Moin,
ich bin ja auch noch gerade so in der Baby-Boomer-Zeit geboren und da galt es, sich durch Leistung durchzusetzen.
Habe immer fest Ziele vor Augen gehabt, die ich in einem bestimmten Zeitraum erreichen wollte. Mit 15 Jahren habe ich wie bekloppt gearbeitet, um mir mit 18 ein eigenes Auto kaufen zu können. Darüber hinaus habe ich mich dann im Studium ein bisschen angestrengt, um in der Masse sichtbar zu werden. Das hat bei der beruflichen Karriere ungemein geholfen. Darüber hinaus habe ich mich ab dem 16. Lebensjahr für Geldanlagen (inkl. Aktien, Gold) aus Eigenantrieb interessiert und recht früh damit Kohle gemacht. Bis zum 25. Lebensjahr habe ich mir leider jedes Jahr ein neues Auto gekauft (das war dann mal eine etwas wildere Zeit
). Dann das erste Kind und der Wunsch nach einem Haus war nun vorhanden. Nach 4 Jahren die Kohle für das Grundstück und die Nebenkosten zusammen gehabt und mit ordentlich Eigenleistung ein nettes Haus in bester Lage gebaut. Anfangstilgung bei 8% gesetzt und die Bude letztendlich nach genau 10 Jahren bezahlt. Dann die ersten Mietobjekte gekauft, renoviert und vermietet. Das lief so gut, dass ich mich auch an größere Neubauprojekte gewagt habe. Jetzt habe ich den Stand erreicht, dass die Kinder erwachsen sind, ich nicht mehr arbeiten muss und noch kein halbes Jahrhundert voll habe. Ob das die heutige Jugend auch schafft? Habe das Gefühl, dass die kaum mehr belastbar und vor allem sehr freizeitorientiert sind. Später werden sie sich dann mal beschweren, so lange arbeiten zu müssen. Vielleicht schieben sie es sogar den Baby-Boomern in die Schuhe (die haben uns alles weggenommen
).
Meine Eltern waren finanziell nie auf Rosen gebettet und haben ihren 2 Kindern dennoch eine gute Ausbildung ermöglicht. Ich habe es ihnen "zurückgezahlt", indem sie nun in einer meiner besten Wohnungen für eine symbolische Miete (so dass das Finanzamt nicht meckert) wohnen. Für den fahrbaren Untersatz sorge ich ebenfalls regelmäßig 
Grüße
Goldhut