Tut...im Moment noch....falls die Immopreise mal fallen wie Herbstlaub....ich habe das schon dreimal erlebt....will die Bank neue Sicherheiten....und dann müssen sich 95 % der Häuslebauer mit neuen Kreditverträgen und anderen Zinsen rumschlagen.,...so 5-7 % Zins....was dann.
cu DL...ali steht mit beiden Beinen im Markt
Moin,
ich möchte einmal einiges richtig stellen. Die Bank verlangt aufgrund fallender Immobilienpreise keine zusätzlichen Sicherheiten, lediglich bei sich deutlich verschlechternder Bonität verbunden mit Leistungsstörungen kommt so etwas vor. Durch die WKR (Wohnimmobilienkreditrichtlinie) sind die Banken gezwungen, in der Beratung dem Kunden Szenarien einer deutlichen Zinssatzerhöhung im Hinblick auf seine Kapitaldienstfähigkeit aufzuzeigen und schriftlich in einem Beratungsprotokoll zu dokumentieren. Aktuell verwenden die meisten Banken für diese Szenarien eine Annuität von 6-7%. Reicht die rechnerische Kapitaldienstfähigkeit dann nicht aus, ist es nahezu unmöglich, als Bank diesen Kredit zu vergeben. Aus meiner Erfahrung heraus wählen sehr viele Immobilienkäufer Zinsfestschreibungen mit 15 Jahren und länger (was sinnvoll erscheint). Ein Eigenkapitaleinsatz von 20% liegt eher schon über dem Durchschnitt. Wichtig ist, dass die Anfangstilgung dann hoch genug ist, um nach Zinsablauf eine geringere Restschuld für die Weiterfinanzierung zu haben. Das größte Problem der Bauherren ist, dass viele ihren privaten Konsum nicht im Griff haben (das neue Auto muss beim Hausbau noch abfallen) und vor allem das Risiko von Scheidungen. Eine mögliche Arbeitslosigkeit ist in den Hintergrund getreten, da es fast in jeder Branche Nachfrage gibt.
Grüße
Goldhut, der neben edlem Metall auch Immos gut findet 