Die Statistiken sind ja nicht manupuliert in dem Sinn, daß absichtlich Rechenfehler eingebaut sind. Lediglich die Art und Weise der Erhebung wurde verändert. Und diese Veränderungen sind auch dokumentiert.
Das Problem liegt ganz wo anders:
Durch andauernde Veränderung bei den Erhebungsgrundlagen sind die Ergebnisse aktueller Erhebungen mit denen von länger zurück liegenden Erhebungen nicht mehr vergleichbar.
Und somit zur Beurteilung von Entwicklungen völlig unbrauchbar.
Die eigentliche Irreführung der Öffentlichkeit besteht darin, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Und wenn die Zahlen in dem Sinn nicht stimmen, daß sie nicht mehr vergleichbar sind, weil etwas grundverschiedenes erhoben wurde...... dann müssen auch säntliche Steuerungsmaßnahmen der Politik und der Zentralbanken, die auf solche unzulässigen Vergleiche aufbauen ins Leere laufen. Und sie tun es auch regelmäßig.
Und genau das ist es, was momentan und bereits seit Jahrzehnten geschieht. Und zwar im internationelen Maßstab - sei es die Geldentwertung in den USA oder die Arbeitsloigkeitszahlen in Deutschland.....
Andauernd sämtliche Erhebungen ändern - das sind doch alles arme Taugenichtse, die entweder rein garnichts vom Sinn und Zweck statistischer Erhebungen verstehen oder aber ganz gefährliche Betrüger, die das absichtlich so machen, um die Menschen hinters Licht zu führen!.
Wirklich grotesk ist beispielsweise daß auch extrem viele Bilanzen (Firmenbilanzen) zurechtfrisiert sind und das vielerorts mit Segen des Gesetzgebers, zum Nachteil der Aktionäre und zum Vorteil der Finanzämter.
Selbst Notenbanken werden (angeblich vom IWF) Bilanzmanipulationen vorgeschrieben (wenn es stimmt, was ich gelesen habe). So müssen / sollen Gold und Goldforderungen in einer Position ausgewiesen werden.
Hieraus ergibt sich für unbedarfte oder unkundige Zeitgenossen eine scheinbare Aufblähung der Goldmenge, zumal diese Art der Bilanzierung, sei es gewollt oder ungewollt, zu Vielfachbuchtungen nicht mehr in Barrenform verfügbarer Zentralbankgoldreserven führen kann und vielleicht auch soll.
Statistiken über Zentralbankgoldreserven kann man daher getrost vergessen. Zumindest im Hinblick auf die Abschätzung der dort physisch vorhandenen Reserven.
Nur: kaum jemand weis über solche Feinheiten, bei all dem Informationsmüll, der sich tag-täglich auf die Bevölkerung ergießt......