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Original von BaseMetals
1. Hinsichtlich "Werbung" ist es schon ein zweischneidiges Schwert. Absicht war es Industriemetalle in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken,
Na, das ist Ihnen ja zumindest hier gelungen. 
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da der physische Erwerb von Industriemetallen zur Vermögenswertsischerung weltweit neu und einzigartig ist. Die Geschäftsidee ist übrigens geschützt (es gibt ausreichend gesetzliche Möglichkeiten, weltweit, dieses zu tun).
Nun, ob es einen Schutz gibt und ob der rechtlich durchsetzbar ist, sind dann aber noch 2 verschiedene paar Schuhe. Keine Sorge, ich mach Ihnen trotzdem keine Konkurrenz darin!
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Ich beschränke mich - falls überhaupt noch weiter gewünscht - nur noch auf diesen Thread.
Ja, das ist ne gute Idee!
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2. Bezüglich "Widersprüchlicher Aussagen" können wir uns vieleicht darauf einigen, daß jeder die Threads selbst liest, und sich seine eigene Meinung bildet. Das ist sowieso jedem zu empfehlen.
Gerne!
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3. Die Preise sind tagesaktuelle Marktpreise. Der Metallmarkt ist sehr transparent. Die wesentlichen Metalle sind LME börsennotiert. Interessant sind jedoch die anderen Metalle des BM-Index. Die Kosten für die Einlagerung sind gestaffelt. Sie betragen 2,99 €/mt/Monat für ein Jahr, 1,99€/mt/Monat für fünf Jahre.
Ok, dazu kommen die Kosten für die Versicherung, nehme ich an.
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4. Die Eigentumsrechte sind selbstverständlich bei der eingetragenen Niederlassung in Deutschland durch einen Lagerschein (nach HGB) verbrieft.
Sie denken doch nebenbei nicht allen Ernstes, dass Ihr Geld bei Banken bei einer Bankkrise durch den Einlagensicherungsfonds abgedeckt ist. Das sind so verschwindend kleine Beträge, da bleibt für die Meisten kaum etwas übrig.
Naja, ich hab meine Schäfchen hoffentlich im Trockenen. Das war auch nur ein Vergleich. Wann eine Krise kommt, ist ja nicht abzusehen. Und im Normalfall bin ich halt bei einer Bank deutlich besser aufgehoben, als mit einem Lagerschein einer Ltd. Und in der Krise bin ich mit ein paar Kilo Gold und Silber in meinem Besitz auch besser aufgehoben, als mit ein paar Tonnen Metallen, die irgendwo lagern und gegen die ich nur einen Lagerschein habe.
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Allgemein: Was Sie mit Ihren Beiträgen abzusichern versuchen, ist die EierlgendeWollmilchsau. Es gibt keinen Schutz für alle Eventualitäten. Nirgends im Leben.
Das ist mir vollkommen klar! Dennoch klopfe ich Investments auf Schwachpunkte ab. Und wenn die Schwachpunkte so groß sind, dass sich ein Investment nicht lohnt, dann lass ich die Finger davon. Gerade Sie, bzw. Ihr Kollege, argumentieren ja übrigens, die Anlage in Basismetalle wäre die Wollmilchsau. Eierlegend.
In normalen Zeiten kommt es nicht auf Mobilität an. Da kann ich Immobilien und Aktien nehmen. Ich kann jederzeit (und bin das auch) in Minen investieren. Das ist deutlich sicherer und sogar preiswerter, als irgendwo Metalle zu lagern. Die Minen erwirtschaften im Gegensatz dazu nämlich noch einen Mehrwert durch den Verkauf. Und es entstehen keine oder deutlich geringere Lagerkosten.
In der Krise ist die Mobilität eines Investments sehr entscheidend! Und da ist nunmal Gold, Platin und Co. unerreicht. Ein paar Tonnen Metall auf Lagerschein sind da sehr immobil.
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Ich kann ja nachvollziehen, daß man mit 20to Kupfer abhauen kann, genauso wie man einen PKW im Parkhaus entwenden kann. Aber mit jedem PKW im Parkhaus oder 400.000t Industriemetallen ist es unmöglich abzuhauen. Die Diskussion um diesen Punkt ist pure Zeitverschwendung.
Siehe oben. Müssen wir nicht ausdiskutieren. Bleiben Sie halt bei Ihrer Meinung. Ich bleibe bei meiner Meinung. Ich lese fast täglich über irgendeinen Raub von Kupfer o. ä., wo ganze Hallen verschwinden. Das ist alles nix neues. Ich kenne Fälle, da ist eine ganze Bank vom Erdboden verschwunden. Gibts nicht, gibts nicht!
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Intressant ist, das unsere ausländischen Kunden mehr Vertrauen in die Deutschen Gesetze zu haben scheinen, als einige Deutsche selbst.
Tja, da kann man denen nur viel Glück wünschen!
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Für den Fall, dass die Unternehmungen Konkurs anmelden sollten, hat das nichts, aber wirklich auch rein gar nichts mit den eingelagerten Waren zu tun, weil diese nicht Eigentum der Firmen sind. Deshalb ist Ihre Sorge absolut nicht nachvollziehbar und vollkommen unberechtigt.
Ich nehme jetzt mal nur ein hypothetisches Beispiel: Sie verleihen (obwohl Sie das -vielleicht?- nicht dürfen) das gelagerte Metall. Sie können nun die Forderung nicht mehr bedienen. Dann sind sie gegenüber diesen Gläubigern bis ins Privatvermögen voll haftbar, weil es sich vielleicht um Betrug handelt. Die Ltd. haftet aber nur bis maximal 10 Kiloeur, wenn überhaupt, gegenüber den Eigentümern, weil die ja, wie Sie richtig schreiben, gar nicht das Eigentum an dem Metall hat. Wenn nun der Gläubiger, an den Sie das Metall verliehen haben, eine Briefkastenfirma von Ihnen oder Verwandten ist, dann kommen Sie wiederum legal aus der Sache raus und die Eigentümer der Metalle dürfen noch die schönen, allerdings leeren, Hallen bewundern. Ich könnte weitere mindestens 10 Konstruktionen nennen, wie trotz Eigentumsverzicht das Metall halt doch verschwindet. Will ich Ihnen alles nicht unterstellen, ist aber eben möglich.
Und dass Sie kein Eigentum daran haben, das hat auch negative Seiten. Sie können ja immer schön behaupten, Sie hätten gar kein Eigentum, also sind Sie von allen Verpflichtungen befreit.
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Abgesehen davon, schlage ich vor, dass wir die Diskussion hier beenden, da ausschliesslich wir beide uns miteinander auseinandersetzen. Anscheinend hat niemand anderes Interesse daran 
Naja, wie gesagt, ein paar Dumme finden sich immer. Da hab ich gar keinen Zweifel dran. Man muss nur schön die Gier und/oder Angst der Leute motivieren, dann klappt das schon!
Ich will Ihnen aber wieder nix unterstellen, wohlgemerkt! 
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Ich würde Sie nachwievor sehr gern einmal persönlich kennenlernen.
Aus welchem Grund denn dieses? 