Iehbäh ist ja schon nicht schlecht, was Abzocke von Gebühren angeht. Aber Paypig setzt noch eins drauf. Es gibt einen kostenlosen Basisaccount (allerdings nicht mehr lange, das ist aber ein anderes Thema). Man kann dort keine Kreditkartenzahlungen bekommen, aber Überweisungen von PP auf PP Konto funktionieren. Und vom Bankkonto und vice versa. Ne schöne Sache, vor allem fürs Ausland. Dachte ich.
Also, Angebot reingestellt und wie immer Bezahlung per pp akzeptiert. Nun gibt es einen Käufer aus einem anderen EU-Land und er zahlt per pp. So weit so gut.
Dann liegt eine Mail in meiner Mailbox. Anstehende Kreditkartenzahlung. Ablehnen oder Annehmen soll ich. Es werden Gebühren fällig. Rund 3% und noch ein paar Euro. Also lehne ich ab.
Der Kunde beschwert sich. Ich würde schließlich Kreditkarten über PP akzeptieren. Das steht auf der englischen Seite. Er schickt mir außerdem seine Iehbäh AGB. Ich darf die Gebühren nicht mal vom Käufer einfordern und muss Kreditkartenzahlung akzeptieren. Steht ja auf der Seite.
Ich will auch den Kunden nicht vergrätzen, also schreibe ich ihm zähneknirschend, ich nehm die Zahlung an und werde mir die Gebühren bei Paypig wiederholen. Gesagt, getan. Nur dass Paypig mir jetzt die Gebühren nicht erstatten will. Es geht angeblich nicht. ![]()
Ist das nicht eigentlich Betrug? In meinem Angebot stand nix von CC-Akzeptanz. Neben dem PP-Symbol auf der ausländischen Seite steht plötzlich, ich würde CC akzeptieren. Also sind die Gebühren dafür reiner Trickbetrug, wenn sie mir die jetzt nicht erstatten. Denn das ist ja wohl Vorsatz!
Seid gewarnt, wenn Ihr Euch mit Paypig einlasst! 3% und mehr Gebühren ist ganz schön happig. Wenn ich meine Gebühren nicht zurück krieg, geh ich zur Kripo und werde außerdem mein Konto da kündigen. ![]()