Hallo Zwyss,
Als Europäer bist du da freier, dein Geld so zu verbraten, wie es dir beliebt 
Du must des Englischen einigemassen (möglichst gut) mächtig sein. Da die Explorer sehr gut wissen, dass 'alles in die Hose gehen' kann, sind die Agreements, die du unterschreiben musst, sehr legalistisch (komplizierte iuristische Texte) abgefasst. Sie dienen dazu, dich, den Geldgeber, praktisch völlig zu entmachten, oder anders ausgedrückt, dem Unternehmen möglichst freie Hand zu geben dein Geld so zu verbraten, wie sie es für richtig halten.
So nach dem Motto: 'Sie dürfen hier jederzeit reklamieren, aber wagen sie ja nicht, jemals gegen uns zu klagen!"
Aus praktischen Gründen verkaufen die nicht 100 oder 1000 Aktien, sondern i.d.R. ganze Pakete so um 20,000 USD oder CAD. Wenn du das agreement unterschrieben und per Post geschickt und den Betrag einbezahlt hast, kommt dann mal per Fedex das Aktienzertifikat. Wenn du die Aktien später mal wieder verkaufen möchtest, musst du zuerst dein Aktienzertifikat einem Broker (i.d.R. deiner Bank) einreichen, wobei du dem dann gleichzeitig noch erklären darfst, woher du dat Ding hatt (Geldwäschegesetze....)
Der Zeitpunkt ist immer eine heisse Sache; herrscht Flaute (wo der Anleger am liebsten billig einsteigen möchte), gibts keine pp's, herrscht boom, dann wollen alle Explorer, die schon lange auf dem Boden schlafen und täglich nur noch einen Hamburger und eine Kola zu sich nehmen, via pp Geld bei den gierigen Anlegern möglichst günstig (zu hohen unit-Preisen) holen.
Ein Zwischending ("ein Geschäft ist dann ein Geschäft, wenn es für beide ein Geschäft ist") passiert nicht allzu oft. Bei Avino könnte es m.E. zutreffen. Ich bin dabei.
Also allzu billig sollten die Gesellschaften neue Aktien ja nicht hergeben (sonst zu viel Verwässerung) und allzu teuer eben auch nicht (sonst kauft niemand).
Hier wird richtig geschäftet, gemarktet, spekuliert 
Gruss,
Lucky