Beiträge von mesodor39

    Naja.....wie man es nimmt.

    Ob es ne clevere Idee ist 40gramm 999 zu kaufen p l u s Versandkosten, bleibt dahin gestellt.


    Aber Eagle Käufer zu beschimpfen, ist schon sehr mutig.

    Eagle sind mir lieber als NO NAME Produkte

    In dem Preis war der Versand schon drin.


    Ich bleibe dabei: die Anlageprodukte sind überteuert. Die Aufschläge sind in meinen Augen sachlich ungerechtfertigt. Ich gehe dabai von drei Dingen aus:


    (1) Endkäufer ist die Industrie, die es (egal ob für zivile oder andere Dinge) verarbeitet.

    (2) dieser Endkäufer zahlt Spot abzüglich Schmelzkosten und Reinigungskosten. Der lässt alles einschmelzen und prüfen, bevor er was weiterverarbeitet. Die Aufschläge sind daher in Summe verloren.

    (3) Wenn, dann hätte man sowas früher kaufen sollen, als es noch billiger war. Sich jetzt darauf zu stürzen bedeutet einen großen Teil der möglichen Rendite durch Zuwarten oder uninformiert sein verloren zu haben.


    Das ist das absolute Positiv-Szenario.


    (1a) Endkäufer sind Fonds: auch die schmelzen es zu 1.000 Unzen Barren ein - Dito.

    (1b) Endkäufer sind Lagereinrichtungen für nationle Reserven: auch die alssen schmelzen und Barren stapeln.

    (1c) Endkäufer sind Private. D.H.: da sind dann bald unendlich viele schwache Hände drinnen, so wie bei den Reddit´s. Damit ist kein Staat zu machen. Die werden ausgeweidet. Und mit Angst gegrillt. Dann muss man, wenn man jetzt noch kauft, erst recht billig kaufen. Irgendwann dann, in der Panik fliegen Mapels, Eagels, Pandas, Kokaburras und was es sonst noch alles so gibt..... in den Tiegel..... dann kriegt man sie beim Händler zum Spotpreis und von Privat unter Spot, wenn man sie dann noch will.


    Ich kenne den Markt. Ich bin schon seit ich 14 war, seit 1978 dabei.


    Der Markt ist brutal und knallhart. Kaum wo wird mehr gelogen, betrogen, abgezockt, getäuscht, getrixt, manipuliert, mit der Gier, aber auch mit der Angst gespielt, wie bei


    S I L B E R


    Anleger werden gelockt, verarscht, in Gier, dann in Panik versetzt.... dann ist es teuer, aber die Schmelzen und die Händler ziehen sich, weil so viel zum Schmelzen auf den Markt fliegt und auf der anderen Seite Aufschläge bei "Neuware" ohne Ende.....


    Was glaubst Du, was das mit Menschen macht?


    Ich sage Dir, was es mit mir macht: ich fühle mich sauwohl dabei, bin aber die absolute Ausnahme..... Schon lange nicht mehr waren die Abschläge für 900er bis 625er Silber wie noch zu Weihnachten und Neujahr und bis in die erste KW hinein gewesen sind. Das Fenster geht nun zu.....


    Ich schaue Leuten zu, wie sie handeln und mache mir dann ein Bild, ob die wissen, wie man gute Geschäfte macht. Wer im Einkauf schon suboptimal agiert, verspielt mächtig Rendite. Wenn man für im Mittel 85% vom Spot hätte kaufen können, aber 125 % bezahlt, verliert man grob etwa etwa 40 Prozent.


    Es sind Beobachtungen und Folgerungen und eine Bewertung des Verhaltens im Hinblick auf das daraus ableitbare Wissen und Können, keinesfalls Beschimpfungen oder Beleidigungen. Wenn sich Gruppen von Menschen durchschnittlich klug verhalten, darf man das auch so benennen.


    Klar kann man bei so Münzen zu mehr als den Spot raus. Jetzt geht das noch. Kaufen Endkäufer, gibt es unter Spot. Und die Differenz zwischen 999,99 und 800er bis 900er beträgt, was das Schmelzen angeht und wenn Scheidegut knapp wird, keine fünf Prozent.....


    Bei den Preisen kaufe ich spekulativ nichts mehr. Das mit den 40 Gramm war ein Testkauf. Das zeigte mir, was Sache ist.


    Heute habe ich ein paar FDC-Münzen (handgehoben) bei einem französischen Händler erworben: 3 50-Franc Münzen der 70er Jahre aus Frankreich und Monaco. Der Monegasse wurde 7.500 mal geprägt. Alles FDC, original eingepackt, unberührt und unzerfressen. So weit, so gut. Alles in allem etwa 112% vom Spot bezahlt (also oberhalb des Silberpreises). Dafür kriege ich drei Großsilbermünzen in Stempelglanz fein und 25 weitere handgehobene Nicht-Edelmetall-Münzen in feinem Stempelglanz dazu. Das Alter der Münzen beträgt im Mittel etwa 50 Jahre. Das ist dann Hobby und keine Edelmetallanlage. Ehe sowas in die Schmelze geht (und darauf läuft es in sehr vielen Fällen hinaus), bediene ich mich ein wenig, falls möglich. Ich kaufe das gleiche Stück auch nicht 20 x in Tubes oder so oder noch öfters in "Master-Boxen" Weil: so viele davon werden nicht angeboten und mir reicht eines je Typ und ich muss und will sie auch nicht alle haben..... Und mit 12% Agio liege ich immer noch weit unter 999er Anlagesilber.


    Schaut mal, was beispielsweise alles an Nicht-Silber-Münzen aus Pannama in PP angeboten wird.... die Silbernen wurden bereits getiegelt und nun holt sich der Verkäufer den "Nachbrenner" für das für Schmelzen wertlose Kroppzeugs.... Dann werden noch leere Verpackungen und Schatullen angeboten.... und die letzten Cente mitgenommen.


    Vieles wandert sicherlich auch direkt in Wühlkisten und sieht dann auch nach kurzer Zeit entsprechend aus.....



    Zurück zum Eagle Käufer: der zahlt hier über 90 und bei der US Mint.....(das lessen wir mal hier sein).


    Nun geht es binnen drei Wochen steil runter auf 30 Euro.


    Da werde ich ein sehr langes Gesicht machen und mich ärgern. Und denken: hättest Du mal... Gewiss. Und: schon wieder mal. Und dann: egal, den höchsten und tiefsten triffst eh nicht und man muss auch gönnen können.... Ich weiß ja, was ich damit will und weshalb ich es gekauft habe. Und das ist auch dann noch aktuell, wenn die Unze 10 Dollars kostet.


    Andere werden dann schnell ins Handeln kommen und hart gegen sich selbst sein und schon sehr hohe Verluste begrenzen....


    China: gut und schön. Aber wenn es was zu holen gibt, dann heulen die auch mal ein paar Wochen mit den Wölfen, was sie sich bezahlen lassen, indem sie long gehen, das glaubt mal.

    Testkauf: Um 14.18 Uhr 40 Gramm (27 g 999er und 13g (Feingewicht) 925er) für unter 80 Euro in der Bucht erworben.....


    Knapp in solchen Mengen ist Silber nicht. Knapp sind nur derart günstige Angebote......


    Und sehr groß sind die Kopfprobleme vieler "Silber-Investoren", die sich auf 999er Eagels und anderen überteuerten Sachen stürzen. Das sind, bei allem Respekt, ganz sicher nicht die hellsten Krezen auf der Torte.......

    Eine Rückkehr zu einem Geld, das inhärenten Wert hat, ist angesichts des Gesamtumfanges des Weltmarktes nicht machbar, nicht einmal vorstellbar. Und alle Ideen mit teilweiser Deckung sind nur Gedankenspiele.

    Der Wert des Metalls, den es dazu haben müsste ist lediglich unvorstellbar.


    Nur dort (beim Vorstellungsvermögen oder genauer gesagt: bei dem durch Massenindoktrination erzeugten Narrativen) liegt das Problem.


    Auch die Wut der vom Fiat-Geld und von Fiat-Anlagen Betrogenen dürfte unvorstellbar sein.....


    Keiner gibt denen, die zuvor betrogen haben, dann mehr Kredit.....

    FOMO ist meiner jetzigen Meinung nach nichts anderes als eine multifaktoriell beeinflusste Entscheidungspsychologie......

    Empirisch und statistisch gesehen: 99,5% Zustimmung.


    Das ist wie mit den Spinnern. Jeder ist anders. Bis auf einen ganz kleinen Teil, wo sie fast alle gleich sind:

    99,5% aller Spinner sind und bleiben arme Spinner. Und die, die es mal kurz nicht waren, werden es sehr wahrscheinlich wieder.


    Die restlichen 0,5% bleiben bei der Betrachtung außen vor.


    Der Unterschied zwischen Furcht und Angst und wie die 0,5% damit anders umgehen, als die 99,5% macht es aus:


    Angst ist irrational. Darüber bedarf es keiner Diskussion.


    Furcht ist rational begründbar.


    Schaut man sich Zusammenbrüche exponentieller Entwicklungen (Schneeballsysteme) an, so werden gefühlt etwa 99% der Auswirkungen erst im letzten Prozent der Entwicklung geschehen....


    Das geht so schnell, da kann man dann im letzten Prozent der Lebensdauer des Systems nicht mehr planmäßig drauf reagieren. Das Geld zerrinnt einem förmlich in den Händen. Das geht so schnell, dabei kann man zusehen. Das gab es schon mal in Deutschland, 1923 in den letzten Lebensmonaten der Reichsmark. Meistens wird vorher, an einem Wochenende von den dafür verantwortlichen Betrügern "der Sack zugemacht". Und es geschieht nie aus Zufall und es war immer so gewollt, geplant und beabsichtigt.


    Preise von Edelmetallen sind Indikatoren. Mal laufen sie nach, mal vor. Das ist belannt. Darüber gibt es wissenschaftliche Abhandlungen. Immer werden sie deswegen manipuliert. So wird bewusst Frucht, die in Wahrheit aber Angst ist, erzeugt. Das gehört zur Psychologie des Betrügens.


    Es gibt noch einen weiteren Indikator, der nahezu "todsicher" ist. Und dann noch einen Dritten, über den in diesem Kontext nie berichtet wird. Auch hier schreibt darüber keiner, noch nicht mal andeutungsweise, meine Wenigkeit ausgenommen, weil in einigen meiner Aussagen ist da zwischen den Zeilen was von drin. Bitte nicht böse sein: das behalte ich für mich. Auch Leute wir Markus Krall oder Florian Homm sind da sehr still. Mag sein, dass sie es wissen, dann aber werden auch sie darüber schweigen und es bestenfalls in vielen ihrer Handlungen und indirekt durchblicken lassen.

    Die Krux ist nur, wir wissen ja gar nicht ob das präferierte Ergebnis im Endeffekt eintritt, es kann ja auch völlig in die Hose gehen, z.B. Komplettverlust, was dann wieder eine Rückkopplungsschleife zur Angst anregen könnte, bzw., bei einer Veränderung der Situation zu NOGO führen könnte....

    Was Aktiengesellschaften (besonders: Gold- und Silberminen, aber auch Minen allgemein) und Inhaberschuldverschreibungen angeht, wissen wir, dass es hier langfristig sehr hohe Ausfallwahrscheinlichkeiten gibt. Risiken, das prognostizierte ioder erwartete Renditen realisiert werden können, kommen hinzu. Ebenso Wegnehmerisiken.


    Bei Währungen wissen wir empirisch, dass jede Fiatwährung faktisch wertlos verfallen wird. Wenn nach 60 Jahren von 100% noch 0,5 bis zwei Prozent da sind, ist das faktisch auch ein Totalverlust.


    Anders bei physischen Edelmetallen in Eigenverwahrung. Hier gibt es nur Wegnahmerisiken (u.a. Beschlagnahme, Diebstahlsrisiken). Und das Risiko, es so gut versteckt zu haben, dass es erst in hunderten, tausenden von Jahren oder garnicht gefunden wird. Das letzte Risiko kratzt aber niemanden mehr, den es betrifft. Für den, der es versteckte, war das Metall "sicher".

    Knapp dem Tiegel entrissen....


    ....dann bei 75 bis 90 % vom Spot (damals 45 Euro) wäre es wohl genau darauf hinausgelaufen.....


    Solche Münzen werden auf Münzhandelsplattformen derzeit und in Summe zu hunderten/ tausenden angeboten...


    keine Kaufkraft = keine Sammlernachfrage.


    "Investoren" zahlen leiber 25 und mehr Prozent Aufpreise aufs Metall. Sollen sie machen......

    für 15 Euro und Anfang Dezember 2025 als "Junksilber" gekauft war der ganz sicher auch garnicht so schlecht..... Nachdem der Schmier runter war, sah der doch noch deutlich besser, als erwartet aus. Ein ähnlich gutes oder leicht besseres Stück habe ich vor ein paar Tagen noch für 25 Teuronetten gekauft...... Wenn man Schrott (also zu 90% oder weniger vom Metallwert) kauft, kriegt man bei seinen Suchen so einiges zu sehen..... und in wirklich guter Erhaltung ist der nicht mehr ganz so häufig.....


    Sehr viel wandert derzeit in den Tiegel, das indizieren die Preise dieser Münzen.....

    Bitcoin kostet auch viel Geld obwohls wertlos ist. Du brauchst nur jemanden der daran glaub und bereit ist den Preis zu zahlen dann sind Preise möglich die viele von uns als unrealistisch oder nicht vorstellbar einstufen würden.

    das kann man so ja nun auch nicht sagen. Als elektronisches Zahlungsmittel in Ländern mit Schwundwährungen ist der so schlecht nicht. Als langfristiges Wertaufbewahrungsmittel zur Erhalt der Vermögebnssubstanz über Generationen würde ich den auch nicht mehmen......


    Der ist noch zu neu. Ich vertraue da lieber auf altbewährtes......



    Sorry: aber wenn etwas seit 2.500 Jahren bis 5.000 Jahren funktioniert, dann ist die chance, dass es nicht auch die nächsten 50 Jahre geht, eher gering....


    Klar: Pech kann man immer haben, aber: das Gesetz der Wahrscheinlichkeit spricht dagegen, Pech zu haben. Und mehr kann man nicht verlangen.

    Und deshalb trinke ich gerade ein 5% Weizenbier. Dann ist es auch nicht tragisch was die Kurse anzeigen

    eben. Viele Sammleraufschläge sind nun fast weg. Für sowas hier zahlt man nun wahrscheinlich den Spot plus einen Huni oder so...... also auch nicht mehr oder weniger als für fünf andere Anlageunzen?



    gibt ja noch ein paar von den "Bunten", die ich nicht habe......


    erst mal abwarten was pasiert und dann neu nachdenken.....



    bin ich froh, dass ich davon nur zwei gekauft habe - dafür aber von den ägyptischen Relikten (Streitwagen) zu 140 für 5 Unzen um so mehr....


    Schuld waren damals die "Reddit´s" , die mir eine Zeitlang den Kauf von Junksilver vermiesmuschelten......

    Wenn da was dran ist, platzt der ganze Laden.


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    Ich glaube dem kein Wort. Das ist Banken-Propaganda, mit dem Ziel, dass Leute Silberpositionen bei Banken j e t z t panisch auflösen um dann schnell Silber zu kaufen, weil: in ein paar Monaten ist es vorbei. In Minute 13:50 verrät er sich. Der setzt Menschen unter Zeitdruck, verbreitet Panik. Will, das Leute zu jedem Preis kaufen, um schneller, als HSBC zu sein.


    Panikmache. Vielleicht im Bankenauftrag. HSBC ist eine China-Bank. Wäre das der China-Mann, hätte man dem den Stecker gezogen. Der würde auch seine eigene Bank nicht beschädigen.


    Nein, ich glaube: die Banken wollen aus ihren Lieferverpflichtungen! Panikmache ist das billigste Mittel. Und dann? ins Schließfach? Goldankäufer fordern schon zu Schließfachleerungen und zu Verkäufen an sie auf, um den "Gewinn zu sichern"....



    Tja...... Trau schau wen. Chaos ohne Ende. Ich kaufe, wenn ich mal wieder kaufen sollte, überhaupt, nur noch mit 15 und mehr Prozent Abschlag auf den Spot. Momentan können Schmelzen nicht alles Altsilber annehmen, so viel fliegt auf den Markt. Anlageprodukte sind ein Flaschenhals, da werden Käufer ins gestellte Messer laufen. Die Schmelzen sind der andere, da die erst zahlen, wenn es raffiniert und verkaufsfertig ist. Das wird, wenn Kurse fallen, Verkäufer zerreißen.


    Und so lange das so ist, sind 85% vom Spot gut bezahlt. Sehr gut!


    Was Banken-und Chinaknechte angeht: sollen sie doch alle pleite gehen!

    interessant. Mich würde interessieren, was FOMO auslöst, abgesehen vom gestiegenden Kurs.


    Das alleine wird es nicht sein, denn dann wäre FOMO nichts anderes als 100% reine Gier.


    Wie wäre es damit:


    - man weiß, dass man nicht vollständig informiert ist (Furcht vor dem Ungewissen)

    - man weiß, dass man in Fernseh-Nachrichten und Print-erzeugnissen teils belogen, teils durch ein gemisch aus Lügen, Halbwahrheiten und Wahrheiten manipuliert wird.

    - Man weiß, dass an Finanzmärkten manipuliert wird. Mabn weiß, dass es Puscher gibt, man weiß, dass es Beschwichtiger gibt, die Leute vom Geldverdienen abhalten sollen.


    Gibt es FOMO-relevante soziale Aspekte, beispielsweise Kontalte zu anderen Anlegern?


    Wann ist es FOMO?


    Wann war es keine FOMO, sondern eine logisch-rariobnale Entscheidung?


    Wie und ab wann kann man es feststellen? Wie voneinander abgrenzen?

    Klar kann man den ursprünglichen Zustand wieder herstellen: Ab damit zur Schmelze, raffinieren und zum Barren- oder Granulatgießen in den Tiegel damit....



    Alles andere ist nutzlos, verschlechtert nur, statt zu verbessern und frisst Lebenszeit. Die so gereinigten Münzen haben nun Knubbel von Metallumlagerungen und die Oberflächen sind ruiniert. Kenner sehen sowas.

    Und nun schalten wir zwei bis zweieinhalb Gänge runter. Nicht was das numismatische Niveau angeht, sondern nur beim Erhaltungsgrad. Also von St, EA (Größenordnung MS 66) beim Threepence Edward VII auf s-ss und ss.


    Augen auf!


    Dafür zahle ich keine Aufschläge und ihr solltet das besser auch nicht tun!


    Was mich angeht: in meine Sammlung kommen schön bis sehr schön und sehr schön erhaltene Münzen nicht rein. Dass ich ab notfalls "vorzüglich" aufwärts sammele ist mein persönlicher Spleen. So bleibt die Sammlung übersichtlich. Freude ist (für mich) eine Sache der Qualität und nicht der Quantität.


    Was euch angeht: von diesen Stücken wird genug angeboten. Wer alternative Nachrichten aus Spanien, Frankreich und Italien kennt, kann sich sein Bild machen, was da los ist und warum die Münzen dort keine Abnehmer mehr über Spot finden! Bitte nicht von Taler- und Kaiserreichprägungen auf Münzen anderer Länder aus dem Zeitraum von 1830 bis 1914 schließen. Das war einmal. Dazwischen haben sich Abgründe aufgetan. Mit Prognosen halte ich mich hier zurück.


    Die hier abgebildeten Münzen sind historisch und damit europäisches Kulturgut und sie wurden innerhalb der Zeit geprägt, als Europa im Begriff war, seine Industrialisierung nachzuholen und diesen Prozess so weit abzuschließen um mit Engeland auf Augenhöhe zu gelangen (England war da deutlich früher dran). Wir reden hier von 190 bis 150 Jahre alten, vollwertig ausgeprägten Kursmünzen. Teils werden solche Münzen auch als "ss-vz" oder gar als "fast vz" angeboten und damit man kann sehr viel Geld verlieren, wenn man von Erhaltungsgraden nichts versteht. Durch Alben, Kapseln und erst recht durch "Münzenrähmchen" kann man Politur (Glättung) kaum erkennen. Erst recht nicht, wenn sie durch Albenlagerung mit einem klebrigen Film beschlagen sind. Es gab Zeiten, da kosteten solche Münzen den fünf- bis zehnfachen Silberwert und kürzlich gab es sie bei mehreren Händlern um die 80 bis 90 Prozent davon. Wenn ich sowas in echtem, streng gegradetem, klassischen vz bis vz+ für 150 Euro kaufe, zahle ich zwar heute gut den dreifachen Silberwert, nicht aber das Zehnfache davon! Als ich meinen (Belgien, 5 Francs von 1850. vz+) Mitte des Jahres 2025 für 150 erwarb, war es etwa der fünffache Silberwert. Und seitdem habe ich keinen mehr von denen in echtem vz für 150 € oder weniger gesehen! Ein "vz" darf Abnutzung nur an den erhabenen Stellen haben und es muß dabei noch einiges an echten Prägeglanz aufweisen und ein vz+ sogar noch deuitlich mehr. Totgetaucht, also fast alles, was auf Slabs mit dem Zusatz "Cleaned" bewertet ist Stumpfglanz oder Pocken hat, kann man mit "S" oder "ss" bewerten. Einen vorzüglich erhaltenen Gulden aus Holland von 1847 wurde hier bereits gepostet, ebenso das belgische 5-Franc-Stück (vz bis vz+). Egal, was man euch beim Kauf erzählt: wenn ihr verkauft, wird man euch bei einem "vz" genau das vorhalten.....


    PS: für 50 Euro das Stück gibt es sehr große Mengen davon in sge-s zu kaufen. Darunter wird es dann langsam dünn. Aber es gibt auch seriöse Angebote zu 49, 48 und weniger. Rechnen wir mal mit der Einfachheit halber mit 50 Euro für 22 Gramm Silber. Macht etwa 70 Euro je Unze. Nun zu Anlagemünzen. Derzeit (08.01.2026 gegen 17 Uhr) günstigstes Angebot auf einer großen, seriösen Händlerplattform für Edelmetallprodukte: 82,90 Euro je Unze. Macht, bezogen auf 70 Euro die Unze für 900er Silber stolze 17 Prozent Unterschied!


    Fazit: "Münzensammeln" kann sich relativ zu Anlagesilber lohnen, wenn man es "richtig" macht.


    Seien wir ehrlich: wenn Silber wirklich knapp wird und man uns Preise von 100 und mehr Euro um die Ohren haut, wird auch solches Silber gerne nahe dem Spotpreis, zum Spotpreis oder mit leichten Aufschlägen darauf genommen werden. Die Aufschläge von Anlagesilber zu solchen Münzen werden sich beim Verkauf an Händler mit weiter steigendem Silberpreisen marginalisieren bzw. wenn es kein Anlagesilber mehr geben sollte: sowas gibt es danach noch kurze Zeit und dan ist auch das "Altsilber" weg....

    Das Youtube-Video ist berechtigt. Vorsicht vor den "China-Mann-Videos". Und nicht nur vor diesen.


    PS: hier noch etwas "Junk-Silber" zum anschauen. Das meiste ist total abgenudelt. Die hier gehen noch, dafür dass sie von einem Händler am Heiligabend, damals etwa 15-20 % unter dem Silberwert verkauft wurden. Die Stücke wurden von einem "zu spät gekommenen" nach vorheriger Beratung mit mir erworben. Die besten aus den so erworbenen Posten darf ich gegen Schrottsilber aus meinen Beständen auf der Basis des Silberanteils umtauschen. Ihm geht es nur ums Material. Die Form ist egal, da es irgendwann in unbestimmter Zukunft sowieso entweder an einen Silberaufkäufer weitergegeben oder zur Schmelze gebracht werden wird, um die Rente aufzubessern, so sein Plan. Bei den sieben Fünfern hier habe ich mein Recht ausgeübt. Für den Tiegel denke ich, sind die, Alter: 190 bis 150 Jahre, zu schade. So kriege ich ein paar total abgegriffene oder schadhafte Stücke aus früheren Streifzügen quitt. Und rette vielleicht etwas Kulturgut, denn: keiner weis, was die Zukunft bringt....... Ab AG/AU = 15:1 beginne ich vielleicht, auch mit sowas mein Vermögen zu retten........ ca. 90 Gramm Silber für 5,8 Gramm Gold, das war, als die ersten ausgegeben wurden etwa der Kurs.....