Global Economic Collapse

  • European banks harder hit by credit crunch than US rivals
    http://us.ft.com/ftgateway/sup…_id=fto060520081508443426


    European banks have now suffered considerably more losses because of the credit crunch than their US rivals, even though the turmoil was first triggered by problems in the US subprime mortgage market.Of the $387bn in credit losses that global banks have reported since the start of 2007, $200bn was suffered by European groups and $166bn by US banks, according to data from the Institute of International Finance, a Washington-based banking group....



    Da hier der Dramafaktor wieder leicht angehoben wurde, mache ich die Titel jetzt auch ein wenig grösser...rofl

  • Jetzt hat's die UBS wohl erwischt....über 65 billions of Dollars debt. Diese Typen sind wirklich durchgeknallt.... :huh:


    .http://www.financialsense.com/…als/willie/2008/0606.html

  • Öl +17$ innerhalb von zwei Tagen auf 139$...
    Dow Jones unter 12.300...
    Inflation an jeder Ecke - selbst die Wirtschaftswoche spricht von 12%...
    ABX- und CMBX-Indices schwächeln wieder deutlich seit Mitte Mai...
    Die Credit Default Swap Krise (Kreditversicherungen) fängt gerade erst an...
    dottore warnt mal wieder im Gelben Forum... usw.


    Nach zweieinhalb Monaten leichter Erholung geht die Krise in die nächste Abwärtsphase. Im Juni vielleicht noch von der EM übertüncht, aber ab Juli wird es wohl auch in den Massenmedien das Thema Nr. 1 werden.

  • Nach zweieinhalb Monaten leichter Erholung geht die Krise in die nächste Abwärtsphase. Im Juni vielleicht noch von der EM übertüncht, aber ab Juli wird es wohl auch in den Massenmedien das Thema Nr. 1 werden.

    Yep. Alle Signale auf Rot. Es wird ungemütlich. Die Warnung von Dottore ist diesmal ernstzunehmen.

  • Yep. Alle Signale auf Rot. Es wird ungemütlich. Die Warnung von Dottore ist diesmal ernstzunehmen.
    Geht short, kauft Gold und Silber, viel Zeit bleibt nicht mehr.

    Ich leg mich schon mal in den Sarg.


    Viele reden immer davon kritisch und selbstständig zu denken, aber irgendwie scheints das sie nur den Mainstream Guru gegen einen alternativen Guru ausgetauscht haben. :hae:


    Woran macht er es denn diesmal fest? Er hat ja nicht viel geschrieben dazu..Die Geldmarktzinsen?


    Was hat man bisher gelernt in dieser Krise? Das System zaubert immer wieder neue Tricks hervor um sich selbst am Leben zu halten. Es ist zäh, hat schon viele Game Over Prognosen überlebt und spielt mit dreckigen Tricks.

  • Habt ihr soetwas schonmal gesehen?


    Crash im DOW : minus 406,77 Punkte und das um 21.59 Uhr Mez


    Welche Katastrophe steht uns da ins Haus?


    Naja, also ein - von 400 Punkten würde ich noch ned als Crash bezeichnen...



    Erst bei 700 Zählern, kann man von crashähnlichen Auswüchsen sprechen...



    Aber wer weiss, vielleicht sind die 400 ja der Anfang einer panischen Abverkaufswelle...

  • tomson
    Ich bin kein Jünger von Dottore. Aber dem Mann kann man einen gewissen Sachverstand nicht absprechen. Jetzt trifft Theorie die Praxis. Und die Indikatoren sind diesmal - im Gegensatz zu den vorigen "game-over's" - alle stramm im roten Bereich. Die Kapitalmärkte stehen vor dem Kollaps und das wird jetzt erstmal die Börsen treffen. Weitere Unsicherheiten, wie Iran und US-Präsi-Wahl wirken verstärkend.
    Fasten Seatbelts!


    @fundiTiger (Sorry fundi)
    3% sind noch kein Massaker - erde dich mal.

  • Bitte vergiss nicht, daß er mittendrin steckt im System, im Rampenlicht sozusagen. Wenn er einfach alles was er erfährt öffentlich ausplaudern würde, ist vieleicht eines Tages seine Badewanne zu tief.

    Er ist sicher besser vernetzt und sieht mehr hinter dem Vorhang als irgendwer sonst im Forum. Aber aufgrund seiner wiederkehrenden harschen Warnungen stellt sich die Frage inwiefern er eine mögliche/wahrscheinliche Rezession/Depression welche z.B mit einem Aktienknall beginnt zu einem Systemcrash hochstilisiert, einfach so weil das in seiner "Deutungsart" zugrunde liegt.


    Eine Rezession/Depression ist für mich nicht das Gleiche wie der Systemkollaps (Banken zu, Währungen futsch).

  • Aber aufgrund seiner wiederkehrenden harschen Warnungen stellt sich die Frage inwiefern er eine mögliche/wahrscheinliche Rezession/Depression welche z.B mit einem Aktienknall beginnt zu einem Systemcrash hochstilisiert, einfach so weil das in seiner "Deutungsart" zugrunde liegt.


    Eine Rezession/Depression ist für mich nicht das Gleiche wie der Systemkollaps (Banken zu, Währungen futsch).


    Der Systemcrash ist doch in vollem Gange! Seit Monaten schon!


    Denkst Du das passiert innerhalb von Stunden oder Tagen?


    Das Ganze wird doch nur noch durch ständiges Ändern der Spielregeln und groteske Propaganda aufrecht erhalten. Und die Propaganda wirkt! Du kannst keinen Schritt mehr tun, ohne irgendwo von der schrecklichen Inflation zu lesen.


    Meine Befürchtung, daß wir auf einen deflationären Kollaps zusteuern, wächst unaufhörlich. Und das würde nicht bedeuten, daß Öl und Brot und Milch und Gold billiger werden!


    Gruß
    mvd

  • Ja genau, das stimmt!


    Bis zum endgültigen game over mit Staatspleiten und neuer Währung wird aber erst noch eine (Hyper-) Inflation angefacht werden, die der ganzen Entwicklung dann den Rest gibt. Vermute, das geht dann noch ein paar Jahre (in einzelnen Staaten wie I geht es ggf. auch schneller). Bernanke und Co. müssen halt jetzt wieder in ihre Trickkiste greifen, wie schon gehabt. Und das wird nicht das letzte mal gewesen sein. Dottore werden wir noch öfter erleben mit seinen "game over".


    Grüße

  • Ich kenne noch genügend Leute mit dicken Bankkonten. OK, ein paar von denen haben mittlerweile ein wenig was anderes gekauft. Aber 95 Prozent der Kohle liegt unangetastet auf Konten. Und solange das so ist, können sie schön langsam inflationieren. Jedes Jahr nach Zinsen und Steuern 10 Prozent Schuldenabbau durch Geldentwertung, das hat doch einen gewissen Charm.


    Erst wenn sich die Menschen wehren und massiv beginnen, ihre kapitalvernichtungskonten zu räumen wird und die Abnahme von Staatsanleihen verweigern, dann es interessant.


    Bislang ist alles nur Vorgeplänkel.


    Die Richtung ist klar: Stagflation. Der Trend ebenfalls: Inflation bei unvermeidbaren Kosten (Energie, Nahrungsmittel, Gebühren und Steuern und Abgaben) und Deflation bei nahezu allen vermeidbaren Kosten und Dingen, die dem technischen Fortschritt unterworden sind (z.B. PKW-Anschaffungspreis, Ekektroartikel, Hifi, Computer usw.)


    Klar, daß die Wirtschaft schon seit Jahren real schrumpft. Immer mehr alte und prinzipiell, d.h. in einem unverzerrtem Marktumfeld wettbewerbsfähige Firmen machen mittlerweile rechtzeitig vor der Insolvenz dicht. Das zerstört gut bezahlte Arbeitsplätze, die meist durch prekäre Jobs in Großkonzernen ersetzt werden. Wer nicht selbst, sei es über Konzern-Kredite, Konzern-Anleihen oder Aktien selbst Geld drucken kannm, macht besser rechtzeitig dicht. So schaut es vielfach aus.


    Derzeit / demnächst bricht auch noch der Export weg. Arme Maschinenbaubranche....

  • Immer mehr alte und prinzipiell, d.h. in einem unverzerrtem Marktumfeld wettbewerbsfähige Firmen machen mittlerweile rechtzeitig vor der Insolvenz dicht.




    Kann ich aus der Baubranche nur bestätigen. Etliche Unternehmer aus meinem Umfeld habe sich an ihren insolventen Kollegen vorbei durch die jahrelange Baukrise geschleppt. Jetzt bei vollen Auftragsbüchern werden diese einfach zugeklappt, (vermutlich das Geld abgezogen) die Sachen gepackt und sich in die Frührente verabschiedet. Und das noch mit recht gutem Gewissen, da die Angestellten momentan recht leicht noch (!) woanders unterkommen.


    Der letzte diese Fälle hat - nachdem seine Kreditlinie verteuert wurde (!) - trotz kerngesundem Unternehmen Insolvenz angemeldet, er hat die neue Kreditzusage einfach nicht unterschrieben und war damit de jure pleite. Da die Kredite lediglich für die Materialvorleistung benötigt wurden, das Unternehmen ansonsten schuldenfrei war, sind alle Schuldner bei der Insolvenz ausbezahlt worden, sogar die Arbeiten bei den Auftraggebern hat er noch sauber beendet. In einem privaten Gespräch sagte er mir, dass er die Zukunft nicht rosig sieht und mit seinen 55 lieber jetzt mit Würde (und seinem Vermögen) abtritt, als bei der kommenden Krise am langen Arm zu verhungern. Intelligent der Mann.


    Darüber hinaus erwischt es - nach ca. 3 Jahren relativer Ruhe - auch wieder viele Unternehmen kalt. Die Pleiten häufen sich - nicht mangels Aufträgen, sondern meist weil die Unternehmer keine bzw. nur noch unverschämt teure Kredite bekommen. Unsereins weiß warum - aber weder diese Unternehmer noch meine Kollegen verstehen was da vor sich geht. Den Rückschluß zur Finanzkrise schaffen diese Leute nicht.


    Egal wie es ausgehen wird ... Rezession, Depression, Inflation, Deflation, Bankencrash, Staatspleite ... fast alle Leute die ich kenne glauben noch zu 100% an das System und lassen sich auch nicht belehren.


    Die Entwicklungen der nächsten Wochen wird die Masse eiskalt erwischen.

  • Ich glaub, so kann man das bezeichnen. Na klar, können solche downs der Auslöser sein, genau dann, wenn der Fall nicht bei 300, 400, 500 Punkten gestoppt wird, sondern durch Panik zur Lawine wird. Menschen sind IRRATIONAL, es bedarf nur eines Auslösers und die Stampede geht los. Besonders in Zeiten wie diesen, wo mehr Menschen sensibilisiert sind. Es wäre eventuell klüger von div. crash Propheten, nicht permanent 'GAME OVER' zu brüllen, sondern in eben solch prekären Situationen auf eine in dieser Richtung gesteigerten Gefahr hinzuweisen. Das versteht doch hier jeder. Alles andere nutzt sich ab! Ich hatte das schon in einem anderen sräd geschrieben. Wir bewegen uns dicht unter einer Sudden Linie, seitwärts, mit kleinen Ausbrüchen nach oben und unten, aber diese Lienie kann jederzeit nach oben durchbrochen werden.

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