Hallo linar,
ein posting von mir ist gestern 'gefressen' worden, versuche es nochmals:
Ein solcher ETF würde wohl m.E. die Verlogenheit der ETF's krass vor Augen führen: Ein Uran ETF darf gar nicht die Papiere, die er 'Investoren' verkauft, mit echtem Material unterlegen, weil er ohne Regierungsgenehmigung und Erfüllung vieler aufwändiger Vorschriften zu Transport, Lagerung und Kontrolle gar kein echtes Material in die Finger nehmen kann! Es wäre ein absolut 100%iger Papiertiger, oder ein Witz! Blieben natürlich komplizierte Konstruktionen mit Konsignation (Drittparteien, welche 'dürfen').
In diesem Zusammenhang würde es interessieren, wie die Minen reguliert sind, und wie und in welcher Form das Uran die Mine verlässt, wohin es dann geht, und wie daraus dann mal Brennstäbe entstehen.
M.a.W. gäbe es weitere interessante Investitionsmöglichkeiten, wie Verarbeiter, Transporteure, Recycler? werde dem mal nachgehen, wenn ich Zeit habe, oder vielleicht tut es jemand anders? 
Gruss,
lucky
PS: ein link zum 'Uran-Brennstoff-Zyklus hier:
http://www.world-nuclear.org/education/nfc.htm
(U3O8 = 'yellow cake', Produkt der Mine aus leaching mit Schwefelsäure; Handelsware. UF6 = Uranhexafluorid, gasförmig, für die Zentrifuge, die das leichtere Isotop 235 abtrennt. UO2 = Uranoxid in Pulverform, wird zu pellets gepresst und in die Brennstäbe eingeschlossen)