Hallo KR,
Mittel gegen die 'Geldentwertung' waren traditionell Sachwerte (Blei in kleiner Stückelung nicht vergessen!).
Aber die Geschichte soll ja zeigen, dass Inflationen immer länger laufen, als man ihnen zutraut (aktuell interessant in dem Zusammenhang die 'wissenschaftlich abgesicherte' Trickserei mit hedonistischem Pricing für deren Berechnung, Keynes, scheinbare verfassungsmässige Unmöglichkeit, dass der Staat 'direkt' 'Geld drucken' kann, also scheinbar gar keine Inflation erzeugen kann, und alles halt indirekt, schwer durchschaubar, trotzdem tut. Und nur ein kleiner Teil der Bevökerung das merkt, der weitaus grössere Teil es gar nicht merken will!
Wir sind alle Kaiser, bis mal ein Kind kommt und uns sagt, dass wir nackig sind ![]()
Wer wagte es denn zu sagen, da dieser Jemand sich dadurch ja selbst in die Bredouille bringt!
Man kann nur immer wieder die Zusammenhänge durchzudenken und sich entsprechend einzurichten zu versichen.
Dazu sind solche Threads ungemein nützlich.
Kommt etwa eine Deflation hinterher, in welcher die ausgegebenen Geldscheine ihre Gültigkeit behalten (Theorie der deflationären Depression von P.C.M.)? Wenn alles so läuft, wie es nach den vorhandenen Gesetzen laufen soll, vielleicht ja. Aber wie der nämliche PCM ja nicht müde wird, zu betonen: Die Staatsmacht hat es in der Hand, festzusetzen, was Geld (Steuerzahlungsmittel) ist. Das hat sie sicher, solange sie ganz und das Beamtenheer, Polizei, Gerichte und Militär funktionstüchtig und loyal bleiben. Ich schätze, das werden sie aus schierem Eigennutz noch sehr lange tun.
Hiesse dann, dass mit etwelchen scharfen Massnahmen gerechnet werden muss, wenn es kritischer und kritischer wird!
Gruss,
Lucky
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"Willsch fir dii Ränte ebbis sichers ha, ghaufsch e Blächbollizist und fangsch sälber a" (Basler Fasnacht 2006)