Heute Nacht wurde mir der Blog von Dr. Martin Hirte nahegelegt, einen Kinderarzt, der sich seit Jahren mit Impfungen etc. beschäftigt und dazu auch mehrerer Bücher publiziert hat.
https://www.martin-hirte.de/coronavirus-2/
Hier ein Auszug:
"„Die meisten Glaubenslehrer verteidigen ihre Sätze nicht, weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie diese Wahrheit einmal behauptet haben“ (Georg C. Lichtenberg, Physiker, 18. Jhdt.)
„Sieh es als die größte Sünde an, die nackte Existenz der eigenen Ehre vorzuziehen, und um des Lebens willen die Gründe, für die es sich zu leben lohnt, aufzugeben“ (Juvenal, römischer Schriftsteller, geb. 60 n.Chr.)
„Nicht das Leben als solches will unsere politische Gemeinschaft um jeden Preis schützen, sondern das Leben in Würde. Daraus ergibt sich das Recht, in einer Gesellschaft zu leben, die anders aussieht als die von Nordkorea“ (Uwe Volkmann, Rechtsphilosoph, FAZ 1.4.2020)
Da es neben vielen zustimmenden Reaktionen immer wieder auch Kritik an meinem regelmäßig überarbeiteten Beitrag zur Corona-Krise gibt: Ich behaupte nicht, dass ich die Wahrheit gepachtet habe. Meine Absicht ist es, zu zeigen, dass es zunehmend kritische Stimmen zum derzeitigen politischen Management der Coronakrise gibt, zum Großteil von renommierten Wissenschaftlern oder aus der Mainstream-Presse, und dass man dann auch andere Schlüsse ziehen kann. Wer auf der richtigen Seite steht, und wem wir dann „verzeihen“ (Jens Spahn) müssen, das wird erst die Zukunft entscheiden.
Update 7.5.2020
Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat unsere Gesellschaft bis zur Unkenntlichkeit verändert. Wir müssen nun alles tun, um unsere demokratischen Freiheitsrechte, unser soziales Leben, unsere Lust am Leben wieder zu gewinnen, und einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollaps zu vermeiden. Der Anfang ist mit den sogenannten „Lockerungen“ gemacht. Der Druck auf die Politik nimmt zu, die demokratischen Reflexe funktionieren.
Die Krankheit, die das Virus verursacht – COVID-19 (= Corona Virus Disease 2019) – ist in der Ansteckungsrate und in den Symptomen vergleichbar mit einer schwereren Influenza (Scheller 24.3.20; Ioannidis 18.4.2020). Sie ist nicht wesentlich gefährlicher als andere Atemwegserkrankungen, die Jahr für Jahr durch das Land ziehen, bei denen aber nur selten Virustests durchgeführt werden: „Die Sterblichkeitsrate für SARS-CoV-2 unterscheidet sich nicht signifikant von der der üblichen Coronaviren, die in einer französischen Klinik im Rahmen dieser Studie identifiziert wurden“ (Roussell 19.3.2020). Der renommierte Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel zog nach der Obduktion von etwa Hundert an COVD-19 Gestorbenen die Bilanz: „Covid-19 ist eine ernste, aber keine besonders gefährliche Erkrankung“ (Focus 24.4.2020). Sie stellt nach Ansicht prominenter Gesundheitsexperten „keinen Anlass dafür dar, in quasi metaphysischer Überhöhung alle Regeln, alles Gemeinsame, alles Soziale in Frage zu stellen oder sogar außer Kraft zu setzen“ (Schrappe 3.5.2020).
Möglicherweise hat sogar ein Teil der Bevölkerung durch frühere Kontakte mit Coronaviren eine gewisse Immunität gegen SARS-CoV-2, so dass sich nicht jeder infiziert (n-tv 24.4.2020).
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Es gibt bereits kreative Konzepte zu gezielten Präventionsmaßnahmen unter Wahrung von Autonomie und Würde der Menschen und ohne den Beigeschmack von Isolation, Zwang oder Strafe (Schrappe 3.5.2020). Unsere Politiker sind offensichtlich überfordert. Wir brauchen dringend politische Beiräte und Kontrollgremien, bestehend aus gesellschaftlich relevanten und betroffenen Gruppen: Psychologen, Pädagogen, Soziologen, Allgemeinmedizinern, Elternverbänden, Gewerkschaftlern, Unternehmern, kulturellen Organisationen, Ethikern, Religionsgruppen etc. Zusätzlich brauchen wir eine unabhängige Untersuchungskommission, die sich mit dem Umgang der Regierung und der Behörden mit der Corona-Pandemie beschäftigt (René Schlott im SPIEGEL 28.4.2020).
Was einstweilen tun?
Einfach das, was für alle Atemwegsinfekte gilt:
- Gehen Sie nicht wegen jedem Schnupfen oder Fieber zum Arzt. Bleiben Sie zuhause und rufen Sie erst mal an. Das schützt andere vor Ansteckung, egal mit welchem Virus. In keiner Arztpraxis gibt es genug Räume, um alle Erkrankten zu isolieren. Gehen Sie vor allem bei COVID-19-Verdacht nicht in eine Arztpraxis – sie wird bei einem positiven Virustest für mindestens zwei Wochen geschlossen.
- Waschen Sie sich oft die Hände mit Seife, vor allem bevor Sie sich ins Gesicht (Auge, Mund, Nase) fassen.
- Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch oder zur Not in die Ellenbeuge. Verzichten Sie auf Händeschütteln.
- Verzichten Sie bei Fieber auf fiebersenkende Mittel – das schwächt die Abwehr.
Speziell zu „Corona“ ein paar Tipps:
- Das Tragen von Schutzmasken im Freien macht keinen Sinn, denn die ausgeatmete Luft wird sofort verdünnt (SZ 22.4.2020). Für das Tragen von Masken in Innenräumen gibt es keine eindeutige Beweislage: „Masken fungieren als Symbol für die Gesellschaft: ‚Sie sind geschützt‘. Die wissenschaftlichen Belege sagen, dass Sie es vielleicht nicht sind“ (Jefferson 17.4.2020, Kritik an der Maskenpflicht auch bei Arvay 31.3.2020). Das gilt auch für das Tragen von Schutzhandschuhen (Pflegen Online 3.11.2017). Weltärztepräsident Montgomery hält die Maskenpflicht für falsch und bezeichnet Masken, die nicht medizinisch getestet sind, als „lächerlich“ (rtl 24.4.2020). Vor allem auf Kinder können Menschen mit Gesichtsmasken irritierend oder bedrohlich wirken (STERN 14.3.2020). Für Säuglingen und Kleinkindern sind Masken gefährlich.
- Wenn Großeltern ihre Kinder oder Enkelkinder sehen wollen, dann sollten Sie ihnen das ermöglichen. Es ist ihre Entscheidung, und es ist verständlich. Wieviel Zeit bleibt ihnen denn noch? Man beachte das Zitat am Anfang dieses Artikels. Zudem ist es extrem unwahrscheinlich, sich von Gesunden anzustecken: Die Wahrscheinlichkeit ist schon mal gering, dass ein Gesunder zufällig gerade infektiös ist, und selbst Erkrankte stecken ihre Partner meist (zu 85%) nicht an, obwohl sie ständig mit ihm zusammenleben (SZ 22.4.2020). Virustragende Kinder sind überdies nur wenig ansteckend (Focus 22.4.2020). Um das Ansteckungsrisiko auf Null zu bringen, können Sie sich mit den Großeltern im Freien treffen.
- Wenn Sie Kinder haben, machen Sie sie nicht auch noch verrückt mit Angst vor anderen Menschen, Abstandsregeln & Co. Beruhigen Sie sie und sagen Sie ihnen beispielsweise, dass es die anderen Leute sind, die Angst haben, sich anzustecken. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, wann und wo immer es geht, das gemeinsame Spiel mit anderen Kindern.
- Treten Sie ein für den Erhalt von Bürgerrechten und Demokratie, wo immer Sie sich analog oder virtuell aufhalten (s. Prantl 5.4.2020). Schreiben Sie ihre Meinung auch an Ihre Landtags – und Bundestagsabgeordneten. Beteiligen Sie sich an Demonstrationen für Demokratie und Bürgerrechte (auch wenn die Gefahr besteht, dass sie von Rechten gekapert werden oder von der Presse als Versammlung von Verschwörungstheoretikern und Impfgegnern dargestellt werden). Manche Leute gehen z.B. am 9. Mai ab 16.15 Uhr auf den Münchner Marienplatz. Werbung für diese Veranstaltung ist leider nicht erlaubt.
- Verweigern Sie sich der elektronischen Überwachung.
- Ergreifen Sie Partei gegen das um sich greifende Denunziantentum.
- Ein Tipp an alle Raucher: Wieder mal eine gute Gelegenheit, aufzuhören.
Einen sehr bedenkenswerten Artikel zur zunehmenden Skepsis gegenüber der Pandemie-Politik schrieb der Rechtswissenschaftler und ehemalige Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Thomas Fischer (Fischer 27.4.2020)."
Der Originaltext ist ziemlich lang. Ein Kaffee, Tee, Bier, Wein oder was auch immer zur Unterstützung bietet sich an.