Hallo in die Runde,
Ich habe meine Aktienstimmen gegen die Kapitalerhöhung sowie gegen die Options- und Aktienbonus-Pläne des Managements abgegeben.
Die Finanzierung einer Mine könnte m.E. bei einer präsumptiv so guten Sache wie der Wiedergewältigung der Sunshine-Mine eigentlich aktionärsschonender geschehen: über Anleihen, allenfalls Wandelanleihen, oder wenigstens ein Mischung aus Anleihen und Kapitalerhöhung, würde ich meinen.
Klar ist, dass Bankdarlehen nicht in Frage kommen, sonst muss die künftige Produktion auf Jahre hinaus vorwärts verkauft werden, und dieses fiese Spiel haben wohl alle satt ausser den darlehensgewährenden Banken.
Es gibt, leider, viel zu wenige Minenmanager, welche diese 'australische' Aktionärsabzocke nicht mitmachen. Am ehesten noch solche, welche sehr wesentliche Anteile des Unternehmens selber besitzen. Dann ist Verwässerung, die ins eigene Fleisch schneidet, plötzlich nicht mehr so beliebt. Besitzt das Management hingegen unter 1% oder so des Aktienkapitals, wird verwässert, was der Markt hergibt, und gleichzeitig lässt man sich durch die 'lieben Aktionäre' (die dummen und die frechen) skrupellos ein deftiges Optionsprogramm zugunsten des ersteren 'absegnen'.
Strebt die Aktienzahl gegen unendlich, geht jeder Gewinn pro Aktie aus zukünftiger Produnktion gegen Null!
Ich möchte fast sagen, werden wir doch Minenmanager und plagen uns nicht mehr damit, welche Aktien wir wohl kaufen sollten! 
Das ist etwas scharf ausgedrückt, zeigt aber auf, wie das Spiel häufig geht, und weshalb wahrscheinlich Väterchen Wolf die 'Explorerscheissen' (wohl aus Erfahrung in Australien) absolut nicht leiden mag!
Gruss,
Lucky (kippe gleich ins Bett wg- jetlag)