Safe verfuegt und das restliche Geld auf Sparkonten und Sparbriefen (siehe Defintion M2,M3) etc. lagert ist praktisch kein Geld fuer den Wirtschaftskreislauf vorhanden. Eigenartigerweise funktioniert dies trotzdem, weil ich fast alles nach wie vor bargeldlos bezahlen kann. Die Banken koennen also praktisch nur negatives Geld hin- und herbuchen. Wie lange koenne die Banken das machen ? Was passiert, wenn sie nicht mehr mitmachen ?
    Die Banken werden irgendwann Abbuchungen sperren, damit die Konten nicht weiter ins Negative geraten. Es besteht die unmittelbare Gefahr, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr zusammenbricht und nur noch Bargeld akzeptiert wird.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

    2 Mal editiert, zuletzt von Tollar ()

  • Das heisst, die Einlagen in allen Dollar-Girokonten insgesamt muessten in der Bilanz negativ sein. Nach dem Bild muessten das grob $600 Mrd sein oder im Mittel $2.000 je Einwohner.

    Kreditkartenblase bläht sich auf? Zur Rolle der US-Finanzadministration: Offensichtlich stützt das US-Finanzministerium die (private) Fed durch direkte Einlagen (s. Reserve Bank Credits), damit Bernake nicht beim Kongress betteln gehen muss. Es wird mit ALLEN Tricks gearbeitet, um den Offenbarungseid hinauszuschieben. Wer hätte anders erwartet?


    Die Fed wird früher oder später hops gehen - darauf nehme ich mittlerweile Wetten an. [smilie_happy]

    "Wer nichts weiß, muß alles glauben" (M. v. Ebner-Eschenbach)

    2 Mal editiert, zuletzt von Königswasser ()

  • Nach dem Bild muessten das grob $600 Mrd sein oder im Mittel $2.000 je Einwohner

    Korrektur: $60 Mrd oder $200 je Einwohner. Hatte mich im Chart verguckt.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Kreditkartenblase bläht sich auf?

    Ich wuerde vermuten: Es sieht eher so aus wie Vorwarnzeichen zum Platzen der naechsten Kreditblase = Kreditkarten. Die Kreditkartenfirmen in den USA fahren derzeit den verfuegbaren Kreditrahmen runter, erhoehen die Zinsen, sodass die Schuldner umfinanzieren muessen.
    Wie sind eigentlich Kreditkartenschulden M0/1/2/3 erfasst ? Gehoeren sie zu M1-M0 ?

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • die Geldbasis in den USA ist inzwischen größer als M1.

    Wäre es nicht auch eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen, dass seitens der Banken und der Privaten Geldscheine in Tresoren gehortet werden, da Anleiehn nahe 0 verzinsen und dass dieses auch die Privaten teilweise tun und demnach nur die Schuldner ihre Schulden auf der Bank lassen? Demnach hätten wir es ja mit einem schleichenden Bank Run zu tun 8| !


    g.

  • Wäre es nicht auch eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen, dass seitens der Banken und der Privaten Geldscheine in Tresoren gehortet werden, da Anleiehn nahe 0 verzinsen und dass dieses auch die Privaten teilweise tun und demnach nur die Schuldner ihre Schulden auf der Bank lassen? Demnach hätten wir es ja mit einem schleichenden Bank Run zu tun 8| !


    g.

    bei M0 ist Bargeld eingerechnet. bei den Banken sieht es also noch viel düsterer aus als M0 vermuten lässt, da die Bargeldbestände stark angestiegen sind.

  • Bis vor einigen Tagen wurde noch eifrig darüber gerätselt, ob man in England wohl die verstaatlichte Northern Rock als Mantel für die geplante "Bad Bank" verwenden werde. Doch Pustekuchen, in Zeiten wie diesen gilt selbst eine Pleitebank wie Northern Rock noch als Juwel, und so soll sie nun eine ausgewiesene "Good Bank" werden, die massenweise neue Kredite an die schon unter Kreditentzugserscheinungenen leidende britische Bevölkerung ausreichen soll:


    Government will use Northern Rock to boost lending


    The Government is planning to use nationalised lender Northern Rock as a "good bank" to ratchet up lending to consumers and businesses as part of its most dramatic offensive so far to stop the economic downturn.


    The plan would come alongside the creation of a state-owned "bad bank which will house the major lenders' toxic assets. The Government will also unveil plans to implement Sir James Crosby's proposal to guarantee new loans to homebuyers and businesses.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…ock-to-boost-lending.html


    grüsse
    auratico

  • The Government is planning to use nationalised lender Northern Rock as a "good bank" to ratchet up lending to consumers and businesses as part of its most dramatic offensive so far to stop the economic downturn.

    Interessant, faktisch steigt der Staat selbst zum geldkreierenden Kreditgeber auf und hebelt damit das Kredit-Monopol des Privatbanken-Kartells aus. Das wird wirlich sehr spannend ... und auch gefaehrlich fuer Gordon Brown.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Wäre es nicht auch eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen, dass seitens der Banken und der Privaten Geldscheine in Tresoren gehortet werden, da Anleiehn nahe 0 verzinsen und dass dieses auch die Privaten teilweise tun und demnach nur die Schuldner ihre Schulden auf der Bank lassen? Demnach hätten wir es ja mit einem schleichenden Bank Run zu tun 8| !


    g.

    Die Geldmenge aendert sich nicht, wenn Geld gehortet wird. Der Aufenthaltsort ist egal. Nur die FED kann mehr Bargeld drucken.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

  • Jetzt kommen auch noch Beweise für die Manipulation von Goldpreis und USD seitens der FED an's Licht...tztztz Sachen gibt's...

    Ist doch nichts neues, dass Notenbanken an den Maerkten intervenieren. Ob man es nun Intervention oder Manipulation nennt, ist Geschmackssache.

    Ausser den realwirtschaftlichen Indikatoren und Daten gibt es keinen Grund fuer einen Aktiencrash.

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