Beiträge von Rudiratlos


    Aus den Cocktailtomaten werde ich wohl wieder Samen ziehen. Nächstes Jahr dürfte es besser gehen.


    Wenn du daraus Samen nimmst, wirds nächstes Jahr sicher nicht besser. Es gibt praktisch keine vernünftige samenfeste Tomatensorte. Das sind alles F1-Hybride, und meistens kommt bei einer Aussaat nichts wirklich tolles raus, glaub mir! Billige Pflanzen aus dem Baumarkt würd ich aber auch nicht nehmen, die sind meistens die billigsten Sorten überhaupt.
    Echte Sorten können bei bestimmten Kulturen richtig ins Geld gehen. Richtig gute Gurkensamen für den Erwerbsanbau kosten über 1€ pro Korn! Da kommt man fast auf Grammpreise wie beim Gold! Aber Tomatensamen/gute Pflanzen kosten nicht die Welt, und wenn man sich ein wenig informiert, findet man sogar im Baumarkt gute Sorten raus. Wie schon erwähnt, Tomaten "nachbauen" würd ich definitiv nicht, bzw. nur, wenns keine andere Möglichkeit mehr gäbe!

    hat jemand eine ahnung, wie viel beimischung von salatöl ein moderner diesel vertägt?



    Ein Freund von mir hat vor Jahren mal seinen alten Mercedes 200D mit reinem Salatöl gefahren. Wenn er vorbegefahren ist, hats immer nach Pommes/Frittöse gerochen. Ist fast den ganzen Sommer lang gut gegangen, irgendwann halt nichtmehr.

    @ Diana:


    Du bist reichlich spät drann mit deinen Tomaten. Hattest ja vor kurzem irgendwo Bilder davon eingestellt. Ich meine mich daran zu erinnern, dass du die Pflanzen zwar gut ausgegeitzt hattest (also nur den Mitteltrieb stehen lassen), aber recht lange Internodien und wenig Blütenansatz hattest. Das deutet auf zuviel Wärme und/oder zu wenig Licht hin. Steht dein Gewächshaus etwas schattig, bzw. lüftest du genug? Tomaten lieber etwas luftiger und kühler halten!


    Tomaten brauchen von der Blüte bis zur Erntereife je nach Sorte und Witterung etwa 60 Tage. Bei deinen Tomaten wird also mittlerweile kanpp. Noch grüne Früchte kann man aber im Warmen noch gut nachreifen.


    Jetzt noch echte Profitipps (mein Bruder ist Gemüsegärtner-Meister und ich selber kenn mich auch einwenig aus):
    - Im Erwebsanbau werden Tomaten entblättert. Überflüssige Blätter werden von unten her nach und nach mit einem scharfen Messer glatt am Stamm abgeschnitten. Eine Tomatenstaude braucht so 12-14 Blätter, alles darüber ist überflüssig. Idealerweise ist dann der Stamm bis ca. zum aktuell beernteten Fruchttross entblättert. Man kann je nach Witterung (am besten bei sonnigem Wetter) bis ca. 3 Blätter auf einmal wegnahmen, evtl. auch mal 4. Mehr sollte es nicht sein. Vorteile des Entblätterns sind ein luftigerer/lockererer Bestand und eine deutlich schnellerer Reife der Früchte.
    - Zur Reifebeschleunigung kann jetzt im Spätsommer die Tomatenpflanze geköpft werden (wird im Erwebsanbau oft gemacht): einfach den Kopf abschneiden. Potentielle zukünftige Früchte würden jetzt nicht mehr wirklich reif werden, bzw. nur schlechte Qualität liefern (wie schon erwähnt von Blüte bis reife Frucht ca. zwei Monate). Vorteil sind eine deutlich schnellerer Reife und größere Früchte.


    Sowohl beim Köpfen als auch beim Entblättern muss man aber aufpassen: Nicht zuviel auf einmal und nur bei sonniger Witterung, am besten vormittags. Ansonsten kann es sein, dass der Wurzeldruck schlagartig zu hoch wird und Früchte platzen. Zudem muss man nach dem Köpfen/Entblättern die Wassermenge reduzieren, auch wegen Platzgefahr der Früchte. Grundsätzlich wirkt sich auch eine eher trockene Kulturführung (also weniger gießen) auf eine zeitige Abreife der Früchte aus (geht auch bei Paprika recht gut).


    Sollten spezielle Fragen zum Gemüsebau auftreten, manches kann ich sicher beantworten, bzw. meinen Bruder fragen.

    Dieser Thread ist echt höchst interessant! Da es nur um EIN Thema geht. Und dieses Viele bewegt.


    Ich wette einen Drachen (den ich hoffentlich bald habe) gegen 2 hässliche Philis, dass der Drachen Preis noch in diesem jahr über 100 EUR liegt! Die billiger Kauf Phantasten sollten schleunigst zu 70 EUR kaufen! Der Zug wartet nicht ewig!


    Also ich trau mich da nicht dagegezuhalten. 100€ sind vielleicht etwas zu hoch gegriffen, denke aber, dass die Drachen nicht mehr wesentlich billiger werden. Und wenn doch, sind sie innerhalb kürzester Zeit weg, und dann zieht der Preis erst richtig an.


    Ich selber hab mir 3 Stück bestellt, bei silber-frei-haus.de. Da gab es sie ganz kurz für ca. 58€/Stück. Ich hoffe, ich krieg die auch. Wenn sie wirklich noch billiger werden, freu ich mich halt auf eine Nachkaufgelegenheit.


    Übrigens macht Kronwitter im Ladengeschäft Urlaub. Vielleicht um den Ansturm im online-Handel abarbeiten zu können?

    Homm13: Allenfalls "wegen des Hurricans" ... Aber "deutsch fühlen[tm]" und die Sprache eines Goethe, Nietzsche und Hölderlin zu beherrschen, das sind in der Tat recht oft disjunkte Eigenschaften (umgangssprachlich formuliert: "zwei Paar Schuhe"). Nix für ungut...


    Ja, ja, der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!!!


    Ich fühl mich zwar schon als Deutscher, aber den Nietzsche hab ich trotzdem nicht versanden, war doch ein recht wirrer Vogel!


    Sorry, OT

    Den Drachen als "Sammlermünze" einzustufen find ich gar so abwegig.
    Bei Goldmünzen gibts doch auch so eine Regelung: Anlagegold mehrwertssteuerfrei, Sammlermünze mit Mehrwertssteuer.
    Für die 20€ Eiche z.B. muss man beim Händler MwSt. zahlen, bei der günstigeren Buche nicht.


    Kennt jemand die genau Regelung, ab wieviel Prozent Aufschlag zum Materialwert eine Goldmünze Sammlermünze ist?


    Die Frage ist halt ab wann Silber Sammlersilber ist, weil ja als Münze immmer nur mit 7% besteuert werden.



    Edit sagt: ...Goldmünzen, die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen, nach dem Jahr 1800 geprägt wurden, in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren und üblicherweise zu einem Preis verkauft werden, der den Offenmarktwert ihres Goldgehalts um nicht mehr als 80 Prozent übersteigt.
    (Quelle: http://www.finanztip.de/recht/bank/gold-steuertipps.htm)


    Also bei Gold 80% über Spot!

    @ Dark-End: Frag im Landhandel nach, z.B. BayWa, Raiffeisen oder ähnliches, je nachdem wo du wohnst.


    Die Verkaufen dir gerne Gerteide und Hülsenfrüchte in großen Mengen. Mußt halt genau sagen was du willst (Brotroggen, Brotweizen, etc. sauber gereinigt und in welchen Gebinden). Oder frag in einer der größeren Mühle nach. Weiß nicht wo du herkommst, aber wenn Ostbayern, dann gäbs in Straubing eine gute Bezugsquelle.


    Besten Brotroggen in Bioland-Qualität aus hofeigenem Anbau kann ich dir aber auch verkaufen. Wahrscheinlich lohnt sich das aber wegen der Versandkosten nicht.

    @ ChKy: ich find deine Initiative super!!!


    Nicht weil ich auf ein Endzeitszenario warte, sondern weil es jede Menge EM gibt, seis in Opas Kleiderschrank oder in der Bucht.
    Leider kann ich mich mit diesem Umlaufgeld nicht besonders gut aus, und Recherchen danach sind oft sehr zeitaufwändig.


    Vergiss aber bitte nicht die Prägejahre (von... bis... geprägt in Legierung ....) bzw. Besonderheiten (manche Neuere gibts ja sowohl in Silber als auch in Blech) mit anzugeben.

    Zu hegeles Württemberger:



    Würd sagen, dass der recht, abgelutschte der falsche ist. Die umlaufende Schrift ist stilistisch etwas anders (dickere "Querbalken" auf der Kopfseite und die "T"`s unterscheiden sich auf beiden Seiten!)


    Hab ich den "Reichsgold-Einsteiger-Kurs" bestanden, bzw. wird das Rätsel gelöst?

    Schön dass in den Faden ein wenig Leben kommt, ist ja doch ein interessantes Thema.


    @ hegele: Danke für die Bilder von den Fälschungen. Das Nimmt mir ein bischen die "Angst", bei Reichsgoldkäufen auf Fälschungen reinzufallen. Bei deinen Bildern sieht mans ja irgendwie schon, dass da was nicht stimmt.



    Dann hätte ich gleich nochmal eine Frage, auf die ich durch Stöbern im Netz gekommen bin:


    Schmidt/Hausmann haben ja Reichsgold nachgeprägt, weil es sich gelohnt hat, also weil die Münzen deutlich über dem Goldpreis gehandelt wurden (hab vor längerer Zeit mal einen Artikel gelesen, und meine mich zu erinnern, dass auch nicht so seltene 20er einen Aufschlag von mehreren 100% gegenüber dem Goldpreis hatten).
    Warum wurde damals so viel für die Dinger gezahlt? Genug gegeben hats ja auch damals schon? Einfach nur Sammlerhype? Oder gabs einfach keine andere Alternative zum Goldinvest? Bullion-Gold hats ja damals noch nicht bzw. kaum gegeben?


    Interessanter link zu den Hausmännern: http://www.germanycash.de/fals…ausmann-faelschungen.html

    Dann bin ich ja erleichtert!



    Danke für die schnellen Antworten. [smilie_blume]


    Was mich aber jetzt wirklich brennend interessiert: Wie wurde damals/wird heute so eine Randprägung eigentlich gemacht?


    Rein aus dem Bauch raus würd ich sagen man "rollt" die Münze über einen Stempel?!
    Warum tanzen dann aber einzelne Buchstaben aus der Reihe?

    Meine Schwester hat von ihrer Schwiegermutter ein paar Münzen und Medaillen bekommen.
    Da sie weiss ,dass ich recht goldafin bin, hat sie sie mir zum Bewerten gegeben.


    Unter anderm ist ein 20er Willi dabei. der mir ein Sorgen macht, ich hoffe man kann auf den Bildern was erkennen.


    Durchmesser scheint zu stimmen, allerdings ist er auf meiner leider recht ungenauen Waage ein wenig zu leicht (auf jeden Fall unter 7,95g).


    Nun hatte ich bisher erst 4 Reichsgoldmünzen in der Hand, und zwei davon waren 10er, aber der hier kommt mir doch etwas komisch vor.
    Oder liegts einfach nur daran, dass er schon sehr abgegriffen ist?
    Die Randschrift kommt mir aber auch komisch vor.


    In der Randschrift tanzen das "G" und das "M" aus der Reihe, und das "S" sieht nicht seher "gut" aus.
    Die Krone auf der Adlerseite gefällt mir garnicht, könnte aber auch einfach nur sehr abgegriffen sein.


    Auf der Kopfseite scheint zwischen den Buchstaben "...SCHER KAISER..." am oberen Zeilenrand eine Art Grat zu laufen.


    Ich bitte daher um die werte Meinung der Experten hier im Forum und sag schon mal im Voraus danke.


    Das Thema hatten wir erst mal mit, ich glaube, Silber-Lukas als Initiator.


    Ich kann da auch nur "wahnwitzig" dazu sagen.


    Warum dann nicht gleich proffesionell mit Optionsscheinen oder einem Differnzkontrakt (CFD). Kann halt ziemlich in die Hose gehen, dafür muss ich aber für die gleich Menge Gold viel weniger Geld in die Hand nehmen als bei einem physischen Kauf, und hab auch keinen Spread zwischen An- und Verkauf.