Beiträge von Focusianer

    was passiert denn, wenn eine deflation auftritt? das ist die frage aller fragen.


    wenn mans einfach laufen lässt, wird die deflation zur spirale und innerhalb von wenigen wochen ist 90% der geldmenge vernichtet. das wäre katastrophal für gold. in der tat. das bedeutet aber einen vollständigen zusammenbruch der wirtschaft weltweit in genau so kurzer zeit. und an dieser stelle muss man spekulieren. man muss auf die geldpolitische reaktion spekulieren. manch einer denkt, man wird der deflation freien lauf lassen, manch anderer denkt, man wird inflationär dagegen halten. such dir halt etwas aus. möglich ist alles.


    turbobean,


    den Immo-Markt in China sehe ich weniger als potentiellen Deflationsauslöser. Ist er doch im Vgl. z.B. zu den USA SEHR VIEL WENIGER durch die Banken fremdfinanziert. Bei einem potentiellen Crash ("Verfall der Immo-Preise in China") würde dies zwar zu großen Verlusten der investierten investoren (wohl hauptsächlich Chinesen) führen, druch die niedrige fremdfinanzierung würden die Banken jedoch nur sehr rudimentär in Mitleidenschaft gezogen - nmE würde es nicht zu einer Finanzkrise kommen, die mit der in USA ab 2006ff vergleichbar wäre.


    Kommt es wirklcih zu einer großen Deflation, dann ist unbestritten PAPIER-CASH absoluter, unangefochtener KING. Alle anderen Assets werden ggü Papier fallen, auch Gold und Silber. Aber Gold wäre wahrscheinlich DAS ASSET, das am WENIGSTEN fallen würde. Also z.B. auch sehr viel weniger als wahrscheinlich die Immobilien fallen würden.


    Alle politiker in der westlichen Welt als auch die Zentralbanker haben in meinen Augen bisher uneingeschränkt bewiesen, dass sie die Welt zur VERMEINDUNG einer Deflation uneingeschränkt mit Papiergeld fluten werden. Und sie haben dies unbestritten in der Vergangenheit seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 auch getan!


    Auch heute wird sehr wahrscheinlich der Bundestag dem GR-Rettungspaket zustimmen! Die Debatte läuft gerade LIVE in Phönix, danach ist der Abstimmung über die neuen Milliardenpakete.. Bei einer Abstimmung dafür wäre der Beweis meiner These in dem Vorherigen Absatz wieder mal erbracht.


    Problem ist momentan aber tatsächlich die Erhöhung der Schuldenobergrenze in den USA. Würde diese dieses mal nach bisher ca 75 mal :!: hintereinander erfolgten Erhöhungen NICHT weiter erhöht, so wirde dies nmE mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu deflationären Tendenzen, wahrscheinlich sogar zu einem deflationären Crash führen (die Ammis hängen nun mal abhängig an der SchuldenNADEL). Dies würde ab August (ab da ist eine NEUVERSCHULDUNG/Erhöhung der Schuldengrenze notwendig, um das gegenwärtige System am Laufen zu erhalten), zu stark fallenden Assets führen, insbeondere der AXTIENMARKT würde zusammen brechen (sicherlich würden hier auch Goldminen in mitleidenschaft gezogen).


    Silber würde es als mindestens hälftiges Industriemetall auch sehr stark Richtung Süden treffen.


    Die sehr interessante Frage ist nun, ob Gold diesmal auch so wie 2008 in den Keller fällt. Könnte durchaus sein, dass Gold prozentual sehr viel weniger als damals fällt, weil es inzwischen sehr viel mehr als früher quasi den Status der "Reserve-" und "Werterhaltungswährung" erhalten hat.


    Trotzdem glaube ich auch daran, dass bei eine potentiellen Nichterhöhung der Schuldenobergrenze in den USA ab August auch der Goldkurs sich in den Süden bewegen wird.


    Allerdings glaube ich momentan noch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit daran, dass die USA auch dieses Mal zum 76x die Schuldenobergrenze erhöhen werden.


    Wäre dies der Fall, so könnte und würde Gold in aller Ruhe weiter nach Norden wandern...


    Sehr interessant ist das, was da in den nächsten 1,5 - 2 Monaten da auf uns zurollt.


    Schön feste anschnallen sollten wir alle uns, die Kurse von AXTIEN, Gold und Silber könnten intermediär stark rumzucken... das hat inzwischen alles schon den Status von "epileptischen Anfällen"!


    :D


    LG,


    Foci

    Panda,


    habe sowieso nicht so viel Gold. Und die paar Unzen, die ich habe, werde ich definitiv NIE hergeben. Schon aufgrund der großen Wertdichte ist es auch besser transportabel als Silber und somit sicher auch DIE Krisenwährung im Ernstfall


    Da ich aber ein grundsätzlich positiv denkender Mensch bin und auch den Ernst der gegenwärtigen Lage unseres Geldsystems nicht abstreite, habe ich trotzdem wenig Gold, da ich auch weiterhin nicht an den SUPERGAU/TOTALZUSAMMENBRUCH glaube, in dem die Welt in Anarchie zurück fällt...


    Auch im Falle eines Goldverbotes durch den Staat würde ich kein Gold rausrücken. Das haben die Menschen im Krieg schon bei den "Kriegsanleihen" getan, und die Mütter haben neben ihren (per "Gesetz" in den Krieg geschickten) Kindern durch Erschiessen auch ZUSÄTZLICH noch ihr Vermögen durch ("gesetzliche" Zwangs-)Zeichnung solcher Kriegsanleihen verloren.... :boese: :boese: :boese:


    ...ein paar Unzen Gold haben schon im WKII z.B. viele Juden vor dem zum damaligen Zeitpunkt "gesetzlich korrekten" Gastod im KZ gerettet - solch einen potentiellen "Lebensretter" gibt man nicht aufgrund eines Gesetzes her.


    Nur weil jemand "Gesetzgebungsbefugnis" hat, heisst das noch lange nicht, dass er diese Gesetze auch zum Wohle der Mehrheit der Menschen erlässt, für dessen Wohl zu sorgen er sogar bei Gott geschworen hat! :wall:


    Das gilt im Übrigen auch für Politiker der Bundesrepublik Deutschland :!:


    Übrigends würde der Schwarzmarktpreis von Gold bei einem Goldverbot erst recht und um so stärker steigen...


    LG,
    Foci

    Über ein Goldverbot kann man ja auch gerne diskutieren - dessen Einführung hängt nmE in den USA natürlich insbesondere davon ab, wieviel physisches Material sie in Wirklichkeit noch in ihren Tresoren haben oder eben nicht mehr....


    Aber die viele Aussagen von diesem Trottel oben in dem Video sind ja mehr als sch........ :boese:


    In Immobilien investieren, die auf Grundstücken stehen, die dem Staat gehöhren? :hae: geht das überhaupt? Was ist hier der Sinn bei dem Ziel der persönlichen Vermögenssicherung?


    Selten hab ich so ein Müll gehört - der Typ gehört echt in die Klapse.... ist gefährlich, weil Menschen, die sich mit der Thematik nicht auskennen, raffen u.U. nicht gleich, wie verrückt der Kerl ist. 8|


    LG,
    Foci

    04.06.2011
    ifo-Präsident: Griechenland den „Geldhahn allmählich zuzudrehen“! „Griechenland ist überschuldet und zu teuer. Wenn man dem Land Schulden erlässt, würde das für eine Weile helfen, aber an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit nichts ändern.
    Deutschlands führender Ökonom Hans-Werner plädiert dafür, Griechenland den „Geldhahn allmählich zuzudrehen“ und kritisiert die Europäische Zentralbank (EZB), die „die Staatengemeinschaft dazu drängt“, die Finanzierung der Defizite in den Krisenländern mit öffentlichen Krediten fortzuführen.
    „Griechenland ist überschuldet und zu teuer. Wenn man dem Land Schulden erlässt, würde das für eine Weile helfen, aber an der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit nichts ändern. Dazu braucht es eine Abwertung um 20 bis 30 Prozent gegenüber seinen Partnern im Euro-Raum. Die kriegt man nur hin, wenn man den Geldhahn allmählich zudreht“, sagt Sinn im Interview mit der WirtschaftsWoche.
    Gegen einen Schuldenschnitt wehrt sich die EZB laut Sinn „aus eigenem Interesse“. Der Präsident des ifo Instituts rechnet vor: „Ihr Eigenkapital liegt bei knapp elf Milliarden Euro. Ein Schuldenschnitt von beispielsweise 40 Prozent würde bedeuten, dass sie auf die 45 Milliarden griechischer Staatspapiere, die sie angeblich besitzt, 18 Milliarden Euro abschreiben müsste. Dann wäre die EZB technisch pleite.“
    Der Präsident des ifo Instituts mahnt die EZB zur Umkehr: „68 Prozent der Kredite, die im Rahmen der Geldschöpfung der EZB entstanden sind, bestehen inzwischen gegenüber Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Nur noch 32 Prozent der von der EZB durch Kredit finanzierten Zentralbankgeldmenge oder 180 Milliarden Euro entfallen auf die restlichen Länder des Euro-Raums, obwohl diese 82 Prozent der Wirtschaftsleistung der Euro-Zone stellen.
    Wenn das Tempo der Kreditverlagerung in die Krisenländer, das durch die Target-Salden gemessen wird, zuletzt etwa 100 Milliarden Euro pro Jahr, beibehalten wird, ist die EZB in zwei Jahren am Ende.“ Dann könne sie das Geld, das sie in den GIPS-Ländern (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien) zusätzlich druckt, um deren Importrechnung zu bezahlen, in den anderen Euro-Ländern nicht mehr einsammeln und müsse eine Inflation der Geldmenge in Kauf nehmen.
    Neue von Steuerzahlern finanzierte Rettungspakete dürften nicht die Lösung sein. Sinn: „Was die EZB hier tut, sehe ich mit großer Sorge. Es geht nicht an, dass die EZB eine fiskalische Kreditvergabe, die 2009 auf dem Höhepunkt der Krise berechtigt war, jetzt so fortsetzt

    Will die Diskussion um ein neues Geldssstem ja gar nicht abwürgen (hier im Gold-SRÄD natürlich schon.. :D ). Nur habe ich mich persönlich schon ziemlich umfänglich mit sogenannten "alternativen" Währungssystemen beschäftigt - bei Herrn Prof. Senf war ich sogar auf einem Vortag, weil ich sein "Schwundgeld" anfangs von der Idee sehr toll fand....


    ;)


    Die Diskussion um ein alternatives Währungssystem erübrigt sich in meinen Augen aber schon deshalb, weil der Mensch versuchen wird, hier auf "Altbewährtes" zurück zu greifen.


    Und das sind nun mal ein Edelmetallgesichertes oder ein papiernes Währungssystem bzw. eine "Mischform" davon, also eine teilweise EM-gesicherte Papier-Währung.


    Die genaue Ausgestaltung eines wie auch immer gearteten "Nachfolge-Misch-Systems" wird dann bei Einführung sicherlich auch noch "ewig" diskutiert und in allen nur mögliche Nuancen durchgekaut werden (Bi-Metall ja/nein usw.).....


    ....sollte unser gegenwärtiges "reines" Papiergeldsystem zusammen brechen, so kommt es nach meiner Überzeugung jedenfalls zu einem "Mischsystem" (Gold zu einem bestimmten Anteil zur Deckung des neuen Papiers. Bimetall, also Gold und Ag als EM-Deckung halte ich eher für unwahrscheinlich - zudem auch das ja nicht wirklich richtig funktioniert...).


    ;)


    LG,
    Foci

    [smilie_happy]


    Hab selten so ein Dummschwätz gehört....


    ...der Typ hat se wirklich nicht alle. :wall: :wall:


    Genau wegen SOLCHEN TYPEN werden auch die Goldbugs von vielen für verrückt erklärt (obwohl er ja gar kein Goldbug ist) :wall: :cursing: :wall:


    Spinnt sich irgendwelche Thesen zusammen - die Menschen und Unternehmer sollen die Geldschöpfung unternehmen.... [smilie_happy]


    Was für eine Dumpfbacke - übrigends: Auch die von vielen Leuten propagierten angebliche "besseren" Geldsysteme wie zum Beispiel "Schwundgeld" (Prof. Senf) oder auch "gegenleistungsloses" Grundgehalt für jedermann, was vor einiger Zeit sogar in der Politik diskutiert wurde,


    FUNKTIONIERT ALLES DEFINITIV NICHT :!: Jedenfalls NICHT in großen Ländern wie Deutschland oder USA - in kleineren Umgebungen funktionert es schon (z.B. Schwundgeld in Wörgl, das mal kurzzeitig in Österreich eingeführt wurde.


    Ein "goldgedecktes" Währugnssystem funktioniert auch nicht bei einem derart "ausgeuferten" sich um alles Mögliche kümmernden Staat, wie wir ihn in den westlichen Industrieländern gegenwärtig haben (Staatsquote um die 50%). Erst wenn der Staat sich wieder "gesund" schrumpfen würde, besteht eine Chance auf eine Golddeckung (er kann dann ja nicht mehr nach Belieben Geld aus dem Nichts schaffen und so jeden möglichen mist finanzieren). Natürlich gibt es hier Spielräume bzgl. der Tatsache, wie VIEL der neuen Währung überhaupt "goldgedeckt" ist. Hier wäre ja auch eine Deckung von nur 10 oder 20% möglich mit dem Versuch, das Vertrauen der Menschen zurück zu erlangen-so müsste der Staat sich nicht ganz so arg "GESUNDSCHRUMPFEN" wie bei einer REIN zu 100% goldgedeckten Währung...



    Da das hier nicht das Thema "neues oder besseres Geldsystem" ist und dieses auch von der Diskussion ausartet, möchte ich auch nicht näher darauf eingehen....


    LG,
    Foci

    @Edel: Die momentane €-"Stärke" ist fundamental m.E. durch ABSOLUT NIX zu rechtfertigen. Naja, ich war vorhin gerade mal noch ein paar EZB- sowie mir geschäftlich gerade "zugeflogene" FED-Zettel in ECHTE Dollars umwechseln.


    Jetzt sehe ich eben den Anstieg in $ ... Na bitte: sag'ch doch! ;)


    Mithras,


    in meinen Augen ist die momentane EUR-Stärke sehr wohl durch den vielleichst sogar stärksten Grund zu rechtfertigen, der eine Währung stark macht:


    Die stark steigende Zinsdifferenzen zwischen US-$ und EUR. Für den Wechselkurs ist diese besonders relevant für die Zinsdifferenzen bei kurzfristigen Staatsanleihen (1-2 Jahre Laufzeit). Diese Zinsen liegen in USA bei ca. 0,4%, in Deutschland bei fast 2%.


    Das schafft doch eine massive Nachfrage nach Euros und treibt den Euro nach oben, den US$ im Laufschritt nach unten....


    :D


    LG,
    Foci

    Falls nicht - hier ein Interview mit Bruno Bandulet, in der er die Entwicklung des Goldpreises mit dem in den 70er Jahren vergleicht.....


    ...ausserdem spricht er über das Ende des Euro, und warum die DM abgeschafft wurde...


    :thumbup:


    http://aktien-boersen.blogspot…erview-uber-den-euro.html


    MUST SEE auch für die Alten Hasen hier drin!


    :D :D


    auch gut - hier nochmal die Maischberger-Sendung aus dem Mai:


    http://aktien-boersen.blogspot…rst-eurobetrug-jetzt.html


    LG,
    Foci


    :hae:


    Trotzdem ist der "Anteil der Industrieproduktion" am BIP der USA in den letzten Jahrzehnten immer weiter gefallen....


    ...Absolut sind z.B. genauso viel Menschen direkt in der Industrieproduktion beschäftigt wie zur Zeit des 2. Weltkrieges, und das obwohl die Bevölkerung der Staaten in den letzten fast hundert jahren signifikant gewachsen ist....


    ....ein absteigender Ast bleibt ein absteigender Ast - auch wenn die Entwicklungen vielleicht etwas länger dauern, als manche denken. ;)


    LG,
    Foci

    [smilie_happy]


    Jungens und Mädels,


    wir im GSF haben offensichtlich irgendwas komplett falsch verstanden! :huh:


    Das Handelsblatt erklärt uns, wie man sich gegen einen Staatsbankrott absichert und was die Folgen einer Pleite in GR wären!


    :hae:


    Besonders erwähnenswert von den Profis im Handelsblatt der Hinweis, dass aufgrund der gegenwärtigen Krise viele in "Staatsanleihen" flüchten.....


    8| :wall:


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…chen-pleite/60059864.html


    Im ganzen Artikel kein Wort von EM, Gold oder Silber, deshalb hab ich ihn vorsorglich gleich in den SRÄD hier eingestellt - weil da gehört dieses Wunderwerk von Artikel nämlich als besonders "IN TOPIC" hin.... [smilie_blume]


    [smilie_happy]


    LG,
    Foci

    hihihi .... wusst´ ichs doch schon immer intuition-mäßig, dass auch beim Silberpreis wie bei fast allem DAS WETTER eine entscheidende Rolle spielt ... ^^ :love:


    Auch entscheidend wird wohl sein, ob wir die heftige horizontale Widerstandslinie von 39,40 Dollar diese oder spätestens nächste Woche knacken ...
    Und nach unten hin sehe ich einen recht guten Boden um die 33-34 Dollarchen ... momentan sehe ich beide Richtungen offen, Tendenz eher nach oben .. :)


    Liebe Grüsse
    Golddrache


    :)


    Lasses doch noch n paar Monate bei den jetztigen Kursniveaus rumdümpeln.... da kann sich jeder hier drin noch von seinem monatlichen Gehaltsfiat noch n paar Unzchen nachlegen... :thumbup:


    ...wenn die Kuh erst mal richtig fliegt, alle Michel aufs Silber aufmerksam werden (obwohl die Systemlinge sicher spätestens wieder bei 50 die nächste Drückungsattacke starten werden) und anfangen, Unzen wirklich auch zu kaufen satt drüber zu reden, dann kostet das Unzlein rucki zucki das Doppelte wie heute.... :boese:


    Das will doch schliesslich KEINER hier drin, oder? ^^


    LG,
    Foci

    Hi All,


    der Verkauf von Sovereign-Goldmünzen ist in GR auch so wie in den 1970ern bei der damaligen großen Inflation der Drachme massivst nach oben geschnellt – in GR sind fast keine Goldmünzen mehr zu bekommen, die zudem dort auch sehr viel teurer als z.B. in Deutschland sind... :pinch:


    Neben der Flucht in die stabilste Währung dieser Welt, ggü der sich alle anderen Währungen abwerten, befindet sich GR unbemerkt vom Mainstream mitten in einer Kapitalflucht. Dies ist idR die Vorstufe von sogenannten Kapitalverkehrskontrollen, welche dann zum Zwecke der Eindämmung der Kapitalflucht von der jeweiligen Regierung erlassen werden (z.B. Bargeldabhebungsbeschränkungen vom Giro-Konto usw.).


    8|



    http://www.salzburg.com/online…96Wqhg8O&img=&text=&mode=


    http://www.focus.de/finanzen/n…gelder-ab_aid_630482.html



    http://www.finanzen100.de/dossier/Kapitalflucht/



    ....das ist aber alles GANZ NORMAL - schliesslich haben wir ja einen XXL-Aufschwung! [smilie_happy]


    LG,
    Foci



    :hae:


    Habe auch schon mal von der "Verschwörungstheorie" gelesen, Buffet wäre "gezwungen" worden, seine etwa 1999 gekauften Silberbestände in 2002/2003 wieder zu verkaufen.....


    ...im Anschluss habe er sich verägert und frustriert aus dem operativen Geschäft von Berkshire zurückgezogen und zudem ein Angebot, für die US-Regierung und den Präsidenten tätig zu werden, was er dann abgelehnt habe. 8|


    LG,
    Foci

    die umlaufgeschwindigkeit hat mit der geldmenge nichts zu tun. preise sind eine funktion aus geldmenge und umlaufgeschwindigkeit. und genau deshalb kann ein vertrauensverlust zu höherer umlaufgeschwindigkeit und dann sogar in einem szenario mit sinkender geldmenge zu preissteigerungen führen. im übrigens entsteht nur so eine hyperinflation, denn die geldmenge wird nie hyperinflationär erhöht. dafür bestünde einfach nie bedarf.


    goldmob,


    da würde ich Dir grundsätzlich erstmal zustimmen, würde nur das "NIE" etwas einschränken. Es gibt vielleicht Aussnahmen:


    Eine Aussnahme waren in meinen Augen nach dem 1. und 2. Weltkrieg die massiv steigenden Reparationszahlungen der Siegerländer. Deutschland hat in Folge überproportional Geld gedruckt und so veruscht, diese zu begleichen.


    Eine ähnliche Ausnahme könnte evtl. entstehen, wenn die EZB 2012ff aufgrund ständig neuer und größer werdender notwendiger Bailouts der PIIGS-Länder (z.B. Spanien, Italien,....) die umlaufende Geldmenge in gigantischem Umfang erhöhen müsste. Wie soll das sonst funktiionieren? Ddas geht nur mit gigantischen, neu aus dem Nichts geschaffenen Geldmengen...


    :hae:


    LG,
    Foci

    Interessante Artikel habe ich gefunden http://www.propagandafront.de - im Bereich Finanzen.


    Sieht man mal von solch verschwörungstheoretischen, DSK betreffenden Thesen ab, finde ich sämtliche Artikel gut recherchiert.


    Nur der Zeithorizont ist mir etwas zu schnell – bzgl. der Prognosen aus der Inflationierung von FED/EZB resultierenden Preissteigerungen kann es ja jedem nur recht sein, wenn diese sich möglichst lange erst mal im Asset-Bereich (Aktien, Gold, Silber....) niederschlagen und nicht gleichgewichtet in Form einer Güterpreisinflation.


    Keiner kann sagen, wohin das frisch aus dem Nichts gedruckte Geld hin geht – es kann sogar in Form von Excess Money im Bankensystem / bei der FED verbleiben.


    Würde die wirklich unverantwortliche Geldmengen-Inflation der westlichen Staaten sämtliche Preise mehr oder weniger „gleichmäßig“ anheben, so hätten Gold- (und evtl. auch Silber- und Axtienbesitzter) ja gar keinen Kaufkraftgewinn mehr in ihren Investments – sie hätten im Vgl. zu den Papierschnipselhaltern nur noch den Vorteil des „Kaufkrafterhaltes“.


    Leider ist die Güterpreisinflation doch schon signifikant durchgeschlagen, auch wenn das die meisten nicht wahrhaben wollen und die Pizza im Aldi sogar billiger geworden ist :


    http://www.wiwo.de/politik-wel…-im-einkaufswagen-466224/


    LG,
    Foci

    @Defla,


    Du hast recht - die durch den WKII induzierten Effekte (Reparationszahlungen usw) haben wir momentan definitiv nicht und werden sie hoffentlich auch nicht haben!


    Wollte hier nochmal DRINGENST anmerken, dass GÜTERPREIS-Inflation auch noch aus ganz ANDEREN Gründen entstehen kann als in Form von dem EINEN oft/meistens genannten Grund, nämlich dass sie in Form ansteigenden ROHSTOFF-PREISEN importiert wird und so sowohl die Input-Faktoren der Industrie als damit auch zeitverzögert dann die Endpreise der Konsumenten anhebt:


    2. Steigende Löhne in einem „Boom“-Land (wie gegenwärtig z.B. in China, wo die Löhne sich zeitweise auf Jahresbasis verdoppeln), können zu stark steigenden Preisen bei Import-Güter führen, die logischer Weise NICHTS mit den Rohstoffen zu tun haben!


    3. Inflation kann entstehen durch die „normale“ Lohn- / Preisspirale im Rahmen eines Wirtschaftsaufschwunges(so wie immer in den letzten 30 Jahren). Bei einer Grenzkapazitätsauslastung steigen massiv die Löhne – die daraus resultierende starke Binnennachfrage führt zu Preiserhöhungen (das ist gegenwärtig in den westlichen Staaten ausser vielleicht in Deutschland eher unwahrscheinlich).


    4. Ungehemmte DIREKTE Finanzierung von „STAATSHAUSHALTEN“ aus der Druckerpresse (Gegenwärtig SEHR SEHR SEHR wahrscheinlich!): Amerika soll angeblich (evtl. sogar deutlich über) 70% seines Haushaltsdefizits ausschliesslich aus der Druckerpre$$e der FED bezahlen!!! Sollte dies stimmen und Oblabla damit wirklich „Polizei-„ und „Lehrergehälter“ damit bezahlen bzw. z.B. Lebensmittel für die über 45 Mio Food-STAMP-Bezieher direkt damit PREISSTEIGERND einkaufen (dieses neue Geld darf natürlich nicht für das Stopfen von „deflationären Löchern in Bankbilanzen“ verwendet werden, sonst würde es im Bankensektor verbleiben, die Dämme zu den Gütermärkten würden halten und es würde natürlich nicht zu Preissteigerungen im Gütermarkt kommen!), so führen diese NEU aus dem NICHTS geschaffenen Gelder DIREKT und UNABHÄNGIG VON IRGENDWELCHEN ROHSTOFFPREISEN zu Preissteigerungen wo auch immer auf den Gütermärkten (natürlich müssen und werden auch hie nicht alle Güter parallel ansteigen)!! Das hat GAR NICHTS mit steigenden „ROHSTOFFPREISEN“ zu tun. Die sind in diesem Fall nur eine „FOLGE“ der Finanzierung des Staatshaushaltes aus der Druckerpre$$e!!!!


    5. Massiver „VErtrauensverlust“ der Menschen ins Papierschnipselsystem gem. der Herleitung von Dimitri Speck in seinem Buch „geheime Goldpolitik“. Verlieren die Menschen aus was für Gründen auch immer das Vertrauen ins Papier, so transferieren sie es SOFORT aus dem ANLAGEBEREICH in den GÜTERBEREICH und verwenden es dazu, preissteigernd Güter davon zu kaufen. Geschieht dies sehr plötzlich (was ich mir gegenwärtig definitiv NICHT vorstellen kann), so ist theoretisch sogar eine sofortige Hyperinflation möglich, ohne dass diese sich in irgendwelchen Geldmengen-Maßgrößen angekündigt hat (z.B. M3) . Aufgrund der HISTORISCH höhen Sparbestände der Menschen insbesondere z.B. in Deutschland wären diese Effekte „verheerend“.


    Die meisten Menschen kennen maximal EINEN der von mir hier insgesamt FÜNF genannten Punkte, die alle für sich zu stark steigenden Güterpreisen führen können. Deshalb kommen die sogenannten „Experten“ auch immer zu komplett falschen Schlussfolgerungen. Eine Prognose unter Beobachtung aller 5 genannten Punkte ist natürlich auch sehr schwer.


    Viele „Experten“ wähnen sich –i.d.R. 1 oder 2 der von mir genannten Punkte im Blick- meiner Meinung nach in einer vollkommen FALSCHEN SICHERHEIT!!!!


    Treten mehrere der FÜNF genannten Preisinflationsursachen gleichzeitig auf (u.U. auch in verschiedenen Länderen unserer „gleichgeschalteten und globalisierten“ Welt), so ist THEORETISCH auch eine Hyperinflation innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes möglich.


    LG,
    Foci

    Hi all,


    mir hat einer nen Morgan-Dollar von 1894 angedreht, der nur 26,2 statt 26,7 gr wiegt. JETZT fällt mir auch auf, das die Münze eher etwas dunkler aussieht, so wie die 5 DM-Magnat-Münzen ab 1979.... :wall:


    Vermute mal, dass ich da ne Fälschung angedreht bekommen hab. :boese:


    Wer von Euch kennt sich aus?


    War aber kein Verkäufer hier aus dem Forum - mit denen hab ich bisher nur ALLERBESTE Erfahrungen gemacht.... [smilie_blume]


    LG,
    Foci

    Was soll einem an dem Artikel die Fußnägel hochrollen?
    Ist doch alles seit längerem bekannt!


    Lediglich über die zeitlichen Abläufe kann ma nixxx Genaueres sagen....
    Totgesagte leben länger..... wie man immer wieder hört...


    Stimmt... :)


    Es ist, wie es ist.... der Artikel sind alle Fakten nur extrem konzentriert zusammengefasst - das fand ich gestern, als ich nach einigen Bierchen vom Stammtisch kam, etwas krass.... :D


    Hier ein weiterer, mehr als interessanter Artikel:


    http://www.propagandafront.de/…e-stratosphare-jagen.html :D


    LG,
    Foci