Wir alle sind die Verleiher. Traurig, aber wahr.
Beiträge von Kaufrausch
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Seh ich auch so. Leichte Buchverluste meiner Uranaktien. Eher guter Einstiegszeitpunkt. Jetzt, im Sommer.
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Danke, aber ich bin schon wieder gut eingedeckt. Entweder gehts jetzt noch weiter runter, dann lohnt sich das warten, bevor ich nachkaufe. Oder es geht wieder hoch.
Eigentlich rechne ich eher mit zweiter Version. Aber auch in dem Fall werde ich meine Liqui nicht auf 0% fahren. Das ist nie gut. Das macht so immobil.

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Moin liberty,
ist mir auch klar. Deswegen hab ich ja geschrieben, dass die Standpunkte bekannt sind. Und nicht nur mir, vermutlich.

bärige Grüße aus Bärlin
KR

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Moin Edel,
das ist dann aber Wirkung, nicht Ursache.

Ach, schaun mehr mal. Heut scheint sich der POG ja gut zu halten. Aber ich will mal den Tag nicht vor dem Abend loben.

hitzige Grüße (bei 28° im Schatten)
KR

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Zitat
Original von mesodor39
erst mal zu den 15 Jahren: ich gehe hier von mittleren Verhältnissen aus: 1.000 EUR je qm, knapp 6 EUR Miete je qm. Macht etwa 170 Monate bis der Qm einmal vom Mieter gezahlt wurde. Lassen wir mal 20 v.H. der Miete an Reparaturkosten draufgehen, die auch der Eigentümer tragen müsste, so sind wie bei etwa 204 Monaten, was in etwa 17 Jahren entspricht. Ich habe für 52 qm incl. Renovierungskosten 46.000 EUR gezahlt, liege also noch unter den angenommenen Preisen. Und kassiere 310 netto.Für den Mieter zählt, was er monatlich abdrückt. Daß die Rechnung wegen Steuern für den Vermieter ganz anders aussehen kann, das weis ich auch.
Der Zins, mesodor, Du musst den Kreditzins dazurechnen! Die Miete hieß übrigens früher mal Mietzins.

Ein normales Haus, also vielleicht so 120 - 200 K€ Kaufsumme ohne jegliches Eigenkapital dürfte ohne zusätzliche Überstunden o. ä. eines normalen Arbeiters oder Angestellten und mit einem Durchschnittskredit von sagen wir mal effektiv 6% p.a. in vielleicht vierzig Jahren bezahlt sein. Da kann man jetzt ein paar Tausender hier abrechnen oder da draufschlagen und dann kann man ja auch die Hausfrau noch nen Nebenjob annehmen, aber das ändert an der grunsätzlichen Kalkulation nix. Denn, man staune, wenn man mehr arbeitet, gibts auch mehr Geld. Nur dass man mit diesem Geld auch andere Sachen hätte machen können, als es fürs Haus auszugeben.
Und in dem Fall, dass man ca. 6% p.a. an Zinsen zahlt und das Ganze ohne EK über 40 Jahre abstottert, da kommt man auch ohne Zinseszinsberechnung schon auf 240% Zinssumme. Mit Zinseszins dürfte fraglich sein, ob eine Tilgung ohne EK überhaupt jemals erfolgt. Prima, denkt sich nun der schlaue und stolze zukünftige Eigenheimbesitzer und nimmt noch sein bisher erspartes Vermögen dazu. Bleiben wir also bei dem Beispiel mit 25%. Dann klappt das also mit der Tilgung. Prima, nach 25 Jahren ist die Bude bezahlt. Was der Gute aber bei der Berechnung übersehen hat, dass die Rendite aus seinen 25% Vermögen jetzt wegfällt. Statt dass er jährlich bei guter Aktienspekulation vielleicht 10-20% einstreicht, ist das Geld auf einmal futsch. Nun hat er nicht nur keinen Notgroschen mehr, sondern er muss auch noch regelmäßig Kredite abstottern.
Von nix kommt nix. Wenn jemand Häuser oder Wohnungen vermietet, dann hat derjenige halt mehr Vermögen. Oder wenn nicht, dann geht er das Risiko ein, dass seine Immobilien gepfändet werden. Neidisch auf die Haus- oder Wohnungsbesitzer zu schauen, vernebelt nur den Blick. Das sind nämlich manchmal ganz arme Hunde, die kurz vor der Insolvenz stehen. Der dicke Benz, der vor dem Haus steht, ist dann auch gleich weg. Egal wie reich sie vorher angeblich ausgesehen haben.
Also immer Vorsicht, bevor man den anderen die Risiken klaut und selbst welche bekommt!
Und sollte der Hausbesitzer keine Schulden haben, dann sei es ihm gegönnt, dass er sein erworbenes Vermögen zinsbringend in Immobilien anlegt und der Mietzins von den Mietern bezahlt wird. Ohne Vermieter gäbe es keine Mietwohnungen. Dann gäbe es niemand, der ein viel höheres Risiko und eine viel höhere Immobilität in Kauf nimmt, nur dass ein Mieter flexibel und weitgehend risikofrei wohnen kann.
Beim Kredit und der EK-Quote sind war aber einer Meinung!
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Original von Edel Man
Jetzt kann nix mehr schief gehen bei Deiner Absenz.
Na so ganz stimmt das aber nicht. Als Gold bis 7xx gestiegen ist, da war Eldo anwesend.

Eldo, schönen Urlaub!
KR
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Bei ihbäh geb ich Dir ja Recht. Das ist schließlich die Brücke zur Masse der Käufer. Aber solange es auch andere Bezahldienste gibt, kann man eher ausweichen. Die Kunden kaufen ja nicht bei ihbäh, weil es da paypig gibt, sondern weil sie halt ein großes Angebot vorfinden. Sicher, der eine oder andere mag auch wegen paypig ein bestimmtes Angebot annehmen. Aber in Europa kommen immer mehr kostenlose EU-Überweisungen als Möglichkeit dazu.
Und das mit den Käuferschutz ist doch eh Augenwischerei! Diesen Käuferschutz gibt es auch bei Ebay, ganz ohne paypig. Und letztlich kann man doch mit etwas Aufmerksamkeit und gesundem Misstrauen dubiose Händler erkennen. Meine Erfahrung ist zudem, dass man eher von Händlern betuppst wird, als von Privatpersonen.
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Original von silverchiller
Erst mal vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare. Die pro und Contras, welche ihr anführt sind ja genau die Punkte, über die meine Frau und ich seit längerem diskutieren. Die EK Quote liegt leider nicht bei 50%, sondern bei 25%.Also läuft der größte Teil über Kredite.
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Unsere Gründe contra Mietwohnung sind unter anderem schlechte Erfahrungen mit Nachbarn und vor allem mit Vermietern,Ok, die schlechten Erfahrungen mit Miet-Nachbarn und Vermietern fallen weg. An diese Stelle treten dann die schlechten Erfahrungen mit anderen Hausbesitzern in der Nachbarschaft und mit Behörden. Weil man z. B. irgendwas an der vorbeigehenden Straße mitfinanzieren muss. Oder weil man die Abwasserleitung für einen Häuserblock mitzahlen muss. Das eine geht, das andere kommt. Alles andere sind Phrasen aus Hochglanzprospekten der Banken, die sich schon über den nächsten Schuldner die Hände reiben.
Zitat
Aversion gegen die Finanzierung fremder Immobilien (des Vermieters),Das ist Sache des Vermieters. Kaufst Du Dir auch einen Gemüseladen, weil der Besitzer an dem Kauf einer Kiste Bananen verdient?
Zitatder Drang nach Grund, um zb. Gemüse selbst anzubauen.
Es gibt auch Mietwohnungen mit Garten, in dem man Gemüse anpflanzen kann. Gerade auf dem Land.
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Das ist wohl richtig wenn man als Investor denkt, aber noch 30 Jahre warten halt ich nicht aus, wer weiss ob ich dann noch gesund bin oder schlimmer ?Ja, irgend wann muss man zuschlagen, ist schon klar. Aber eines sollte klar sein: Hauseigentum kaufen ist Luxus. Und Luxus kostet Geld.
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Das grösste Risiko ist natürlich der Faktor Arbeit und Lohn. Hier kann ich natürlich nicht gewiss sagen, ob ich die nächsten 20 Jahre durchgehend beschäftigt sein werde. Ein Pluspunkt ist sicher eine grosse Familie, die zusammen hält in schlechten Zeiten.Der entscheidende Punkt wird dann sein, ob die Familie auch in Krisenzeiten zusammenhält.
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Wie gesagt der Entschluss ist eigentlich gefallen.Na, dann kann ich nur guten Erfolg wünschen!
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Für weitere Finanzierungs Tipps und Anregungen bezgl Laufzeiten und Verzinsung bin ich stetst Dankbar.Grüsse,
SilverchillerDa gibts nur eins: So schnell wie möglich Kredite mit so wenig Zinsen wie möglich tilgen!
Zitatmesodor
Jedoch finanziert man als Mieter etwa alle 15 bis 25 Jahre durch seine Mietzahlungen eine WohnungNa, na, 15 Jahre halte ich doch für etwas sehr gewagt. Eher 20-40 Jahre. Und eher 40 als 20 Jahre. Sehen wir mal von absoluten Schnäppchen ab, die es aber dann auch zur Miete gibt.
Und immer noch besser dieses, als dass man sich mit seinen Krediten verspekuliert, seine Ersparnisse den Banken gibt und am Ende wieder ohne Eigentum aber mit ner Menge Sorgen und Schulden dasteht. Außer Spesen iss dann nix gewesen.
http://www.zwangsversteigerungen.de/
"70.000 Zwangsversteigerungen pro Jahr!"
70.000 Familien ergeht es also so ähnlich, wie ich geschildert habe. Sie schaffen es nicht, die Kredite zu tilgen. Da wäre ich doch mal sehr vorsichtig, beim Häuserkauf auf Kredit!
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Ich selbst werde paypig künftig weniger nutzen. Bis gar nicht mehr. Hätte ich bis zu diesem Falle vielleicht noch überlegt, mir ein paar Gebühren später abziehen zu lassen (zahlt eh letztlich der Käufer, weil kann man ja im Versandhandling einpreisen), werde ich es nun garantiert nicht mehr für Verkäufe nutzen. Wenn andere ähnlich konsequent sind, dann werden sie wohl bei diesen dubiosen Praktiken die kritische Masse nicht so ohne weiteres erreichen.
So viele Verkäufer, die paypig anbieten, sind es nun auch nicht. Und bisher haben das viele gemacht, weil es kostenfrei war. Sieht man mal von den langen Transferzeiten bei paypig Richtung Bankkonto ab, wo sie mächtig Zinsen dran kassieren.
Es gibt übrigens auch noch andere Bezahldienste. Ich mach mich gerade schlau. So lange es Konkurrenz gibt, hat paypig schlechte Karten.
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So, Bafin und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet. Mal sehen, wies weitergeht.

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Ja, naja, im long run werde ich mein Geld wieder kriegen und es ist nicht die Welt. Mir gehts jetzt mehr ums Prinzip. Langfristig schneiden sich sowohl paypig als auch iehbäh ins eigene Fleisch. Oder glaubt jemand, ich biete zukünftig noch irgendwas mit paypig Zahlung an?

Schade, dass so viele Käufer bei iehbäh rumschleichen und es derzeit keine vergleichbar gut besuchten Plattformen anderer gibt, sonst hätte ich auch da schon die Firma gewexelt.

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Original von TeeKay
MDM ist ganz sicher nicht der Erfinder der Geschaeftsethik.Ganz sicher nicht!

Die tragen sogar die Rücksendekosten bei Ware <40 Euro? Das heißt nur, dass sie es anders wieder reinholen. Mischkalkulation lässt grüßen.

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Original von Misanthrop
Bei mir geht kein Krümel Edelmetall durch die Tür.......Doch, bei mir schon. Von draußen nach drinnen.

Gold- und Silbermünzen dieser Welt, wenn Ihr nix besseres zu tun wisst, kommt zu mir, da habt ihrs gut!
![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
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Ja, TK,
da hast Du schon Recht. Bisher lief halt immer alles glatt. Ich schreib auch immer rein, was ich will. Aber man denkt halt nicht immer an alles. Dafür hätte ich ja auch meine Angebote auf Englisch, Französisch, was weiß ich ansehen müssen.
Fakt ist jedoch, dass paypig meine Aussage, "keine CC-Karten" in eine "akzeptiere CC-Karte" umgewandelt hat. Auf meine neuerliche Mail haben sie gar nicht mehr reagiert. Dabei war sie sachlich, wie immer.
Da hab ich mich nun mal informiert. Die Probleme mit Paypig sind offensichtlich massenhaft vorhanden. Es gibt sogar Foren, wo über paypig diskutiert wird, weil in den Ebay-Foren zensiert wird. Kritische Beiträge werden dort einfach gelöscht.
Paypig ist übrigens eine englische Ltd. Sie haben nicht mal ein Impressum auf ihrer Seite. Als Anwalt würde ich da erstmal ne Abmahnung schicken.

Emailadresse oder sowas ist offiziell auch nicht angegeben. Nun denn. Werd ich mal die Staatsanwaltschaft und die Bafin informieren. Oder im Zweifel diese englische Finanzaufsicht. Schaun mer mal. Ich habe Zeit, Nerven und bin zu allem entschlossen. Dass es immer erst soweit kommen muss ...

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Mein Depot ist mit ca. 30 Werten mittlerweile ziemlich diversifiziert. Ausgewählte Tech-Aktien, Energie, Rohstoffe, EMs und ETFs. Die goldigen Werte habe ich alle so sukzessive vor ca. 4-5 Monaten erworben. Die anderen Werte teils früher, teils später, aber seit 3 Monaten ist Ruhe im Depot. Hin und her macht Taschen leer. Zwischendurch hab ich selbstverständlich schon gute Gewinne realisiert.
Jetzt mal ne ganz objektive Analyse:
Meine goldigen Werte liegen nach wie vor fast alle im Plus. Das geht rauf bis 30%. Alles andere liegt in den Miesen. Aber wirklich alles! Teilweise geht es runter bis 45%, der Schnitt liegt bei ca. 10-15%. Deshalb meine Gesamtperformance von derzeit -12%.
So, da ist sie, die Absicherung durch Gold! Da können ja alle neunmalklugen Pessimisten reden und schreiben, was sie wollen. Klar, die Goldwerte lagen auch mal bei +50-90% in der Spitze. Klar hätte ich durch richtiges Abpassen und Umschichtung in Bitgeld weitere Verluste verhindern können. Aber den richtigen Absturz haben eben die Goldwerte verhindert.
Und seien wir mal ehrlich. Es hätte ja auch ganz anders kommen können! Gold wäre nach einem kleineren Zwischentief weiter in Richtung der nächsten Höchststände marschiert. Allen Technikfreunden und Chartisten zum Trotz. Geht nicht? Gibts nicht! Und dann? Dann wären vielleicht plötzlich die anderen Aktien in den absoluten Keller gegangen. Ein kleiner externer Auslöser, wie ein Anschlag auf ein nettes Fußballstadion (was ich nicht hoffe) und der Goldkurs wäre über die 900er gehüpft. Kann übrigens alles noch passieren.
Also immer langsam mit umschichten. Noch ist das Spiel nicht zu Ende. Damit ist nicht die WM gemeint!
Was hatten wir denn bisher? Zwei Schritte vor, einen zurück. Was war allen klar? Es wird volatiler. Also heißt das: Vier Schitte vor, zwei zurück. Oder sechs Schritte vor, drei zurück. Oder meinetwegen sechs Schritte vor und vier zurück. So gesehen passt diese Korrektur wunderbar ins Programm.
Jungs (vor allem die mit den Papierderivaten), meine Meinung: Zieht Euch warm an für den Winter. Das war IMHO alles nur ein Vorgeschmack auf die zukünftigen Turbulenzen. Ein Hurricane ist im Anmarsch. Geht doch alles gar nicht anders. Oder meint irgend jemand, unsere Politfritzen bekämen die Herausforderungen des 21. Jhdts in den Griff? Wo die meisten sicher nicht mal den Dreisatz beherrschen? Mit einer immer weiter wachsenden Schuldenblase?

Erfolgreiches traden und wenig Krisen wünsche ich allen!
KR

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Original von mesodor39
Ist der Kredit getilgt, so ist man grundsätzlich flexibler, als jeder Mieter das sein kann. Man kann zur Miete umziehen und das Eigentum vermieten oder verkaufen und sich anderswo was neues zulegen.Na, das seh ich anders. Es ist wesentlich flexibler, seine Mietwohnung zu kündigen, als sein Haus zu verkaufen. Bei dan aktuellen Mietgesetzen muss ich nicht mal nen Nachmieter suchen, wenn ich 3 Monate K-Frist einhalte.
Wohneigentum macht grundsätzlich nur dann Sinn, wenn mindestens ein paar der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
A) man hat vor, da drin länger zu leben oder alt zu werden
B) man hat eine große Familie
C) man halt mindestens 50, besser 70% EK
D) man hat soviel EK, dass man Vermietung als Geschäft betreibt oder man kauft sich was aus der Portokasse
E) man hat im Falle einer Kreditaufnahme eine absolut sichere EinnahmequelleAus dem Grund zu kaufen, dass man dann keine Miete mehr zahlt, halte ich für die typische Milchmädchenrechnung, die jeder Bankberater beim Verkaufsgespräch (aber nur aus Marketinggründen) macht. Immobilien sind nicht die einzig mögliche Anlage. Wenn jemand z. B. 30000 Euro hatte und legte das über Jahre in gut gehende Aktien oder Fonds an, der kann nach 10-20 Jahren vielleicht über ein Vermögen von 100000 Euro verfügen und sich dann auf einen Schlag ein Haus ohne oder mit geringem Kredit kaufen.
Wartet er noch länger, dann hat er nach 20-30 Jahren vielleicht bereits ein Vermögen von 200000 Euro aufgebaut. Wartet er dann noch auf einen günstigen Kaufzeitpunkt und kauft ein Immobilienschnäppchen, dann ist er deutlich im Plus und ist nicht von einem Kredit abhängig.
In der ganzen Zwischenzeit bis zum Erwerb des Eigentums muss er zwar Miete zahlen. Er kann sich aber eine Mietwohnung in der Nähe der Arbeit suchen. Gerade heute, wo man flexibel sein muss und wo die Energiepreise steigen, können die Fahrtkosten von einem Haus zur Arbeit eine billige Miete fast ersetzen. Mal ganz abgesehen vom Zeitverlust. Ich kenne Leute, die fahren täglich 2-3 Stunden auf dem Arbeitsweg.
Und ich kenne eben auch genug Fälle, wo der Kredit zur Hälfte abgestottert war. Mehr schlecht als Recht. Und dann geht es plötzlich nicht mehr. Hartz4 steht vor der Tür, die Kunden kaufen woanders, ein Geschäftspartner klagt einen in Grund und Boden oder die Scheidung kostet oder/und die Frau verdient dann plötzlich nicht mehr mit, usw. Was dann passiert, ist vorgezeichnet: Die Bank pfändet das Haus, es kommt zur Zwangsversteigerung und am Ende gibt es zwar kein Haus, aber die Schulden bleiben (weil der ursprüngliche Kaufpreis viel zu teuer war) oder werden sogar noch mehr, weil die Einkommenssituation sich nicht bessert.
Die Mietwohnung kann ich sehr schnell kündigen, dann hab ich das nicht mehr an der Backe. Zur Not ein möbliertes Zimmer und gut ist. Einen Hauskredit kann man nicht so einfach kündigen. Den hat man länger am Hals, als 3 Monate! Gerade nach einer Scheidung z. B. sind dann meist ursprünglich aus Prestigegründen angeschaffte Häuser sowieso viel zu groß und die Betriebskosten fressen einen auf.
Von daher: Finger weg von Krediten, wenn man sich nicht 100% sicher sein kann, dass man sie auch zurückzahlen kann! Und gerade in der heutigen Zeit, wo vieles im Umbruch ist und wo eigentlich klar ist, dass wir den wirtschaftlichen Gipfel schon längst hinter uns haben, da würde ich keine langfristigen Kredite aufnehmen, um mir den Luxus eines Hauses zu leisten. Ich könnte jede Wette eingehen, dass es in 10 oder 20 Jahren irgendwo was Nettes zu kaufen gibt. Warum nicht so lange warten und erst einmal sein Vermögen vergrößern? Da zahlt man keinen Zins, man kettet sich an keine Bank, sondern man erntet Rendite.
Von daher: Grund und Boden ja, aber nicht zu jedem Preis!
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Original von Edel Man
Wer der vielen Analysten hatte den extrem schnellen Anstieg auf über 700 vorhergesagt?
Kann mich an keinen einzigen erinnern.
Allerdings! Außerdem: Wenn es ein Muster gäbe, dann gäbe es nur reiche Leute.

Langfristig sind die Fundamentals wichtig. Die haben sich nicht geändert. Und trotzdem kann man falsch liegen, weil irgend was Unvorhergesehenes passiert. IMO dürften wir zumindest sehr nah am Boden sein. 4xx Kurse seh ich auch nicht in meiner Glaskugel.
![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
Gnight!
KR
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Original von mesodor39
ist das Eigenkapital so hoch, daß die monatlichen Raten geringer als die derzeit gezahlte Miete ist, kann man den Schritt wagen.Ich weiß, worauf Du hinaus willst. Grundsätzlich stimme ich zu. Zahlt man jedoch jetzt eine höhere Miete, die man im Notfall durch beziehen einer billigeren Wohnung reduzieren kann (was praktisch fast immer der Fall ist), dann würde ich diesen billigeren Mietzins zur Berechnung nehmen.
Eine Mietwohnung kann man relativ schnell wechseln und damit verbilligen. Eigentum nicht.
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Original von silverchiller
Was meint ihr, festverzinst kann ich doch fast froh sein über bischen Inflation ?Muss jeder selber wissen. Aber wenn Du schon nach einer Meinung fragst: Kredite ohne Risiken gibt es nicht!
Lies Dir mal das Kleingedruckte durch. Ich bin mir sicher, da steht irgendwo, dass sie den Kredit jederzeit kündigen oder den Zins anheben können. Wenn die oder jene Umstände eintreffen.
Ja, und dann: Wenn Du Dir sicher bist, dass Du über die gesamte Laufzeit zahlen kannst und wenn Du Dir sicher bist, dass es keine Deflation gibt und wenn Du Dir sicher bist, dass die Grundsteuern nicht mehr drastisch steigern und wenn Du Dir dann noch sicher bist, dass Du nicht vom Staate enteignet wirst, eines Tages, dann würde ich zuschlagen.
