inwiefern genau wird denn der bereich der numismatik für privatsammler betroffen sein?
Beiträge von Hsv1896
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absolut. und da sieht man halt, dass das argument "randschrift" nicht immer stimmt.
ich habe auch bereits originale mit "schlechterer" randschrift gesehen.
prägeschwächen gab es nunmal leider immer wieder mal - selbst im kaiserreich. -
also bei 5.- stücken gibt es definitiv noch die größte menge. dort sind schätzungsweise 95% der existierenden prägungen fälschungen.
ich hatte schon viele 5.- hausmänner in der hand - erkennung vollkommen problemlos auf den ersten blick möglich.
hatte man auch nur einmal ein original vorliegen, dann wird einem die unterscheidung leicht fallen.
daher sind die wenigen verbliebenen originale auch so teuer und begehrt als sammlerstücke.bei den 20 mark stücken muss man bedenken, dass auch schon recht viele fälschungen aus dem verkehr gezogen und wieder eingeschmolzen wurden.
das betrifft ganz besonders die zeit aus dem gerichsverfahren gegen dr. schmidt und frau hausmann.
auch heute passiert dies, sofern fälschungen bei scheidenanstalten, leihhäusern etc. zum ankauf abgegeben werden.
die problematik sehe ich hier auch nicht ganz so ausgeprägt, zumal die anzahl der fälschungen gegenüber den originalen
-ganz besonders bei gängigen motiven- eigentlich weniger ins gewicht fällt. die kopien sind nahezu perfekt, das material identisch.
es gibt sicherlich noch mehrere millionen originale, schmidt/hausmann prägungen würde ich mal auf maximal 30.000 beziffern.
und ernsthaft: die fälschungen, die zB bei ebay immer mal wieder angeboten werden (siehe aktuell: http://www.ebay.de/itm/2720189…geName=STRK%3AMEBIDX%3AIT )
kann wirklich keiner ernsthaft als original einstufen.ein ganz anderes beispiel ist der aktuell angebotene heinrich XXII reuss auf ebay.
diese münze sieht unfassbar echt aus für meinen geschmack. dennoch als NP angeboten. preis bereits jetzt dementsprechend.zu den 10ern kann ich weniger sagen, wahrscheinlich liegt die anzahl aber noch unter jener der 20er.
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im vergleich zu anderen fälschungen muss man jedoch immer wieder sagen, dass dr. schmidt "gute" arbeit geleistet hat.
so viele fälschungen fallen auf den ersten blick als plumper betrugsversuch rein, dass schmidt/hausmann prägungen fast schon
wieder "sammlerwert" erhalten.wie viele es wohl ingesamt geben mag? schätzungen gehen von 100.000 bis 300.000 aus. das habe ich einmal gelesen.
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ja und nein.
ich habe bereits mehrfach münzen mit verdächtiger randschrift von zwei unabhängigen sachverständigen prüfen lassen und tatsächlich häufiger zwei unterschiedliche meinungen erhalten.
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Zitat von foxl60
Aber wenn Dir der 1880er Jahrgang so wichtig ist, findest Du vielleicht eine gute Fälschung dieses Jahres als Platzhalter bzw. "Belegstück".
du hast schon recht. mir kommen belegmünzen allerdings grundsätzlich nicht in die sammlung - aus prinzip.
nun halte ich mal beide daumen, dass sich nicht doch ein hausmann o.ä. bereits unbemerkt bei mir eingeschlichen hat! -
Die Goldpreisproblematik kam mir auch bereits in den Sinn.
Mich als Sammler mit nunmehr beinahe allen verfügbaren Jahrgängen der genannten preußischen Münze
stört die dadurch existierende Lücke schon ein wenig.
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Das ist korrekt, Hamburg gibt es.
Aber warum wurde ausgerechnet in diesem einem Jahr keine preußische 20 Mark Münze geprägt?
Gab es dafür bestimmte Gründe? -
Der Jahrgang 1880 A Preussen Wilhelm I existiert als 20 Mark Goldmünze nicht.
Ansonsten gab es in jedem einzelnen Jahr eine Prägung.Warum wurde in jenem einem Jahr keine preußische 20 Mark Goldmünze geprägt?
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Am 29.November findet in Hannover die Münzenbörse statt.
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Liebe Mitglieder,
auch ich verfolge das Geschehen im Forum schon seit einigen Jahren und habe mich nun für eine Anmeldung entschieden.
Mit physischem Gold bin ich schon seit langem in Berührung (das betrifft ganz besonders Dentallegierungen) und sammele nebenbei auch internationale Goldmünzen.
Hier wird auch im Forum unter dem Gesichtspunkt der Vervollständigung meiner Sammlung mein Hauptaugenmerk liegen.Bis bald!