Beiträge von goldstocks

    DAN und UEC heute sehr stark. Die verbliebenen Goldwerte überwiegend okay; ich bleibe besonders bei EGU optimistisch. GORO heute sehr gut aber ich bleibe weiter außen vor. Generell scheint mir dass Rohstoffwerte jenseits der Edelmetallaktien im Augenblick bessere Aussichten bieten (aber bei Kupfer bleibe ich weiter abstinent). Man kann aber natürlich weiterhin einzelne Edelmetallaktien traden; CUI könnte ein solcher Fall sein. Für die Edelmetallle selbst sehe ich weiterhin abgesehen von denkbaren kurzfristigen technischen Erholungen wenig Potenzial. Aus meiner Sicht ist der Glanz von Gold und Silber etwas matt geworden. Seltene Erden und Düngemittelwerte dürften weiter Potenzial haben, aber speziell bei letzteren muss man auch den rechtzeitigen Ausstieg finden.


    Gruß
    goldstocks

    Ich sehe das ein wenig anders. Bei einem Explorer, zumindest im frühen Stadium, gibt es fast keine Fundamentadaten. Das können bestenfalls Reserven- und Ressourcenschätzungen sein sowie Schätzungen von Produktionskosten. Aber im frühen Stadium gibt es in aller Regel noch keine aussagekräftigen Ressourcenschätzungen, solange die Bohrprogramme noch nicht weit gediehen sind. Und von der Exploration bis zur Produktion ist es ein weiter Weg nicht ohne Risiken.


    Die Hoffnung bei VG Lexam baut meines Erachtens auf zwei Punkten:


    1. In der Gegend gibt es viel Gold. Das stimmt zuversichtlich, ist aber keine Garantie. Nicht jeder "area play" funktioniert.
    2. Mc Ewen ist ein absoluter Profi.


    Darauf kann man durchaus setzen und ich vermute, dass LEX ohne McEwen deutlich niedriger notieren würde. Aber mit "Fundamentalanalyse" hat das eine wie das andere nichts zu tun.


    Gruß
    goldstocks

    Wie meistens stimme ich hedda in der Lagebeurteilung zu.


    Ich hatte ja fast alle Edelmetallaktien verkauft und in den letzten Tagen wenige Tradingpositionen eingegangen. Die sehen nicht sehr gut aus. Sofern nichts dramatisches in den nächsten Tagen passiert, halte ich diese wirklich nur wenigen Positionen erst mal durch, auch wenn ich wenig Hoffnung in sie setze. Aber man weiß ja nie. Im Zweifel liquidiere ich sie mit ein paar Prozenten Verlust. Meine wenigen Positionen in Lithium-Aktien stehen auch zur Disposition. Die Positionen in Seltenen Erden und UEC bleiben aber im Depot. PCY ist auch kein Renner, aber auch die halte ich erst einmal. Kupferaktien sind für mich auf absehbare Zeit "out".


    Bei den Edelmetallaktien beginne ich mich zu fragen, ob sie auch längerfristig vielversprechend sind. Ich bin bisher von einer Konsolidierung/Korrektur in einem Bullenmarkt ausgegangen, mit der man nun einmal immer mal wieder leben muss. Das wäre ja auch kein Drama. Aber man kann nach meiner Meinung nicht mehr völlig ein Szenario ausschließen, in dem die Edelmetalle und ihre Aktien in eine richtige Baisse gehen. Noch einmal: Ich sehe das nicht als zwingend an, aber man kann es auch nicht völlig von sich weisen. Vorsicht und eine auf Kapitalerhalt ausgerichtete Strategie erscheinen mir derzeit angebracht. Der hoffnungslose Optimismus à la resci, dessen Prognosen in den vergangenen Wochen alle falsch waren, so weit ich das verfolgt habe, ist nicht ernst zu nehmen.


    Auf gute Investments in etwas schwierigen Zeiten
    Gruß
    goldstocks

    Ich habe auch gestern und heute in mehreren Goldwerten Positionen aufgebaut. Es scheint Zeit für eine technische Erholung. Für mich sind das aber (vorerst) reine Tradingpositionen. Sehr stark heute GCU (bei der ich aber nicht dabei bin). LEX schwächelt weiter während GORO das Schlimmste hinter sich zu haben scheint (bei beiden Werten bin ich nach wie vor nicht drin.)


    Gruß
    goldstocks

    Tja, ich hatte im Zuge meiner Liquidierung der Edelmetallaktien letzte Woche auch alle GORO und alle NG gegeben (und mehrere andere wie RIO, GCU, EXN, LEX und CGU). Die Silberaktien sind auch alle gegangen. Ich halte im Edelmetallbereich gegenwärtig nur noch EGU (sogar aufgestockt) und ein paar EC als Hopp-oder-Dopp-Wert. Meines Erachtens ist die Korrektur der Edelmetallaktien noch nicht vorbei, auch wenn kurzfristig eine Gegenbewegung kommen dürfte, die man vielleicht traden kann. Aber selbst ein Jim Rogers, der jahrelang für Gold getrommelt hatte, rät heute dazu, Gold zu verkaufen.


    Bleibe aber im Rohstoffsektor investiert, aber nicht bei Kupfer, weil da in den kommenden Jahr ein zusätzliches Angebot kommt. Das gilt ebenso für Lithium, wo ich zwar noch engagiert bin, aber Lithium ist nicht wirklich knapp. Diese Blase wird auch kollabieren. Bei seltenen Erden ist es anders.


    Meine Vermutung ist, dass es in den kommenden Monaten für Aktien generell schwierig wird. Das ist keine Aussage über die langfristigen Aussichten.


    Gruß
    goldstocks

    Hallo payback,


    ja, der Chart sieht schlecht aus. Andererseits könnte ich mir nach den Verlusten in den vergangenen Tagen in der kommenden Woche bei den Minen eine technische Gegenreaktion vorstellen. Aber ob sie zum Traden reicht? Ich weiß es nicht. Denn auch die technische Gegenreaktion reichte ermutlich nicht, um den Chart besser aussehen zu lassen. Wir sind bei den Minen halt in einem Korrekturmodus.

    Ich lese Heddas Ausführungen immer mit Interesse und Gewinn, aber an einer Stelle möchte ich doch widersprechen.


    Es gibt meines Erachtens den großen Pessimismus nicht. Es gibt die alte Erfahrung, dass Silber, wenn es wie in den vergangenen Monaten dem Gold davongelaufen ist, früher oder später wieder "eingefangen" wird (was den Silberfans nichts gefallen wird, aber so ist es nun einmal). Das hat natürlich die Silberminen stark getroffen, aber die waren auch extrem gestiegen; man denke nur an die vorübergehende Verfünffachung von SAC.


    Was für die Preisbildung zählt, sind nicht Privatanleger und Hobby-Chartisten unter den Privatanlegern, sondern die Großanleger. Und die sind im Moment für Gold weder sehr bullish noch sehr bearish, sondern eher neutral. Die Großanleger sitzen aber auf hohen unrealisierten Gewinnen bei Gold, Gold-ETF und Minenaktien, und es kann durchaus sein, dass hier die Neigung zu Gewinnmitnahmen wächst. Daraus folgt vielleicht oder sogar wahrscheinlich ein weiterer Korrekturbedarf, aber zunächst einmal nicht mehr.




    Gruß goldstocks

    Ich kann meinen Eintrag vom 14. Januar wiederholen.Ich habe heute morgen in Deutschland weiterhin Bestände an Edelmetallaktien schnell noch reduziert, aber ein paar EGU dazugekauft. Die relative Stärke der Aktie ist beeindruckend, die Umsätze nicht schlecht und der Chart sieht im Unterschied zu vielen anderen Charts nicht schlecht aus.
    Gruß
    goldstocks

    Ich bin mir nicht sicher,dass bei einem solchen Wert die Euro-Notierung in Deutschland charttechnische Hinweise bietet. In Kanada sieht der Chart nicht gut aus, auch wenn eine kurzfristige Gegenbewegung möglich erscheint. Aber auch sie würde an der nicht sehr erfreulichen Charttechnik in Kanada nicht viel ändern. Aber vielleicht überrrascht uns das Unternehmen ja mit einer unerwartet guten Nachricht. Charts sind schließlich nicht alles. Ich bin schon länger draußen, habe die Aktie aber auf der Watchlist. Nurtraue ich mir gegenwärtig einen Wiedereinstieg (noch)nicht zu.
    Gruß
    goldstocks

    Nur kurz:


    1. Elliott-Wellen sind nach aller Erfahrung kein sehr zuverlässiges Analyseinstrument.
    2. Elliott-Wellen-Analysen sind nicht immer eindeutig. Mir sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen erfahrene EW-Analysten zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind. Insofern kann man auch nicht ausschließen, dass EW-Analysen interessegeleitet sein können.
    3. Es gibt sehr unterschiedliche Verfahren der technischen Analyse, mit denen man auch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen gelangen kann.
    4. Es gibt mehrere Verfahren der technischen Analyse, die zeigen, dass die seit Jahren im Gang befindliche Edelmetallhausse zumindest etwas müde geworden ist (nicht sehr erstaunlich nach all den Jahren). Daraus leitet sich zunächst aber nur einmal ein Konsolidierungs- oder Korrekturbedarf ab, der durchaus auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann. Damit ist nicht gesagt, dass die Hausse am Ende ist oder ob sie weitergeht.
    5. Technische Analysen sind am risikolosesten, wenn man einen klaren Trend hat. Dann braucht man sie aber eigentlich gar nicht. Man bräuchte technische Analysen am ehesten, wenn sich die Frage stellt, ob ein Trend sich einem Ende nähert. Gerade dann sind technische Analysen aber nach aller Erfahrung am unzuverlässigsten.





    Gruß
    goldstocks

    Ich habe zwar heute meine Bestände an Edelmetallaktien insgesamt weiter reduziert, aber meine Position EGU aufgestockt!


    Der Wert läuft heute entgegen der Tagestendenz bei sehr hohen Umsätzen gut. Das muss natürlich nichts bedeuten, aber mein Gefühl sagt mir, dass es keine schlechte Idee ist, diesen Wert, der die letzten Wochen nicht im Vordergrund stand, nicht zu vergessen. 10 Millionen Unzen Reserven hat auch nicht jeder!!!

    Ja, eine Aktie für Leute mit Geduld. Ich hatte vor einigen Wochen die Gelduld verloren und meine Position komplett verkauft.


    Dabei sieht das Magino-Projekt gar nicht schlecht aus. Aus der Aktie kann durchaus noch etwas werden.

    Hallo Hedda!


    Meine Strategie ist ähnlich.
    Habe in den vergangenen Tagen PTQ und GIX gekauft, dafür Teilverkäufe von GCU und SVL. Ich weiß, dass es bei GCU Insiderkäufe gab, habe aber trotzdem reduziert, weil mir die Position zu groß war. LEX halte ich ohne Zukäufe, dafür stocke ich eventuell RIO auf.
    Bei Lithium habe ich eine ordentiche Position WLC, suche aber noch einen anderen Wert.
    Gruß
    goldstocks

    Kann sein, dass es so kommt. Wäre zu wünschen.


    Kann aber auch sein, dass der Kurs nach einer Rückkehr auf 0,21 ins Niemandsland versinkt wie BVG. Dann war der Ausbruch nichts anderes als eine Bullenfalle. Charttechnisch ist die Lage nämlich keineswegs eindeutig, übrigens auch nicht bei einer Elliott-Wellen-Analyse, wenn man sie seriös macht.


    Ich vermute, dass der Kurs eine fundamentale Unterstützung braucht. Kann sein, dass sie kommt. Aber auch da ist die Lage undurchsichtig.


    Spannender Wert. Sieht aus wie eine Hopp-oder-dopp-Situation. Alles erscheint plausibel. Eine Vervielfachung ist nicht auszuschließen. Aber auch nicht die totale Pleite. Sprich: Der Stoff, aus dem die Träume von Minenhunden sind.


    Gruß
    goldstocks

    Ja, EDEL, Dein Vertrauen in McEWen teile ich. McEwen ist auch der Grund, warum ich in LEX investiert und bleibe. Er wird sicher genau wissen, was er tut, und er weiß sicher mehr als wir über seine Investments.


    Ohne McEwen und seine Expertise wäre ich in diesem Wert aber nicht drin. Denn rein objektiv hat das Unternehmen noch nicht viel gezeigt.

    Mit Rückenwind vom POG gehe ich nächstens auch nicht aus. Der Abschlag bei vielen Edelmetallaktien neigen eher zur Vorsicht...
    Aber dies ist Glaskugel lesen :whistling:


    Trotzdem meine ich, dass wir die 1320$ oder sogar 1260$ noch testen dürften...

    Ich traue mir Preisprognosen für den POG nicht zu. Aber ich kenne sehr erfahrene technische Analysten, die schon seit längerer Zeit eindeutige Anzeichen für ein Ende der Hausse des POG erkennen sowohl mit eher traditioneller technischer Analyse wie mit Elliott-Wellen. In diesem Falle würde die Kunst des Minenanlegers darin bestehen, Kursgewinne auch ohne Rückenwind durch den POG zu erzielen. Abgesehen davon schichte ich mein Minendepot schon seit einiger Zeit um - eine geringere Gewichtung von Edelmetallminen (in Silber habe ich noch weniger Vertrauen als in Gold), dafür mehr in Rohstoffminen.


    Um zu LEX zurückzukehren: WENN die endlich mal sehr gute Bohrergebnisse bringen, kann der Kurs auch beim gegenwärtigen POG (oder auch bei einem etwas niedrigeren) stark steigen. Aber die müssen halt auch mal die Ergebnisse liefern.


    Gruß
    goldstocks

    Mit Rückenwind vom POG gehe ich nächstens auch nicht aus. Der Abschlag bei vielen Edelmetallaktien neigen eher zur Vorsicht...
    Aber dies ist Glaskugel lesen :whistling:


    Trotzdem meine ich, dass wir die 1320$ oder sogar 1260$ noch testen dürften...

    Ich traue mir Preisprognosen für den POG nicht zu. Aber ich kenne sehr erfahrene technische Analysten, die schon seit längerer Zeit eindeutige Anzeichen für ein Ende der Hausse des POG erkennen sowohl mit eher traditioneller technischer Analyse wie mit Elliott-Wellen. In diesem Falle würde die Kunst des Minenanlegers darin bestehen, Kursgewinne auch ohne Rückenwind durch den POG zu erzielen. Abgesehen davon schichte ich mein Minendepot schon seit einiger Zeit um - eine geringere Gewichtung von Edelmetallminen (in Silber habe ich noch weniger Vertrauen als in Gold), dafür mehr in Rohstoffminen.


    Um zu LEX zurückzukehren: WENN die endlich mal sehr gute Bohrergebnisse bringen, kann der Kurs auch beim gegenwärtigen POG (oder auch bei einem etwas niedrigeren) stark steigen. Aber die müssen halt auch mal die Ergebnisse liefern.


    Gruß
    goldstocks

    Mir geht es wie Hedda: Ich neige hier eher zur Vorsicht und habe mich entschlossen, nichts zu tun und vor allem nich zuzukaufen. Ich halte seit einiger Zeit eine mittlere Position, mit der ich auch immer noch solide im Plus bin. Das soll es denn auch erst einmal gewesen sein.


    Das Unternehmen besitzt längerfristig vermutlich ein sehr gutes Potential, weshalb ich auch drin bleibe, und schließlich gibt es noch den "McEwen-Faktor". Aber so richtig umwerfende Bohrergebnisse hatten die nach meiner Erinnerung noch nie.


    Gruß
    goldstocks