Egal wie es funktioniert:
Mit OS verdienen die Emmitenten richtig Geld. Und das sollte jedem Anleger zu denken geben. Denn die Profite der einen sind die Verluste der anderen. Und bei den Emmitenten, i.d.R. Investmentbanken mit hochgebildeten und hochdotierten Mitarbeitern mit fundiertem wirtschaftlichen und mathematischen Hintergrund und den entsprechenden Handelsprogrammen und archiviertem Wissen handelt es sich um Vollprofis.
Und bei den meisten "Privatanlegern" um denen langfristig hoffnungslos unterlegene Glücksritter.
Irgendwann kassieren die (fast) jeden ein.
Ein OS ist für mich primär ein Instrument der Kurssicherung, verbunden mit der Chance bis zum Fälligkeitstermin günstiger an- bzw. verkaufen zu können.
Nicht mehr und nicht weniger.
Dabei spielt es keine Rolle, ob lediglich Barausgelich gewährt oder der Basiswert physisch ge- oder verkauft werden muss / kann.
Und nur einmal angenommen, ein Emmitent verspekuliert sich total:
OS müssen lt. Vertragsbedingungen vieler Emmitenten nicht einmal besichert oder mit Basiswerten hinterlegt werden. Eine Forderung aus OS-Geschäften wird im Insolvenzfall genau so behandelt, wie jede nicht besicherte Geldforderung.
Der Erwerber von OS zahlt jedoch die OS-Prämie beim Erwerb.
Alles klar?.