10 złotych 1925 Bolesław Chrobry – Wikipedia, wolna encyklopedia
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11. Januar 2026, 08:53
Wirklich toller Artikel. Keiner weiß also etwas genaues 😅
Die Münze ist also tatsächlich "nebolös"...
Königreich Makedonien. Perseus , „Pseudo-Rhodos“
Leichte Drachme oder Tetrobol, 171-170 v. Chr.,
Vs.: Kopf des Helios von vorne leicht nach rechts,
Rs.: Rose mit einer einzelnen Knospe rechts,
Magistratsname Hermias: EPMIAΣ über Rosenkelch,
unter Rosenkelch: Z-Ω.
Material: Silber, Gewicht:2,82 g.
In seinem 1988 erschienenen Artikel über rhodische Nachahmungen argumentierte R. Ashton, dass diese Münzen von Perseus in seinem Krieg gegen Rom geprägt wurden, um kretische Söldner in seinem Heer zu bezahlen („A Series of Pseudo-Rhodian Drachms from Mainland Greece“, NC 1988, S. 29–30). Die rhodischen Münzen zirkulierten auf Kreta, wo sie den Kretern als vertrautes und vertrauenswürdiges Zahlungsmittel galten. Er wählte den rhodischen Typ, da solche Stücke den Kretern bekannt waren und von ihnen akzeptiert wurden. Vielleicht verlangten sie sogar Zahlungen in dieser Form (R. Ashton, SM 146, Mai 1987). Der Magistrat Hermias war möglicherweise der Sohn des alten Münzdirektors des Perseus, Zoilos (siehe Ashton in NC 1988, S. 29). Vielleicht stehen die Buchstaben ΖΩ auf dem Revers aber auch für Zopyros, dessen Monogramm auf anderen pseudo-rhodischen Drachmen erscheint (siehe Ashton in NC 1997, S. 191).
Im Jahr 1968 wurden in Thessalien, nahe Pharsalos bei Sitichoro, ein Münzfund mit etwa 2000 bis 3000 Münzen entdeckt. Der Fund ist unter den Namen „Sitichoro-Hoard“ und „Larissa-Hoard“ bekannt. Die am häufigsten vorkommenden Münzen stammten aus Rhodos und machten etwa die Hälfte des gesamten Fundes aus. Darunter befanden sich 500 bis 600 leichte Tetradrachmen des Makedonen Perseus. Die Tetrabole oder leichten Drachmen, trugen alle den Magistratsname Hermias über der Rose auf der Rückseite. Vor 1968 waren solche Tetrobole oder Leichte Drachmen mit dieser Inschrift unbekannt. Die Münzen dieses Typs wiesen allesamt keinerlei Gebrauchsspuren auf, sind aber häufig dezentriert, manche Münzen weisen Doppelschläge, Unebenheiten oder Prägerisse auf und sehr viele Münzen wurden unter Benutzung verrosteter Stempel oder Urwerkzeuge (Patritzen) geprägt. Das Gesicht (Wangen unterhalb der Augen) wurde vielfach nachbearbeitet, um die Rostspuren zu kaschieren. Mein sehr gut ausgeprägtes Stück ( der Grad der Ausprägung ist gut an der Form der Nase erkennbar) zeigt derartige Nachbearbeitugsspuren sehr deutlich /unter den Augen und im Bereich des Mundes).
Darüber, ob das hier vorgestellte Stück auch aus diesen Fund ist, liegen mir keine Angaben vor. Es ist jedoch mit vielen solcher Stücke stempelgleich bzw. die Stempel wurden erkennbar mit den selben Urwerkzeugen gefertigt.
Zur Erhaltung/Beurteilung:
Die Spuren vom Rost an Stempel oder (wie ich meine: Urwerkzeug/Patritze) und deren Beseitigungsversuche sind bei vielen Stücken klar erkennbar und werden bei Benutzung der Stempel abnutzungsbedingt schwächer. Teils werden für diese Münzen neben der Fundbezeichnung auch Herkunftsangaben gemacht, die bis in die frühen 70er Jahre, teils auch bis in das Jahr 1969 zurückgehen. Sehr viele Münzen, darunter auch meine, zeigen deutliche Spuren des Metallflusses bei der Heißprägung. Die mit verbrauchterem Stempel geprägte Rückseite weist in den freien Feldern noch leichten Kippglanz auf. Bei einer mit rostigem Stempel geprägte Vorderseite ist sowas nicht möglich.
Was die Erhaltung angeht: ich habe sie als vorzüglich erworben und das wird sie mindestens auch sein. Die leichte Tönung (goldene, schwarze und wenig dunkelblaue Farben neben dominierendem Silber) verstärkt die dekorative Wirkung dieser Münze, deren Durchmesser erkennbar unter dem eines 1-Cent-Stücks liegt, nochmals deutlich.
Recherchen sind bei älteren Münzen notwendig, nicht nur um etwas über die Münze herauszukriegen, sondern auch, um die Wahrscheinlichkeit zu vermindern eine Fälschung zu erwerben. 100% Gewissheit gibt es bekanntlich nie.
Solche Münzen werden, auch heutzutage noch, regelmäßig auf Auktionen angeboten. Geht man von einem Fundumfang von 3.000 Münzen aus, so gibt es unter Berücksichtigung der Information das 50 % der Münzen Prägungen im Stil von Rhodos sind und auch darunter 500 bis 600 Tetradrachmen im Stil von Rhodos befinden, etwa 900 bis 1.000 solcher Münzen (Drachmen oder Tetrobole) aus diesem Fund.
Magdeburg, Erzbistum
Brakteat Moritzpfennig 1192 – 1232, 0,59 g. St.
Moritz mit Kreuzstab und Fahne über Bogen zwischen zwei Türmen, darunter Hirnschale.
Katalognummer: Mehl 482 Slg. Hauswaldt 167 Slg. Bonhoff 712 Berger 1586.
Schöne Patina. Vorzüglich.
Gordianus III. Pius, 238-244 n. Chr. Denar. Rom 241.n.Chr
Vs: IMP GORDIANVS PIVS FEL AVG
Drapierte Panzerbüste mit Lorbeerkranz nach rechts
Rs: PIETAS AVGVSTI
verschleierte Pietas steht nach links und hebt beide Hände
Geprägt im Sommer 241, anlässlich der Hochzeit von Gordianus III mit Sabinia Tranquillina
Material: Silber, Gewicht: 2,8 Gramm.
Katalognummer: RIC:129/C.186
Im RIC ist diese Münze noch als selten bezeichnet, was aber nicht mehr stimmt, da derzeit zahlreiche Münzen angeboten werden.
gekauft als vz+ für 65 Euro + Versand bei einem spanischen Händler.
Vespasian. 69-79 n. Chr. Römische Provinzial-Tetradrachme, Silber (Billion), geprägt 70-71 n. Chr. in Antiochia am Orontes in der Hafenstadt Seleukis Pieria.
VS: Belorberter Kopf des Vespasian nach rechts blickend,
Legende: ΑΥΤΟΚΡΑΤ ΚΑΙΣΑ ΟΥΕΣΠΑΣΙΑΝΟΥ,
RS: Adler steht, nach links blickend, auf einer Keule, die Flügel ausgebreitet, links im Feld ein Palmenzweig.
Legende: ΕΤΟΥΣ Γ IEPOY (neues heiliges Jahr 3)
Gewicht: ca. 15,9 bis16,0 Gramm.
Prieur 113, RPC II 1947, McAlee 336
Außergewöhnlich hochwertige Münze, extrem scharfkantig und nahezu prägefrisch. Gewicht: ca. 15,9 bis16,0 Gramm.
Der Feingehalt dieser Münzen liegt zwischen 65 und 85 Prozent Silber, im Mittel sind es etwa 80 Prozent.
Prieur 113, RPC II 1947, McAlee 336
Seleukeia Pieria war die in der Antike höchst bedeutende Hafenstadt von Antiochia am Orontes Sie lag ca. 32 km von diesem Ort entfernt am Meer, beim heutigen Dorf Çevlik. Der türkische Name ist Samandağ. Die Stadt liegt etwas nördlich der Mündung des Orontes
Diese Münzen wurden zur Bezahlung der Legionen des Titus während und nach dem Ersten Jüdischen Krieg geprägt. Laut RPC deuten etwa 320 verschiedene Stempel darauf hin, dass 6.500.000 syrische Tetradrachmen geprägt worden sein könnten. Dies war die Menge, die Titus zur Bezahlung seiner vier Legionen benötigt hätte. Münzfunde in Judäa bestätigen, dass viele dieser Münzen zur Bezahlung der Legionen verwendet wurden.
Hameln, Stadt 1/24 Taler 1614
Katalognummer: Kalvelage/Schrock 121
Gekauft am 20.10.2025 auf MA-Shops, 60 € inkl. Versand + Paypal.
Unkorrodiertes Exemplar.
Aachen Sterling Ludwig IV. von Bayern 1314-1347
Mit Kaisertitel. VS: Gekrönte Büste von vorn. RS: Kreuz, im ersten Winkel Adler, in den anderen je drei Kugeln.
Katalognummer: Menadier 83, Krumbach 72
Gewicht: 1,42 g. Erhaltung: Sehr schön (Verkäuferangabe).
Gekauft am 10.11.2025 bei MS-Shops, 185 €
Anmerkung: viele angebotene Münzen haben deutlich zerfressene Oberflächen.
Armenien Hetoum I. und Zabel, 1226 – 1270, Tram
VS: Königin Zabel und König Hetoum I stehen seitlich des Langkreuzes
ԿԱՐՈՂՈՒԹ - Ի ԻՆՆ ԱՅ Ե
RS: Bekrönter Löwe mit erhobener Vordertatze nach rechts schreitend, dahinter Langkreuz.
ՀԵԹՈՒՄ ԹԱԳԱՒՈՐ ՀԱՅՈԵ Das „Ե“ ist gleichzeitig das Kreuz des Langkreuzes.
Im Jahr 2025 für um die 61 Euro auf MA-Shops von einem französischen Händler als vz erworben.
Armenien, ein weiterer Tram, eines anderen, französischen Händlers, gekauft für etwa 55 €.
Beschreibung:
mehr gibt´s nicht für das Geld.
Umschrift, Legenden, Bestimmung muss man selbst recherchieren, wie beim vorherigen Stück auch.
Ist aber OK so. Die meisten Stücke sind zerfressen.