Beiträge von Duplicate Kruger

    Und mal wieder: technische Störung beim Xetra-Handel


    https://www.onvista.de/news/de…del-keine-kurse-374040469



    Deutsche Börse: Technische Störung im Xetra-Handel – Keine Kurse
    01.07.20, 09:35 onvista [Blockierte Grafik: https://s.onvista.de/img/layout/d.gif] Eine technische Störung hat am Mittwochvormittag den Handel an der Deutschen Börse behindert. Im sogenannten Eurex T7 System gebe es technische Probleme, teilte der Börsenbetreiber am Mittwoch in Frankfurt mit. In der Folge sind auch rund 30 Minuten nach dem eigentlichen Start des Xetra-Handels keine aktuellen Kurse von Einzelwerten verfügbar. Dies gilt auch für den Leitindex Dax.

    Passt wohl am Besten hier rein:


    "Goldrausch am Meeresgrund


    Rohstoffe in den Tiefen der Meere wecken Begehrlichkeiten, denn sie enthalten wichtige Metalle für Schlüsseltechnologien wie Batterien. Noch stehen dem modernen Goldrausch aber ein paar Hürden im Weg.
    In der Clarion-Clipperton Zone zwischen Hawaii und Mexiko bilden sich ganz neue staatliche Nachbarschaften. Das dortige deutsche Forschungsgebiet etwa grenzt im Osten an das von Großbritannien, im Süden an Tonga und Nauru und im Norden an Singapur. Das, was der Klondike River für die Goldsucher des späten 19. Jahrhunderts war, ist für den Tiefseebergbau die Zone im Pazifik. Doch nicht etwa Goldnuggets warten auf dem Meeresboden, sondern kartoffelgroße, schwarze Manganknollen.


    Da sie für Schlüsseltechnologien wie Batterien, Computer oder Windräder notwendige Rohstoffe wie Nickel, Kupfer und Cobalt enthalten, wecken sie Begehrlichkeiten bei Unternehmen und Staaten. Der Goldrausch der Tiefe könnte jedoch enden, bevor er begonnen hat. Dort, wo es kalt ist und kein Licht mehr hinkommt, der Druck von mehreren Hundert Kilo auf einer fingernagelgroßen Fläche lasten kann, braucht es technologische Meisterleistungen, um die Rohstoffe zu bergen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes: Neuland. Und wie so häufig macht die Bürokratie die Sache nicht gerade einfacher.


    Soll die Verkehrswende weg vom stinkenden Benziner hin zum sauberen Elektroauto gelingen, braucht die Wirtschaft sehr viel mehr Batterien – und damit auch mehr Mineralien und Metalle wie Nickel, Kupfer oder Cobalt. Eigentlich bergen die Reserven an Land noch für Jahrhunderte genügend Metallrohstoffe, erläutert Sven Petersen vom Geomar-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. „Allerdings werden die Gehalte in den Erzen immer geringer, während dadurch gleichzeitig die Umweltbeeinträchtigungen durch den Abbau immer größer werden, um den gleichen Anteil an Metall zu fördern.“ Alternativen zu suchen, sei daher richtig. Neben dem Recycling, neuen Technologien oder dem Verzicht auf Rohstoffe gehört dazu auch die Tiefsee als neue Quelle.


    Die Manganknollen sind nicht die einzigen lukrativen Schätze. Gigantische Gebirge, höher als die Zugspitze, ragen unter Wasser in die Höhe. An ihren Hängen bilden sich steinharte, metallhaltige Beläge, sogenannte cobaltreiche Eisenmangankrusten. 1979 erblickte die Besatzung des amerikanischen Forschungstauchbootes Alvin zudem in rund 2600 Metern Tiefe schwarz qualmende Schlote. Wie sich später herausstellte, lagern sich auch dort Mineralien ab und bilden sogenannte Massivsulfide.



    Noch kein Regelwerk für den Abbau


    Damit es nicht zu einem ähnlichen Wettrennen wie dem zwischen Spanien und Portugal im 15. Jahrhundert um Überseegebiete und Rohstoffe kommt, verwaltet die Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) alle Bodenschätze, die 200 Meilen hinter der Seegrenze eines Landes liegen, als „gemeinsames Erbe der Menschheit“. Bisher hat sie nur Erkundungslizenzen an Staaten vergeben. Es fehlt nämlich der sogenannte „Mining Code“, ein Regelwerk für den Abbau der Tiefseeschätze. Eigentlich sollte dieser in diesem Jahr ratifiziert werden. Doch das Coronavirus verzögert diesen Prozess, so Annemiek Vink von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
    Der Kodex soll unter anderem Umweltstandards festlegen – dabei sind die Folgen für die Umwelt größtenteils noch unklar. Die Menschheit weiß weniger über die Tiefsee als über den Mond. Von den Ozeanschätzen berauschte Unternehmen argumentieren zwar, dass auch der Abbau an Land Berge und Wälder zerstöre, Flüsse austrockne und noch immer Kinder in Minen schufteten. Doch klar ist: „Umweltfreundlich ist der Tiefseebergbau nicht, es gibt nur einen mit geringeren oder größeren Umweltbeeinträchtigungen“, sagt Petersen. Daher müssen sich alle Beteiligten, Umweltschützer ebenso wie Unternehmer, einigen, wie sehr die Umwelt beeinträchtigt werden darf, um den Rohstoffhunger zu stillen – es braucht also Grenzwerte.


    Diese versuchen etwa verschiedene Forschungsinstitute im „Mining Impact“-Projekt zu bestimmen. Bereits 1989 durchpflügten Wissenschaftler – mangels existierender Technik damals noch altmodisch mit einer Egge – ein Manganknollengebiet, um einen Abbau zu simulieren. Selbst nach 26 Jahren leben nur zwei Drittel der früheren Bakterien in den noch sichtbaren Spuren, wie eine im April veröffentlichte Studie zeigt.


    Denn dort, wo vieles im Zeitlupentempo passiert, Tiere langsam wachsen und später geschlechtsreif werden, erholt sich das Ökosystem nur schleppend. Und auch wenn die Unternehmen heutzutage kaum so antiquierte Werkzeuge wie Eggen nutzen werden, wird der Abbau eine Staubwolke aufwirbeln und das sonst glasklare Tiefseewasser eintrüben. Wie weit wird diese wandern? Wie reagieren die Tiere darauf? Das sind bisher ungeklärte Fragen.



    Mischung aus Mähdrescher und Eismaschine


    Neuland ist auch die Abbautechnologie der Unternehmen. Sie sind konfrontiert mit einem unwirtlichen Lebensraum der Extreme. Die Lösung der belgischen Bergbautechnikfirma Deme-GSR ähnelt äußerlich einer Mischung aus Mähdrescher und einer Eismaschine, wie man sie vom Schlittschuhlaufen kennt. So wie einst die Seefahrer bei seiner Weltumsegelung mit Hürden zu kämpfen hatten, lief auch die Entwicklung von „Patania II“ nicht rund. Den ersten Testlauf im Ozean musste Deme-GSR im vergangenen Jahr wegen eines kaputten Kabels abbrechen. Nun soll das 25 Tonnen schwere Gerät im nächsten Jahr zu einem Test in die Tiefen hinabsinken, die Manganknollen aufsammeln und über ein Pumpsystem an die Oberfläche zum Schiff bringen.
    Das muss alles reibungslos funktionieren. „Jede Manganknolle enthält Metalle im Wert von Cents bis wenigen Eurobeträgen“, erläutert Ozeanforscher Petersen. Daher lohne sich der Abbau erst, wenn die Unternehmen im Jahr mehrere Millionen Tonnen fördern.


    Gerard Barron, der als Chef des Unternehmens DeepGreen am Goldrausch der Tiefe teilhaben will, bleibt trotz allem optimistisch und plant von 2024 an, die Tiefseejuwelen, oder wie er es nennt „ein wunderbares Geschenk von Mutter Natur“, kommerziell zu ernten. Dazu hat er sich mit den pazifischen Inselstaaten Nauru, Kiribati und Tonga zusammengeschlossen. Sie haben ein Gebiet von der Größe Bayerns zugesprochen bekommen, das Barron derzeit nach den attraktivsten Manganknollenstellen absuchen lässt.


    Trotz Hürden ist der Pioniergeist weiterhin groß: Erst Anfang Juni hat die Blue Minerals Jamaica Limited in Kooperation mit der jamaikanischen Regierung eine Erkundungslizenz in der Clarion-Clipperton-Zone beantragt.


    Mehr zum Thema:
    Auf dem Meeresgrund verlaufen Tausende Kilometer von Kabeln, Gas- und Ölleitungen, zudem lagert dort ein gigantischer Schatz an Rohstoffen. Doch bisher ist die Wartung der Infrastruktur extrem teuer, der Rohstoffabbau scheitert ganz. Das sollen autonome Unterwasserroboter ändern."


    entnommen von: https://www.wiwo.de/technologi…meeresgrund/25932268.html

    So,
    gleich nachdem ich die Meldung gelesen habe, habe ich auch die Reißleine gezogen und die Aktien abgestoßen.


    Mit solchen Firmen will ich nichts zu tun haben und dort mein Geld auch nicht investieren. Irgendwo regt sich dann doch mein Gewissen.

    und jetzt sowas!


    Das russische Unternehmen Nornickel ist in einen weiteren Skandal verwickelt. Bei der schweren Ölkatastrophe Ende Mai sprach die Konzernführung noch von einem Unfall. Doch nun wird klar: Das Unternehmen leitet giftige Abfälle in Flüsse und Seen. Die Ölkatastrophe in Sibirien ist noch nicht gebannt, da stellt sich heraus, dass das russische Unternehmen Nornickel hochgiftige Abfälle in Flüsse und Seen in der Tundra leitet. Aufgedeckt hat das die regierungskritische Zeitung "Nowaja Gaseta" - mithilfe eines ehemaligen Behördenmitarbeiters. *Datenschutz "Das ist ein Verbrechen gegen die Natur und gegen unsere Kinder", sagte der frühere Mitarbeiter der örtlichen Umweltschutzbehörde, Wassili Rjabkin. Er hatte den neuen Skandal gemeinsam mit Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace und der Zeitung öffentlich gemacht. In mehreren Videos, die "Nowaja Gaseta" veröffentlicht hat, sind die mit Schwermetallen und Säure belasteten Ableitungen zu sehen. Tausende Liter flossen in den Fluss Charajelach, der über einen weiteren Fluss in den einzigartigen Süßwassersee Pjassino mündet. Die Staatsanwaltschaft der Region Krasnojarsk ermittelt jetzt wegen des illegalen Entsorgens giftiger flüssiger Abfälle. Das Unternehmen Nornickel räumt einer Mitteilung zufolge Fehler ein und betont, die Abwasser-Entsorgung sei gestoppt und die Verantwortlichen von ihren Posten entfernt worden. Extreme Umweltverschutzungen unweit des Nordpolarmeers Die Gewässer in der Nähe des Nordpolarmeeres kämpfen aktuell bereits mit den Folgen der Ölkatastrophe, als 21.000 Tonnen Öl ausgeflossen waren. Dort war in einem Heizkraftwerk in der Nähe der Stadt Norilsk ein riesiger Tank offenbar durch den auftauenden Permafrostboden abgesackt und gebrochen. Neben der Ölkatastrophe und dem Skandal um hochgiftiges Abwasser meldet der russische Zivilschutz zudem noch ein Feuer in der Industrieregion Norilsk. Dort brannte Industriemüll auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern nahe der Großstadt.



    Schweinebande!!!

    ab übermorgen könnte Silber nochmals 2 % günstiger werden, falls die Händler den geänderten MwSt.-Satz 1:1 durchreichen, was eher unwahrscheinlich ist.

    Nur wenn du regelbesteuertes Silber kaufst.


    Bei differenzbesteuertem Silber hat das keine Auswirkung. Da wären es 3 Prozent von der Händlermarge.


    Kaufe lieber gleich das günstigere differenzbesteuerte, dann sparst du von Haus aus ca. 16 Prozent.


    Differenzbesteuerung: Mit ihr soll vermieden werden, dass beim Wiederverkauf auf den gesamten gebrauchten Gegenstand nochmals in voller Höhe Umsatzsteuer berechnet wird. Bei der Differenzbesteuerung unterliegt nur die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis der Umsatzsteuer.

    Es grüßt
    Kruger

    Wer ist eigentlich ein Krisengewinner? Bin ich das mit meinem Angebot im Sachwertbereich auch? Die "großen" Internetdienstleister und Versender sollen einfach mal regelbesteuert werden auf ihren Gewinn in Deutschland und Schlupflöcher geschlossen werden. Damit wäre schön viel gewonnen.


    Achso, hier der Artikel: https://m.faz.net/aktuell/poli…n-16834895.html?GEPC=ss13



    Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will die Krisengewinner der Corona-Pandemie stärker besteuern und so an den Kosten der Krise beteiligen. „Es gibt Krisengewinner unglaublichen Ausmaßes“, sagte der Politiker dem Radiosender B5 aktuell des Bayerischen Rundfunks am Samstag laut Vorabmeldung. Als Beispiel nannte Müller den Online-Händler Amazon. Dessen Chef Jeff Bezos sei alleine seit Januar diesen Jahres um 35 Milliarden Euro reicher geworden, sagte Müller. Problematisch sei, dass Amazon fast keinen Euro Steuern zahle. Müller erwartet, dass die deutsche Ratspräsidentschaft ab 1. Juli sich für eine Besteuerung solcher Krisengewinner einsetzt. Es sei jedenfalls nicht so, dass die Kosten für die Corona-Hilfspakete „dem einfachen Bürger aus der Tasche gezogen werden müssen“. Müller sagte dem BR außerdem, er unterstütze Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) darin, eine echte Finanztransaktionssteuer in Europa umzusetzen. So könnten 100 Milliarden Euro für den EU-Haushalt eingenommen werden. Aktuell fehle dazu aber „der politische Wille“, sagte er.

    Wenn die Butze zu macht is nix mit Gewinn und daher auch nix mit KGV oO :)

    Ich weiß, mir gehen nur die automatisierten Berechnungen solcher Angaben ohne jede Kontrolle oder Korrektur auf den Senkel. Wollte es noch als Ironie kennzeichnen, habs dann aber gelassen weil Essen auf dem Tisch stand...


    Aktuell steht der Kurs bei 3,5 Euro und die Bude wird teilweise noch auf "übergewichten" im Depot angezeigt...

    Gestern habe ich einen Bekannten, der an nachweislich Covid19 erkrankt war und mittlerweile wieder gesund ist getroffen. Symptome waren bei ihm nicht besonders schlimm meinte er, nur starke Gliederschmerzen, die aber mit Ibuprofen in den Griff zu bekommen waren. Er war auch nicht stationär im Krankenhaus. Interessant ist, dass bei seiner Ehefrau, mit der er die ganze Zeit normal zusammengelebt hat, keine Antikörper nachweisbar waren. Die beiden kennen noch drei Paare, bei denen es genauso ist. Bei einem verstarb sogar die infizierte Partnerin, der Ehemann, der Ehemann ist ebenso Antikörperfrei. Klar muss es nicht jeden erwischen und logisch ist das bei Influenza manchmal auch so dass sich manche infizieren und andere nicht. Interessant finde ich es trotzdem, vor allem vor der Hintergrund der teilweise sehr undifferenziert erscheinenden Berichterstattung über dieses Thema.

    Gerade kam eine Mail von der MÖ:


    "DAS GOLDDEPOT DER MÜNZE ÖSTERREICH
    Ihre Anlage in Gold ist sicher. Die Tresorräume der Münze Österreich sind es ebenso. Und genau dort können Sie ab sofort Ihr bei der Münze Österreich zukünftig gekauftes Gold einlagern.
    Gleichzeitig bleiben Sie flexibel und können direkt auf Ihre Goldanlage zugreifen. Ein übersichtliches Online-Kundenkonto bietet Ihnen dabei Transparenz und viel Komfort.


    SICHER & VERSICHERT
    WAS KÖNNEN SIE IM GOLDDEPOT EINLAGERN?
    Produkte, die Sie im Shop oder Webshop der Münze Österreich kaufen, können Sie direkt in Ihr GoldDepot überführen.
    Das gilt für

    Goldbarren
    „Wiener Philharmoniker“ in Gold und Platin
    sowie Dukaten.


    Die Einlagerung ins GoldDepot ist aktuell nur zu Geschäftszeiten möglich. Einlagerungen von Produkten, die bereits die Räumlichkeiten der Münze Österreich verlassen haben, sind nicht mehr möglich.



    SAMMELVERWAHRUNG
    Ihr Gold wird in Sammelverwahrung eingelagert. Daher wird auch keine Unterscheidung der jeweiligen Goldprodukte nach Jahrgang oder Ähnlichem vorgenommen.
    Im Falle einer Auslagerung haben Sie Anspruch auf die Herausgabe des Goldes nach Art und Gewicht. Selbstverständlich kontrollieren auch interne Kontrollsysteme und unabhängige Wirtschaftsprüfer Ihren GoldDepot-Bestand.



    UNKOMPLIZIERTE AUSLAGERUNG
    Die Auslagerung aus Ihrem GoldDepot bei der Münze Österreich kann einfach und schnell erfolgen. Daher bieten wir Ihnen drei Möglichkeiten zur Auslagerung:

    Persönliche Abholung
    Zustellung der Edelmetallprodukte
    Verkauf an einen Händler* Schoeller Münzhandel


    Hier die Details:
    https://www.muenzeoesterreich.at/anlegen/golddepot

    Wurde das Dokument hier schon mal verlinkt?


    Sollte das bei der Außenkommunikation tatsächlich eine Rolle gespielt haben wird mir einiges klar: https://www.bmi.bund.de/Shared…arienpapier-covid-19.html
    hier direkt zum PDF: https://www.bmi.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=4


    Einige Zitate:


    "3. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen
    Die deutsche Volkswirtschaft ist eine Hochleistungsmaschine, die Jahr um Jahr ein hohes Maß an ma-teriellem Wohlstand und allen Bürgern zugänglichen öffentlichen Gütern wie einer umfassenden Ge-sundheitsversorgung und öffentlicher Sicherheit bereitstellt. Ihre Leistungsfähigkeit wird von einem hohen Maß an Arbeitsteilung innerhalb und außerhalb des Landes getragen. Die Voraussetzung dafür ist, dass der überwiegende Teil aller bestehenden Unternehmen und Arbeitnehmer einsatzfähig ist und die Integrität des Gesamtsystems nicht in Frage gestellt wird. Genau dies macht die Volkswirtschaft auch so anfällig wie einen Hochleistungsmotor, denn nur das gleichzeitige Funktionieren all seiner Bestandteile wahrt die Funktionsfähigkeit des gesamten Sys-tems. Man kann zwar im Normalbetrieb moderate konjunkturelle Schwankungen wirksam über die Zeit glätten, vor allem durch Systeme der sozialen Sicherung. So lange die Maschine mehr oder weni-ger auf Hochtouren läuft, sind kleine Störungen des Systems also kein ernsthaftes Problem. Jeder Ar-beitstag mehr oder weniger übersetzt sich dann in der Endabrechnung in ein etwas größeres bzw. kleineres BIP. Diese „normale Welt“ ist jetzt aber außer Kraft gesetzt, wir sind auf unbekanntem Ter-rain. Sollten die hier vorgeschlagenen Maßnahmen zur Eindämmung und Kontrolle der Covid-19-Epidemie nicht greifen, könnten im Sinne einer „Kernschmelze“ das gesamte System in Frage gestellt werden. Es droht, dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie ver-ändert. Dementsprechend wäre es naiv, davon auszugehen, dass ein Rückgang des BIP um eine zwei-stellige Prozentzahl, etwa jenseits der 20%, eine lineare Fortschreibung der Verluste aus dem Fehlen einiger Arbeitstage bedeuten und ansonsten das Gesamtsystem nicht in Frage stellen würde. Aus die-sem Grund ist die – alle anderen Überlegungen dominierende – Strategie der Eindämmung mit Vor-kehrungen zu verbinden, um die ökonomischen Konsequenzen so gering wie möglich zu halten. Unbedingte Voraussetzung dafür ist, dass die Strategie zur Eindämmung und Kontrolle von Covid-19 auch tatsächlich konsequent durchgesetzt wird. Denn ginge man zu zaghaft vor, würde ebenso die Überlastung der Kapazitäten der Gesundheitsversorgung drohen wie bei einer anfänglich erfolgrei-chen, dann aber zu früh gelockerten Strategie. Die einzige gangbare Möglichkeit dürfte daher die Ein-richtung einer zweistufigen Strategie sein: Sie erfordert (i) die schnellstmöglich umgesetzte, strikte Unterdrückung der Neuansteckungen setzt, bis die Reproduktionsrate in der Nähe von 1 ist, und (ii) schließt ein umfassendes und konsequentes System des individuellen Testens und Isolierens der identifizierten Fälle an. Das würde dem Rest der Volkswirtschaft wieder eine rasche Rückkehr in annähernden Normalbetrieb erlauben und die Aussicht eröffnen, dass diese Krise nicht größer wird als die Wirtschafts- und Fi-nanzkrise 2009. Es wäre natürlich am besten, könnte man diese zweite Stufe sofort einleiten und so volkswirtschaftliche Verluste vermeiden. Aber das ist nicht möglich, die Testkapazitäten müssen erst aufgebaut werden. So lange das nicht geschehen ist, bleibt nur der „Holzhammer“ („The Hammer“) der starken sozialen Distanzierung, ungeachtet des genauen Infektionszustands aller Betroffenen. Die Zeit, die mit dieser ersten Stufe gekauft wird, muss rigoros für die Entwicklung der Teststrategie für die zweite Stufe verknüpft werden. Aus ökonomischer Sicht gilt es, während dieser Zeit Haushal-ten und Unternehmen akute Unterstützungsleistungen zu gewähren und die Basis dafür zu schaffen, dass beim Einstieg in die zweite Stufe die Voraussetzungen für einen Neustart der wirtschaftlichen Aktivitäten vorhanden sind. Die Bereitstellung umfangreicher finanzieller Mittel für den Finanzsektor kann dabei nur ein Teil der wirtschaftspolitischen Weichenstellungen sein. Denn verschiedene Faktoren machen die aktuelle 9Krise (auch bei vergleichbaren Schrumpfungsraten) gravierender als die Wirtschaftskrise 2009. Die damalige Krise ging vom Finanzsektor aus und traf insbesondere die Industrie. Die COVID-19-Krise greift breiter in das Wirtschaftsleben ein, trifft ebenso Dienstleister und wird damit stärker auf den Arbeitsmarkt wirken. Gleichzeitig konnten die Stabilisierungsmaßnahmen 2009 auf den Finanzsektor als systemrelevantes Schlüsselelement konzentriert werden. Eine solche „Quarantäne“ eines Sektors ist bei COVID-19unmöglich."
    ...
    "Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, den-ken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen. Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseu-chung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden: 1)Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewie-sen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft krie-gen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Le-bensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstö-rend. 2)"Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden": Falsch. Kinder werden sich leicht anste-cken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann. 3)Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzin-farkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann. Ausserdem sollte auch historisch argumentiert werden, nach der mathematischen Formel: 2019 = 1919 + 1929 Man braucht sich nur die oben dargestellten Zahlen zu veranschaulichen bezüglich der anzunehmen-den Sterblichkeitsrate (mehr als 1% bei optimaler Gesundheitsversorgung, also weit über 3% durch Überlastung bei Durchseuchung), im Vergleich zu 2% bei der Spanischen Grippe, und bezüglich der zu erwartenden Wirtschaftskrise bei Scheitern der Eindämmung, dann wird diese Formel jedem ein-leuchten."


    Sind einige Rechtschreibfehler drin, wurde aber zumindest auf der BMI Seite zum Download gestellt.

    Ist schon klar dass wir als Selbständige diesen Kredit nur bekommen wenn wir ihn nicht brauchen. Bei diesen Kleinkredite mit negativer Verzinsung hast du als Selbständiger gar keine Chance.


    Allerdings habe ich einige Familienangehörige, die absolut in die Kategorie fallen würden. Da sparst du dir ein paar hundert Euro im Jahr. Und kannst aufm Dorffest oder am Stammtisch damit prahlen dass du Geld für umme bekommst :thumbsup: