Ich erinnere daran, dass vor wenigen Monaten der CEF grösste Schwierigkeiten hatte, grössere Mengen physischen Silber zu kaufen und lange darauf gewartet hat. Es wurde still um die Geschichte, die ich nicht mehr weiter verfolgte.
LF
6. April 2026, 13:26
Ich erinnere daran, dass vor wenigen Monaten der CEF grösste Schwierigkeiten hatte, grössere Mengen physischen Silber zu kaufen und lange darauf gewartet hat. Es wurde still um die Geschichte, die ich nicht mehr weiter verfolgte.
LF
kommt ein Silber-ETF, ist meine Überzeugung. Wenn das Szenario eintritt (Ablehnung des Gesuchs von Barclay's durch die SEC und Silber- Preiskollabs), kommen einfach ein paar günstige Tage, um Silber aufzustocken....
Wegen des riesigen anlagesuchenden Geldvolumens in den USA möchte B. wohl in erster Linie den Fond in den USA auflegen.
Also keep cool!
Gruss,
Lucky
Hi Goldwasser,
mit SLG Carbon liegst du übrigens richtig - siehe obigen link.
Kügelchen von sechs cm Durchmesser - du lieber Himmel! Lieber einen Sack voller Flöhe, die sind wenigstens nicht radioaktiv! Und woher sollen die das sehr gut ausgebildetete Personal nehmen, um diese Reaktoren sicher zu betreiben?? Wenn schon gut ausgebildete deutsche Techniker ganz übel gepfuscht haben!
Gruss,
Lucky
Da kommen doch gelinge Zweifel auf:
Luck hier:
http://www.thtr-a.de/aktu6.htm#(22.08.2005)%20PBMR:%20Unwirtschaftlich!
Ob tatsächlich viele PBMR mit Thorium-Brennstoff je gebaut werden? Bleibt abzuwarten, denn es gibt
1. enorme Sicherheitsprobleme (vor allem Kugelbruch viel höher als angenommen - führt zu starker Freisetzung, und die verdammten gebrochenen Graphitkugeln sind fast nicht aus dem Haufen rauszukriegen - dies führte zur endgültigen Havarie in Hamm, natürlich auch wegen total bedepperten Kamelen von Technikern, die bar jeden Verständnisses für Atomtechnologie den Teufel mit Beelzebub austreiben wollten)
PS: die Idee ist mir unheimlich und scheint absurd - atomare Brennelemente als Kugelhaufen, ohne jede Kontrolle über die einzelne Kugel. Intellektuell absolut primitiv!! Dann doch viel lieber Stäbe, die in wohldefinierte Löcher in einem Moderatorblock gesenkt werden können. Da ist jedes einzelne Brennelement lokalisierbar und unter Kontrolle (vom Durchschmelzen der ganzen Chose mal abgesehen!)
2. enorme Baukosten und -zeiten, ein Fass ohne Boden, war ein Mehrfaches des Veranschlagten, genau gleich läuft es aktuell wieder in Südafrika!
3. Es scheint, dass die Reaktoren, die tatsächlich betrieben wurden, dann doch mit Uran und nicht mit Thorium beschickt worden sind, uff, weshalb??.
4. enorme Rückbaukosten und Umweltverseuchungsprobleme bei den beiden Reaktoren in BRD (der kleine Versuchsreaktor 15 MW und der grosse 300 MW in Hamm)
Bis jetzt für mich doch eher ein leicht übelriechender F..z im Kopf; ich bin für Windenergie!
Nichts gegen Trittbrettfahren im Börsenhype, hoffe du bist letzten August eingestiegen und machst am Montag Kasse!
Gruss,
Lucky
hier:
http://www.biologie.de/biowiki…earen_Unf%C3%A4lle#1960er
Interessante Lektüre; der Störfall um Thorium-Hochtermperatur-Reaktor in Hamm war übrigens im gleichen Jahr wie der Tschernobyl-Super-GAU
Hi Goldwasser,
habe doch ach, glatt, das Kommma beim Urin, äh, Uran übersehen! Es ist so, wie du schreibst, zehn mal mehr Thorium als Uran.
Hochtemperatur lässt sich wohl mit entsprechendem Aufwand sicher meistern, aber kommt das beim Publikum und den Behörden durch?? Erlaube mir, an den schnellen Brüter zu erinnern. Die sind alle gestorben, das Problem mit dem flüssigen Natrium als Kühlmittel war zu gross. Und in der niedlichen kleinen Schweiz gibt es noch immer einen Erdhügel, dem man sich nicht nähern darf, und dessen wissenschaftliche Bearbeitung Staatsgeheimnis ist (der hops gegangene Versuchsreaktor in Lucens). Vor Jahrzehnten schon aus der Traum einer grossen 'Atomnation' Schweiz und hunderte von Millionen staatlicher Fördergelder sinnlos verbrannt.
Und das sicherste Atomkraftwerk ist ja immer noch die Sonne, und auch die wird in ein paar Milliarden Jahren die Erde verschlingen. Zum kleinen Teil auch der Erdkern (Geothermie durch radioaktiven Zerfall im Erdinnern).
Bestehende Technologie (Druckwasserreaktoren, wenn's mir recht ist) hat bestimmt einen Vorsprung. Aber langfristig, wer weiss? Die grössten Vermögen sind noch immer dann gemacht worden, wenn jemand vorausschauend auf das richtig Techno-Pferd gesetzt hat (wie etwa Bill Gates mit seinem hundsmiserablen DOS, aber es war damals genau das, was man dringend benötigte, so schlecht wie es auch war!)
Gruss und good luck!
Lucky
Thorium wird in diesem experimentellen Reaktor zu 1 % gebraucht, Rest halt doch Uran.
Alles was in der Reaktortechnik 'Hochtemperatur' ist, wird es schwierig haben, behördlich bewilligt zu werden, da die Technik dazu erst erprobt werden muss, und man zu wenig weiss, wie bewährte hochtemperaturfeste Materialien sich dann unter zusätzlicher hoher Radioaktivität verhalten!
Vielleicht besser in eine Graphitmine investieren?
Eine gute story allemal, aber ob's was wird?
Gruss,
Lucky
nicht jeder, der dottore heisst, ist ein dottore, und nicht jeder der culo... heisst, ist ein solches:).
Nein, ich glaube, das ist ein anderer hier....
... kann man sehr viel Geld damit verbraten, aus den oben genannten Gründen.
Die meisten Modelle dieser oder ähnlicher Art (LTCM, von 'Nobelpreisträgern' gemanaged) berücksichtigen die geringsten Wahrscheinlichkeiten nicht mehr, da die Modelle dadurch zu komplex würden. Ab welcher Grössenordnung denn soll man 'seltene Fälle' nicht mehr berücksichtigen?? Unter 5%? Unter 1%, oder 0.1% oder 0.01%?? Die ganz grossen Fehlschläge passieren dann, wenn ein Ereignis mit einer ganz kleinen Wahrscheinlichkeit dann doch einmal eintritt.
Grobe Analogie: kaum ein Lottspieler wird bei 6 aus 49 auf die Zahlenfolge 1,2,3,4,5,6 setzen, weil er sie für unwahrscheinlicher hält als alle andern (ist aber tatsächlich ein Irrtum). Wenn jemand dann mit 1,2,3,4,5,6 gewinnt, ist derjenige sicher alleiniger Gewinner.
Gruss,
Lucky
tönt ja interessant; jetzt, nachdem der Uran-hype losgegangen ist (mit Paladin im 2004 gekauft hätte man eine Verzehnfachung des bezahlten Aktienpreises erleben können, obwohl noch keine Mine gebaut worden war!) findet man auf der halben Welt Uran-Hoffnungsgebiete, die alle natürlich 'sehr interessant' aussehen.
Entscheidend sind immer die lokale Situation mit staatlichen Bewilligungen und Auflagen, die Distanz zum nächsten Hafenterminal, lokale Infrastrukur (teure Dieselgeneratoren?), das Gewinnungsverfahren/recovery rate mit den konsekutiven Kosten pro Pfund und der Weltmarktpreis, schliesslich die Grösse der Resource. A bissl von allem, Diamanten, Gold, Uran, noch etwas Zink und Molybdän zum abrunden, ja das tut's noch nicht (economies of scale!). Für 100 Tonnen Felsbrocken mit 25 % Uran baut man keine Mine und kann kaum einen Traktor und Dynamit kaufen. 100 Mio Tonnen mit 0.1 % Uran könnten eine Bonanza sein.
Also mal abwarten, 'kleine Depotbeimischung' ist sicher absolut i.O. The early bird...aber dieser Vogel hat eben im 2004 Paladin aufgepickt (ich nicht, leider).
Gruss,
Lucky
vielleicht ist es ja mehr als es die kalte Fusion war.... (die war nämlich nix)
Was sind das für Gerüchte, die angeblich in den USA herumschwirren, dahingehend, dass die SEC für den Silber - ETF grünes Licht geben soll? Siehe redaktionellen Teil Goldseiten heute.
Wer weiss näheres? Muss man dringend noch einen Silber-Call kaufen, oder ist der Zug da abgefahren, und lieber einen put wenn der Hype dann vorbei ist?
LF
Wenn Cameco das machen will und fast am gleichen Ort (in situ - Auslaugen von sehr tiefgradigen Uranerzen in Kazachstan) und sich dabei einen Gewinn ausrechnet, dann wäre vielleicht Urasia Energy (UUU.V) vielleicht doch nicht so schlecht!
Die Kurs-Fahnenstange und das ganze 'set-up' mit kanadischer Holding, Berliner Listing und deutschem Börsenbrief plus WO-Push schreckt einfach etwas ab....
Lucky
...sie fällt wie ein Stein zu Boden.
Urasia Energy scheint mir so ein Fall. Anfang Nov.05 Handelsbeginn (wo? natürlich Kanada) Kurs mindestens vervierfacht bis heute - wohl platzierter Uran-Hype. Das meiste Geld, das mit dieser Aktie gemacht werden konnte, ist wohl schon gemacht, das Ding lahmt ja schon.
Die Minen, an denen nur Beteiligungen bestehen, sind in Kasachstan und haben sehr tiefe Grade (0.01 bis 0.1%), was hohe Produktionskosten und tiefe Gewinne zur Folge hat ( so um 8 bis 13 USD pro Pfund U3O8 ), natürlich abhängig vom Marktpreis des letzteren. Wenn der bald wieder das 80-er Jahre-Niveau erreicht und die Minen können liefern, machen sie grosse Gewinne. Fällt aber der Preis wieder, sagen wir auf einen Drittel, dann hätten die das Problem, das viele Silberminen heute haben (kaum kostendeckende Produktion).
Wenn spekulativ, dann lieber etwas mit 20 - 30% Uran im Gestein, auch wenn es dann ferngesteuerte trucks braucht wegen der hohen Radioaktivität! Titan Uranium vielleicht.
Gruss,
Lucky
Man muss richtig suchen, bis man das Datum findet. Hier, aus dem Jahresbericht 2005 der Silver Valley Mining Association:
The Silver Valley Mining Association sponsored the third annual Silver Summit 2005 in September. This year's Summit far surpassed prior Summits in many ways. There were more attendees, more mining companies, more speakers, shareholders breakfasts, raffles, and vendors. Every attendee received a 10 Sterlings .999 fine 1 oz round to keep or spend at vendor booths, local restaurants, Summit raffles and elsewhere. The Silver Summit 2006 will be held at the Coeur d'Alene Best Western on September 21 through 23. Mark your calendars now so you can get the time off from work! You can't register yet, but here's the site, when the time is right: http://thesilversummit.com .
Gruss,
LuckyFriday
Kupfer und Gold.
Was wäre mir als Minenmanager lieber, hochgradige Erze in engen Adern von 20 bis 60 cm Dicke in einer Bruchzone, wo diese dann alle 10 bis 20 Meter wieder ein paar Meter versetzt weiter laufen (gewise Silberminen von PAAS z.B.) oder eine Lagerstätte mit niedriggradigen Erzen, die sich mit 2-10 m Dicke über mehrere Quadratkilometer erstreckt (wie diejenige von Polska Miedz)?
Eine rhethorische Frage.
Wer das auch so sieht, möge http://www.tethyan.com mal anschauen.
Die kamen zu einem Elefantenbaby fast wie die Jungfrau zum Kind. Reko-Diq, von BHP Billiton in Belutschistan (Pakistan) entdeckt und während der Zeit der sehr tiefen Kupferpreise verscherbelt (an die austral. Tethyan), ist eine riesige Kupfer/Gold-Lagerstätte mit tiefgradigen Erzen vom Porphyr-Typ. Gemäss bisherigen Bohrresultaten liegen dort 1.2 Mia Tonnen Erz (7 Mio t Kupfer, 11 Mio Unzen Gold) . BHP behielt aber ein Rückkaufsrecht, das an gewisse Bedingungen gebunden ist.
Eine gute Entwicklung bahnt sich seit Dezember 05 an: Antofagasta (einer der ganz grossen Kupferproduzenten) will ein joint venture eingehen. Aus dem Kapitalzufluss (+ Kap.Erhöhung) könnte Tethyan des Rückkaufsrecht, welches BHB sich ausbedungen hatte, zurückkaufen sowie die Exploration weiter treiben.
Beim Zustandekommen der Deals hätten Tethyan und Antofagasta je 37.5 % und die Provinzregierung Belutschistan 25 % Beteiligung am Projekt.
Alles tönt (aber das ist ja so üblich, wenn man Investoren sucht) sehr interessant; ein Blick auf die Website ist auch für grosse Zweifler sicher gerechtfertigt.
Gruss,
LuckyFriday.
Korrektur: Zinkgruvan (nicht Lundin) hat alles zukünftige Silber an Silver Wheaton verkauft (im Erz knapp 100 g Silber pro Tonne, aber etwa 10 % Zink und 5 % Blei). Zinkgruvan ist die tiefste Untergrund-Mine Europas ist kontinuierlich seit über 100 Jahren in Produktion.
LF
Hallo bobelle.
habe im Oktober 05 leider nichts davon gewusst - jetzt würde ich aber mal Gewine mitnehmen.
Das sind doch diejenigen, welche ihren silberhaltigen Anodenschlamm an Silver Wheaton verkaufen?
Ja, auch Old Europe hat profitablen Bergbau. Es ist gut, das hin und wieder zu erwähnen!
Gruss,
Lucky
..gegen die Übelkeit?
Halo Alex,
also dabei war ich ja nicht in den Verhandlungen, die old Sunshine-story kenne ich nicht im Detail, werd mich aber nächstens mal etwas belesen.
Pleite war ich noch nie, aber ein paar Jahre nicht weit weg davon, sodass ich ein Bauchgefühl davon habe!
Sind sie nun pleite gegangen oder nicht? Haben sie etwa einen nationalen oder internationalen Management-award bekommen und ich weiss das nur nicht? Im Geschäftsleben geht es halt so; ein Managment, welches das Fuder Mist nicht führen kann, wird abgelöst durch ein anderes.
Dass es gänsta sind, wie Du vermutest, ist sicher nicht völlig ausgeschlossen, aber wenn ja, dann sollten sie vor Gericht gestellt werden. und wenn sie gar mit der Motte unter einer Decke stecken, dann zusammen mit der netten Motte! Da kann einer noch so jovial tun, ich würde da kein pardon kennen.
Wenn Du Beweise hast für Deine These, erhelle uns bitte gern damit!
Gruss,
LF