Also ihr Dosensuppenfraktion hier im Faden seid schon ein komischer Haufen. Um was ihr euch alles Gedanken macht?!
Dann will ich mal ein paar "Neidgefühle" wecken: Vater/Bruder haben einen selbstvermarktenden Bauernhof. Jährlich wachen bei uns Kartoffeln und Lager- und Frischgemüse auf je 2ha Feld. Ettliche Doppelzentner Roggen bester Backqualität sin im Lager und unter 800qm Folie wachen Tomaten, Gurken, Paprika, Melonen, Auberginen und so Zeugs. Dazu ca. 100 Obstbäume: Zwetschgen, Nüsse, Kirschen, Äpfel, Birnen und ein paar Johannis-, Himbeer- und Erdbeerstauden gibts auch. Und der 10ha große Wald steht voller Bäume. Im Stall stehen 20 Kühe und daneben Susi und Bert, meine selbsteigenpersönlichen beiden Schweine. Wenns wirklich mal "kracht", seid ihr alle eingeladen als Arbeitskräfte gegen Kost und Logie.
Aber nun mal was produktives zu diesem Faden: Ein Keller voller Vorräte ist doch irgendwann auch aufgebraucht. Vielleicht solltet ihr euch informieren, wie man selber haltbar macht: z.B. Trockenen (Zwetschgen, Birnen, Nüsse, ...), Wecken (Obst, Bohnen,...), Pockeln und Räuchern, Mosten,... Alles nicht schwer, wenn man weiss wie. Ach ja, ein Sack Gerteide bzw. Mehl helfen nicht viel, wenn man nicht Kochen/Backen kann! Nudeln selber machen ist zwar grundsätzlich nicht schwer, aber wenn man nicht weiss wies geht, gehts halt nicht.
Und grundsätzlich werden in euren worst-case-Szenarien handwerkliche Fähigkeiten sehr gefragt sein. Ich z.B. kann problemlos mit ein paar Küchenutensilien, obwohl ichs eigentlich nicht darf, einen gut trinkbaren Schnaps brennen. "Nachhaltig" und "vorsorglich" kann nämlich auch heissen im Fall der Fälle eine wichtige Dienstleistung/Fähigkeit anbieten zu können, und damit meine ich nicht Haareschneiden oder Vermögensberatung.