Beiträge von Kaufrausch

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    Original von gutso
    Bei Marakand z.B. (oder Oxus Gold, die ich selber nicht hatte) spielt halt die Vereinnahmende Rolle der kirgisischen Regierung mit hinein.
    Mir war die Gefahr beim Kauf der Marakand klar, ich bin das Risiko eingegangen wegen der enormen Gewinnmöglichkeiten. ...
    Wenn dann die befürchteten Negativschlagzeilen kommen, muss man halt die Konsequenz ziehen. Seufz.


    Hallo gutso,


    das mit dem langfristigen Investment war auch mehr allgemein gemeint. Klar, wenn es gar nicht mehr anders geht und die Situation völlig neu einzuschätzen ist, dann kann man vielleicht auch überlegen, zu verkaufen. Nur: Wenn der Preis sowieso schon unten ist, dann ist das gebundene Kapital ja auch geschrumpft. Und ich investiere in hochspekulative Firmen eben nur kleine Teile.


    Bei meinen Minen kommt allerdings hinzu, dass die sich innerhalb der nächsten 10 Jahre mal rentieren sollten. Sonst kann ich da auch keinen Staat mehr mit machen. Die nächste Rohstoffhausse in 50 Jahren werde ich wohl nur noch im Altersheim miterleben. :D Da muss ich mir also noch ne Zusatzstrategie überlegen. Aber da hab ich ja noch Zeit. Kommt Zeit kommt Rat kommt "Attentat". ;)


    Viele Grüße


    KR

    KRs kriegste weltweit in jeder Bank, jedem Münzshop und bei ihbäh jederzeit los. Wenn alle pleite sind, dann wird Dein Gold mit Kusshand genommen. Umsatzsteuer auf Gold fällt flach. Kaufen jetzt, weil relativ preiswert.


    Und klar gibts noch Alternativen. Zu denen ich aber aus o. g. Gründen nicht raten würde, bei einem Budget von 6 Kiloeuro. Allenfalls vielleicht 1/3 davon nehmen und an der Börse in Aktien spekulieren, aber da sollte Dir klar sein, dass ohne weitreichende Kenntnisse das Geld ziemlich schnell weg ist.

    Investier das Geld in 12 Krügerränder. Die sind mobil, fressen kein Geld, benötigen keine administrative Energie, sind weitgehend gegen Wertverlust geschützt und steigen vermutlich in den nächsten Jahren im Preis. Im Moment ist IMO außerdem eine gute Kaufgelegenheit.


    Ich würds an Deiner Stelle so machen.

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    Original von Saccard
    Java - ist das nicht dieser komische Schrott, der imemr so langsam läuft?? ...


    Das stimmt ja alles. Nur sind eben heutige Handies schnell genug, insbesondere, wenn sie unter Linux laufen, dass Java für den Normalfall absolut ausreicht. Ansonsten könnte und würde ich für mein Handy wohl auch in C coden.


    Java hat außerdem nun mal auf diesen Appliances den Vorteil, dass es fast überall läuft. Was nutzt mir ein in C gecodetes Programm, was nur auf einem Handy läuft? Nix! Denn wenn ich später mal auf andere Hardware umsteige, dann kann ich das Java-Programm relativ sicher da auch laufen lassen. Und wenn ich will, dann kann ich sowieso bestimmte Subroutinen in perl oder python oder oder schreiben und die von Java aus aufrufen.


    Man muss Java nicht mögen, aber es ist auf Handies ein Defakto-Standard. Da ist nichts zu rütteln. Selbst im Webspace ist das so. Auch wenn ich da eher auf WAS setze. Java ist die einzige Sache, die den Sun Aktien noch das bissel Wert beimisst.


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    3. Dividenden


    Sind für mich Geldvernichtung, denn darauf fällt Zinsertragsteuer an. Also lieber keine Dividende und höher bewertete Aktienstände. Die sind nach einem Jahr steuerfrei realisierbar.


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    5. Wettbewerbsvorteile (moat)
    -niedrige Kosten durch economics of scale: Intel kann auf lange Sicht immer AMDs Preise unterbieten, da die Entwicklungskosten auf mehr Chips umgelegt werden können


    Da wäre Transmeta eine Bereicherung gewesen, mit sehr energieeffizienten Prozessoren. Leider ist die ja gekauft worden und die Pläne in der Schublade verschwunden.


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    -Netzwerkeffekt: Microsoft, die meisten Programme (Spiele z.B.) laufen nur unter Windows. Weil jeder Windows einsetzt, muß man zu Windows kompatibel sein.


    Selbst bei Spielen ist es keineswegs mehr so, dass man Windows einsetzen muss. Zudem mit Wine eine gute und kostenlose Virtualisierung unter Linux vorliegt. Und ich weiß halt auch nicht, ob in sich einer abkühlenden Wirtschaft die Spieleindustrie noch so gewichtig sein wird.


    Ich bin wie gesagt ausschließlich Börsenspieler. Von daher kann ich da nicht so mitschreiben. Aber bei allen ernsthaften Anwendungsfällen läuft Open Source den CS-Programmen mittlerweile in Punkto Preis-Leistung deutlich voraus. Ich habe zudem bereits die C/S-Applikationstransformation von DOS auf Windows in den Neunzigern verfolgt. Auch da war es für Windows anfangs sehr schwierig, Fuß zu fassen. Die meisten Programme liefen halt immer auf DOS. Gibt es heute noch in nennenswertem Umfang DOS-Programme?


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    -Markenname: Coca-Cola, Pepsi, Harley-Davidson, Bud usw., Preissteigerungen lassen sich eher durchsetzen


    Ja, das sehe ich auch so. Und die Marken von morgen sind heute noch recht unbekannt. Wer kannte Gates oder Windows 1988?


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    6. Vorhersagbarkeit
    Coca-Cola wird auch in 20 Jahren noch Marktführer sein. In der Technologiebranche kann man dagegen Vorhersagen kaum treffen. Ich bezweifele, daß Firmen wie Dell, Intel, AMD oder Nvidia in 20 Jahren überhaupt noch eine große Rolle spielen werden.


    Auf 20 Jahre kann man IMO sehr wenig sicher voraussagen. Auch Pan American Airlines ist verschwunden. Das konnte ich mir nie vorstellen. Damals war Delta Airlines ziemlich unbekannt. Heute nehmen sie den Platz von PanAm ein. Das Besssere ist nun mal der Feind des Guten. Schaun mer mal.


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    Zur Bewertung eines Unternehmens gehört also viel mehr als KGVs und Umsatzrendite. Besonders Phil Fishers "Common Stocks and Uncommon Profits" kann ich empfehlen (darauf bin ich oben gar nicht eingegangen). Die Artikel von Warren Buffett sind auch nicht schlecht, alles common sense. Die annual letters to Berkshire stockholders kann man sich mal herunterladen, da steht auch eine Menge drin.


    Das stimmt! Danke für die Infos, werde ich mir in der Winterzeit mal zu Gemüte führen.


    Was für mich sehr auffällig ist: Während die Hardware mit Riesenschritten sich weiterentwickelt, ist die Softwareentwicklung doch praktisch noch auf Steinzeitniveau. Es gibt nach wie vor nur zwei grundlegende Entwicklungsmethoden, nämlich OO und prozedural. Ich kann mir gut vorstellen, dass es da in den nächsten Jahren vielleicht mal eine neue Erfindung gibt.


    Und was sicherlich kommen wird: Haushaltsroboter


    Viele Grüße


    KR

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    Original von Bukanier
    Powerseller assoziiere ich mit nervtötenden, für den Käufer zeitraubenden automatisierten Kaufabwicklungen, ewigen Lieferzeiten, ausbleibenden Informationen zum Versand. Der Herr Powerseller will seinen Aufwand auf meine Kosten möglichst gering halten.


    Entspricht exakt meinen Erfahrungen. Die haben zwar viel Umsatz, aber meistens ihre Orga nicht im Griff. Und nicht selten verführen derartige Umsätze und Bewertungen scheinbar auch zu der einen oder anderen Schludrigkeit beim Kundenservice bis hin zu dubiosen Versuchen, dem Kunden minderwertige Ware anzudrehen. Die meisten Kunden geben schließlich irgendwann genervt auf, wenn auf die Reklamation nicht reagiert wird. Hinweise wie "wir bewerten sofort nach Bewertung" o. ä. deuten dann noch drauf hin, dass wegen Rachebewertungsangst die Bewertungen sowieso geschönt sind.

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    Original von Saccard
    Nächstes jahr kommt Windows Vista heraus, angeblich warten ja viele daher mit dem Kauf von PCs.


    Ja und angeblich gibt es Vista schon seit Jahren. Die großen Buden steigen nicht gleich um. Das dauert noch. Und es wird halt auch viel kopiert.


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    Microsoft ist mit Sicherheit die stärkste Gesellschaft im PC-Bereich und m.E. die einzige, die nicht untergehen wird.


    Gemeinschaft sehe ich eher bei Open Source.


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    Microsoft gibt keine Optionen aus, Bill Gates kassiert nur 1 mio pro Jahr. Windows hat den Netzwerkeffekt, ein absolutes Monopol eben. Und jetzt geht es Richtung Spielkonsolen usw. Windows Mobile wäre da ja auch noch.


    Wie war noch das Zitat? Der Markt hat immer Recht! Guck Dir MSFT an. Die haben den Zenit überschritten. Ihre X-Box wird hauptsächlich für die Umrüstung auf Linux Multimedia Kisten benutzt. Und das ist halt Hardware. Ihre Software dafür vergammelt ja auch.


    Und Windows Mobile hatte ich ein einziges mal auf einem Handheld vor ca. 7 Jahren. Nach einem Absturz war mir klar, dass ich nur noch Smartphones mit Linux kaufe. Oder meinst Du, ich will, dass mir das Handy bei nem Telefonat abstürzt? ?( Palm unterstützt mittlerweile Linux und bis das in der Masse durch ist, führt Symbian und Java sowieso.


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    Gibt es ja nicht. Kannst du deine Programme unter Linux laufen lassen? Nein. Kannst du alle Microsoft-Office Dateien mit OpenOffice öffnen? Nein.


    Ich kann hier mit Linux ALLES! Aber ich will hier keinen Flamewar anfangen, also belassen wir es dabei. :D


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    Ich benutze eigentlich nur noch WIndows.


    Ich seit 12 Jahren nicht mehr. Absturz, was ist das? Virus, was ist das? "Das geht nicht und das geht auch nicht und jenes geht nicht ..." Wie bitte? Ich hab noch nie so effektiv am PC gearbeitet! Und ich entwickle sogar J2ME-Software auf dem Ding.


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    Für Server-Rechner dann allerdings doch Slackware oder SLAMD64.


    :D


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    Die wirklichen Stärken von Linux sind doch so Sachen wie unabhängigkeit von der Hardware (64Bit sofort ohne Brimborium möglich, PowerPC Linux usw.), Apache, Samba und LaTex. Word benutze ich sowieso nicht in dem Maße und daher finde ich OpenOffice auch nicht soo wichtig. Linux bleibt also erstmal nur für den Experten interessant. Sobald es allerdings in Richtung Linux für mobile devices geht dürften auch vereinfachte Versionen gegenüber Windows mehr Konkurrenz machen.


    Nun, ich bin Experte. Und ich hab das Motorola A780. Mit eingebautem GPS-Localizer und in Kürze eigens entwickeltem Navigationssystem fürs Fliegen dafür. Und jedes beliebige Programm, was Du Dir nur vorstellen kannst, weil ich es mit Java Beans jederzeit selbst coden kann. Und vollem Zugriff aufs Linux und 1 GB Speicherkarte.


    OO nutze ich seit den Anfängen von Staroffice anno 95 und OS/2. Ich hatte von da ab nie Probleme mit dem Umstieg auf Linux. Oder auch mal eine Installation von OO bei einer Freundin, wo MS-Office die ganze Dipl-Arbeit geschrottet hatte. OO hat das gerettet und am nächsten Tag konnte die Arbeit termingerecht abgegeben werden. Allerdings haben wir die Nacht durchgearbeitet. 160 Seiten zusammen.


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    Wahrscheinlich wird es so sein, daß man dann seinen Windows PC hat und 3 oder 4 billige Linux Dinger, meinetwegen Mediaplayer oder sonstwas. Und da diese Dinger immer leistungsfähiger werden, könnten ja mehr und mehr User auf die Idee kommen, daß das der PC auch können muß und warum eigentlich nicht alles kompatibel ist (sprich die gleichen Programme auf den Mediaplayern und den PCs laufen). Erst wenn die PC-Bastion fällt gerät also WIndows unter Druck.


    Die ist bei mir längst gefallen. Bei mir läuft hier alles im Netz. Da gibts keine Server oder Clients sondern nur Hosts. Ich kann jede Software auf jedem Host laufen lassen und das UI auf nem anderen. MythTV managt meine Videos und meine 250 CDs sind auf der Platte. Dazu Internet-Radio im Streaming Betrieb. Und alles ohne Kosten, Abstürze oder Viren. Selbst meine Firewalls laufen mit Linux. Und da ich den meisten Leuten ein paar Wochen voraus bin, wird das da auch kommen ...


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    Im übrigen: vor kurzem ist Trolltech (=KDE) in Norwegen auf den Markt gekommen. Kaufen würde ich noch nicht (niemals IPOs kaufen!), in 3 oder 5 Jahren könnten die aber sehr interessant sein. Mal sehen..


    Danke für den Tipp! Da kann ich nur zum kaufen raten. Mit IPOs kann man nach meiner Meinung in sehr kurzer Zeit sehr viel Geld machen. Allerdings nur bei guten Unternehmen. Ich habe aber schon genug Tech-Aktien, daher keine TTs bei mir.


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    Wichtig ist jedenfalls, daß wir nicht ganz verdummen während wir uns mit Goldminen dumm und dusselig verdienen. Es gibt noch eine andere Welt da draußen, die sogar sehr interessant ist.


    Das ist wohl war!


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    Irgendwie interessant der Kontrast zwischen 2000 und 2006. Damals bubble, heute bubble, damals tech, heute Ölfirmen und old economy. Was damals nur für Lacher sorgte (Stahl z.B.) ist heute gefragt. Tech sehe ich daher gar nicht mal so schwach wie den generellen Markt, von Schwindelwerten abgesehen natürlich.


    Ja, ist sicher was dran. Ist wie bei den Grundstücken. Gute Lagen bleiben fast immer teuer.


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    Nvidia könnte man ja z.B. mit Creative vergleichen.. nicht rosig die zukunft. bei PC-Audio war schon vor Jahren Schluß mit der Entwicklung (16 Bit, 48khz, Stereo, danach nur noch Pseudo-Entwicklung mit zig 3D-Standards). Resultat: Statt teurer Soundkarten von Creative gibt's heute billige Audiocodecs, alles gleich auf dem Mainboard. Wetten am Ende wird die Grafik von Intel ebenfalls auf dem Mainboard integriert sein und keiner kauft mehr $400 Grafikkarten von Nvidia?


    Gruß
    S.


    Das ist bei mir schon so. Ich bin allerdings auch kein Spielefreak. Ich spiele lieber an der Börse. :D


    Viele Grüße


    KR

    Hallo gutso,


    na dann hoffe ich, dass Du Dich wenigstens nicht von meinem Namen hast inspirieren lassen. :D


    Ich kaufe halt für meinen Zoo nur Aktien, wenn ich von der Firma langfristig überzeugt bin. Da die Zeit dann keine Rolle spielt, können die auch ruhig mal als Depotleiche da liegen. Mein größter Gewinn letztes Jahr war ne ehemalige Depotleiche, die da 5 Jahre rumdümpelte und plötzlich um 60% zulegte.


    So gesehen wäre es völlig inkonsequent von mir, bei Verlust zu verkaufen. Wer kennt nicht die Story vom Verkauf und danach ging es durch die Decke? Das seh ich so wie die Warteschlangen im Supermarkt. Wenn Du da in die vermeintlich kürzere wechselst, dauert es meist länger. ;)


    Die meisten Gewinne hab ich dieses Jahr eh schon eingefahren. Ansonsten liegen noch viele Restanteile in meinem Depot, die schon längst erwirtschaftet sind. Die können dann auch noch liegen bleiben. Ich guck zwar jeden Tag auf die Kurse, aber ich bin genauso wenig geschockt noch euphorisch, wenns mal runter oder rauf geht. So ist halt das Börsenleben.


    Ich hab meistens Probleme mit dem Verkauf. Kaufzeitpunkt ist bei mir praktisch immer gut gewählt. Ist aber auch nicht ungewöhnlich. Bei Deiner wie meiner Strategie legen wir es ja auf diese Sachen auch unterschiedlich an.


    Im Gegensatz zu früher verkaufe ich daher jetzt mal schneller schnellere Gewinne. Das hab ich gelernt in der Zwischenzeit. Ich hatte ja sogar im großen Maieinbruch des POG ein Limit für die ETFs gesetzt. Um ein Haar wäre es eingelöst worden, dann wär ich heute 10% reicher. Naja, irgendwann klappt es mal wieder. :D


    Grüße


    KR

    Hallo Saccard,


    stimmt schon so im Schnitt, was Du sagst. Dell halte ich, weil es noch einen Sprung vom PC zum Notebook in der Masse geben wird und auf Multimedia Center. Sind da gut aufgestellt die Jungs. Letztes Jahr hatten sie technische Probleme und jetzt ist halt das Sommerloch. Schaun mer mal.


    MSFT hab ich noch nie gehalten und die dümpeln schon seit fast 10 Jahren beim gleichen Preis rum. Die hätte man vor 16 Jahren kaufen müssen. Da gibts besseres. Redhat hat mir schöne Gewinne beschert und ist IMO langsam wieder ein Kauf. Google war mir zu heiß, aber das ist die Konkurrenz. MSFT ist von gestern. Was haben sie außer alte Lizenzen und Verträge? Nix für die Zukunft! Linux und OSS mischt den Markt auf. Langsam aber sicher. Wer kauft noch was, wenns das woanders kostenlos, besser und freier gibt?


    Viele Grüße


    KR


    P.S.:Sorry für das "fremdgehen" von IMA im Sräd.

    Hallo gutso,


    das ist alles eine Frage der persönlichen Strategie. Eines meiner 10 Gebote heißt: Verluste fiktiv halten, Gewinne realisieren.


    Da können dann nur andere meine Verluste realisieren. Ich selbst bleib außen vor. Und da ich einfach mal davon ausgehe, dass die Mehrzahl der Aktien steigt und nicht fällt, in die ich investiere, dürfte ich Summa Summarum immer im Plus liegen.


    Ist aber wie gesagt meine ganz persönliche Strategie. Und da halte ich mich schon seit 7 Jahren dran und habe gute Gewinne damit eingefahren.


    Die Aktien, von denen Du schreibst, die kenn ich aber nicht. Bisher hab ich immer in Aktien investiert, deren Firmen alle noch existieren. Im Moment ist mein größtes Sorgenkind IMA. Aber das ist auch nur Kleckerkram in meinem Depot. ;)


    Viele Grüße


    KR

    Hallo Edel Man,


    das war auch mehr ironisch gemeint. Du kennst mich doch. ;) Aber wie dem auch sei, Deine Gefühle in Gottes Gehörgängen. Und danke für die tröstenden Worte! :]


    Dell macht mir im Moment mehr Sorgen weil das mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein in meinem Depot ist. Ich halte die für total unterbewertet. Die haben fast einstelliges KGV. Und trotzdem gings immer weiter runter.


    Das Problem bei so nem Urteil ist die präjudizielle Wirkung. Und sollte IMA in Revision gehen, dann sollten sie eine wasserdichte Argumentation haben. Das kostet sonst einfach nur noch Geld, wenn sie wieder verlieren. ;(


    Na hoffen wir das Beste!


    Beste Grüße aus der Ostsahara


    KR :D

    Ich hab immer mal ein paar Aktien im Angebot. Aber bis auf Randgold wollte niemand meine Limits bezahlen.


    Cash hab ich auch noch, aber das wird im Moment verwahrt. Da ich Verluste generell nicht realisiere, ist mein Depot im Moment ziemlich immobil.


    Dafür hab ich ja dann noch die Atome. Da verkauf ich allerdings auch nix. Selbstredend!


    Wie war noch der eine Kostospruch mit dem Schmerzensgeld? Erst kommt der Schmerz und dann das Geld. :D

    Ja, so können wirs machen. Dann können wir das Zeug gleich bei der Cargolifter-Halle einlagern. Das passt! :D

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    Original von BaseMetals
    1. Hinsichtlich "Werbung" ist es schon ein zweischneidiges Schwert. Absicht war es Industriemetalle in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken,


    Na, das ist Ihnen ja zumindest hier gelungen. :D


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    da der physische Erwerb von Industriemetallen zur Vermögenswertsischerung weltweit neu und einzigartig ist. Die Geschäftsidee ist übrigens geschützt (es gibt ausreichend gesetzliche Möglichkeiten, weltweit, dieses zu tun).


    Nun, ob es einen Schutz gibt und ob der rechtlich durchsetzbar ist, sind dann aber noch 2 verschiedene paar Schuhe. Keine Sorge, ich mach Ihnen trotzdem keine Konkurrenz darin!


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    Ich beschränke mich - falls überhaupt noch weiter gewünscht - nur noch auf diesen Thread.


    Ja, das ist ne gute Idee!


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    2. Bezüglich "Widersprüchlicher Aussagen" können wir uns vieleicht darauf einigen, daß jeder die Threads selbst liest, und sich seine eigene Meinung bildet. Das ist sowieso jedem zu empfehlen.


    Gerne!


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    3. Die Preise sind tagesaktuelle Marktpreise. Der Metallmarkt ist sehr transparent. Die wesentlichen Metalle sind LME börsennotiert. Interessant sind jedoch die anderen Metalle des BM-Index. Die Kosten für die Einlagerung sind gestaffelt. Sie betragen 2,99 €/mt/Monat für ein Jahr, 1,99€/mt/Monat für fünf Jahre.


    Ok, dazu kommen die Kosten für die Versicherung, nehme ich an.


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    4. Die Eigentumsrechte sind selbstverständlich bei der eingetragenen Niederlassung in Deutschland durch einen Lagerschein (nach HGB) verbrieft.
    Sie denken doch nebenbei nicht allen Ernstes, dass Ihr Geld bei Banken bei einer Bankkrise durch den Einlagensicherungsfonds abgedeckt ist. Das sind so verschwindend kleine Beträge, da bleibt für die Meisten kaum etwas übrig.


    Naja, ich hab meine Schäfchen hoffentlich im Trockenen. Das war auch nur ein Vergleich. Wann eine Krise kommt, ist ja nicht abzusehen. Und im Normalfall bin ich halt bei einer Bank deutlich besser aufgehoben, als mit einem Lagerschein einer Ltd. Und in der Krise bin ich mit ein paar Kilo Gold und Silber in meinem Besitz auch besser aufgehoben, als mit ein paar Tonnen Metallen, die irgendwo lagern und gegen die ich nur einen Lagerschein habe.


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    Allgemein: Was Sie mit Ihren Beiträgen abzusichern versuchen, ist die EierlgendeWollmilchsau. Es gibt keinen Schutz für alle Eventualitäten. Nirgends im Leben.


    Das ist mir vollkommen klar! Dennoch klopfe ich Investments auf Schwachpunkte ab. Und wenn die Schwachpunkte so groß sind, dass sich ein Investment nicht lohnt, dann lass ich die Finger davon. Gerade Sie, bzw. Ihr Kollege, argumentieren ja übrigens, die Anlage in Basismetalle wäre die Wollmilchsau. Eierlegend.


    In normalen Zeiten kommt es nicht auf Mobilität an. Da kann ich Immobilien und Aktien nehmen. Ich kann jederzeit (und bin das auch) in Minen investieren. Das ist deutlich sicherer und sogar preiswerter, als irgendwo Metalle zu lagern. Die Minen erwirtschaften im Gegensatz dazu nämlich noch einen Mehrwert durch den Verkauf. Und es entstehen keine oder deutlich geringere Lagerkosten.


    In der Krise ist die Mobilität eines Investments sehr entscheidend! Und da ist nunmal Gold, Platin und Co. unerreicht. Ein paar Tonnen Metall auf Lagerschein sind da sehr immobil.


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    Ich kann ja nachvollziehen, daß man mit 20to Kupfer abhauen kann, genauso wie man einen PKW im Parkhaus entwenden kann. Aber mit jedem PKW im Parkhaus oder 400.000t Industriemetallen ist es unmöglich abzuhauen. Die Diskussion um diesen Punkt ist pure Zeitverschwendung.


    Siehe oben. Müssen wir nicht ausdiskutieren. Bleiben Sie halt bei Ihrer Meinung. Ich bleibe bei meiner Meinung. Ich lese fast täglich über irgendeinen Raub von Kupfer o. ä., wo ganze Hallen verschwinden. Das ist alles nix neues. Ich kenne Fälle, da ist eine ganze Bank vom Erdboden verschwunden. Gibts nicht, gibts nicht!


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    Intressant ist, das unsere ausländischen Kunden mehr Vertrauen in die Deutschen Gesetze zu haben scheinen, als einige Deutsche selbst.


    Tja, da kann man denen nur viel Glück wünschen!


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    Für den Fall, dass die Unternehmungen Konkurs anmelden sollten, hat das nichts, aber wirklich auch rein gar nichts mit den eingelagerten Waren zu tun, weil diese nicht Eigentum der Firmen sind. Deshalb ist Ihre Sorge absolut nicht nachvollziehbar und vollkommen unberechtigt.


    Ich nehme jetzt mal nur ein hypothetisches Beispiel: Sie verleihen (obwohl Sie das -vielleicht?- nicht dürfen) das gelagerte Metall. Sie können nun die Forderung nicht mehr bedienen. Dann sind sie gegenüber diesen Gläubigern bis ins Privatvermögen voll haftbar, weil es sich vielleicht um Betrug handelt. Die Ltd. haftet aber nur bis maximal 10 Kiloeur, wenn überhaupt, gegenüber den Eigentümern, weil die ja, wie Sie richtig schreiben, gar nicht das Eigentum an dem Metall hat. Wenn nun der Gläubiger, an den Sie das Metall verliehen haben, eine Briefkastenfirma von Ihnen oder Verwandten ist, dann kommen Sie wiederum legal aus der Sache raus und die Eigentümer der Metalle dürfen noch die schönen, allerdings leeren, Hallen bewundern. Ich könnte weitere mindestens 10 Konstruktionen nennen, wie trotz Eigentumsverzicht das Metall halt doch verschwindet. Will ich Ihnen alles nicht unterstellen, ist aber eben möglich.


    Und dass Sie kein Eigentum daran haben, das hat auch negative Seiten. Sie können ja immer schön behaupten, Sie hätten gar kein Eigentum, also sind Sie von allen Verpflichtungen befreit.


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    Abgesehen davon, schlage ich vor, dass wir die Diskussion hier beenden, da ausschliesslich wir beide uns miteinander auseinandersetzen. Anscheinend hat niemand anderes Interesse daran ;)


    Naja, wie gesagt, ein paar Dumme finden sich immer. Da hab ich gar keinen Zweifel dran. Man muss nur schön die Gier und/oder Angst der Leute motivieren, dann klappt das schon! ;) Ich will Ihnen aber wieder nix unterstellen, wohlgemerkt! :D


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    Ich würde Sie nachwievor sehr gern einmal persönlich kennenlernen.


    Aus welchem Grund denn dieses? ?(

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    Original von BaseMetals
    1. ... Daher kann von direkter Werbung nicht die Rede sein. ... Dennoch sind dadurch viele Anregungen entstanden, die in die anstehende Werbekampagne einfliessen werden.


    Das lass ich mal so stehen. ;)


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    2. Widersprüchliche Aussagen würde ich gern ausräumen. Was sollen diese Widersprüche sein?


    Das würde schon richtige Kataloge füllen. Die Arbeit, das aufzuzählen mach ich mir nicht. Zumal Ihre Werbung hier in mittlerweile fast jedem Sräd auftaucht. Sorry! Aber gucken Sie mal für den Anfang unter Punkt 1 nach. :D


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    3. Auf Preise darf ich hier wegen Punkt 1 nicht eingehen. Wo diese Anworten zu finden sind, kann sich jeder leicht denken.


    Ach, wo es interessant wird, da hört es plötzlich auf?


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    4. Die Ware ist gegen Diebstahl versichert. Die Anlage ist entsprechend geschützt.


    Entscheidend ist nicht das ob, sondern das wie. Was passiert, wenn die Ware, sagen wir mal, sich in Luft aufgelöst hat? Z. B. in einer Krise, weil entweder der Staat, wie Wilsnacker (herzlich willkommen, stimme voll zu!) geschrieben hat, Begehrlichkeiten hat oder zwischendurch, weil Rohstoffdiebe unterwegs sind? Bekomme ich dann gleiche Anteile Metall von der Versicherung? Oder nur Papier?


    Wo sind denn überhaupt die Eigentumsrechte verbrieft? Ein ganz entscheidender Punkt! Wenn ich ein Haus kaufe, dann steht das im Grundbuch. Wenn ich bei Ihnen Metalle lagere, dann krieg ich irgendeinen Lagerschein irgendeiner Firma, die in England sitzt und ein lächerliches Stammkapital aufweist und unter einer Ltd. firmiert. Wie schön. Dann gibt es da noch diverse Töchter und eine andere Ltd. für den Verkauf der Ware, an deren Bedingungen ich geknüpft bin. Und sollte das Zeug wirklich weg sein und die Versicherung sich weigern, zu zahlen, dann darf in in der Krise, wo hier der Mob tobt, bis zum BGH klagen, während der Staat das Zeug einfach konfisziert und in Bomben transferiert? Das sind ja nette Aussichten! :D


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    5. Die Metalle werden gemäß ordentlicher Lagerhaltung mit Markierungen den Eigentümern zugeordnet. So wie Lagerhaltung nunmal funktioniert. Die Nämlichkeit, d.h. die eindeutige Zuordnung muß schließlich gesichert sein.


    Naja, das ist hier auch nicht der hüpfende Punkt! Bei Gold bekommt jeder Barren eine einzigartige und eingestanzte Nummer und wenn ich in einen ETF investiere, das wäre sowas ähnliches, dann kann ich durch die Zuordnung dieser Nummer meinen Barren halt genau lokalisieren. Wenn ich ein Auto in ein Parkhaus stelle, dann hab ich da übrigens auch ein Kennzeichen dran und muss mir nicht ein anderes Auto andrehen lassen. Und auch da ist eine Fahrgestellnummer eingestanzt. Und selbst wenn das eine Rostlaube ist, wo das Radio den größten Wert darstellt, dann habe ich mit dem staatlichen Brief ein staatlich verbrieftes Eigentumsrecht.


    Ein Lagerscheinchen mit einer Zuordnung zu einem Zettelchen, in welcher Halle irgend ein Haufen lagert, ist da was ganz anderes. Wie sieht es da mit der staatlichen Verbriefung oder doch deutlichen Versicherung aus? Trau, schau, wem, sag ich immer!


    Ich hab auch schon genug Sachen an Bekannte verliehen, die zwar alle noch mein Eigentum sind, die aber nie wieder in meinen Besitz übergehen werden, weil sie schlicht nicht mehr greifbar sind. Das sind alles keine großen Sachen gewesen. Aber da meinen Sie ernsthaft, Gold und Silber in Atomen und im eigenen Besitz sei ein schlechteres Investment in einer Krise, als diese Lagerscheinchen und Haufenzettel einer Firma, wo die Gesellschafter (Sie), ganz rechtmäßig Konkurs anmelden können und dann mit 10 Kiloeuro aus dem Schneider sind? Sogar ganz legal?


    Tschuldigung und nix für ungut, aber da lachen nicht nur die Hühner. Da lachen alle Eier gleich mit! Ich kann sie hören. :D