Beiträge von mesodor39

    https://www.wallstreet-online.…pitzt-boden-gerammt-grund



    Die Exorbitanten Preissteigerungen sind in den meisten Fällen immer auf Spekulanten zurück zuführen. Ich erinner mich noch gut, vor etlichen Jahren, als Silber die 50 $ erreichte, auch damals wurde der Industriecharakter von Silber hinzugezogen. Trotzdem fiel Silber bis auf 15 $.

    Stimmt.


    75 bis 80 % Verlust vom High sind immer drin. Beim Silber und in DM war es so, dass der Höchstkurs 1980 irgendwo bei 2.800 DM das Kilo lag und man zu Beginn der 90er Jahre 5-Kilo Barren, gerechnet aufs Kilo zu 225 DM von der Degussa kaufen konnte. Das sind weit mehr als 90% Spread!


    Die Frage ist nur: wo ist dieses Hoch, ab dem es wieder jahrelang runter geht?


    Schaut auf die Schulden, schaut auf die Geldmengen, schaut auf Fundamentaldaten (Industrie/Investment/verfügbare, oberirdische Mengen) und dann vergleicht mit 1980 und mit 2012.


    Ich sehe heute eine konservative, 50-Prozent-Chance dafür, dass 15 der Boden war und 30 das Fundament ist, auf dem es binnen zwei Jahren mit dem Faktor 5 bis 10 hochgeht. Das wäre dann das Szenario für die Situation beim Silber, aus dem Blickwinkel, Jahr 1978-1980 gesehen.

    Jeder "Systembruch ist "komisch" für die, die drin gefangen stecken.


    Alle fundamentale Daten und die geopolitische und fiskalische (Verschuldungen) sprechen für einen Anstieg in Fiat-Währung. Kontinuierlich gibt es das ganz sicher nicht wie auch?. An der Börse wird nicht geklingelt. Siehe historische Preisentwicklungen von Platin, Palladium und Rhodium in den letzten 25 Jahren. Auch geht es meist nicht kontinuierlich bergab. Stets tredden Angst, Macht und Gier aufeinander. Rational ist das nie. Es war und ist egal, was die Prodiktion einer Unze kostet oder kostete. Eine Produktion auszuweiten dauert lange, sie einzustellen beschert gigantische Verluste.


    ...Die Defizite der Vorjahre interessieren nicht. Sie haben nie interessiert. Interessieren tun nur Nachfrage und Verfügbarkeit.....


    Bezweifelt irgendwer, dass sie das Spiel nicht auch von der anderen Seite perfekt beherrschen würden? Nein. Null Zweifel. Das macht es ja auch schwer. Und für die, die an Finanzmärkten mit denen spielen faktisch unmöglich. Das ist systhematisch, da Silber auch eine indikative Funktion hat, haben sie die Institutionen auf ihrer Seite. Silber und Gold zeigen auch an, was Fiatgeld wert ist.


    ich sehe eine grosse Gefahr, dass Silber in nächster Zeit recht schnell auf mehrere tausend steigt und dann auf vielleicht 250, 500 oder sowas fällt. Produktionskosten sind dabei egal, da es viele Jahre dauert eine Produktion aufzubauen. Sowas muss passierern, um Anleger abzugeiern, zu brandmarken, zu vernichten. Und das wird es auch. Nur eben auf völlig anderen Niveaus.


    Hier ist die Gold-Silber-Ratio ein guter Kompass. Gold gibt es hunderttausende Tonnen und die Industrienachfrage ist vergleichsweise dazu nahe null......

    Naja: heute Abend wird erst mal bis tief hinein in die Nacht Sylverster gefeiert. Selbst wenn die Unze dann bis auf 40, 30 oder 20 USD runterrauscht - Metall würde man zu dem Preis ohnehin nicht bekommen können. Auch nicht als Privatanleger.


    Ein Brot, Gemüse, Suppenfleisch und Aufschnitt sind gekauft, das reicht. Mehr als normal essen und trinken sollte man nicht tun. Wenigstens nicht allzuoft.


    Von daher ist es wirklich relativ egal, was heute und am 02.01 an den "Finanzmärkten" passiert und welche Kurse sie uns anzeigen.


    Im neuen Jahr werde ich mich über viele, über hundert Jahre alte Artefakte und über vier neue Sätze, die mit hochglanzpolierten Stempeln geprägt wurden, freuen. Das schöne: alles aus Nicht-EM hat auch nichts gekostet. Die hier ist noch in einem Satz, den ich um 2002 für 20 Euro erwarb. Kenner wissen, was da sonst noch drinnen ist. Das Papier hat Spuren eines Wasserschadens, an den Münzen ist nichts. Meist wird sowas aufgerissen und das Silber entnommenm, verkauft und eingeschmolzen. Der Rest ais Nicht-Edelmetall wird meist achtlos in Kisten abgelegt und für ein paar Cent vertickt. Und wenn es mit dem Verticken nicht klappt, als Klioware. Dann sehen sie aber schon ganz anders aus.....

    Seit langem wieder mal ein sehenswertes Video von Dirk Müller.

    Spannend vor allem für Leute, die sich wenig oder gar nicht mit mit Optionscheinen bzw. Futures auf den Silberpreis auskennen. Er erkärt gut nachvollziehbar die Lage am Silbermarkt, die Unterschiede zwischen Papier- und physischem Silber und auch warum jetzt der POS so steigt.....

    mag sein. Selbst hat er für seine Anteilseigner nichts positives hingkriegt.


    Wenn man nicht in Papieren ist, kann man es sich sparen. Ist man in Papieren und versteht, was der von sich gibt, weiß man, dass man mit Papier immer falsch liegt.

    Na, dann scheint es beim "China-Mann" so richtig zu brennen.....


    zuerst macht er seinen Fonds zu, weil es nicht genug Metall gibt.


    Dann redet er den Dollar runter und Silber hoch - das verstehe noch jemand......


    Der stiftet maximale Verwirrung.... Mir egal.


    Mein System an moralischen und finanziellen Werten bewegt der nicht.


    Dafür da was dran zu ändern, müsste er erst mal trocken hinter den Ohren werden.......

    PS: noch einer:

    es ist passiert das absolut unwahrscheinliche: Zusammenbruch der staatlichen Institutionen. Hunger. Ihr geht mit einer Feinsilber-Anlagemünze auf den Schwarzmarkt..... jeder weis: bei euch ist moch mehr zu holen. Einst wurden die Dinger in 10er 100er und 1000er Boxen und Mastertubes verkauft.....


    Und dann zahlt mal mit einem abgebnudelten Einer oder Zweier aus Holland, Belgien, Frankreich oder der Schweiz , 1850er bis frühe 1900er Jahre....... oder einem alten, schwarz angelaufenen Gedenkfünfer. Da bleibt ihr eher unterm Radar.


    Blos nie mit Münzen zahlen, an denen Albenschmodder ist!!!!!


    Denkt dran: man hat es im Zweifelsfall mit Rattenpack zu tun. Schafe krepieren massenhaft oder werden gefressen, Wölfe, Ratten, Schakale und Scharben überleben da schon eher.


    Und nein: für 36 oder 38 Euro kriegt ihr bei alten Münzen nur das Metall. Wirklich gut erhaltene, Stücke (Erhaltungsgradraritäten), die beim Betrachten uneingeschränkte Freude machen sind derzeit noch faktisch unbezahlbar.


    Die Screens aus dem Vorposting habe ich entfernt. Zwecklos. 8 Schauen auf die Münzen, keiner auf die anderen Screens. Das bringt niemanden was. Schöne, neue Zeit. Wieder mal was dazugelernt.


    Mit 17,4 % Aufschlag und verschenkten mindestens 10% Abschlag kommen Menschen bei dieser daraus ableitbaren Aufmerksamkeitsspanne noch verdammt billig weg.


    Ein Herr Kettner macht alles richtig und lässt sich seine Aufklärungsarbeit halbewgs gerecht bezahlen. Streng genommen müsste er noch viel mehr dafür bekommen.


    Und nein, vergesst es: hier wird es keine Revolution geben, denn dafür (und da hatte Lenin wieder Recht) müsste man den Rasen betreten. Stellt euch das doch nur mal vor: man müsste dafür auch überm Rasen laufen und vielleicht auch noch andere schreckliche Dinge (wie beispielsweise danach das Schuhwerk von anhaftendem Erdreich und Grashalmen sauber machen) tun!


    Nein, ich lag grundfalsch: 17,4% Aufschlag auf den Spot sind ein Schnapper!


    Das sind sie auch dann noch, wenn ich Spinner den nicht zahle....

    wir werden hier nur noch verarscht, usa 3 Dollar Aufschlag auf spotpreis für Känguru! hier 26% 17,4 euro AUFSCHLAG pro Münze!


    https://www.gold.de/kaufen/sil…nzen/kaenguru-perth-mint/


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    Schlägt man Dir auf die rechte Wange. Halte doch die linke hin.


    Aber bitte nicht selbst mit dem Balken auf den eigenen Kopf schlagen und das immer wieder. Das ist nicht gut.


    Und ja: man kann sich auch selbst zum Opfer machen. Es beginnt damit, dass man sich als Opfer fühlt und dass man sich in dieser Rolle einrichtet.


    Mich fragte mal jemand, ob ich kein Mitleid habe. Ich meinte nur: um Gottes Willen, geht es Dir denn nicht bereits schlecht genug? Nein, mit Dir habe ich Null Mitleid. Ich wünsche Dir alles Gute!


    Die meisten verstehen es nicht und werden es daher immer wider falsch machen.


    Warum 2,50 € das Gramm (80 €uro je Unze) zahlen, wenn man es auch für unter 1,70 €kriegt?


    In der "Säerin" Frankreich, 2009 stecken 10,8 Gramm fein. Das macht bei gestern bezahlten 16,95 Euro für so eine Münze ganze 1,57 € je Gramm......


    Ob man das hier nun wahrhaben will oder nicht:

    Wenn Metall in die Industrie geht und wenn dadurch der Preis so stark steigt, dass ihr hier verkaufen werdet, dann ist jeder Euro an Formkosten, Marketing und Büttelei ist verschnekt. Das Geld habt ihr weggeworfen, indem ihr es unterlassen habt, Silber zu kaufen, in dem das nicht enthalten ist.


    Wenn Metall in die Hände von Großinvestoren oder Staatsreserven geht und wenn dadurch der Preis so stark steigt, dass ihr hier verkaufen werdet oder ihr unter Zwang verkauft, dann ist jeder Euro an Formkosten, Marketing und Büttelei ebenfalls verschnekt!


    Wenn Metall in unser aller Hände geht, weil keiner mehr für Papiergeld arbeitet, und dadurch der Wert extrem steigt, Tja: dann werden neue Münzen geprägt. Weil das Bezahlen sonst zu lange dauert. Und nun ratet mal, was mit euren Formkosten, des Marketingkosten und eurer Büttelei....... ist?


    Auch hier hat der, der für 1,70 gekauft hat deutlich mehr Silber (und damit Kaufkraft), als der, der 2,50 zahlte. Den neuen Münzen sieht man es nicht an, was sie vorher waren (999,99er oder Altsilber).


    Auch hier kriegt ihr nur das Metall "bezahlt". Nothing else.

    To the Moon wird es erst in neuen Jahr gehen.


    Heute schon wieder 4 Dollar beim Silber und über 200 Dollar beim Platin runter. Das macht in Anbetracht der geopolitischen und Finanz-Weltarchitektur nur, wer weiß, dass er diese große Rechnung nicht bezahlen wird. Mehr noch: die, die das wissen, machen es vielleicht, weil sie wissen, dass andere zahlen werden und zwar dadurch, dass sie genau das tun.


    Wir haben Jahresende.


    Sind es wirkkich nur Boni, um die es sich geht oder geht es sich dieses Mal um die Wurst und man macht den Sack zu?


    Neues Jahr, neues Glück - Jubeljahr?


    Will sagen: was wäre, wenn es zum heutigen Schlusskurs für alle Futures dann Barausgleich gibt, wenn der Short-Part lieber bar auszahlen will, als die Ware zu liefern? Das Geld dafür wird auf Knopfdruck und Befehl erzeugt - Punkt. Mit einem Wisch wäre dann alles geschuldete Metall weg.


    Die Welt wäre wieder OK.


    Bis auf so Nickeligkeiten wie die Industrienachfrage und die Nachfragemacht der zu kurz gekommenen, ausbezahlten. Letztere wird gerade kastriert. Das macht die Welt noch ein wenig besser.


    Grund wäre nicht genug Metall wegen eines gestörten physischen Marktes durch China und somit Force Majeur.


    Mal ganz ehrlich: wenn nicht jetzt, wann dann?


    Mir fällt keine idealere, keine perfektere Situation ein, um den Raubzug durchziehen zu können.


    Wir haben nun den 31.12 - einmal im Jahr darf man zum Aluhut greifen......


    Und das Beste: hätten sie es nicht bereits in den letzten Wochen und Tagen so geplant - jetzt es abzusprechen und durchzuziehen - dafür wäre es nun schon zu spät...... Sowas braucht.

    Vespasian. 69-79 n. Chr. Römische Provinzial-Tetradrachme, Silber (Billion), geprägt 70-71 n. Chr. in Antiochia am Orontes in der Hafenstadt Seleukis Pieria.

    VS: Belorberter Kopf des Vespasian nach rechts blickend,

    Legende: ΑΥΤΟΚΡΑΤ ΚΑΙΣΑ ΟΥΕΣΠΑΣΙΑΝΟΥ,

    RS: Adler steht, nach links blickend, auf einer Keule, die Flügel ausgebreitet, links im Feld ein Palmenzweig.

    Legende: ΕΤΟΥΣ Γ IEPOY (neues heiliges Jahr 3)

    Gewicht: ca. 15,9 bis16,0 Gramm.

    Prieur 113, RPC II 1947, McAlee 336

    Außergewöhnlich hochwertige Münze, extrem scharfkantig und nahezu prägefrisch. Gewicht: ca. 15,9 bis16,0 Gramm.


    Der Feingehalt dieser Münzen liegt zwischen 65 und 85 Prozent Silber, im Mittel sind es etwa 80 Prozent.


    Prieur 113, RPC II 1947, McAlee 336


    Seleukeia Pieria war die in der Antike höchst bedeutende Hafenstadt von Antiochia am Orontes Sie lag ca. 32 km von diesem Ort entfernt am Meer, beim heutigen Dorf Çevlik. Der türkische Name ist Samandağ. Die Stadt liegt etwas nördlich der Mündung des Orontes


    Diese Münzen wurden zur Bezahlung der Legionen des Titus während und nach dem Ersten Jüdischen Krieg geprägt. Laut RPC deuten etwa 320 verschiedene Stempel darauf hin, dass 6.500.000 syrische Tetradrachmen geprägt worden sein könnten. Dies war die Menge, die Titus zur Bezahlung seiner vier Legionen benötigt hätte. Münzfunde in Judäa bestätigen, dass viele dieser Münzen zur Bezahlung der Legionen verwendet wurden.

    Gordianus III. Pius, 238-244 n. Chr. Denar. Rom 241.n.Chr

    Vs: IMP GORDIANVS PIVS FEL AVG

    Drapierte Panzerbüste mit Lorbeerkranz nach rechts

    Rs: PIETAS AVGVSTI

    verschleierte Pietas steht nach links und hebt beide Hände

    Geprägt im Sommer 241, anlässlich der Hochzeit von Gordianus III mit Sabinia Tranquillina

    Material: Silber, Gewicht: 2,8 Gramm.

    Katalognummer: RIC:129/C.186


    Im RIC ist diese Münze noch als selten bezeichnet, was aber nicht mehr stimmt, da derzeit zahlreiche Münzen angeboten werden.


    gekauft als vz+ für 65 Euro + Versand bei einem spanischen Händler.

    Königreich Makedonien. Perseus , „Pseudo-Rhodos“


    Leichte Drachme oder Tetrobol, 171-170 v. Chr.,

    Vs.: Kopf des Helios von vorne leicht nach rechts,

    Rs.: Rose mit einer einzelnen Knospe rechts,

    Magistratsname Hermias: EPMIAΣ über Rosenkelch,

    unter Rosenkelch: Z-Ω.

    Material: Silber, Gewicht:2,82 g.

    In seinem 1988 erschienenen Artikel über rhodische Nachahmungen argumentierte R. Ashton, dass diese Münzen von Perseus in seinem Krieg gegen Rom geprägt wurden, um kretische Söldner in seinem Heer zu bezahlen („A Series of Pseudo-Rhodian Drachms from Mainland Greece“, NC 1988, S. 29–30). Die rhodischen Münzen zirkulierten auf Kreta, wo sie den Kretern als vertrautes und vertrauenswürdiges Zahlungsmittel galten. Er wählte den rhodischen Typ, da solche Stücke den Kretern bekannt waren und von ihnen akzeptiert wurden. Vielleicht verlangten sie sogar Zahlungen in dieser Form (R. Ashton, SM 146, Mai 1987). Der Magistrat Hermias war möglicherweise der Sohn des alten Münzdirektors des Perseus, Zoilos (siehe Ashton in NC 1988, S. 29). Vielleicht stehen die Buchstaben ΖΩ auf dem Revers aber auch für Zopyros, dessen Monogramm auf anderen pseudo-rhodischen Drachmen erscheint (siehe Ashton in NC 1997, S. 191).


    Im Jahr 1968 wurden in Thessalien, nahe Pharsalos bei Sitichoro, ein Münzfund mit etwa 2000 bis 3000 Münzen entdeckt. Der Fund ist unter den Namen „Sitichoro-Hoard“ und „Larissa-Hoard“ bekannt. Die am häufigsten vorkommenden Münzen stammten aus Rhodos und machten etwa die Hälfte des gesamten Fundes aus. Darunter befanden sich 500 bis 600 leichte Tetradrachmen des Makedonen Perseus. Die Tetrabole oder leichten Drachmen, trugen alle den Magistratsname Hermias über der Rose auf der Rückseite. Vor 1968 waren solche Tetrobole oder Leichte Drachmen mit dieser Inschrift unbekannt. Die Münzen dieses Typs wiesen allesamt keinerlei Gebrauchsspuren auf, sind aber häufig dezentriert, manche Münzen weisen Doppelschläge, Unebenheiten oder Prägerisse auf und sehr viele Münzen wurden unter Benutzung verrosteter Stempel oder Urwerkzeuge (Patritzen) geprägt. Das Gesicht (Wangen unterhalb der Augen) wurde vielfach nachbearbeitet, um die Rostspuren zu kaschieren. Mein sehr gut ausgeprägtes Stück ( der Grad der Ausprägung ist gut an der Form der Nase erkennbar) zeigt derartige Nachbearbeitugsspuren sehr deutlich /unter den Augen und im Bereich des Mundes).


    Darüber, ob das hier vorgestellte Stück auch aus diesen Fund ist, liegen mir keine Angaben vor. Es ist jedoch mit vielen solcher Stücke stempelgleich bzw. die Stempel wurden erkennbar mit den selben Urwerkzeugen gefertigt.


    Zur Erhaltung/Beurteilung:
    Die Spuren vom Rost an Stempel oder (wie ich meine: Urwerkzeug/Patritze) und deren Beseitigungsversuche sind bei vielen Stücken klar erkennbar und werden bei Benutzung der Stempel abnutzungsbedingt schwächer. Teils werden für diese Münzen neben der Fundbezeichnung auch Herkunftsangaben gemacht, die bis in die frühen 70er Jahre, teils auch bis in das Jahr 1969 zurückgehen. Sehr viele Münzen, darunter auch meine, zeigen deutliche Spuren des Metallflusses bei der Heißprägung. Die mit verbrauchterem Stempel geprägte Rückseite weist in den freien Feldern noch leichten Kippglanz auf. Bei einer mit rostigem Stempel geprägte Vorderseite ist sowas nicht möglich.


    Was die Erhaltung angeht: ich habe sie als vorzüglich erworben und das wird sie mindestens auch sein. Die leichte Tönung (goldene, schwarze und wenig dunkelblaue Farben neben dominierendem Silber) verstärkt die dekorative Wirkung dieser Münze, deren Durchmesser erkennbar unter dem eines 1-Cent-Stücks liegt, nochmals deutlich.


    Recherchen sind bei älteren Münzen notwendig, nicht nur um etwas über die Münze herauszukriegen, sondern auch, um die Wahrscheinlichkeit zu vermindern eine Fälschung zu erwerben. 100% Gewissheit gibt es bekanntlich nie.


    Solche Münzen werden, auch heutzutage noch, regelmäßig auf Auktionen angeboten. Geht man von einem Fundumfang von 3.000 Münzen aus, so gibt es unter Berücksichtigung der Information das 50 % der Münzen Prägungen im Stil von Rhodos sind und auch darunter 500 bis 600 Tetradrachmen im Stil von Rhodos befinden, etwa 900 bis 1.000 solcher Münzen (Drachmen oder Tetrobole) aus diesem Fund.


    Haufenweise.

    Sorry, aber: wer ein altes Silberbesteck hat, kann davon solange essen, bis der Silberpreis stimmt. Silber desinfiziert. Dafür tut es später auch ein versilbertes besteck, wie ich es benutze. Das vorab.


    Man kann ein Besteck zum Festpreis verkaufen und vom erlös dann Silber erwerben. Oder: man kauft das Silber jerzt und verkauft das Besteck später, wenn das Silber deutlich gestiegen ist.


    Das alles sind kluge Vorgehensweisen.


    Selbst ein Besteck einschmelzen ist einfach nur dumm, weil es keinen Nutzen, aber nur Kosten bringt. Videos davon gibt es bereits zu viele.


    Wer es eingeschmolzen haben will, kann es dem foxele geben. Der zahlt sicher gut und freut sich dann darüber. Das ist dann vernünftiger, als selbst herumzuhantieren und sich vielleicht noch zu verletzen.


    lg meggy

    Sowas ist natürlich heftig. Aber auch das, was man uns an Kursen anzeigt. Noch viel heftiger ist, dass man von Münzenhändlern teils Silber weit unter Spot kaufen kann: Münzsatz Spanien 1991 (der mit den 500 Jahren Amerikaentdeckung) 130 Euro für über 76 Gramm darin enthaltenes Feinsilber, Münzen der lateinischen Münzenunion mit 22,5 Gramm Feingehalt zu 36 bis 39 Euro das Stück. Und so geht das weiter. Einige hauen ihr Silber auf den Markt, da kann man nur ganz laut Dankeeeeeee! sagen :) Die 10 Francs Semeuse mit 10,8 Gramm fein für 16 Euro..... das sind echte Klopper.


    In der Vergangenheit gingen solche Käufe meistens übel ins Auge. Händler wissen intiutiv mehr - sonst wären sie längst vom Markt verschwunden.


    Der weiß, dass er weit unter Spot abgibt. Vermutlich, weil er sich nicht drauf einlassen will, sein Metall zu Schmelze zu karren und sich irgendwann, wenn es raffiniert ist, den dann aktuellen Kurs ausgezahlt zu kriegen. Da haben schon sehr viele sehr lange Gesichter gamacht..... Das "schnelle Geld" hat sich seine Reize.... besonders, wenn sie einem die Bude einrennen und alle verkaufen wollen. Da muss der Rubel rollen, der Taler wandern und der Schornstein rauchen! Was reingeht, muss auch raus, sonst kein Handel.


    Ich hatte heute eine Diskussion mit einem Freiberufler. Der hatte hohe Außenstände bei der (ich formuliere mal allgemein) Staatskasse, auf deren Begleichung er seit Monaten wartet. Er wollte meine Meinung hören. Ich meinte nur: durch die Zahlungsverzögerung wurdest Du faktisch bereits 30 bis 50% teileiteignet. Klar kannst du jetzt noch was für das Geld kaufen, nur eben weniger. Und das, was Du kaufst ist immer nur ein Teilschutz vor Enteignung, denn Kurse können schwanken.

    Klar: vor drei Monaten hätte man noch 10 Unzen 925er-Calgary-Münzen zu 318 Euro kaufen können.... "hätte" für alle die, die es nicht taten. Aus die Maus und vorbei.


    Jetzt für das "Geld" mit dem sie einen bezahlen arbeiten gehen, mehr Krankenkassenabgaben zahlen und vom überbleibenden weniger, als die Hälfte von dem, was man will, kriegen..... "Schön" ist sicher ganz anders......


    Das Leben ist eben kein Wunschkonzert....


    PS: Ich freue mich über die eine oder andere schöne Sammelmünze aus den 70er bis 90er Jahren in PP im Etui und zu unter 90% vom Materialwert. Vier von sechs sind aus Silber..... 76 Gramm Silber und schön anzusehen sind alle. Zum Ausgabepreis hätte ich sowas nie gekauft. Nominal zahle ich heute mehr; damals zahlte ich aber, wenn ich was silbernes kaufte, oft nur den Metallwert zzgl. Bankspesen und Mwst. Das waren dann (in Euro umgerechnet) 280 bis 115 das Kilo. Leider nur war das Einkommen als Schüler/Student begrenzt, die Mengen marginal, später dann musst erst mal die teuer gekaufte (war damals so) Wohnung abbezahlt und die Familie am Leben gehalten werden....


    Für 30 Euro, also nach heutigen Dubai-Kursen praktisch unter Spot, habe ich diese aus nahezu reinem Silber hergestellte Silbertanka (geprägt um 1200 nach Christus) in einer Ausnahme-Erhaltung vor einigen Wochen in Dubai erworben......

    bleibt nur zu hoffen, dass der Händler den Rest nicht einschmilzt..... Die billigsten kosteten 16 bis 18 Euro.

    Wenn´s in freien Fall befindlich ist, kann man nie verkaufen. Das war schon immer so. Warum sollte es sich ändern. Erst mal verkaufen die, die an der Quelle sitzen. Wenn die ihr Ding durch haben, kommen die anderen Orders dran. Warum wohl kann man derzeit von Händlern 22,5 Grann Silber (fein, rau 25 g) zu 36 Euro kaufen. Und das bei POS über 60 €/Unze? Die Händler wissen schon warum. Von Schmelzen lassen die sich nicht abledern. Da muss man nicht nachdenken: kaufen und Klappe halten oder sich nachher ärgern.


    Und nein: die Shorties haben sich noch lange nicht eingedeckt. Wo auch?


    Und selbst wenn: die Nachfrage der Industrie.....

    COMEX brutal !

    Das ist richtig, das war eine kurzfristige Rettungsaktion der COMEX zugunsten der Shorts. Aber entscheidend ist was mit den Silber-Kaufs-Optionen passiert, dort liegen massig zu 75$/oz. Wäre der Preis bei 80$ oder darüber geblieben, wäre eine physische Lieferung 100%ig gewesen und hätte zur Lieferunfähigkeit geführt. Also mußte man mit allen Mitteln und wieder mal mit Änderung der Regeln während des Spiels, ein Vorteil für die Shortseller herbeigeführt werden.
    So konnte man den Preis von vorher 81$ auf 75$ drücken. Ob es gereicht hat die Silber-Shortis zu retten weiß ich nicht, aber es ist wahrscheinlich.
    Die Manipulation der COMEX wird immer offensichtlicher und brutaler, sie gewinnen damit nur Zeit, letztendlich verlieren sie ihr Ansehen einer freien Börse wegen einer bornierten und hoffnungslosen Silber-Shortseller-Strategie gegen die Marktgesetze.

    Retten wird es sie nicht. Ein paar Ratten und Mäuse weniger, die sich auf den Kadaver stürzen. Löwen, Wölfe und Hyänen, selbst Geier hält das nicht ab.


    Wenn das mit der Knappheit stimmt, dann können wir uns noch auf was gefasst machen. Und fallls nicht: wer regelmäßig oder vor längerem Silber gekauft hat, dem kratzt das heute nicht. Den höchsten zum Aussteigen und den tiefsten beim Kauf zu treffen - schon eines von beidem ist nahezu unmöglich.


    Wer sich damit zufrieden gibt, es ungffähr oder ganz grob "richtig" zu machen, dem stört es nicht. Die Nervosität letzte Nacht hier im Forum sprach bereits Bände. Der Kopf sagte: es muß weiter hoch gehen, der Bauch (Empirik, Marktgefühl der Vergangenheit) meinte das Gegenteil. Beide haben Recht. Der Bauch jetzt und der Kopf sehr bald.


    PS: "Brutal" oder Scam wäre es, wenn plötzlich 35 oder weniger Tollarretten aufflackern. Aber keine Sorge und noch viel weniger Grund zum ärgern, denn: dafür gäbe es dann erst mal nichts zu kaufen....

    Dann geht es heute eben mal runter. Na und?


    Ein verlässlicher Boden ist bei den Kursen jedenfalls nicht in Sicht. Übersetzt heißt das: die zittrigen Hände und die, die Kurvenkritzler anbeten fliehen in Scharen.


    Das alles wusste man doch lange vorher.


    Was nicht passieren wird, sind zwei Dinge:

    - 95 % Kurseinbruch, wie von 1980 bis 1991,

    - ein Doppeltief in einem Zeitraum von 8 bis 14 Jahren mit immer wiederkehrenden Tests des Bodens so, wie es zwischen 1990 und 2004 geschah....


    Nicht vergessen: wir leben im Zeitalter der 360-Grad-Wenden und des "besten Deutschlands aller Zeiten". 1+1 ist wieder vier - es lebe das Perpetuum-Mobile (Stichwort: Wärmepumpen und Solarenergie in europäischen Wintern) und Betriebe gehen nicht mehr pleite, sie stellen ihre Produktion ein!. Gelddruckpressen ausgenommen. Die gehen nie pleite und drucken immer weiter- Qualität hat halt ihren Preis!


    Eine neue "Blase", so, wie beim Silber, also eine, die in einem Fiat-Geld-System die Blase von vor über 40 Jahren übertrifft ist was?

    Dafür mag es viele Worte geben. Auf jeden Fall ist sie eines nicht: eine Blase!


    Beim Gold waren es in den 70ern Steigerungen von300 DM auf über 1.500 DM in drei Jahren.

    Beim Rhodium waren es erstmalig Steigerungen von etwa 600 auf 8.000 und dann, im (vorerst) finalen Part: Steigerungen von 850 auf über 25.000.


    Da muß ich mir bei POS 80 USD nicht in die Windeln machen......

    Zum Motiv für Käufe privater Münzensammler:


    PS: wenn Du unter Spot alte, nicht kursgültige Münzen kaufst, kaufst Du die immer, um Kulturgut zu erhalten. Verkaufst Du sie dann (ohne vorheriges "Tiegeln") über SPOT, so ist Dir genau das gelungen und Du hast jemanden gefunden, der Dich von Deiner selbst auferlegten Aufgabe entbindet - Denn: der, der sie kauft, lässt sie dan nicht einschmelzen. Da wäre der Käufer ja ziemlich blöd.....


    Denn: alte Münzen, die eingeschmolzen wurden, sind als Kulturerbe unwiederbringlich verloren!



    Die Situation für viele, alte Münzen ist derzeit hoch bedrohlich:

    Münzen, die 100 Jahre oder älter sind, diese hier ist 175 Jahre alt, sind Antiquitäten und damit Kulturgut. Den hier abgebildeten 5er habe ich für etwas mehr, als das Dreifache des aktuellen Spors erworben. Weil er relativ gut erhalten war. Noch sind solche Münzen vor dem Tiegel relativ sicher. Stücke aus dieser Zeit (1840er bis 1910er Jahre) in "sehr schöner" oder etwas geringerer Erhaltung werden bereits seit längerem eingeschmolzen. Es wird aber auch die Zeit kommen, in der bessere Stücke (ss-vz und besser) in die Schmelze wandern werden, wenn sie keiner "rettet".

    Was das Finanzamt angeht: Notfalls muss man es vor Gericht ausfechten!


    Auf Ebay dauernd was verkaufen: nicht ratsam.


    Wenn verkaufen, dann am besten sehr viel auf einen Schlag. Und das nicht regelmäßig. Alle Jahre wieder. Am besten mit ein paar Jahren zwischen An- und Verkauf.


    Belege mindestens 10 Jahre aufheben!