Beiträge von mesodor39

    .... Nachträgliche Kritik ist wohlfeil. Es zeugt von einer gewissen Arroganz, sich aus der sicheren Distanz des Wissenden über einen Beitrag zu erheben und ihn im Nachhinein ins Lächerliche zu ziehen......


    Gruß BGI

    Ich denke, dass beim Kaufen, halten und Verkaufen jeder auf sich alleine gestellt ist.


    Mit der Charttechnik ist es so, dass man im Nachhinein die richtigen Formationen einzeichnen kann und dann passt es auch nahezu exakt mit der Theorie überein.


    Jedoch ist die Theorie derart komplex, dass es damit im Vorhinein unmöglich ist, Verläufe mit ausreichender Sicherheit für eine Investition vorherzusagen. Egal ob Charttechnik, Elliot-Wellen usw.


    Bleibt eine andere, empirische Möglichkeit:

    Kurstreiber und Werte vernichtende Faktoren zu ermitteln und deren Wirkung aufgrund von empirschen Daten (also Erfahrungen aus der Vergangenheit) zu bewerten und anschließend extrem abstahiert zu gewichten.


    Wenn man nun hingeht und Edelmetallkurse über 50 oder 60 Jahre betrachtet und das gleiche mit Aktienkursen oder Indices tut und das mit der jeweiligen Steigerung der Verschuldung (öffentlich + privat) diskontiert, sieh man klarer....


    Sowas will nicht jeder sehen, weil es unbequeme Fragen dahingehend aufwirft, ob von dem gesamten wirtschaftlichen und monetären Weltbild und Wertegefüge, dass einem bis dato im Laufe seines Lebens vermittelt wurde überhaupt etwas stimmt, denn sehr viel bleibt da nicht über. Vieles erkennt man als Illusion und brandgefährliche Irrtümer oder gar als Blendwerk. Die meisten Menschen schrecken davor zurück, dann es kann doch nicht sein, was nicht sein darf. Weil: damit wären sie dann sehr einsam...


    Es geht schon los, was ich einkaufe: ich versuche doch das einzukaufen, was für mich gut ist. Das kann ich nur tun, wenn ich weis, was primär mir und damit nicht anderen nutzt. Wenn ich drei Kilo gutes Rindfleisch für mich und ein paar Freunde zum Grillen einkaufe, dann will ich auch nicht, dass für mich und die von mir Bedachten vielleicht 250 bis 750 Gramm bleiben und der Rest an andere geht, mit denen ich eigentlich nichts zu schaffen haben will. Die sollen mal selbst Geld verdienen, wenn sie gut essen wollen - oder Kohldampf schieben!


    Wenn ich für etwas arbeite, dann möchte ich auch, dass es mir gehört und dass es mir zugute kommt und ganz sicher nicht, dass andere (ständig) ihre Griffel drauf oder gar dazwischen haben und mir reinreden oder mich gängeln oder bescheißen können.


    Ich will auf Folgendes drauf hinaus: wenn ich ein Kopfloch für einen Hausanschluss in einem Gehweg, in dem schon viele Kabel liegen aushebe, mache ich das mit Spaten und Schaufel. Ich nehme dafür keinen Eislöffel, auch nicht Gabel und Suppenlöffel oder ein Schäufelchen. mit dem Kinder im Sandkasten spielen ich nehme dafür auch keinen Bagger, wie man ihn in Braunkohletagebau oder in Eisen- oder Kupfererzgruben im Tagebau verwendet....


    Und wenn dann die Nachbarn kommen und sagen: sowas brauche ich auch, kannst Du nicht eben mal, wo Du gerade hier bist..... dann sage ich: klar kann ich, wenn du mich dafür gut bezahlst.

    Und die Freitagsdrückung wird diese Abitrage verstärken. Leider. Denn die Tage des billig verfügbaren Silbers sind damit sehr schnell gezählt. Nicht so schnell, wie einige glauben oder vorgeben zu glauben (um Leute zu animieren, sich zu übernehmen und zu ruinieren), aber schneller als jedem, der noch etwas über hält, lieb sein kann....


    Die G/S-Ratio ist auch ziemlich kaputt, das zeigt, dass die Kräfte zur Drückung schwinden. Und da wird noch sehr viel brechen. Ich rechne mit nominal weiter steigenden Goldpreisen und dass es in den nächsten 5 bis 10 Jahren für weniger als 25 Kilo Silber ein Kilo Gold geben wird.


    Es könnte, ähnlich wie beim Rhodium einen gewaltigen Squeeze geben. Zumal auch Handelsrouten brechen und Staaten für Kriegsführung (sagen wir es ruhig mal, wie es ist) gewaltige Reserven anlegen lassen oder lassen werden. Zumindest werden sie damit beginnen. Wie weit sie damit kommen werden? Die USA haben sehr viel Flugzeugschrott. In jedem stecken drei bis fünf Zentner. Andere Dinge, in denen gewaltig Silber steckte, bis zu einer Milliarde Unzen, wie die riesigen Magnetzentrifugen zur Urananreicherung in den frühen und mittleren 40ern, sind verloren gegangen.


    Am billigsten ist immer noch Platin. Anders als Silber ist Platin wirklich extrem knapp: selbst auf Plattformen, auf denen Münzen gehandelt werden kann man Silber nahe oder unter Spot kaufen. Bei Platin und auch bei Palladium ist nahezu kaum Angebot vorhanden und die Preise sind derart hoch, dass man besser 31g Barren oder 100-g-Barren bei Edelmetallhändlern kauft....

    (Nicht mehr) Ganz nüchtern betrachtet kann ich mir ein paar Klötze Gold. Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium (wenn mal wieder einer angeboten wird) und auch Indium irgendwo hinlegen und auch ein paar Zentner Zinn. Und nun versuchen wir das Ganze mal mit Rohöl oder Erdgas. Ohne irgendwelche Fettfinger dazwischen geht das nicht!


    Ich brauche Diesel (1 Tank plus 1 Kanister) für meinen Golf, Super Plus / Ultimate für mein Bike und manchmal Paraffin für meine Münzen. Von letztem habe ich mir einen Liter gegönnt und 1 Kilo in Kerzenform für romantische Treffen......


    Wer einen Heizöl-Tank hat, der hätte ihn vor dem Irankrieg vollmachen sollen.....


    Mir reichen Klötze.


    Und die Fettfinger und Keiler sollen sich andere suchen, die sie am Fressen und am K***** halten....


    Die braucht keiner.


    Pedro Ximinez No. 11 braucht auch keiner - aber der schmeckt zumindest.....

    Jeden Tag 3 Milligramm Lithium in Form von Lithiumchlorid und die Mütze funktioniert wie geschmiert. Auch gegen Demenz soll es vielleicht helfen, wenn man noch nicht dement ist und ansonsten kann es eventuell lindern. Das ist, meiner bescheidenen Meinung nach, das allerbeste Investment, dass sogar Platin, Silber Gold und auch Rhodium weit in den Schatten stellt......


    Denn ohne was Substanzielles zwischen den Ohren ist alles nichts! Einfach mal Dr. Micharl Nehls googeln.....

    Klar gibt es Gründe:


    Den USA das Silber wegzukaufen, sie von seltenen erden abzuschneiden und so deren Fähigkeit zur Nachproduktion von Rüstungsgütern zu beschneiden ist viel effektiver, als ein offener Schlagabtausch: Man hält sein Pulver trocken und sorgt dafür, dass der Gegner sein verschossenes Pulver schwerer und unter größeren Mühen ersetzt bekommt. Das streut ihm Sand ins Getriebe, Salz in die Wunden und macht ihn sturmreif.


    Estw 50 % aller Raketen, die u.a. zum Schutz von Taiwan eingesetzt werden sollten, haben die USA bereits im Gold verschossen. Kriegsschiffe brennen. Die USA nutzen sich ab, sind nicht mehr in der Lage Taiwan zu halten (etwa genau so, wie es dem Putin mit Syrien erging).


    Das Einzige, was man Trump zugutehalten kann ist: der macht das Militär so weit platt, dass eine Konfrontation mit China wegen Taiwan nicht mehr in Betracht kommt. Und umgeht so vielleicht einen Dritten Weltkrieg, der diesen Namen verdienen würde.


    Mehr ins Detail gehe ich hier nicht. Ich denke da an noch was ganz anderes. Das ist so ein unvorstellbar dickes Ding, das werde ich hier aber beim allerbesten Willen nicht posten. Noch nicht mal irgendjemanden im Vertrauen erzählen. Man muss nicht schauen, was er für wirres Zeug von sich gibt, man muss sehen, welche Früchte seine Aktionen tragen. Noch sind es Siege ohne Ende, genauer gesagt: Siege, die keine sind, sondern finale Niederlagen einleiten ....


    Wenn er das beabsichtigt, was ich vermute (und ich vermute: Putin und XI wollen das auch), wünsche ich ihn dabei viel Glück.

    So wird das nix, anscheinend gibt es Silber ohne Ende auf dem Markt…

    ist doch auch logisch. Wenn Indium, das 1/3 von Silber kostet in dem Umfang recycelt wird, in dem sich die Jahresneuproduktion aus Stäuben, die bei der Zinkgewinnung anfallen.... dann sollte Recycling bei Silber schon dreimal möglich sein!


    Als ich die Sache mit dem Indium erfuhr, wurde mir so einiges klar, was aber 500 USD/Unze Silber keinesfalls auschließt. Nur muss man eben wissen, dass es ein Spiel mit gezinkten Kartzen ist und bleibt.

    Analog dazu müssten ja nun auch die Spritpreise an der Tanke auf unter einen € fallen - ach was sag' ich 50 Cent, maximal :)

    nee, das Spielchen mit der Tanke, das geht anders, als beim Silber: wird Treibstoff zu knapp, steigt nicht der Preis immer weiter, sondern die Karren bleiben, gesetzlich verordnet, tageweise stehen.

    Es ist jetzt etwas spät aber...


    Ist der Preis in den letzten Wochen für etwas was real gar nicht mehr gehandelt wird um 40% gesunken? :hae:

    Solange Leute zu diesem Preis oder noch darunter verkaufen und seien es auch nur legierte Silbermünzen ist das so für mich in Ordnung.


    Keiner wird schließlich gezwungen, in ihrer Summe faktisch nicht in Silber einlösbare Silberansprüche zu kaufen. Wer das bewusst macht oder direkt nur auf den Preis wettet, tut es meist, weil er aus den kurz und mittlefristigen Kursschwankungen Gewinn ziehen will.


    Es wird auch keiner gezwungen Handlungen zu unterlassen, die für ihn hochriskant sind und über deren mögliche Folgen er oder sie sich nicht so ganz im klaren sind.


    Es geht schon mit Stopp-Loss-Orders los: Wird die Marke gerissen, ist nicht sicher, zu welchem Kurs verklauft wird. Das kann also noch viel tiefer ins Fleisch gehen. Im Zweifelsfall werden alle Orders gelöscht, wenn es zu stark steigt oder fällt. Das ist dann echt Mist für den, der das nicht berücksichtigt hat und dem so die Zeit und das Geld ausgehen...


    Ab und zu erwischt / zerreißt es auch einen, der es hätte besser wissen müssen oder der es sogar besser wusste und es dennoch tat. Das hatten wir auch hier schon alles.

    Es gibt keinen Gold- oder Silbercrash. Zumindest nicht auf diesen Kursniveaus. Was wir sehen sind ungewöhnlich hohe Kursschwankungen. Die Ursachen: Kriege, Insider-Geschäfte, institutionelle Kriminalität.


    Wenn man so will, ist es die Fortsetzung historischer Gold- und Silberverbote der Vergangenheit:

    Anstatt den Besitz zu verbieten, werden die Bestzer derart emotionalisiert, verunsichert und verängstigt, dass sie von selbst der Metall abstoßen oder (Regelfall) direkt die Finger davon lassen.


    Heute sperrt man ja auch keine Bevölkerungsmehrheiten ein und lässt sie, kontrolluiert von Sklaventreibern Fronarbeit machen - oder etwa doch?


    Glücklich sind die (Sklaven), die die Kreise nicht kennen, an denen ihre Ketten anspannen. Und von den Ketten gibt es zahlreiche, aber es gibt auch sehr wenige Freiheitsgrade.......

    Das mit den Britannias können klassische Rondenverwechselungen sein. Der Rohling war vielleicht einer eines Kupfer-Nickel-Crowns, so wie sie als Gedenkmünzen für arme Leute geprägt werden. In dem Fall wäre ein Versehen tatsächlich möglich. Garnicht mal so selten wird beprägt, was nicht zusammen passt. So, wie bei dem 50 Cent Stück, das auf einem bereits fertigen Euro geprägt wurde und die Spuren beider Prägungen zeigt.... Shit happens. Bei edelmetallmünzen ist das Thema natürlich ziemlich sensibel. Schnell schlagen Wellen hoch.

    naja, heute ging es kurz etrem runter, um (meiner Meinung nach) Longspekulanten auszustoppen und über Marginnachforderungen zu liquidieren. Ich denke, das haben sie geschafft. Ich sehe keinen Grund dafür, Kurse längere Zeit so runterzuprügeln und sehr, sehr viel Metall zu verlieren. Das sind (so sehe ich das) präzise, chirugische Operationen. Mehr, als nötig, um Forunkel los zu werden, schneiden sie sich an eigenem Fleisch nicht weg.....

    Wenn es so kommen soll, dann wäre es ein gewaltiger Anstieg der den von 2025 in den Schatten stellt.

    Wie auch immer, ich bin gut positioniert und mein Anlagenhorizont geht weit über 2030 hinaus, falls der grosse Sprung vorher kommt dann nehme ich Ihn auch gerne :) :)

    Als Gold in den 70ern "freigelassen" wurde, ging es die erste Zeit mal meist um einen halben oder einen Dollar am Tag hoch oder runter und wenn es hart auf hart kam auf einem Niveau von 70 bis 100 Dollars auch mal 10 oder 15 Dollar am Tag, aber keine 100 oder 150 Dollar am Tag. Ein Verzwanzigfacher kann sein: von 35 auf 700 in vielleicht 7 Jahren. Aber auch einer von 250 auf 5.000 in 25 Jahren. Klar geht es, wenn es hoch geht, nominal immer stärker höher, aber je höher es steht, geht es nominal auch stärker runter. Man stelle sich heute mal einen Gold-Chart vor, bei dem es in drei Monaten eine maximale Tagesschwankung von 5 Dollars am Tag gibt. Das wäre praktisch Planwirtschaft im Endzustand.....


    Momentan ist Krieg, da werden nicht nur Wahrheiten manipuliert.


    Krieg kostet extrem viel Geld. Wer schon vorher mit seinem Geld nicht gut auskam, der kommt im Krieg erst recht nicht mit seinem Geld aus. Dabei ist es gleich, wer auch immer das sein mag.


    Inflation entwertet Schulden und vernichtet Guthaben. Das eine geht ohne das Andere nicht. Daher sollte man im Krieg statt Guthaben auf den Papier besser seine Güter, für die man zuvor gearbeitet hat, "in echt" haben.


    Da ein Krieg stets eine hochdynamische Sitiation ist, sollte man das, solange es diese Möglichkeit gibt, zügig umsetzen. Der Preis oder Kurs ist dabei nicht entscheident, sondern der Wert des Gutes, der aus sich dessen Nutzen oder (relativ zu "Guthaben" der Limitierung der Verfügbarkeit (oder Inflationierung) ergibt. Schulden kann man schnell dadurch inflationieren, dass man "neue" macht, wenn man die Macht dazu hat. Die hat man solange, bis der Schwindel auffällt. Dann ist Ende.


    Und das für Schuldner und Gläubiger gleichermaßen.


    Mag sein, dass ein Schuldner einige Zeit nach einem Bankrott wieder Kredite kriegt. Der Gläubiger hingegen, der seines Guthabens verlustig wurde, bleibt es für ewig und alle Tage.


    Vieles spricht für Calderas Sicht, wobei auch flachere Verläufe denkbar sind, ohne das langfristig zwingend sich ergebende Bild zu beschädigen. Wenn wir Ende 2027 auf 90 oder 120 Euro je Unze stehen, ist das auch noch ganz OK. Man muss einfach sehen, woher wir vor nunmehr 18 Monaten gekommen sind......


    Und wenn es schon zum Jahresende 2026 120 oder mehr sind, ist auch das möglich. Selbst wenn sich Aktien dritteln und viele mit großen Verlusten da raus gehen und alle Kreditler mit leeren Taschen dastehen, ist immer noich genug Geld für Edelmetalle da. Das Geld haben dann Leute, die durch Schaden zumindest zu einem gewissen Prozentsatz klug geworden sind. Die, die dann noch was haben, werden ihre Strategien daraufhin ändern. In einem Jahr ist das auch nicht vorbei. Erst mal müssen die Karten auf den Tisch. Freiwillig wird das nicht passieren. Keiner sagt, er sei unter Wasser, wenn er sich auch durch Lügen und Betrug und vortäuschen von Prosperität scheinbar über Wasser halten kann. Nein, so läuft das Spiel nicht und so lief das auch noch nie..... Ich gebe mal einen Tipp: es werden nicht mehr aufschiebbare Kapitalerhöhungen für Ersatzinvestitionen in einem Umfang versucht, die zusammen mit Staatskrediten und privaten Krediten das Sparvermögen einer Volkswirtschaft sehr weit überschreiten. An dem Punkt kommt es dann zum wirtschaftlichen Zusammenbruch. Der kann deflationär sein oder inflationär. Am Ende stehen immer extreme Verluste, seien sie real (Pleiten / offene Ausfälle) oder nominal (nahezu völlige Geldentwertung) und Löhne, deren reale Kaufkraft nur noch ein Bruchteil dessen ist, was in guten Zeiten mal war.

    Wohin geht das Silber ?


    Die Minen können nicht direkt an die LBMA oder SGE liefern, nur zertifizierte Raffinerien können die Reinheit gewährleisten. Aber 70% aller Silberraffinerien liegen in China und die beliefern nicht nur aber sicherlich auch die SGE ! ich schätze fast 100% aller südamerikanischen Silberkonzentrate werden nach China verkauft und China versucht die Kontrolle über den Silbermarkt zu erlangen. Die chin. Raffinerien kaufen weltweit alles zusammen und das ist einfach, da man den Verkäufern höhere Preise bietet als die an den LBMA-Spotpreis orientierten westl. Raffinerien ( = Comex-Kurs). Die chines. Raffinerien bekommen an der SGE 10% mehr und können das an die Minen weitergeben, diese haben keinen Grund Silber an westl. Raffinerien zu geben, damit zerstört die COMEX und die LBMA ihre Zulieferstruktur auf Dauer. Sie leben von den eingelagerten Vorräten und dann kommt nichts mehr nach , außer sie ziehen mit ihren Preisen mit.

    Die strateg. Reserven der USA und anderer Länder werden sicherlich nicht öffentlich gemacht. Das Material wird dem Markt entzogen ohne Aufsehen zu erregen. Die COMEX hat wahrscheinlich gar kein phys. Silber mehr sondern einen Vault bei der LBMA im FreeFloat-Bereich. Könnte sein das die 80 Mill oz der COMEX etwa 50% des Freefloats an der LBMA ausmacht, so daß im WorstCase nur 160 Mill. oz. + die Minenproduktion für 2026 zur Verfügung von COMEX und LBMA zusammen stehen. Selbst wenn meine Vermutung nicht zutrifft, im Jahr 2027 sollte es ein böses Erwachen aus einem Papiertraum geben !

    Wohin was geht, wird man uns nicht sagen.


    Das ist wie mit Auktionen oder Submissionen. Nur einer kriegt den Zuschlag. Alle anderen fragen sich regelmäßig wie er das gemacht hat, wie er soviel bezahlen oder wie er den Auftrag für so wenig Geld erledigen kann. Die Wahrheit ist ganz einfach: Es werden nur Zahlen aufgerufen oder es werden nur Zahlen auf ein Stück Papier geschrieben - Punkt. Irgendwann ist dann sojemand, bei dem sich alle gefragt haben, wie das möglich sei vom Markt verschwunden oder es fliegt viel Material auf den Markt oder es wird nichts mehr angeboten..... dazwischen liegt oft viel Zeit, sodass Menschen die Ursache-Wirkungs-Beziehung nicht konstruieren.


    Kaum irgendwio wird so viel falsch informiert und gelogen wie bei Edelmetallen, deren Preise und deren voraussichtliche Entwicklung.


    Der Grund und die Wahrheit liegen in der Mathematik. Das zu wissen unterscheidet langfristige Strategen und Investoren von Deppen, die sich Angst machen lassen:

    Für eine 50-jährige Rendite ist es nahezu egal, ob Silber bei 40 oder 90 Euro die Unze steht. Nehmen wir mal eine Basis von 2 an, dann rechnet man einmal die 50-fache Wurzel aus 40 und einmal die aus 90.


    von 2 auf 40 in 50 Jahren macht etwa gute 6,2 Prozent Rendite. von 2 auf 90 macht dann knappe 8 Prozent.


    Klar: es sind 1,8 Prozent Renditedifferenz. Aber es gibt schlimmeres: Anleiherenditen nach Steuern beispielsweise und es geht auch noch viel schlimmer. Manche Anlagen haben ein Tortalverlustrisiko, andere als "Anlage" bezeichneten Viehekel haben sogar unbegrenzte Verlustrisiken. Das ist erst rechts nichts für Leute, die nicht rechnen und verstehen können und mit eigenem Geld drinhängen.


    Auch das mit den 6,2 Prozent kriegt man noch ein wenig optimiert, indem man über lange Zeiten akkumuliert.


    Langfristig sollte es reichen zu wissen, dass man nur das besitzt, was man auch real hat und dass auch ein Eigentumsanspruch nur ein Anspruch ist, der entweder durchsetzbar ist oder nicht. Das Wort Guthaben ist auch etwas anders zu verstehen: jemand hat Dein Gut. Dafür hast Du bei ihm etwas gut, aber nur solange er gut bei Kasse ist. Danach hat Dein Gut ein anderer und Du schaust sparsam in die Röhre.


    Wenn man das weiß und sich danach richtet, gibt es sicher auch zukünftig "böse Erwachen" dann aber hoffentlich etwas weniger für einen selbst......


    Mit dem Kurseinbruch hatte ich so nicht gerechnet. Das haben aber auch ganz viele andere nicht, vor allem alle nicht, die auf Margin long in Silber waren. Für die hat es dann zuallererst ein ganz böses Erwachen gegeben.....


    Sollten Papiersilberansprüche platzen, gibt es weitere, böse Erwachen. Noch ist das nicht der Fall.


    Und wer die Nachsteuer-Rendite seiner Anlage möglichst zutreffend ermitteln will, der muss diese mit langfristigen Edelmetallpreissteigerungen diskontieren.


    Dasselbe gilt für Nachsteuer-Eigenkapitalrenditen für Bertriebe.

    Ich denke, nun haben wir nun einen Bereich, in dem Kaufkurse beim Silber liegen. Die Hoffnung ist erst mal raus. Ob und wo es wirklich kanpp wird, zeigt sich oder nicht. Gut wäre es, wenn es noch bis etwa Mitte 30 (Dollar) runtergeht und dann einen Boden bildet, was ich für unwahrscheinlich halte. Wir liegen nun da, wo wir letztes Jahr zu Weihnachten lagen. Das ist schon mal was. Ich gehe mal davon aus, dass die Schmelzen immer noch sehr gut ausgelastet sind, sodass bei Scrap auch angebote zu erwarten sind. Einige "Schnapphälse" haben sich sicher die Finger verbrannt. Vielen dürfte das Geld ausgegangen sein. Die sind weg vom Fenster, was Käufe angeht.


    Das ist keine Empfehlung und natürlich handelt jeder nur auf eigenes Risiko.


    Wer bei 70, 80 oder 90 Euro die Unze hätte kaufen wollte und wen es zu teuer war, der hat nun eine Chance, darunter zu kaufen. Nicht mehr und nicht weniger. Garantien dafür, dass es das war gibt´s keine.

    Das irre Geschehn um den Silberpreis ist wirklich epochal und diskussionswürdig 1. Ranges. Berührt aber diejenigen, die auf einem kleinen bis großen Silberhort sitzen, wohl weniger, dahalb auch meine Zurückhaltung hier....

    Es so zu sehen, ist meine Ansicht nach die einzige Chance da durch zu kommen.


    Denn die Ereignisse haben, meiner Sichtweise und Bewertung nach, doch zum Zweck, Leite die Silber besitzen ins Handeln zu bringen. Und mit "Handeln" meine ich nicht nachkaufen.

    Erst wenn die Schmelzen nichts mehr zu tun haben wird es spannend. ;)

    100% Zustimmung. Erst muss erst "all das Deppen-Silber" in den Tiegel.


    Und dann werden "Selbstentmannte" und "Trader" staunen und bittere Tränen weinen.


    Ich habe keine belastbaren Daten / Informationen. Gefühlt rechne mit sechs bis neun Monaten. Denn: es hört ja nicht auf. Immr wieder fliegt, auch gutes, numismatisches Material, nahe dem Schmelzpreis auf den Markt. Und ja: da ist noch was, das zu Geld gemacht werden muss......


    Höhere / steigende Lebenshaltungskosten werden den Trend verlängern, dann können es im Westen auch 12 bis 18 Monate werden. Aber irgendwann geht ihnen das Silber anderer Leute aus. Das kann man nicht drucken.