Beiträge von LuckyFriday

    Was die ETF's für EM auszeichnet, ist die Tatsache, dass viele Institutionelle keine physischen EM kaufen können/dürfen, wohl aber Aktien eines ETF. Dadurch erweitert sich der Kreis möglicher EM-Investoren beträchtlich.


    Private Anleger sollen es sich aus all den weiter oben genannten Gründen sehr gut überlegen, ob sie Anteile eines ETF's kaufen wollen oder lieber physisches Material!


    Ein Fond, der garantiert (zertifiziert) Physisches hat (zu mindestens 90 %, wenn ich mich recht erinnere), ist der CEF (Central Fund of Canada). Nichts neues hier, aber es schadet nicht, darauf gelegentlich hinzuweisen.Ein kleiner Grundstock davon ist schon lange im Depot.


    Gruss,
    Lucky

    Hallo Edel Man,


    spiegle mal die Zacke von der oberen Trendkanal-Begrenzung nach oben im ersten Zihlmann-Chart an der entsprechenden unteren Begrenzung nach unten! :D


    Selbstverständlich sollte man regelmässig Zukäufe machen; wenn es teuer ist, wenig und umgekehrt, bis man sein Plansoll erfüllt hat.


    Aber richtig kaufen (sofern es Ware gibt :rolleyes:) kanst du am Punkt, wo die Spiegelung nach unten hinkommt! Wenn es derartig nach oben ausschlagen kann, wie es eben geschehen ist, so kann es doch sicher auch nach unten ausschlagen, oder ist das per Dekret verboten?


    ein von EM absolut überzeugter
    Lucky

    Hallo Edel Man,


    was meinst du mit "die ganzen Crash-Szenarien ala Elli"?


    Elli (Jürgen Küssner) analysiert Märkte nach der Elliott-Wellen-Theorie von Prechter und verkauft seine Analysen on-line. Er entwirft keine Crash-Szenarien. Selten mal (wie eben kürzlich) macht er seine Analysen öffentlich (ich hatte den link im Thai-Guru-thread geposted).


    Er hat offenbar im Abo, vor der öffentlich gemachten Analyse, POG ca. 550 vorausgesagt. Ist ja gestern eingetreten.


    Gemäss seiner Analyse läuft gegenwärtig im Gold eine 'grosse' 2 runter, die in den nächsten Monaten bis zwei Jahren bei ca. 450 ihr Ende finden soll.


    Danach komme eine grosse 3 rauf. Elli's Ziel kenne ich nicht, da ich kein Abo habe. Sie dürfte aber Sinclair's 1650 (o.ä.) erreichen oder eher deutlich übertreffen. Was dann mit dem Euro passiert, und den andern Währungen, und der Weltwirtschaft, weiss ich nicht.


    Ich bin kein besonderer Freund der EW-Analyse, aber mich beeindruckt die Treffsicherheit in besonderen Situationen (grosse Wendepunkte, 'Impulse'). Candlesticks sprechen mich z.B. mehr an als EW, vielleicht, weil sie etwas einfacher zu erlernen sind. Dann weise ich noch einmal auf die Konvergenz ganz verschiedener Chart-Techniken hin, die immer wieder anzutreffen ist.


    Irgendwie muss man sich ja orientieren. Wer sich hauptsächlich an den vermuteten Manipulatoren der Edelmetallpreise und deren Gegner orientieren will, darf das ohne weiteres tun. Wie oft wurde schon vorausgesagt, die M.seien nun am Ende und würden definitiv massakriert? Fast sicher werden sie, wenn es sie gibt, einmal am Ende sein, z.B. nach dem nächsten grossen Wendepunkt, der die 'grosse EW-2' markieren wird.


    Wenn wir gesund bleiben, werden wir es ja erleben :D
    Bin 4 Tage weg vom PC


    Gruss,
    Lucky.

    Goldlöwe


    erst HINTERHER?


    Das stimmt so nicht. Das Top von Anfang Mai wurde von verschiedenen Chart-Techniken korrekt im Voraus identifiziert. Schau mal godmode-trader an, um eine nicht-Elliott-Technik zu erwähnen. Natürlich ist hinterher alles klarer, natürlich gibt es falsche Prognosen. Natürlich sind alle Prognosen unsicher. Natürlich gibt es (teilweise nervtötend lange) Perioden, wo keine Charttechnik viel taugt (Korrekturphasen).


    Aber alle etablierten Chart-Techniken, wenn von Experten interpretiert, geben eine minimale Orientierung im Chaos, die ich (als nicht-Experte) nicht missen möchte. Wenn man erwartet, dass ein Auto fliegen kann, und es kann das nicht, dann ist halt diese Erwartung enttäuscht. Es kann aber trotzdem fahren.


    Gruss,
    Lucky

    ...und korrigiert nicht in ein paar Wochen.


    Was der Elliott-Wellen -Spezialist Jürgen Küssner dazu meint (Zitat aus dem Elli-Forum):


    Gold stieg 6 1/2 Jahre lang, von 252 auf 730.


    Und zwar - jetzt kömmt´s - IN EINEM FÜNFTEILIGEN IMPULS, der jetzt korrigiert wird. Märkte sind keine Einbahnstraßen, auch Gold nicht. Dass jetzt was Größeres kommt und nicht eine der üblichen kleinen Korrekturen innerhalb des Impulses, sondern die Korrektur des gesamten Impulses, dürfte nach mittlerweile minus 160 $ erkennbar sein.


    6 1/2 Jahre werden nicht in vier Wochen korrigiert!


    Welle 4 dieses Impulses (i. W. 1. Hj. 2005) lag bei rd. 425 - 450 $


    und das ist das Mindestziel in 1 - 3 Jahren.
    Zitat Ende


    Also Geduld!


    Gruss und gute Nacht,
    Lucky


    @ Tschonko: Dieses Board ist offenbar für einen rechts begrenzten Verkehr angelegt. Es liegt bei hoher Hit-Rate halt öfters ab


    @ Wolfswurt: keruac ist Texanerin :rolleyes:
    (vielleicht Bild)

    Am besten lebt es sich ohne Kredit. Denke an die steigenden Zinsen. Ich für meinen Teil rate ab.


    Ich meinte auch mal, ich hätte meinen Geschäftskredit in 2 Jahren unten. Denkste. Es ging 10 Jahre. Vorher einmal fast pleite........


    Gruss! und gute Geschäfte,
    Lucky
    (glücklich, dass er seine Kredite zurückbezahlt hat. Glücklich auch die Saubande, die Steuereinzieher)

    Hallo Edel,


    just for the record:


    Der Bulle kauft calls, verkauft puts (er darf auch....puts anrühren, d.h. weggeben)


    Der Bär macht's umgekehrt: kauft puts, verkauft calls


    (Die komplizierteren Strategien - straddles, bullspreads etc. sind mir auch zu kompliziert und funktionieren ja auch nur in Märkten gut, wo sehr grosse Umsätze laufen. Das ist bei Minen - Optionen nicht der Fall. Auch nur um beispielsweise plain-vanilla-GG-puts zu verkaufen, musst du schon schauen, wo es die grössten Umsätze gibt, und dort deine Aufträge erteilen. Sonst bleiben sie einfach sitzen.)


    Gruss, und bis morgen,
    Lucky

    Hallo Edel,


    bin nicht Profi, sonst müsste ich ja meine Gewinne versteuern, ihr seid da besser als ich! Hab das aber schon wenige Male durchexerziert. Kleinere Gewinne ohne grosse Anstrengung, der Bankberater machte dumme Augen, das sei wirklich leicht verdientes Geld. Jetzt wäre wieder so eine Gelegenheit, wo (zu) hohe put-Prämien gezahlt werden! Klar, Deckung (um soviele Aktien zu kaufen, wie du puts verkauft hast, aber das hast du eh, weil du die Aktie ja kaufen möchtest) muss man haben, sonst erlauben Bank oder Broker das Geschäft nicht. Gegen Deckung kannst du alles machen. Wer bis über die Ohren investiert ist, hat die Liquidität halt nicht. Aber vielleicht Saccard 8) ? Bis jetzt kein Verlust, und keine Riesengewinne, aber immerhin.


    Bedenke: 90 % der Optionskäufe enden mit Verlust. Da hat es doch was, unter denVerkäufern zu sein.


    Gruss,

    ...oder puts verkaufen. Steigt die Aktie, kaufst du sie nahe dem Ausübungspreis, fällt sie, wird sie angedient.


    Z.B. bezahlen Oktober puts Basis 30 ( GGVF.X) USD 5.22 (!) und die 22.5er immer noch USD 1.35!


    Solche Zeiten gibt es nicht oft, allerdings Zeitguillottine beachten! Ich denke auf dieser Ebene wird auch psychologisch gekämpft, um die Leute glauben zu machen, Gold und Minen könnten nur bachab gehen. Denn auf einen Put-Käufer gibt es sicht 1000 Leute, die sich nur die Prämien anschauen ohne wirklich zur Sache zu kommen. Die denken dann: Waas, so hohe Prämien? Dann kann es ja nur runter gehen! Nach Zwischen hoch (Bullenkeil, den du erwähnt hast) könnte nämlich Gold noch auf 550 fallen, bevor es dann gewaltig rauf geht. Da hat der Sinclair schon recht, aber er selber ist ja auch schon ganz gewaltig auf die Nase gefallen mit einer grossen Zahl gold-calls, als seine (richtige) Prognose nicht zeitgerecht eintraf vor etwa 2 Jahren, habs vergessen!


    PS: Schlafende Goldbabies werden sehr wach, wenn sie puts laufen haben, und schielen bisweilen auf (gute) Elliott-Zählungen :D .


    Gruss,
    Lucky



    Danke Eldo, für den Eden. So halte ich es auch ;), nachdem ich EW.Charts gesehen habe.


    Pass auf, dass du nicht erschossen wirst (siehe unten)!


    Weil es so ein schöner Tag ist, melde ich mich gleich wieder ab :D


    Lucky

    (wenn er wieder mal das verfaulende Lemmingfleisch aus den Zahnzwischenräumen herausgekratzt hat):


    Mal wieder Geld vom Tisch nehmen!


    Was ich mit dem vorangehenden, obigen posting (free update) sagen wollte:
    Wir wissen alle, dass die EM-Märkte sehr volatil sind. Klar, die Fundamentaldaten sind grundlegend wichtig und obsiegen langfristig. Wer nur langfristig (10-20 Jahre gemeint) investiert (d.h. wegen jugendlichem Alter so investieren kann oder das halt so will), braucht sich um die Vola nicht gross zu kümmern.


    Alle andern müssen (sollten) die extreme Vola (die wir momentan grad wieder bestaunen können) irgendwie in den Griff kriegen, jede(r) halt auf seine/ihre Weise!


    Elliott-Analyse hat einen gewichtigen Nachteil: es braucht sehr viel Erfahrung, damit umzugehen. Wenige Leute haben die. Stümperhafte Zählungen gibt es, und die bringen die Methode in Misskredit. Denn dass Börsenkurse fraktale Verläufe zeigen (sogenannte 'Manipulation' annulliert diese nicht!!) ist völlig unbestritten (früher Autor: Mandelbrot). An gewissen Punkten im Kursverlauf ist die Prognosequalität von EW-Analyse meines Erachtens (als nicht-EW-Experte) aber ganz einmalig hoch. Hätte ich nach Elli's öffentlichem posting vor vielen Monaten 'volle Kanne long' mit ein paar DAX-Futures a la longue spekuliert, könnte ich heute privatisieren. Hätte ich ein Elli-Abo kürzlich gehabt (und den Mut, die Prognosen umzusetzen), hätte ich wiederum enorm profitieren können. Ich hatte beim EM-Hoch (aus Instinkt, weil es sehr topig aussah) zwar etwas vom Tisch genommen, aber bei weitem nicht so viel, wie ich eigentlich hätte nehmen können. Nun ja, 'you live and learn'!


    Gute Geschäfte wünscht:
    Lucky Friday

    m.A. nach, dass Kohle sauberer verbrannt und mehr genutzt wird.


    Danke Edel Man, dass du den thread mit interessanten postings am köcheln hältst.


    Noch sind die grossen Brüder über dem grossen Teich nicht am Boden, so rasch wie es manchmal vermutet wird (Sinclair sah den Dollarindex schon letztes Jahr fast von Woche zu Woche unter 80 abschmieren), geht der Dollie nicht baden und wo auf dem Globus befindet sich die mächtigste Militärmacht aller Zeiten? Und manpower und Expertise in allen möglichen Wissens- und Technologiegebieten ist auch da. Es kommt wahrscheinlich, wie immer, anders als man mutmasst.


    In der Kohleverwertung ein Standbein zu haben, ist für kluge Investor en heutzutage fast Pflicht. Wer im Jahre 2000 eingestiegen wäre.... der könnte sich heute der Wohltätigkeit widmen!


    Gruss,
    Lucky

    ...die fraktalen, von Elliott. Es soll schwierig sein, zu glauben, was man sehe. Und niemand sieht in die Zukunft.


    Ich mache im Moment nichts, ausser abwarten, weil ich denke, die Korrektur sei noch nicht vorbei. Von wegen, Korrekturen sind in der Regel dreiteilig (ab-auf-ab).
    Wir wären jetzt im 'auf'.


    Wer voll investiert ist, braucht ja nichts zu tun, ausser abwarten. Oder beim Zwischenhoch noch eine zu grosse Position verkleinern


    Gruss,
    Lucky

    Hi Goldwasser u.a. am Thema Interessierte,


    Wir hatten zu Beginn dieses Fadens eine Diskussion wegen Thorium und dem Kugelhaufen-Reaktor.


    Probleme der Kugelhaufen-Reaktor-Prototypen:
    - häufiger Kugelbruch mit Freisetzung radioaktiven Materials
    - 'unendliche' Entwicklungskosten


    Nun kommt 'Physiker' Hamilton heute im redaktionellen Teil und hat folgendes recherchiert, was etwas im Widerspruch zu meiner (kurzen) Internetrecherche steht.


    Zitat Hamilton:
    Diese Kugeln erhitzen sich durch ihre interne Kernspaltung und werden extrem heiß. Um die Hitze, die durch diese nukleare Reaktion entsteht, abzuführen, wird Helium in den Behälter gepumpt. Es tritt mit einer Temperatur von etwa 500 Grad Celsius ein, absorbiert die Hitze und wird mit etwa 900 Grad Celsius am Boden des Behälters in eine Niedrigdruck-Turbine...


    Das Beste an einem PBMR-Reaktor ist seine Sicherheit. ...... Anders als Wasser, das in konventionellen Reaktoren verwendet wird, kann das Gas in den PBMR-Reaktoren weder Neutronen absorbieren, noch radioaktiv werden.


    Die Höchsttemperatur, die in einem PBMR-Reaktor erreicht wird, ist weit unter den Temperaturen, die den nuklearen Treibstoff gefährden können. ?? Auch bei einem kompletten Ausfall des Systems ist der Reaktor so ausgeführt, dass jegliche Kernspaltung gestoppt wird (??)und der Reaktor schaltet auf Leerlauf um die Kugeln natürlich abkühlen zu lassen. Die einfache Physik eines PBMR-Reaktors beugt einer unkontrollierbaren nuklearen Reaktion vor.


    Was die Kosten im Vergleich zu einem konventionellen Reaktor betrifft, entstehen beim PBMR-Reaktor geringere Kosten in der Planung und im Bau, da er keine Sicherheits-Backups und keine zusätzliche Notfalls-Unterstützung benötigt.


    Ich glaube, der ist etwas blauäugig......Statt 'automatischer Selbstabschaltung' erwarte ich bei Ausfall der Kühlung vermehrten Kugelbruch mit Freisetzung vieler radioaktiver pellets, die in ihrer Menge, auch wenn jedes nur 0.5 mm Durchmesser hat, dann doch zum Durchschmelzen führen könnten.


    Gruss,
    Lucky

    Ja schon, Eldo. Finde es aber trotzdem bemerkenswert und rätselhaft, dass das an einem schönen Tag plötzlich begonnen haben soll.


    Und die enorme Fleissarbeit von D.Speck verdient schon Beachtung (ich kenne die Person nur aus deren Veröffentlichungen).


    Und die geäusserte Kritik schärft die Sinne. ;)


    Und ausserdem: man soll nie zu selbstsicher sein ;)


    Und margin ist gefährlich. ;)


    Gruss,
    Lucky

    Kontroverse Dimitri Speck - Zorro (Goldpreismanipulation oder nicht?)


    Auf gold-eagle Suchwort 'Speck' eingeben. D.Speck hat mit aufwendigen Statistiken auf eine mögliche Manipulation des Goldpreises hingewiesen, 'Zorro' bestreitet, dass es M. gibt. Ist etwas viel zum lesen und leider in Englisch!


    Die statistischen Hinweise scheinen recht eindeutig zu sein, dahingehend, dass tatsächlich manipuliert wird. Ein Vehikel zur Beeinflussung des Goldpreises in NY, das ausserhalb der üblichen statutarischen (parlamentarischen) Kontrollen steht, scheint der 'Exchange Stabilization Fund' (bei Speck nur 'stabilization fund' genannt) zu sein.


    Viel Spass bei der Lektüre; die Grafiken sind mit geringsten Englischkenntnissen lesbar. Sehr auffalllend, dass der Beginn der vermuteten Manipulation auf den Tag genau angegeben werden kann.


    Gruss,


    Lucky