Beiträge von Duplicate Kruger

    https://www.businessinsider.de…en-bis-2026-aussterben-a/


    Laut einer Umfrage der britischen Zeitung „Economist“ halten 65 Prozent der befragten Bank-Manager es für wahrscheinlich, dass bis 2026 die klassischen Bankfilialen aussterben. Zuerst hat das Handelsblatt darüber berichtet.
    Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Bankgeschäfte auch von Zuhause abgewickelt werden können.
    Während in Nordamerika, Europa und Afrika die deutliche Mehrheit der Manager mit baldigem Banken-Sterben rechnen, fiel die Zustimmung in Lateinamerika und der Region Asien-Pazifik geringer aus.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft…nsen-article22652993.html


    Deiner Meinung nach wussten alle Marktteilnehmer außer den Sparkassen und Volksbanken, dass es zu Negativzinsen kommt und diese über einen langen Zeitraum bestehen bleiben...
    Nein, nicht alle. Bitte nicht extra falsch verstehen


    Das wäre auch schlimm, wenn nicht. Ausnahmslos jeder Marktteilnehmer muss sich zwangsläufig mit dem Thema auseinandersetzen, nur verdient kein Mensch Geld mit den Negativzinsen. Die von Dir erwähnten neuen und innovativen Fintech (hoffentlich nicht á la Wirecard) machen nur eines: sie betreiben cherry-picking und suchen sich nur kleinste Bereiche aus, mit denen man noch Geld verdienen kann. Wie soll das eine Regionalbank als Vollsortimenter machen? Die können nicht einmal den Preis für das Basiskonto frei festlegen oder gar die Kontrahierungsfreiheit ausüben: Sie werden schlicht gezwungen, die schlappen Kunden mit ellenlanger schlechter Schufa zu nehmen.
    Und dass verdammt sie zu Innovationslosigkeit und Handlungsunfähigkeit?


    Sie sollen Deiner Meinung also auf den Verlustbringer Bargeld setzen um wettbewerbsfähig zu bleiben [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/confused.png]

    Ja, sie haben ja auch andere Gebührenmodelle



    Du beschwerst Dich ja selbst, dass die Bank zu hohe Entgelte verlangt und willst vermutlich für diese Dienstleistung nichts zahlen.




    Da hast du wohl was falsch verstanden, ich zitiere mich selbst: "Mir gehts bei meiner Kritik nicht um ein paar hundert Euro Bankgebühren, die pro Konto/Jahr fällig sind oder den Euro, den die "Eilüberweisung" kostet."


    Verfügungen am Geldautomaten gehen stark zurück und der Betrieb lohnt immer weniger. Auch hier greift die Aufsicht / Rechtsprechung immer wieder ein (faktische Höchstgrenzen des Direkten Kundenentgeltes). Sorry, ich mag Bargeld sehr aber aus Sicht der Bank ein extrem unattraktives Geschäft.



    Das mag sein, bei vielen Unternehmen zahlt sich nicht jeder Service erst mal aus, wird aber zur Kundenbindung trotzdem angeboten. Vor allem, wenn es ein Alleinstellungsmerkmal ist.


    Bei uns kann man bei der Sparkasse als auch Volksbank in den größeren Geschäftsstellen Bargeld in jeder Menge einzahlen (auch Kleingeld), man muss es halt bezahlen.


    Also doch kein (Zitat Goldhut): "bei uns im Ort kostet ein Full-Service Firmenkonto keine 20 EUR im Monat" sondern für extra Leistung muss draufgezahlt werden. WAS JA AUCH LEGITIM IST.


    Du hast geschrieben, dass sie Dichanrufen, weil Du mal wieder in etwas investieren sollst.


    Das nennt sich dann "zu einem Gespräch in die Bank einladen"


    - Wird oft so verkauft ist aber meistens überhaupt nicht so, kleine unabhängige Institute beweisen das Gegenteil. Stimmt leider nicht.


    Doch, die gibt es. Wenn du nur suchst wirst du fündig.


    zu dem Experten sei nur eines gesagt: Er stellt es sich ein bisschen einfach vor... Da spielt die Aufsicht wohl nicht mit...


    Die Gesetze lassen aber meistens keinerlei Spielraum zu


    Sag mal, bist du vom Fach und hast du da tiefere Einblicke oder hast du dir das alles angelesen?

    Ahh - Unternehmensberater


    Nö, nur wenn mich ein Unternehmer darum bittet. Steht aber nicht auf der Visitenkare.



    Schön, das zu lesen.


    Im Büro, die Kinder zuhause weil der Schultest blöd ist, entsprechend gefordert ist die Ehefrau. Mit der Aussicht abends ausnahmsweise in einem kühlen Kanal oder Fluss schwimmen zu gehen und nicht in der Chlorbrühe im örtlichen Freibad. Irgendein Nachbar mäht und trimmt seinen Rasen. Spießigkeit ich grüße dich.


    Waren das noch Zeiten, als wir uns aufmachten um die Welt zu entdecken. Vielleicht kommts irgendwann wieder. Aktuell ist es mir zu stressig und Griechenland soll ja auch ganz schön sein...



    Vielen Dank fürs teilen und euch die besten Wünsche bei eurem Unternehmen.


    Nur das Bier, das ist hier besser. Aber das hat uns am wenigstern gestört.

    Was es nicht alles gibt. Fast wie im Film:


    https://www.heise.de/news/Nord…-Zentralbank-6113698.html


    Spannend sind auch die Kommentare




    Nordkorea: Zufall verhinderte Milliarden-Diebstahl von Bangladeschs Zentralbank
    Der Beutezug bei Bangladeschs Zentralbank war minutiös vorbereitet. Lediglich ein Zufall hat den Diebstahl von fast einer Milliarde US-Dollar verhindert.




    Achso, danke fürs erinnern.


    Also:


    "In Deutschland gilt demnach: Ein Bundesbürger braucht ein Nettovermögen von zwei Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro), um zu den reichsten ein Prozent der Bevölkerung zu gehören. Deutschland liegt damit auf Platz zehn im weltweiten Vergleich." Sagt Google


    Oder hier aufgedröselt, aber die top 10 Prozent


    https://www.wiwo.de/finanzen/g…n-deutschen/26311980.html


    "Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) wertete jetzt Daten des Statistischen Bundesamtes aus, um Klarheit zu schaffen: Verfügt ein Haushalt mit einem unter 30-jährigen Haupteinkommensbezieher über ein gemeinsames Nettovermögen in Höhe von mindestens 71.300 Euro, dann zählt er zu den vermögensstärksten zehn Prozent in seiner Altersgruppe.
    Mit dem Alter steigt auch das notwendige Vermögen um zu diesen zehn Prozent zu gehören: Zwischen 55 und 59 Jahren spricht ein Nettovermögen von mindestens 625.400 und ab 75 eines von 517.700 Euro für Wohlstand.
    Auch wenn die absolute Spanne geringer ist, sind die relativen Vermögensunterschiede in der jüngsten Altersgruppe besonders groß – hier braucht es das 14-fache des Medianvermögens, um zu den obersten zehn Prozent aufzuschließen, da der Median bei lediglich 5000 Euro liegt. Bei den 55- bis 59-Jährigen reicht für den Sprung vom Median ins oberste Zehntel der Altersgruppe das fünffache Vermögen. „Mit steigendem Alter nehmen die relativen Unterschiede ab, da die Anzahl der Haushalte zunimmt, die bereits ein gewisses Vermögen aufbauen konnten“, erläutert IW-Ökonomin Judith Niehues.
    Förderlich für den Wohlstand ist laut IW die Haushaltsstruktur. Lebt eine Person mit einem Partner zusammen, so zählt der Haushalt ab einem Nettovermögen von 601.000 zu den vermögensreichsten zehn Prozent der Paarhaushalte, mit 151.000 Euro liegen diese genau in der Mitte der Vermögensverteilung. Singles und Alleinerziehenden erreichen die Spitzengruppe ab 305.700 Euro. Sie haben es deutlich schwieriger, als vermögend zu gelten, da der Mittelwert bei nur 20.000 Euro liegt. Verschuldet sind vor allem die unter 30-Jährigen: 20 Prozent von ihnen verfügen über ein negatives Haushaltsvermögen. Ausschlaggebend sind hierfür Konsum- und Ausbildungskredite. Bei Personen ab 30 Jahren spielen Hypothekenkredite eine zunehmende Rolle – insbesondere bei Paarhaushalten. Entsprechend besitzen Paarhaushalte häufiger Immobilienvermögen. Das könnte erklären, warum sie im mittleren Alter ein deutlich höheres Vermögen besitzen, als es allein eine zusätzliche Person im Haushalt nahelegen würde. Mit zunehmendem Alter werden die Schulden dann getilgt, verschwinden aber nicht gänzlich."


    Weitere Infos hier:
    https://de.m.wikipedia.org/wik…en%20von%20639.000%20Euro.

    geht schon wieder los in Berlin: https://www.bz-berlin.de/livet…ber-immobilien-enteignung


    Konzerne mit 3000 + Wohnungen sollen enteignet werden. Gibt jetzt einen Volksentscheid.


    Und weil wir gerade dabei sind: https://www.n-tv.de/politik/po…rung-article22644840.html


    Das ist, meiner Meinung nach, ein sagenhaft polemischer Artikel, der komplett an der Realität vorbei geht. Vorgeschlagen wird eine Sonderabgabe für die reichsten 0,7 Prozent in D.


    Ach ja, ratet mal, ab welchem Vermögen oder Einkommen ihr zu den reichsten gut 800.000 Menschen in Deutschland zählt :whistling:

    Na, da liegt es mir aber am Herzen einiges richtig zu stellen:


    mit Deiner Glaskugel wärst Du reich geworden, da der Rest der Finanzwelt es nicht gesehen hat chapeau!


    - Nicht "wärst", wobei "reich" sicher unterschiedlich definiert wird :D . Die Prognose entsprang auch keiner Glaskugel sondern diversen Analysen, die im "Rest der Finanzwelt" und auch außerhalb durchaus angestellt und entsprechend gedeutet wurden. Nur eben anscheinend nicht bei den Regionalbanken. Oder warum glaubst du, dass es so viele neue Marktteilnehmer gibt, die sich genau diesem Thema (Niedrigzins) widmen?



    Die hilft in den letzten Jahren den Regionalbanken absolut nichts. Da ist es schon besser, wenn man einen Herrn Scholz kennt, der die krummen CumEx-Geschäfte deckt.


    - "Die Lobbyverbände" sollten sich dann halt um die wichtigen, geschäftserhaltenden Dinge kümmern, vorhanden ist ja bereits alles an Interessenvertretungen. Die hätten nicht mal gegründet werden müssen, hier ein Beispiel: https://www.handelsblatt.com/f…gativzinsen/25162668.html


    Tolle Idee. Vielleicht solltest Du Dich einmal mit der Bargeldlogistik auseinandersetzen und Dich fragen, warum die Bundesbank sich fast komplett aus der Fläche als Bargeldlogistiker für die Kreditinstitute zurückgezogen hat. Auch, wenn wir hier im Forum große Bargeldfans sind: Es ist teuer und ein Verlustbringer für die Banken. Warum sollten sie darauf setzen? Damit die Direktbank-kunden kostengünstig an Bargeld kommen?



    - Klar ist Bargeld teuer. Mir gehts nicht um die BuBa, sondern die kleinen Institute, die damit ihren Vorteil erhalten können. Darum sollten sie auch darauf setzten. Wie Gebührenmodelle fürs Geldabheben funktionieren können brauche ich dir wohl nicht erklären, scheinst ja zu meinen, Einblick zu haben.


    wohl aufgrund der überbordenden Regulatorik eher ein Zwang, um Skaleneffekte zu erzielen [Fusinen, Anm.]


    - Wird oft so verkauft ist aber meistens überhaupt nicht so, kleine unabhängige Institute beweisen das Gegenteil.


    entstammt wohl eher der Fantasiewelt, da das Cold-Calling verboten ist.


    - Wenn ich Kunde bin ist das keine Kaltaquise. Ich hab sogar zugestimmt dass sie mich anrufen dürfen. Gibt ja auch durchaus sinnvolle Gründe, nur wurden die immer weniger. Die Balance fehlt langsam.


    Hier verwechselst Du gehörig etwas. Du spricht lediglich von der Ex-ante Kosteninformation. Davon war überhaupt keine Rede [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.c…ages/smilies/confused.png] Ich habe vom Verwendungs- u. Aufwendungsverzeichnis gesprochen! Komplett anderer Sachverhalt. Zudem scheinst Du nur Regelungen für Vermittler gem. 34f GewO zu kennen, die unterscheiden sich aber deutlich von den Regeln für Kreditinstitute. Die 34f und 34i Berechtigungen bekommt man hinterher geschmissen. Wenn ich sehe, wer sich hier alles "unabhängig" tummelt, dann muss ich schon ein wenig



    - Tatsächlich verwechselst du gehörig etwas oder wir reden aneinander vorbei. Wills jetzt nicht selbst formulieren, hier zum nachlesen: http://www.fondsprofessionell.…-provisionsverbot-139848/


    [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.c…ages/smilies/confused.png] sie sollen also vorsätzlich gegen Gesetze (z. B. Geldwäschegesetz, Bargeldprüfverordnung) verstossen? Da wäre der Vorstand in null-Komma-nichts weg vom Fenster



    - Willst du mich absichtlich falsch verstehen? natürlich nicht vorsätzlich gegen Gesetzte verstoßen, aber sich im Rahmen der Gesetzte bewegen und zwar so Kundenfreundllich wie möglich. Das ist bei kleineren Organisationen auch möglich wird aber mit zunehmender Größe immer schwieriger. Dort hat der Filialleiter schon kaum mehr Befugnisse.



    Du scheinst wirklich fast alles am Thema Bargeld festzumachen.


    - ??? Was wäre den sonst ihr großer Vorteil, als einen besseren Service zu bieten?


    bei uns im Ort kostet ein Full-Service Firmenkonto keine 20 EUR im Monat,


    - Gratuliere zu deinem Altvertrag. Das ist hier schon lange nicht mehr so. Ist aber, wie gesagt, zweitrangig wenn der Service stimmt.


    wer braucht so etwas regelmäßig? Gem. aktueller Zahlungsdiensterichtlinie ist die Kohle spätestens am nächsten Tag auf dem Empfängerkonto, meistens taggleich


    - Ich brauche das regelmäßig, ist aber auch egal weils, wie geschrieben, eh keine Rolle spielt.



    Vermutlich bist Du ein Finanzierungsvermittler, der am Tropf der Banken hängt und ebenfalls von der Provision der Kunden lebst. Warum beschwerst Du Dich darüber, dass es andere auch tun. Eigentlich solltest Du Dich doch freuen, da es Dein Geschäft beleben müsste.


    - Auwehzwick, da liegst du aber sehr daneben. Bleib lieber bei deinen Immos, da kennst du dich vermutlich besser aus. Banken sind für mich vom Status die gleichen Geschäftspartner wie für die meisten anderen Selbständigen auch. Provisionen von Banken? Mir gehst! Ich habe aber berufsbedingt wahrscheinlich öfter Kontakt mit ihnen.


    Anscheinend hast du meinen Beitrag wirklich falsch verstanden. Ich beschwere mich überhaupt nicht dass Banken Provisionen nehmen. Sollen sie ruhig, die müssen auch Geld verdienen. Ich habe lediglich versucht "quick and dirty" die Gründe für den Untergang der Volks- und Raiffeisenbanken und der Sparkassen zu erörtern. Ich finde es auch Scheiße, weil ich mit den Instituionen am Ort bisher gerne zusammengearbeitet habe. Vor allem wegen der Möglichkeit größere Mengen Bargeld (mit Herkunftsnachweis) einzuzahlen. Mittlerweile wird das aber immer schwieriger, wegen deren zunehmender Marotten.



    Schönen Tag euch


    Edit: sehe gerade, dass es die Formatierung durcheinandergehauen hat. Sorry, hab gerade keine Zeit mehr das richtig zu stellen.

    Gerade gesehen:
    https://www.wiwo.de/unternehme…nden-kunden/27312366.html


    "Ob Postbank, Commerzbank oder die Sparkassen: Viele Banken senken gerade die Freigrenzen für Guthaben, auf die (noch) keine negativen Zinsen fällig werden. Doch das ist nicht das Ende der Fahnenstange: Der neueste Trend? Eine Grenze für Spargroschen. Wer mehr als 100.000 Euro bei einer Bank halten will, soll das Geld woanders hinschaffen oder es anlegen. Das wollen manche Kunden aber nicht – ihnen droht die Kündigung."




    Da kommt was auf uns zu, das wird unvorstellbar. Wenn jetzt risikoaverse Sparer in Aktien- und Anleihen gedrängt werden und dann gehen die Kurse zurück. Und ganz viele, die nie in die Märkte wollten, wollen plötzlich wieder raus...

    Moin,
    aber eben überwiegend fremdverschuldet. Die Zinsen und damit der Zinsüberschuss wurden ausgerottet. Politisch eingeführte Negativzinsen der EZB konnten lange nicht weitergegeben werden, Provisionsannahmeverbot bei Wertpapiergeschäften => Stichwort Zu-u. Verwendungsverzeichnis, sofern die Ausgaben für die Beratungen überschritten werden, Kontrahierungszwang mit den ganzen schlappen Vögeln via Basiskonto, Wegfall vieler Entgelte bei schlappen Kunden (Rücklastschriftentgelte) usw. Welches Konzept sollte denn eine Regionalbank nunmehr verfolgen, damit sie Geld verdient? Etwa Pommes rot-weiß verkaufen? Es gibt kaum ein brauchbares Konzept, da die "Ware" Geld nichts mehr wert ist. Leider verstehen die wenigsten, dass es gerade diese Regionalbanken sind, die dem ganzen System noch eine gewisse Stabilität geboten haben. Ich verstehe es eben nicht, dass man zu den global agierenden Banken und Großkonzernen oder gar zu einer unaussprechlichen Auslandsbank wechselt. Gier frisst Hirn.


    Grüße
    Goldhut

    Damit kann der Untergang von so ziemlich jeder Branche argumentiert werden. Die Niedrigzinspolitik gibts seit 2008, die Nullzinspolitik seit 2016, das sind dreizehn bzw. fünf Jahre. Bei der Einführung war bereits abzusehen, dass sich dieser Zustand nicht so schnell ändern wird, somit wurden viele Jahre ohne echte Innovation (ob 1822direkt als Innovation zu werten ist? - Keine Ahnung) oder Interventionen von Seiten der Banken vertreichen lassen. Es ist ja nicht so, dass es keine Lobby gäbe. Ein klares Plädoyer für Bargeld und dessen Vorteile wäre zum Beispiel ein erster guter Ansatz.


    Ein Wandel in der Bankenwelt zeichnet sich ja auch schon länger ab, als Stichworte: Fintechs, Robo-Advisors usw.. Wenn Filialbanken wie Volks- und Raiffeisen und Sparkassen in diesem Umfeld versuchen, in vorauseilendem Gehorsam Bargeld zurückzudrängen, keinen bedeutenden Mehrwert für die Kunden, dafür aber in jeder Kreisstadt einen Prunkbau für die Verwaltung schaffen und von "alten Säcken" geleitet werden, die entweder im Größenwahn immer weiter fusionieren oder einfach das fürstliche Gehalt einstreichen und sich wichtig vorkommen, wundert mich deren Niedergang überhaupt nicht. Und doch, bis zu einem gewissen Grad ist der aus meiner Sicht sehr wohl selbst verschuldet.


    Hätte ich ein Gewerbe (oder würde ich eines gründen), das seine Einnahmen überwiegend digital generieren würde, wäre ich sicher nicht bei einer Filialbank. Wenn ich bei weitaus geringeren Kontokosten sogar noch eine Buchhaltung ins Bankkonto integriert habe und nicht laufend Anrufe von wechselnden, jungen, unerfahrenen Mitarbeitern bekomme, dass ich doch in dieses oder jenes Produkt investieren soll.


    Zum Thema Provisionsannahmeverbot: Das ganze liest sich furchtbar streng, aber die Provision muss lediglich ausgewiesen werden (Frechheit, macht auch kein anderes Geschäft, dass es seine Marge offenlegt) und sobald irgendwas wie Büroräume oder so vorhanden sind, ist auch die Provisionsverwendung geklärt. Ist bei allen freien Finanzdiensleistungsvermittlern genauso.


    "Welches Konzept sollte denn eine Regionalbank nunmehr verfolgen, damit sie Geld verdient? Etwa Pommes rot-weiß verkaufen?" Pommes verkaufen wäre wohl eher unangemessen, aber, wie geschrieben: Softwarelösungen (Steuer etc.) einführen, die den Kunden echte Mehrwerte bringen. Nicht versuchen ewig an alten Strukturen festzuhalten und sämtliche gesetzlichen Anforderungen überzuerfüllen (z.B. Bargeldeinzahlungen unterbinden), Lobbyarbeit für Ihren komparativen Wettbewerbsvorteil "Bargeld" betreiben und das öffentlich kommunizieren und sich nicht auf einen jährlichen Empfang mit den besten Kunden (und Freunden der Vorstände) bei Wein und Kanapees konzentrieren.
    Wenn ich mir überlege, wie alleine eine der Regionalbanken hier in der Gegend Kohle verbrät wird mir schlecht. Alsda sind:
    - Oldtimersammlung für besondere Anlässe (nicht zu Anlagezwecken)
    - Diverse Prunkbauten in denen residiert wird
    - Mitarbeiter, die sich an ihren Schreibtischen verstecken und wenn Kunden (die klassische alte Dame) Geld einzahlen oder auszahlen wollen, werden sie an die Automaten verwiesen.
    - Förderung von diversen Veranstaltungen (würden mir diese zusagen, wäre ich nicht so voreingenommen, gebe ich zu)


    Die Regionalbanken SOLLTEN dem ganzen System Stabilität verleihen, tun sie aber aus meiner Sicht schon lange nicht mehr. Sie schaufeln sich ihr eigenes Grab. Mir gehts bei meiner Kritik nicht um ein paar hundert Euro Bankgebühren, die pro Konto/Jahr fällig sind oder den Euro, den die "Eilüberweisung" kostet, es ist das Ganze außenrum und vor allem diese äzende Trägheit und der vorauseilende Gehorsam gegenüber dem Staat, mit dem diese "Institutionen" agieren.


    Ich bin selbst im Finanzdienstleistungsgeschäft und ja, das Umfeld hat sich geändert. Mein Unternehmen steht aktuell besser da als vor fünf oder zehn Jahren, weil ich mich entsprechend ausgerichtet habe und versuche, gewisse Entwicklungen zu antizipieren und nicht krampfhaft an alten Strukturen festhalte und bis zum Sankt Nimmerleinstag die gleiche Leier spiele. Sicher, eine gewisse Kontinuität ist von Vorteil, dabei darf ich aber nicht den Blick für die Entwicklungen der Zukunft verlieren.


    Gruß

    Läuft...
    https://www.n-tv.de/wirtschaft…ster-article22638785.html


    "Im Ringen um Gamestop und andere Meme-Aktien fügen Kleinanleger großen Hedgefonds heftige Verluste zu. Einer der betroffenen Fonds wird nun aufgelöst. Das Geschäftsmodell stehe grundsätzlich infrage, schreibt der Fondsmanager. Aufmüpfige Kleinanleger sind dabei nicht das größte Problem.


    Einer der Hedgefonds, die im Kampf gegen Kleinanleger um die sogenannte Meme-Aktie von Gamestop Millionen verloren, gibt endgültig auf. White Square Capital will noch diesen Monat seinen Hauptfonds schließen und den Investoren das restliche Geld auszahlen. Das teilte Fondsmanager Florian Kronawitter den Anlegern laut einem Bericht der "Financial Times" in einem Brief mit. Der in London ansässige Fonds verwaltete zu Spitzenzeiten rund 440 Millionen Dollar.
    Wie andere Hedgefonds hatte White Square darauf gewettet, dass die Aktie des Spielehändlers Gamestop fallen würde. Die Profiinvestoren waren sich sicher, dass das vor allem auf stationären Filialen beruhende Geschäftsmodell des Unternehmens dem Tode geweiht sei. Als Kleinanleger, die sich über die Plattform Reddit verabredet hatten und den Aktienkurs in die Höhe trieben, strich der White Square der "FT" zufolge Verluste im zweistelligen Prozentbereich ein. Andere Fonds erlitten Berichten zufolge noch heftigere Einbußen. So soll etwa der US-Hedgefonds Melvin Capital rund 30 Prozent seines Kapitals von ursprünglich 12,5 Milliarden Dollar im Zuge des Gamestop-Höhenflugs verloren haben. Allerdings bekam der Fondsriese kurz darauf eine Milliarden-Kapitalspritze von Investoren und ist bis heute im Geschäft.
    Auch White Square hätte der "FT" zufolge Aussicht auf frische Investorengelder. Die Verluste aus dem Gamestop-Desaster konnten laut Insidern bereits größtenteils ausgleichen werden. Doch Manager Kronawitter sieht trotzdem keine Zukunft für das Geschäftsmodell der Hedgefonds insgesamt. Denn nicht nur die Meme-Aktien stellen deren traditionelle Strategie infrage. "Die Entscheidung zu schließen, hängt mit dem Gedanken zusammen, dass das Long-Short-Modell bei Aktien auf dem Prüfstand steht", schreibt Kronawitter an seine Investoren. Das Long-Short-Modell beschreibt die traditionellen Wetten von Hedgefonds auf steigende oder fallende Kurse einzelner Werte, etwa mithilfe riskanter, aber in der Vergangenheit oft hochprofitabler Leerverkäufe. Der Markt sei durch die Zentralbanken mit Kapital überversorgt, die Hedgefonds hätten ihren Wettbewerbsvorteil verloren.
    Anleger, auch solche, die bisher große Summen Hedgefonds anvertrauten, entscheiden sich immer öfter für günstige passive Fonds wie ETF. Diese erheben im Vergleich zu Hedgefonds mit ihren teuren Managern viel geringere Gebühren, erwirtschaften aber eine vergleichbare und immer öfter sogar höhere Rendite. "Wir haben die Trendwende weg von Hedgefonds hin zu billigeren Alternativen selbst erlebt", schreibt Kronawitter. Die Arbitrage-Möglichkeiten für aktiv gemanagte Hedgefonds seien weniger geworden, sowohl durch Flut an Kapital durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken, als auch durch die verbesserte Verbreitung von Finanzinformationen. Das, so Kronawitter, werfe "die Frage auf, in welchem Maß die gleichen Gebühren gerechtfertigt werden können"."

    https://www.n-tv.de/panorama/I…hlen-article22638480.html


    "Mit einer zügigen Impfkampagne wurde Israel zum Vorreiter im Kampf gegen die Pandemie - doch nun steigen die Fallzahlen wieder. Die neue Regierung sieht sich gezwungen, Schutzmaßnahmen teilweise wieder einzuführen. Auch Bußgelder soll es geben.


    Israel verhängt nach einem Anstieg von Corona-Neuinfektionen wieder Beschränkungen. Auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion, an Grenzübergängen und in medizinischen Einrichtungen müssten ab sofort wieder Masken getragen werden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Außerdem sollten Bußgelder in Höhe von umgerechnet rund 1290 Euro gegen Eltern verhängt werden, deren Kinder gegen Quarantäne-Vorschriften verstoßen.
    Auch Geimpfte oder Genesene sollen künftig in Quarantäne geschickt werden, falls sie Kontakt mit einer Person hatten, die sich mit einer "gefährlichen Variante" des Coronavirus infiziert hat. Dies gilt auch für Kontakte mit Infizierten in Flugzeugen. Bisher sind Geimpfte und Genesene von der Quarantänepflicht befreit worden. Israels Ministerpräsident Naftali Bennett hatte am Dienstagabend von einem "neuen Ausbruch" des Coronavirus im Land gesprochen. Er wies auch die Wiedereinrichtung des sogenannten Corona-Kabinetts an. Er appellierte an die Israelis, nicht ohne Grund ins Ausland zu reisen.
    Am zweiten Tag in Folge wurden mehr als 100 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die meisten davon stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese wurde zuerst in Indien entdeckt und gilt als besonders ansteckend. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen.
    In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land haben mehr als 5,5 Millionen Menschen bereits eine erste Corona-Impfung erhalten, rund 5,2 Millionen Menschen auch die zweite Dosis. Die Impfkampagne war besonders zu Beginn sehr erfolgreich und sorgte international für Aufsehen."

    "Im Moment gibt es in Deutschland noch weit mehr Impfwillige als Impftermine. Doch in nächster Zeit dürfte sich das Verhältnis umkehren. Weltärzte-Chef Montgomery fürchtet um das Ziel der Herdenimmunität, wenn die Impfskeptiker bei ihrer Ablehnung bleiben. Eine Impf-Empfehlung für Kinder lehnt er ab.
    Im Kampf gegen das Coronavirus fordert der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, stärker auf "Impfskeptiker und Impfleugner" zuzugehen. "Wenn wir nicht auch einen Teil dieser Gruppe vom Sinn der Impfung überzeugen, werden wir die Herdenimmunität nicht erreichen", sagte Montgomery dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mit Blick auf die deutlich ansteckendere Delta-Variante erklärte er: "Wer sich nicht impfen lässt, wird sich früher oder später mit dem Coronavirus infizieren.""


    https://www.n-tv.de/panorama/M…ugen-article22637766.html

    Ich lebe ganz gut damit und mein Gewinn ist weit oberhalb von 50% des Umsatzes.Corona hat keinen Einfluss.

    Kommt aufs Geschäft an. Manchmal habe ich nur ein bis zwei Prozent. Davon kann ich aber auch leben [smilie_happy] . Neben dem finanziellen Aspekt spielt bei mir aber auch die freie Zeiteinteilung eine Rolle und die Freiheit, mir meine Geschäftspartner aussuchen zu können. Aber @Sie, der bürokratische und finanzielle Aufwand ist schon nicht von schlechten Eltern.