Der Film und auch der Roman heißt "Herbstmilch"Ein früheres Werk von Josef Vilsmeier. Suuuuuperfilm!!!!
Absolut. Den hab ich damals als Kind mit meiner Mutter angeschaut und er ist mir immer noch in Erinnerung.
Zur Frage Vorkaufsrecht. Zumindest in Bayern kann man das schon durchsetzen und zwar über die bay. Landessiedlung. Aber auch die muß erst mal von einem Verkaufsversuch an Nichtlandwirt Kenntnis erlangen
Seit ca. 15 Jahren sind die bei uns in der Gegend seeehr aktiv. Die Infos bekommen sie oft direkt aus dem LRA, also der unteren Landwirtschaftsbehörde oder von Nachbarn, wenn diese ein Auge auf das Grundstück geworfen haben. Im Anhang sind die Details, ich hoffe, noch akutell.
Nachdem wir vor ca. 15 Jahren hier in der Gegend Ackerland kaufen wollten (Als Nichtvollerwerbslandwirte) haben wir uns erst mit der Behörde rumgestritten und dann, nach einer Drohung der Landsiedlung, beschlossen, dass wir uns anderswo umsehen.
Die Preise, die hier mittlerweile bezahlt werden, sind absolut utopisch.
Wenn mir Kunden erzählen, dass sie Grünland für bis zu 18 Euro pro qm erwerben, "weils halt so gut zum Betrieb passt", für Ackerboden teilweise über 20 Euro bezahlt werden und Fichtenmischwald (Bannwald!!!) in grausigem Zustand für 20 Meter breite Streifen (Wenn ein Baum fällt, liegt er oft beim Nachbarn) zwischen fünf und acht Euro den Besitzer wechselt. WOW. Wahnsinn.
Klar, die Flächen sind eher kleinstrukturiert, auch bei Grün- und Ackerland und wir haben hier viel Industrie, die permanent Ausgleichsflächen ankauft und die Preise treibt.
Seit geraumer Zeit haben wir jetzt Ländereien in Paraguay und sind sehr zufrieden damit. Keinen Ärger mit Behörden, die Preisentwicklung kann sich sehen lassen. Faire Bodenpreise, die sich auch ohne Förderung, also zu Marktpreisen rentieren und das ganze außerhalb Europas. Die Rechtssicherheit ist relativ hoch und wir haben einen "Plan B" falls, was ich nicht glaube, Europa im totalen Chaos versinkt. Quasi wie eine Versicherung, die regelmäßige Erträge generiert.