Ich bin überzeugt, dass noch viele Menschen so denken und empfinden wie du, Anwir.
Es ist aber derzeit bereits schwierig, diese Dinge Jugendlichen zu vermitteln. Ich habe einige Auseinandersetzungen mit meiner Tochter gehabt, weil ich genau über SOLCHE Dinge mit ihr "gefochten" habe. Es ging darum, dass eine "Leistung" oder ein Geschenk oder ein Entgegenkommen IMMER auch eine "Gegenleistung" in irgendwelcher Art erforderlich macht. Wenn sie diese "Gegenleistung" (auf Dauer) nicht erbringt, wird sie sehr bald den Status eines "Nassauers" haben bzw. den ziemlich verächtlichen Titel des "Abstaubers" ihr eigen nennen dürfen.
Jetzt kann man sich überlegen, welchen Status sich unser Präsident da zugelegt hat.
Anderes Beispiel: Wir wohnen in einer Umgebung, die sich nicht durch bitterste Armut auszeichnet. In der Schule führt das dazu, dass bisweilen "Gefälligkeitsreisen" (Paris/Brüssel/Rom etc.) mit den Jugendlichen gemacht werden um deren "Laune" zu heben (es wird offiziell ja STOFF gemacht .... Kratzfuß). Ich habe mich verschiedentlich geweigert, meine Tochter an solchen schulischen Freizeitbeschäftigungen teilnehmen zu lassen bzw. habe ihr gesagt, sie müsse selbst einen Teil beisteuern, wenn sie es für wichtig hält, dort mitzureisen. Sie hielt es nicht für so wichtig..... Dann die Reaktion Schule(n)..... es gibt ja "Armentöpfchen", die übrigens wohl auch "fleißig" benutzt werden. Nun fühle ich mich weder den Armen zugehörig noch will ich in deren Töpfchen greifen..... Die Leute begreifen einfach nicht, dass man selbst entscheiden will, wofür man sein Geld ausgibt UND dass das KEIN MAKEL ist, der mit irgendwelchen "Hilfen" für vermeintlich "Hilfsbedürftige" behoben werden müßte. - Die Leute begreifen nicht, dass man nicht IMMER alles haben muss! -
Und genau unter diese Rubrik fällt für mich der Wulff. NEIN sagen können ist gefragt. NEIN, DAS brauche ich nicht! oder NEIN, das kann ich mir nicht leisten! Und das ist GUT SO!