Beiträge von mesodor39

    Als Bank ist man meist oft Kreditgeber und Spekulant zugleich. Als Kreditgeber weiß man, wieviele meiner Kunden für welche Dinge Kredite aufgenommen haben. Als Spekulant kann man sich dieses Wissen verschaffen und es nutzen, um zu Beginn der Kreditorgie Long und zu deren Ende short zu gehen. So hängt man seinen "Kunden" zuerst den Brotkorb hoch und ziehe ihnen, wenn sie beide Hände ausgestreckt und das Brot bereits im Begriff sind zu berühren, den Teppich (=Kredit) unter den Füßen weg. Fällt einer um, reißt er den nächsten mit. Ein sehr einfaches, aber wirkungsvolles Rezept. Und zu verführerisch, um es nicht zu machen.

    Fundamental hat sich nichts geändert. Beim Gold läuft der Debasementtrade, was Dollars und anderes Papiergeld angeht. Diese Entwicklung legt, über Ratios, auch Böden für andere Edelmetalle und für das Auch-wieder-Geldmetall Silber.


    Bei Platin zu Gold hatten wir, vor noch garnicht so langer Zeit, ein Doppeltief über einen Betrachtungszeitraum von etwa 275 Jahren.


    Beim Silber (und auch bei Platin) wird nach wie vor zu wenig produziert um alle industriellen und militärischen Abwendungen abzudecken.


    Beim Silber kommt hinzu, dass derzeit 70% des Metalls bei der Kupfer- und Zinkproduktion gewonnen wird, wobei es hier deutliche Kostensteigerungen bei der Produktion gibt.


    Weder bei Gold, noch bei Silber gibt es eine verlässliche im Sinne von glaubwürdige Nachrichtenlage. Platin und Palladium waren im Vergleich daszu schon immer intransparent.


    Der weltweite Debasement-Trade ist eindeutig der der allem übergeordnete, stabile und verlässliche im Sinne von unaufhaltbare Trend. Das gilt in allererster Linie für Gold. Iindirekt (über sehr langfristige Ratios) gilt das auch für alle anderen Metalle und Güter:


    Wird Geld gedruckt, steigen Äpfel, steigen Birnen. Und Geld wird gedruckt, als gäbe es kien Morgen mehr. Und was das Geld angeht: dieser Tag kann kommen. Und der wird auch kommen, wenn so weiter gedruckt wird.


    Sondereffekte, auch sehr deutliche sind bei anderen Metallen und Rohstoffen möglich. Die müssen nicht immer positiv sein. Vor allen micht in einer der beiden möglichen Endphasen eines Geldsystems (deflationäre oder hyperinflationären Depression). In solchen Phasen können Lieferketten reißen und ganze Industrien und deren Produktionen können kolabieren.


    So manchem Kupfer-, Platin- oder reinem Silberfuchs kann das auch noch kurz vor dem "Ziel" den Boden unter den Füßen wegziehen....


    Einen großen Aktien- oder Immobilienbestand, ggf. noch mit aufgezwungenen Lastenausgleichen und vom Staat aufgenommenen Krediten daran will dann keiner haben. Auch bei Ausfällen von Clearingstellen und Banken will dann keiner großartig mit dabei sein.

    Irgendwann, genau wie beim Rhodium, legt sich der Schalter um.


    Oder es kommt zu noch größeren Problemen.


    Man wird auch hier den Weg des geringsten Widerstands gehen und das letztmögliche Angebot über den Preis erzeugen.


    Bis eben nur noch viel zu wenig abgegeben wird und der Mehrwert bei der Verwertung den Preis diktiert. Gewise Verwendungen bleibhen dabei dann auf der Strecke.


    Mag sein, dass man sich vorher noch am institutionellen Metall vergeht, sei es direkt oder (über Korruption und Druck aufs Management) indirekt. Davon gibt es ja noch etwas. Das kann verfügbar gemacht weden, Egal, was die Schwätzer und Keiler erzählen.

    Sie wissen das der Druck nicht ewig unterm Deckel gehalten werden kann.

    Deswegen haben sie die Preise etwas steigen lassen.


    Wie es weitergeht werden wir sehen, ich sage es steigt jetzt auf ein noch höheres Niveau über 100$ und verweilt dort ein paar Monate bis es auf 200$ oder weiter steigt.

    Es waren wohl die Leasing-Rates, die das ausgelöst haben.


    Nun wo Schmelzen bis zum Anschlag Material haben, kann der Preis fallen.


    Die, die eingeliefert haben um sich auzszahlen lassen, verlieren so sehr viel von dem, was sie glaubten zu bekommen. Nur wer es sich als Granulat ausliegfern lässt oder Formkosten für Barren nicht scheut kriegt sein Material so, dass es es beim kommenden Anstieg besser losschlagen kann.

    Folgerungen:

    - seit 2000 sind Gold und Silber in etwa gleich gelaufen. Platin ist sogar deutlich schlechter gelaufen.


    - Im Vergleich zu Platin und Silber wird Gold akkumuliert.


    - Silber wird großteils verbraucht. Bei Platin ist es sogar noch extremer, da im Gegensatz zu Silber hier prozentual und relativ viel weniger Reserven bestehen.


    Was haben wir in den letzten 25 Jahren gesehen:


    Preisexplosionen bei Rhodium, Ruthenium und Iridium.


    Am extremsten war es bei Rhodium:


    Nach einen ersten anstieg auf etwa 8.000 Dollar ging es bis etwa 750 Dollar runter. Zu diesem Zeitpunkt wuirde Rhodium sogar als Anlagemetall in Barrenform verarbeitet, nur um es besser losschlagen zu können. Und dann explodierte es auf über 25.000 Dollars je Unze!


    Weil weniger gefördert wurde, als nachgefragt wurde und weil es nicht so schnell substitiierbar war.


    Folgen waren: Einführung der Ad-Blue-Technologie bei Diesel-PKW, Mehr Platin und weniger Palladium in Katalsystoren von PKW. Das aber geschah nicht über Nacht.


    Beim Silber gibt es sehr viele verschiedene industrielle Anwendungen, die überwiegend wenig preiselastisch ist. Etwa 70% der Produktion von Silber kann nicht erhöht werden, weil diese an die Produktion von Kupfer, Zink und Gold gebunden ist.


    Wenn nun bei den Produktions- und Nachfragekennziffern herumgelogen wird (ich sage es mal so, wie es sein könnte und es sehr wahrscheinlich auch ist), dann kommen Preisanstiege durch Knappheiten quasi "aus dem Nichts".


    Warum Preise im Westen fallen?


    Das hängt mit den zu geringen Raffineriekapazitäten zusammen: Haben Schmelzen genug Schmelzgut, dann sind diese ausgelastet. Wird zu viel für dieses Nadelöher angeliefert, dürfen die Preise auch fallan, ohne dass der Nachschub erst einmal ins Stocken gerät.


    Genau so arbeiten die, die Planwirtschaft betreiben und damit jede Volkswirtschaft vor die Wand fahren.


    In den USA genau so, wie in Europa.


    Finanzieren tun es die Gruppen, die in ihrer Gesamtheit so dumm sind und


    - Geld am Terminmarkt investieren, long oder short gehen,

    - Banken Geld anvertrauen,

    - Aktien kaufen,

    - Staatsanleihen kaufen.

    Solarsilber-Sparmaßnahmen reichen nicht aus, um die Nachfrage zu dämpfen


    https://www.mining.com/solar-t…lvr.it&utm_medium=twitter

    Natürlich nicht. Substitution dauert, oder man produziert Müll.


    Fassen wir mal zusammen:


    - Manipulationen im Futures Markt für Silber (1980)

    - Goldpreismanipulation seit den späten 80ern/frühern 90ern

    - Silberpreismanipulation mit Billigung der Aufsichtsbehörden seit den 2000ern (Ted Buttler)

    - Aufbau von Alternativen zur Edelmetallanlage (BTC, "Coins" TMT- und KI-Aktien usw. und deren

    Vernichtung),

    - Fortwährende Änderungen der Berechnungsmethoden der Geldentwertung (Teuerung)

    - Rückwirkende Änderungen der Berichte des Silber Instituts im Jahr 2025

    - Defizite und Militärische Konflikte eskallieren

    - Abschmelzen der Lagerbestände und temporäre Explosion der Leasing-Raten für Metalle wie Silber

    oder Platin

    - Aufschläge von mehr als 10% bei Auslandsbörden auf westlicghe Silberpreise seit nunmehr mehr

    als 6 Monaten

    - Lügen in Politik und Medien, die kaum mehr als wenige Tage anhalten und für Wosssende

    offensichtlich sind.

    - Korruption in Politik und Fälle von Täter-Opfer-Umkehr bei Polizei und Justiz.


    Fazit:

    Freie Märkte oder gar eine freie Presse oder eine unabhängige Berichterstattung oder gar Meinungsfreiheit und Unversehrtheit der Person gibt es nicht mehr.


    Bezogen auf Aktien und Edelmetall bedeutet dies:

    Man gibt uns die Nachrichten und man zeigt uns die Preise an, von denen man will, dasss wir sie sehen, damit wir die Fehler begehen, danach zu handeln, damit man sich an uns bereichern kann.

    Kapitulation fehlte bisher...

    Ich glaube, wir sind genau in dieser Kapitulationsphase, weil:


    in einem stark inflationärem Umfeld dürften nahezu alle Charts durch die Geldmengenanstiege verzerrt sein. Die Liquidität im Hintergrund ist da. Man vermag sie nur nicht zu erklennen. Gerdade die Zweit-bezieher des "frischen Geldes" wissen, was Sache ist.Die Erstbezieher lassen es schließlich drucken um es an genau diese auszugeben. Die verteilen es dann (samt ihrer gigantischen Profite) weiter. Keiner von denen behält das Geld. Geld ist nicht deren Ziel. Weil es nur Mittel und nicht Zweck ist.


    Was Ebay angeht: nein, da sehe ich nichts von Kapitulation. Keine regelmäßigen und deutlichen Abschläge auf den Spot bei Junk-Silber. Vielmehr ist der Markt zu eng. Zu wenig Angebot.

    Ich denke, die Luft ist nun raus und dass sich nun langsam Hoffnungslosigkeit und Tristesse breit machen. So, wie gas gewollt und geplant ist.


    Zeit sich in Erinnerung zu rufen, dass es keine Garantien auf schnelle "Gewinne" gibt.


    Das Machen schneller Verluste hingegen war nie das Problem.....

    so weit, so gut. Und das Management? Wie viel Einnahmen hat es jedes Jahr, von wen kriegen die Leute, die Berichte schreiben, Daten zusammentragen und so weiter ihr Geld? Nur vom Silber-Institut?


    In welchen Gremien und Organisationen sitzen diese Leute oder deren Leitende Entscheider sonst noch?


    Gutes Beispiel (selbst erlebt): Handwerkskammern.


    Meine Meinung dazu:

    Wer glaubt, die vertreten keine Agenden, die den Interessen ihrer Miglleider zuwider laufen, der glaubt und vertraut ganz schön.....


    Ein KO-Kriterium für solche Organisationen ist in meinen Augen: wenn sie Anfangen, Dinge zu ändern, die bereits zurückliegen und anders kommuniziert wurden......




    .....Was kann man aus Terminmarktcharts ablesen:


    nicht ablesen kann man in der Tat im Vorhinein, ob es hoch oder runter geht. Das können Leute meist im Nachhinein das aber dann mit erstaunlicher Treffsicherheit.


    Sehr wohl ablesen kann man, das Shortselling ein gigantisches Geldmachen ist und dass Privatanleger, die Scheinchen kaufen oder sich am Terminmarkt bewegen meist ausgewaidet und bis auf die Knochen versfühstückt werden.

    Die Aktienmärkte werden einbrechen. Sehr drastisch sogar. Die Immobilienmärkte gleichfalls. Kunst- und Sammlermärkte und Anleihen auch. In Europa und in den USA ganz sicher. Und zwar gegen Ende des weltweiten Fiat-Systems westlicher Prägung.Und nicht in Euro oder USD, sondern in Waren gerechnet.


    Das Treibmittel für Preise (beliebige Kredite) fällt dann weg....


    In Rhodesien war es mit den Aktien in Landeswährung genau so.

    Es sind 10 bis 20 Milligramm je Panel - da macht es die Masse.


    Es ist auch scheißegal.


    Ich sehe primär den monetären Treiber: steigen Äpfel, steigen Birnen. Silber und Gold kannst Du besitzen, Aktien und Immobilien nicht wirklich.


    Damit ist für mich alles gesagt. Abgesehen von einem:


    was Nachrichten / Informationen angeht, muss man in Betracht ziehen irrtümlich getäuscht, falsch informiert oder gar belogen zu werden.

    Hat der "Mann ohne Silber" Recht?


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    vielleicht.


    Ich persönlich glaube: er hat sein Silber verkauft und sucht nach Informationen und Daten, die seine Entscheidung im Nachhinein rechtfertigen.


    Nun gut. Dasselbe (nur anders herum) könnte man mir unterstellen.


    Drei Dinge lässt er außer Acht: Batterienachfrage (E-Autos), militärischer Bedarf, monetäre Probleme (Pleiten und Geldentwertung durch Verschuldung, Staatslenkungswirtschaft und Gelddrucken).


    In einem hat er Recht: Investmentnachfrage ist kein Verbrauch. Silber wird dadurch nicht knapper, sondern unberechenbarer. Papiersilber-ETF´s spiegeln Bestände vor, die nicht existieren.


    Er erwartet nochmal 40 $/Unze: möglich: ja, wahrscheibnlich: eher weniger.

    Den hier hatte ich letztes Jahr für etwa 100 Euro als "ss" gekauft. Die Händler-Fotos warem Mist. Meine ersten Fotos waren es auch. Diese Fotos von Vorder- und Rückseite wurden mit einem neuen Smartfone aufgenommen. Sie zeigen Dinge, die das menschliche Auge nicht sieht. In der Hand wirkt er matt und unscheinbar. Die Fotos zeigen den wahren Zustand. Die Schrunde im Gesicht sind Folge der Herstellung der Münze, für die eine alte Münze überprägt wurde. Die Münze hatte ich hier letztes Jahr schon mal vorgestellt:

    Lu'lu'ids Badr al-Din Lu'lu Bronze-Dirham AH 631 (1234/35 AD)


    Bei solchen Münzen machen Erhaltungsgradangaben absolut keinerlei Sinn. Man kann jedoch ähnliche Stücke miteinander vergleichen, um so ein Gefühl dafür zu bekommen, ob eine Münze - relativ zu anderen - eher gut oder eher schwach ist. Wer wissen will, warum das so ist, kann sich Münzen aus dieser Region und Zeit im Internet ansehen.... Ich habe über längere Zeit jedemenge Fotos solcher Stücke archiviert, teils mit Programmen überarbeitet um Details besser zu erkennen. Als ich dieses Stück sah, hatte ich sofort zugeschlagen. Einer der seltenen Fälle, im dem das was ankam signifikant besser war, als erwartet.

    Spanien. Al-Andalus. Umayyaden. Al-Hakam I, Dirham, geprägt AH 201 (815-816 AD) in Cordoba, 2,72 g.


    Al-Hakam I war dritter Emir von Cordoba. (796–822 AD). Weil er einen Aufstand in der Vorstadt (rabaḍ) von Córdoba niederschlug, wird er in arabischen Quellen auch al-Hakam ar-Rabadī genannt. Seine Münzen bestehen meist aus sehr reinem Silber mit Feingehalten von 95% und mehr. Mit 2,72 g liegt das Gewicht im oberen Durchschnittsbereich für sehr gut erhaltene Münzen. Die Münzen sind meist sehr schlecht ausgeprägt und wirken daher oftmals schlecht erhalten. Diesen hier würde ich als relativ gut ausgeprägt und als vorzüglich bezeichnen.

    Jepp. Das ist genau die Gefühlslandschaft, die die, die dahinter stecken, erzeugen wollen.

    Denn die wollen Silber kaufen. Und das geht nur von Eignern, die verkaufen müssen, weil ihnen die Puste ausgeht, oder verkaufen wollen, weil sie mürbe gemacht wurden und die Schnautze endgültig voll haben.


    Nein, hier sind Beharrlichkeit und Sitzfleisch gefragt.


    Solange das Spielchen so läuft, ist Silber knapp und wir werden noch ganz andere Kurse sehen.


    Die, die drücken wissen, warum. Denen ist es egal, wenn sie zum Silberpreis die Drückungskosten zahlen. Denn ohne diese Kosten kommen sie nicht auf das Volumen, das sie kaufen wollen oder kaufen müssen, um ihre Ziele zu erreichen.


    Meine Meinung: Inder & Chinesen sind nicht dumm und sie waren es auch nie.


    Selbst auf Münzenhandelsplattformen konnte man ganz schön sehen, was ab Ende letzter Woche alles an Anlegerposten auf den Markt geworfen wurde. Nicht mehr so viel Angebot wie im Dezember und Januar, auch nicht mehr (relativ zum Spot) so günstig.... aber es kam was. Meiner Ansicht nach zu wenig, um von wochenlang fallenden oder stagnierenden Kursen auszugehen. Ich glaube, die kommende Woche dreht es sich wieder in Richtung 70 Euro die Unze.

    Auf gut deutsch:


    da hat sich jemand Silber in grossen Mengen geliehen und ist damit short gegangen...


    Hängt das vielleicht damit zusammen dass die Deutsche Bank den berüchtigen Silber Leerverkaufs Loser vom vergangenen Herbst zum 'head of metals research' ernannt hat ?

    .......

    Tja, vielleicht hat die DB nur den Auftrag von jemanden ausgeführt, der nicht genannt werden und mit aller Gewalt im Hintergrund will?


    Eine Bankenbilanz dürfte groß genug sein um das zu gewährleisten.


    Und wer so einen Kunden hat, der verdient für die Bank Geld. Egal, ob Positionen steigen oder fallen. Sojemanden bindet man an sich, indem man ihn befördert oder sußerordentlich überdurchschnittlich dotiert....


    Meine Meinung: "China-Knechte" gibt es nicht nur in der Politik.


    Ich frage mich, wen die Schwankungen nutzen.


    Was sie bewirken ist hingegen klar: die Edelmetall-Lager der westlichen Börsen entleeren sich, das Metall geht nach Osten.


    Wer den Nutzen hat, hat vielleicht auch das stärkste Motiv?