Beiträge von Hsv1896

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    außer in indien (haben praktisch keine eigenen goldmünzen) wurde der sovereign aber jubelnd durch eigene prägungen ersetzt. panda, nugget, krüger, maple...
    sammler gibt es - klar. aber die gibt es überall.


    als zahlungsmittel und parallelwährung sehe ich tatsächlich nur indien und mit abstrichen pakistan als beispiel, weit mehr noch als england selbst. die fallen auf die peinlichen neuen sovereigns auch nicht mehr rein.

    Vom indischen Subkontinent her weiß ich, aus eigener Erfahrung, dass Sovereigns sehr wohl Teilen der normalen Bevölkerung bekannt sind. Werden auch gerne an Ketten getragen. Für mich ist das die globale Goldmünze schlechthin. Zur weiten Verbreitung hatte Mithras hier auch mal was geschrieben. Ich finde deutsche Münzen natürlich deutlich interessanter, keine Frage, aber wenn ich mich auf einen Standard festlegen müsste, dann Sovereigns. Wer ans auswandern denkt, fährt damit unter Umständen zielgerichtet.

    dir ist aber schon klar, dass indien paar jährchen englische kolonie war und dort gar die besagten münzen geprägt wurden? inder stehen auch ohnehin stark auf das glänzende edelmetall, ist es dort zB ein absolutes standardgeschenk bei hochzeiten, geburtstagen uvm.


    "die globale goldmünze schlechthin" ist der krügerrand. faktisch, mit abstand und ohne fragezeichen.
    statistiken lügen nicht, ob es einem gefällt oder nicht.


    kleiner exkurs zum krügerrand: dieser hat übrigens einen festen deutschen kern, was die münze für mich persönlich nochmals deutlich interessanter macht: der auf dem avers zu bewundernde paul kruger, seinerzeit präsident südafrikas, ist einerseits der sohn deutscher auswanderer. noch dazu wurde die münze vom kaiserlichen münzmeister otto schultz entworfen, welcher auch zig verschiedene deutsche münzen und medaillen gestaltet hat.
    wenn DAS keine interessante münze ist, noch dazu mit der extremen seltenheitsthematik der jahrgänge während der apartheid, dann verstehe ich gar nichts mehr.

    Was spricht denn für dich vor allem gegen die Sovereigns?In dem verlinkten Faden habe ich nur kurz quer gelesen. Dich stört die handelbarkeit der LMU usw. Hast du da schlechte Erfahrungen gemacht?

    für mich persönlich spricht dagegen ganz einfach, dass ich mit den ganzen ausländischen goldmünzen aus numismatischer sicht nichts anfangen kann. rein individuelle entscheidung, interessiert mich alles nicht die bohne. sovereigns machen da keine ausnahme, noch dazu als krönung mit der alten hexe als motiv seit vielen jahrzehnten. der sovereign ist sicherlich sogar sehr gut handelbar, aber das betrifft auch "nur" die neueren ab edward aufwärts am spot. moderne sovereigns und sonderausgaben halte ich gar für nur noch peinlich.
    mir geben die genannten münzen rein gar nichts. wozu sollte ich sie dann sammeln, wenn ich ohnehin anders und sicherlich sinnvoller anlege?


    thema sammeln: es gibt so unendlich viele hochinteressante und vor allem hochklassige deutsche themengebiete, da bleibe ich dann doch lieber hier!


    Nun,ich schmeiße den goldenen numismstischen "Altkram" zusammen. Es macht mir einfach Spass. Habe mich seit der Jugend mit Griechen, Kelten, Römern und Mittelalterkram beschäftigt. Dadurch kommen für mich Bullionmünzen nicht in Frage.
    Ganz anders meine Frau. Sie legt sich Barren hin. In der Regel die üblichen, aber wenn ihr mal ein Taxis, Rothschild, Heimerle und Konsorten zum adequaten Kurs unterkommt sagt sie auch nicht nein.
    Denke, wenn es um die reine Anlage geht, kann man sich gleich Barren hinschmeißen. Da spart man sich sogar das rechnen und kann gleich wie gewohnt in Gramm oder Kilo denken.
    Nachtwächter

    du hast einerseits die fachkenntnis und es macht dir zusätzlich noch spaß. dadurch ist das ganze mehr als sinnvoll und nahtlos nachvollziehbar.
    aber das ist doch gar nicht mein punkt. der "normale" anleger hat sich nicht mit römern und kelten beschäftigt und will nur anlegen. er kennt keine 20 francs, er weiß nicht um 20 lire. er sollte daher anlagemünzen oder eben barren nehmen.

    ja, ich erinnere mich. ich hatte auch damals den anlass dazu gegeben :)


    dass du es kannst leuchtet mir ein, aber als leichteste übung sehe ich es jedoch nicht unbedingt, wenn man wie gesagt als vollkommen numismatikferner anleger einen größeren betrag investieren will. ohne kenntnisse (ich behaupte jetzt mal keine 5% der anleger wissen überhaupt um die existenz der genannten münzen) geht es nicht und ist auch nicht sinnvoll.


    die schlichtweg nicht zu beantwortende frage nach dem "warum" bei null interesse an numismatik ist damit auch noch lange nicht geklärt. mich persönlich interessieren aus bereits sehr vertiefter numismastischer sicht nur deutsche münzen. ich will keine francs, keine lire, keine kronen, keine pesos, keine lustig hübschen vreneli, keine dollars, keine rubel und schon gar keine sovereigns.
    die goldmark kaufe ich auch zum x-ten mal gerne.
    ist das ganze sammelwürdig? ja klar. aber willkürlich nach verfügbarkeit den numismatischen altkram zusammenzuschmeißen ist auch vollkommen sinnbefreit aus anlegersicht.


    anleger wollen in sicherheit investieren. es spielt schlichtweg keine rolle was auf den münzen drauf ist oder gar wieso. von daher kann die antwort nur krüger, maple, philly o.ä. heißen, zumal das genannte ja auch nicht ganz ohne grund immer die erste empfehlung von großhändlern, banken etc. aufgrund der handelbarkeit ist.

    dass man immer mal wieder auch bessere münzen zu einem sehr guten kurs bekommt ist klar.
    auf börsen (gerade gegen ende des tages) werden viele händler nicht selten etwas "weicher" :)
    für numismatiker bestimmt eine schöne geschichte, aber eben auch nicht so außergewöhnlich.


    nochmals zum thema anlegen: wenn leute größere summen auf einmal anlegen wollen,
    dann sind meiner meinung nach ausschließlich die gängigen anlagemünzen zu empfehlen, nichts anderes.
    sie sind sofort und quasi überall in jeder menge erhältlich - und eben auch wieder umgekehrt.
    bekommt man auf die schnelle für 50k 20 lire / francs oder goldmark? wird schon schwieriger.


    dann noch das leidige thema mit echtheit/zustand etc. - nein, der normale und nicht fachkundige anleger sollte definitiv anlagemünzen nehmen.
    alles weitere ja und gerne, aber nur mit fachkenntnissen.

    die 100 kronen werden von (groß-)händlern grundsätzlich in die schmelze gegeben.


    hier würde ich in jedem fall die hände weglassen, zumal das ja alles auch noch moderne NPs sind.
    beim verkauf ist definitiv mit abschlägen zu rechnen.


    von mir keine empfehlung dafür.

    Den kann man am besten über den Bekanntheitsgrad verifizieren. Bei Medaillen ist es der Krugerrand und bei Münzen der Sovereign. Klar, 20M und Vrenlis sind auch unproblematisch aber schon bei Exoten der LMU kommt Stirnrunzeln auf.

    der krügerrand ist keineswegs eine medaille, auch wenn der nennwert fehlt.er ist formal gesetzliches zahlungsmittel in südafrika und somit glasklar eine münze.

    das ist halt die hauptsache.
    sei zufrieden und nimm deine kleinen gewinne mit modemünzen mit.
    auch die sind hin und wieder mal drin.
    sind sie aber auch mit bitcoin, aktien, autos etc.


    langfristig sind jedem goldanleger auch nur echte anlagemünzen (krüger, maple) oder barren zu empfehlen.
    keine lunare, keine biester oder sonstwas.

    man kann auch reppa oder mdm münzen sammeln, wenn man das "schön" findet. jeder wie er mag.


    aber:


    call of the wild oder gar queens beasts haben jedoch null, aber auch null, chance eine numismatische wertsteigerung zu erfahren. im gegenteil: im notfall ist mit abschlägen zu rechnen, da keine bank oder kein seriöser händler sowas weiter veräußern kann. die schmelze ist das ultimative ziel.


    mit ausnahme einiger früher pandas oder nuggets bewegt sich alles beim materialwert.