Beiträge von Rudiratlos

    würds machen wie Tilo schon geschrieben hat:
    Reines Nickel wäre ferromagnetisch (wird also vom Magneten angezogen).
    Zudem sollte Tauchwägung alle Unklarheiten beseitigen.


    Wahrscheinlich wirds halt die Münze in zwei verschiedenen Legierungen geben, sowas kommt öfter mal vor, z.B. auch bei belgischen 500 Franc-Stücken von 1980. Da muss man dann aufpassen, dass man keine "Gurke" erwischt.

    Ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass es sich um Spiegelglanz handelt, zumal es sich eben genau um die Jahressätze 2003 und 2005 handelt, wobei die beiden Fussball-10er (die preislich höher gehandelt werden als die anderen) fehlen.


    Wahrscheinlich hat jemand die Blister zerschnitten und die Fussballer extra verschachert.


    Aber am einfachsten erkennt man einen Spiegelglanz, wenn man daneben einen Stempelglanz legt.

    @ Glückskind:
    könnten auch aus den Spiegelglanz-Jahressatz-Blistern (was für ein Wort!!!) ausgeschnitten worden sein.
    Aber wer würde sowas machen?


    @ el oro: verwechselst du da was mit den DM-Spiegelglanz-10ern? Die gabs in viereckiger Noppenfolie.

    Entschuldigt bitte, wenn ich mich mit meinem Zehner so einfach dazwischendrücke.


    Aber wenn sich hier die Reichsgold-Experten treffen, möcht ich das gerne ausnutzen, und einen eigenen Faden wollte ich nicht extra aufmachen.


    Ich hab von meinem Vater einen 10er bekommen. Da er schon über Jahrzehnte in Familienbesitz ist, geh ich davon aus, dass er echt ist, ich selber kenn mich aber mit Reichsgold nicht wirklich aus, habe auch nur diesen einen 10er.
    Wäre toll, wenn ihr mir folgende Fragen beantworten könntet:


    1. Echt oder vielleicht doch Fälschung?
    2. Wie würdet ihr den Erhaltungsgrad einschätzen?
    3. Welche Auflage haben diese 10er? Sammleraufschlag oder reiner Goldwert?


    Lasst euch bitte nicht von den Bildern täuschen, auf der Münze ist ein wenig Dreck, z.B. in der Jahreszahl 1876 in der "8" und der "6"


    Schonmal vielen Dank für eure Hilfe


    Rudi

    Bisher ist mir dieser Faden garnicht aufgefallen. Wirklich interessant!


    Zu den Preisen von landwirtschaftlicher Nutzfläche:
    Der Preis ist stark abhängig von der Qualität, bzw. Bonität. Wir in Punkten gemessen. Da wird reingerechnet: Lage (also eben Fläche oder schlechtbewirtschaftbarer Hang), Bodenzusammensetzung (Lehm-, Ton-, Sand-, Steinanteil in der Krumme), Niederschlag, Temperatur,...
    Die Punkteskala geht von 0 bis 100. Der bekannte richtig gute "Gäuboden" hat so ab 80 Bodenpunkte. Der beste Flecken meines Vaters im vorderen bayerischen Wald hat um die 40, die meisten seiner Felder haben so um 25. Trotz der schlechten Bonitäten ist für 10 oder 15000 Euro hier absolut nix zu haben. Selbst schlecht bewirtschaftbarer Wald mit geringem Baumbestand kostet mehr! Äcker bei uns so ganz grob geschätzt 25000 bis 50000 pro ha (dabe muss man Acker und Dauerwiese unterscheiden, zweiteres ist billiger), die letzten Jahre mit deutlich steigender Tendenz. Was echter Gäuboden (also bester Löss) kostet, weiss ich nicht. Allerdings sind die Pachtpreise für solche Böden (gerade mal 45km von meiner Heinmat entfernt) gut zwei bis dreimal höher als für die steinigen Buckel meiner Heimat.
    Dass man irgendwo in Brandenburg mit 350-400mm Jahresniederschlag und stark sandiger Krumme auch was für 10000 kriegt, kann schon sein, da wächst dann halt auch nicht viel.
    Fazit: Bodenpreise sind von der qualität abhängig und reginal regional stark unterschiedlich und somit nur schlecht vergleichbar.


    Irgendwo auf meinem elterlichen Hof hab ich ein paar alte Buchführungsbücher und Verkaufsverträge für landwirtschaftl. Nutzfläche gefunden. Weiss jetzt nicht mehr von wann, und ob sie noch aus der EM-gedeckten Zeit stammen. Wenn ich sie wieder finde und was interessantes drin steht, werd ichs hier posten.

    Servus wef und Goofy,


    ich les hier bei euch ganz gern mit, hab aber jetzt ein Verständnisproblem (hab halt mit VWL garnix am Hut, bin Naturwissenschaftler und suche deshalb immer die Logik hinter allem):
    Gehen wir mal davon aus, es gibt einen deflationären Crash vom Anleihenmarkt ausgehend, der "alles andere" (in erster Linie die Anleihen anderer Länder, ber auch Aktien Rohstoffe,...) mit nach unten zieht. Kann meiner Meinung nach nur eine der "großen" Währungen US-Dollar, Euro, GB-Pfund oder Yen sein. Die Ursache dieses Crashs ist ja in erster Linie Vertrauensverlust in die Fähigkeit, dass das Land zurückzahlen kann, bzw. dass durch Inflation diese Währung an Kaufkraft verliehrt. Dieser Vertrauensverlust in Regierung/Land ist also eigentlich ein Vertrauensverlust in die entsprechende Währung. Vertrauensverlust in eine Währung sollte doch aber Inflation bzw. Abwertung dieser Währung gegenüber Rohstoffe oder andere Währungen hervorrufen. Abwertung gegenüber andern Währungen würde aber die Anleihen dieser Währungen stützen. Der devlationäre Crash müsste sich also selbst entgegenwirken. Noch dazu kommt, wenn das Geld rausgeht aus den Anleihen, wo soll es dann hin? Kann doch eigentlich nur in Aktien oder Rohstoffe fliesen, was steigende Kurse/Preise verursacht und somit wieder Inflation und einem deflationären Crash wieder entgegenwirkt.
    Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt. Mein Gedankengang ist also, dass der Kauf eine Staatsanleihe ein Invest in diese Währung ist. Geht das Vertrauen in diese Währung/diese Land verloren, crasht dieser Markt und könnte "alles andere" mit nach unten ziehen. Vertrauensverlust in Währungen müsste aber dieses "alles andere"(Sachwerte wie Aktien,Rohstoffe) nach oben pushen!
    Es gibt also zwei möglich Szenarien:
    1. Eine Währung/Anleihe crasht. Das müsste dann Anleihen in allen anderen Währungen stützen und einem "globalen" Anleihencrash entgegenwirken.
    2. Alle Währungen/Anleihen crashen. Das würde dann Sachwerte in die Höhe treiben, was wieder einem devlationärem Crash entgegenwirkt.

    Bei anlagegold24.de gibts den französischen Herkules 100€ zum Nennwert, leider nur einmal bestellbar und Versand kommt noch oben drauf. Trotzdem im Vergleich zu anderen Händlern günstig. Sind halt ca. 1,5oz und somit ist das Nominal nur knapp zur zur Hälfte EM-gedeckt. Aber viel falsch machen kann man mit der Münze nicht, zumal die Auflage 50.000 beträgt, und evtl. ein Sammlerwert entstehen könnte.


    http://www.anlagegold24.de/s01…=de&ag=1&pp=aa&bnr=888663

    Zu den 222% mehr Goldimporten nach Indien:


    war zu faul den Artikel ganz bzw. genau zu lesen. So wies ich verstanden hab, haben die Inder im Mai und April 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum über das doppelt an Gold und Silber importiert aber nicht in Kilo gerechnet, sondern in Dollar-Zetteln:
    "...Imports of gold and silver were at $8.96 billion in May, a growth of 500% over the previous month and 222% over last year..."


    Silber kostet gegenüber Anfang 2010 ca. das doppelte, wer also die gleiche Menge kauft, muss doppelt soviel Dollar auf den Tisch legen, ähnliches bei Gold, nur halt nicht ganz so krass.
    Sie haben also, wenn ich das richtig verstanden hab, nicht die doppelte Menge importiert, sondern "nur" doppelt soviel Zettel dafür ausgegeben, was aber wohl trotzdem in Kilo gerechnet ein Plus gegen letztes Jahr ergeben sollte, weil sich ja Gold nicht verdoppelt hat.

    Habe heute von MDM Werbung für diese israelische 20-Shekel-Goldmünze bekommen.


    Also schön ist sie, das Motiv gefällt mir wirklich sehr.


    Laut MDM eine Auflage von 3600 Stück, von denen MDM selber ein Kontingent von 95 St. bekommen hat.
    Aber jetzt das Beste: Die wollen tatsächlich 2499€ für dieses 1oz-Stück!!!
    Wie wollen die bei dem Preis denn die 95 loswerden?

    Na also, hier werden sie geholfen! Danke für die Infos.


    Das würde heissen, dass die Hasen-Zwischengrößen im Sommer, vorausgesetzt der POS geht nicht zu weit nach oben, wieder billiger werden, weil dann nachproduziert wird?!
    Gut zu wissen!

    @ Auerbach: danke für die Info, das würde erklären, warum ich nirgens einen Halb-Kilo-Hasen finde. Aber warum wurde das 1/2kg nur bis zum Tiger geprägt? Nur aus einer Laune heraus? Als Sammler würd ich mich da ziemlich verarscht vorkommen!


    Und warum werden die 5- und 10-Unzer Hasen nicht mehr geprägt? "Dürfen" tun sie ja dann noch bis 31.12.?! Versteh ich also nicht!

    Zum Mäusewaschen:
    Waschbenzin wird wohl nicht funkionieren, aber mit gutem "Stoff", wie z.B. Aceton müssste es gehen...



    Aber jetzt mal Spass ohne: Wo kommen die Dinger denn nun eigentlich her, ich dachte die unlimitierten Stückelungen werden nur im Ausgabejahr geprägt?


    Und warum sind manche Stücke, wie die 10-Unzer Hasen so vergleichsweise teuer, oder wie der Halbe-Kilo-Hase kaum bis garnicht erhältlich? Die dürfen doch eigentlich noch geprägt werden und müssten deshalb "günstig" auf dem Markt zu haben sein? Von wann bis wann läuft das jeweilige Prägejahr immer?


    Also ich muss zugeben, dass sich mir die Logik der Lunarpreisfindung noch nicht ganz erschlossen hat.
    Ich liege doch richtig damit, dass die 1oz und 1kg limitiert sind und bis zum Erreichen der maximalen Prägezahl produziert werden dürfen. Allerdings ist diese Limit bei den Einunzern mittlerweile bei allen bisherigen Ausgaben, auch der Maus (sind das eigentlich Mäuse oder Ratten? ), erreicht. Die restlichen Zwischengrößen werden nach Bedarf/Nachfrage ein Jahr lang geprägt (von wann bis wann geht so ein Prägejahr? ). Warum sind also manche Hasen-Größen, wie beispielsweise 5 oder 10 Unzen, jetzt schon so teuer und manche vergangene Ausgaben wie die erwähnten farbigen 2-Unzen Ochsen und Mäuse so günstig?
    Ich blick einfach nicht durch!!!