oder was die Minenkonzerne am liebsten haben:
oberflächennahe (=Tagbau möglich), möglichst homogene und absolut riesige Erzkörper. Dann sind die Grade eher sekundär, das Minenleben lang, die Profitabilität hoch. Letztere kommt dann aus der schieren Menge an Material. Ein Beispiel, das ich hier erwähnt hatte: Reko Diq (o.ä.) in Pakistan, mit einem gigantischen Kupfer-Porhyr-Erzkörper. Wurde sehr schnell von einem Kupfergiganten (Antofagasta) aufgekauft; die Privatinvestoren mussten sich mit gut 20% gewinn zufrieden geben, der aufkäufer hat seinen ten-plus-bagger.
Oder Polska Miedz, aber dort liegt der Erzkörper tief (um 1000m), aber er ist ebenfalls riesig gross, mit noch jahrzehntelangem Minenleben. Zahlen übrigens wieder 13 % Dividende dieses jahr; 7-8% war 'befürchtet' worden:D.
Was sie hassen: Kleine Adern von 10-80 cm 'Mächtigkeit', auch wenn diese rechte Grade haben und Kilometer lang sind. Profitabilität ist schwer zu erreichen.
Ebenso 'unbeliebt' sind sehr verstreute Vorkommen, auch wenn die lokal sehr reich sein können. Aufsuchung und Abbau sind einfach aufwendig und teuer, und vernünftige Resourcenschätzungen für eine 'bankable feasibility study' sind nicht möglich.
Hoffe, das gibt einen schwachen Eindruck davon, um was es geht.
Im Altertum waren verstreute und sehr reiche EM-Vorkommen natürlich beliebt gewesen, mit Handabbau. Für den Abbau mit Grossmaschinen ist die Grösse des Erzkörpers überwiegend wichtig.
Gruss,
Lucky