Beiträge von Kaufrausch

    Ich könnte hier nur das Parkett verheizen. Ohne Ofen. :D


    Klar kann Öl nochmal auf 35 USD oder sogar drunter fallen. Weswegen ich keine OS oder son Zeug kaufe. Ist doch im Grunde ganz einfach, wenn man rechnen und logisch denken kann und sich nicht von irgendwelche tollen Ideologien leiten lässt. Öl muss im long run teurer werden. Geht ja gar nicht anders. Also spekuliere ich auch nur im long run. Das gleiche beim Gold, z.B. Wird irgend ein Asset im short run wertvoller, na dann investier ich vielleicht nur short. Obwohl das eher selten bis nie vorkommt. Ist mir einfach zu hektisch. Ich bin kein Hektiker. Gut Ding will Weile haben.


    Wenn man nicht gerade zu den Spitzenpreisen kauft, kann man mit so einer Strategie IMHO nur gewinnen. Selbstverständlich auch nur im long run.

    Moin Saccard,


    seh ich auch so. Ich hatte mir ja mal Ende 05 überlegt, sowas anzuschaffen. Ich zahl hier 17 Cent pro kw, bekommen tät ich 54 Cent an Subvention für die Solaranlage pro kw je Stunde. Wäre rentabel mit ~ 12% p.a. auf 20 Jahre Abschreibung. Aber nur, wenn die Inflation = 0 ist (was sie nicht ist und nie wird).


    Außerdem muss man ja nicht davon ausgehen, dass das EEG nicht geändert und die Subvention nie nach unten geschraubt wird! Wenn der Staat pleite ist, dann hat sichs mit Subventionen.


    Da geh ich mit meinem Spekulatiusgeld lieber in lukrativere Anlagen. Z. B. Teelichter. :D


    Überlegt hatte ich es auch eigentlich nur für den Fall, dass mal Stromausfall für längere Zeit droht. Unter diesem Aspekt macht es vielleicht Sinn. Aber, was solls, gibts halt mal für ein Tage kein Internet und ich hab hier noch nen Beutel Teelichter als Lampen- und Heizersatz.


    KGV von Teelichtern:
    Anschaffungspreis: 5 Euro
    Brenndauer (200 pieces á 5 Std. Brenndauer )= 1000 Std.
    KGV = 500 / (1000 * 17) = 0,03. Gerundet


    Wenn man das Alu der Fassung zum Recyclen bringt, schont man die Umwelt und bekommt noch ein paar Pfennige. :D


    Viele Grüße


    KR

    Zitat

    Original von Quentchen
    ich gehe jetzt mal nicht auf jeden einzelnen Deiner Kontra-Punkte en detail ein ... aber:


    Schade.


    Zitat


    Unleugbar wird Gold auf dieser Erde nicht weniger, sondern von Tag zu Tag mehr ... auch wenn die zu fördernden Reserven untertage "endlich" sind, das, was schon mal "oben" ist, wird jedenfalls nicht weniger :)


    Ja, und nun? Was hat das nun für den Markt für eine Bewandnis? Gold ist und bleibt knapp. Egal wieviel Tonnen da alle paar Jahre dazu kommen. Jedenfalls knapper als Papiergeld. Deutlich knapper! :D


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    Im Prinzip hat das schon so eine "Ähnlichkeit" mit einer Company, die eine "gute Story verkörpert" und deren Aktien geradewegs in fast jedes Depot wandern. Und da die Story so gut ist und die Leute gerne noch mehr der Aktien aufnehmen, wird alle paar Monate mal eine "Kapitalerhöhung" in Form neuer Aktien vorgenommen. Und eines Tages hat der Aktienkurs dann die "magische Grenze" von 1000 erreicht und siehe da, plötzlich wollen Millionen ;) von Anlegern nach Überschreiten dieser "Grenze" die "gute Story" mal so eben "versilbern" ... was dann passiert, kennen alle Börsianer.


    Ja, und nun? Hab ich das bestritten? Nur dass eben im Moment diese Zeit bei weitem noch nicht gekommen ist. Naja, die Diskussion hatten wir schon.


    Zitat


    Lieber KR, ich bleibe dabei: der "Wert" des Goldes ist eine Art Illusion ... der genauso nur solange "funktioniert", wie die Leute daran "glauben" ... und das ist im Prinzip wieder ähnlich dem Prinzip des fiat-Geldes ... :)


    Ja, Du kannst da ja gerne dabei bleiben. Ich bleib halt bei meiner Version. So, what? Wie heißt es so schön: Der Markt hat immer Recht. We will see ... :D


    Zitat


    Und da wohl keiner von euch leugnet, dass immer noch der Markt den "nominalen Wert" macht, dürfte ein "strategischer Goldinvestor" (insbesondere die, die Nacht für Nacht ihr Krisenszenario träumen ;) ) meine Bedenken eigentlich nicht so leicht in den Wind schlagen ... es wird nicht weniger, es wird mehr ... von Tag zu Tag ... und nur solange die Leute es aus welchem Grunde auch immer "einsacken" und dem "Markt" bzw. dem Handel entziehen, wird es auch "nominal wertvoller" ... aber wehe wenn ... ;)


    Wen Du mit "Ihr" meinst, weiß ich nicht. Ich kann nur für mich sprechen. Ich krieg jetzt richtige Angst und verkauf gleich morgen meine ganzen Barren. :D


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    Übrigens bin ich "investiert" ... in Gold und Silber ... aber noch nicht mit der vollen "Position" (im Rahmen meiner AA :) ) ... wie ich schon mal bemerkt habe ... im Moment sieht es so aus, als würde ich die anderen Threads erwähnten "Wunschkaufkursranges" doch noch bekommen ... dem Markt sei Dank ;)


    Ach nee, der Herr ist investiert. Schau einer mal an. :D Da scheinst Du ja selber nicht so recht zu glauben, was Du da oben so schreibst, sonst wärst Du ja wohl nicht investiert. Und dass Du Gold zu 450 Dollar gekauft hast, wie noch vor einem halben Jahr erwartet, das kann ja irgendwie nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Gold steht nämlich im Moment bei über 600 USD und ist zwischenzeitlich auch nicht mehr unter 500 USD gefallen. Also wann immer Du gekauft hast, dürfte es zu einem teureren Preis gewesen sein, als ich gekauft habe. ;)


    Egal. Hatten wir eh schon ausdiskutiert. :)


    @jl:
    Was ist daran euphorisch? Ich hab halt meine Hausaufgaben gemacht. Im Moment sind Kaufzeiten und irgendwann werden Verkaufzeiten sein. Außerdem würd ich den neuen Markt nicht mit dem Goldmarkt vergleichen. Erstens ist Gold in sechs Jahren (in USD, nicht in Eur) gerade mal um den lächerlichen Faktor von ca. 2,3 gestiegen. Für Euroanleger ist Gold erst seit einem Jahr interessant. Zweitens ist der Goldmarkt kleiner. Drittens ist Gold etwas anderes als Aktien. Naja, viertens, fünftens und sechstens kann vielleicht jemand anderes erzählen.


    Und wenn ich in was investiert bin, dann steh ich natürlich auch dazu, sonst wär ich nicht investiert. Ich hab da in der Beziehung relativ klare Meinungen dazu. :D


    Wenn ich euphorisch bin, was ist dann der Goldpreis? Ich hab im Februar oder März rum die Umfrage bei WO gewonnen. Da hab ich 612 Dollar rund getippt. Der nächste lag bei 601 Dollar oder so und der ganze Rest drunter. Und Gold lag am Ende bei 630 Dollar. Soviel zur Euphorie. :D


    Aber die momentanen Kurse sind mir eigentlich auch relativ egal. Ich werde mein Gold dann verkaufen, wenn es auf hundert Dollar nicht ankommt. Ob das in fünf oder fünfzehn oder fünfundzwanzig Jahren ist, ist mir reichlich schnuppe! Das mit den 5000 Dollar war mal so dahingestellt. Für unmöglich halte ich das nicht. Als Indikator für irgend ein Massenphänomen eigne ich mich auch nicht. Ich bin nämlich kein Massenmensch. ;)


    Grüße + Gnight!


    KR :)

    Zitat

    Original von mesodor39
    Kaufrausch: jeder, der sich übernommen hat, der kann Privatinsolvenz anmelden. Firmen können Insolvenz anmelden, ohne noch 7 Jahr elang blechen zu müssen.


    Alles an Schulden, dem keine Insolvenzmasse gegenübersteht und alles, wa sbei Privatleuten nich tbinnen 7 Jahren abgetragen wird, das ist FUTSCH.


    Stimmt.


    Zitat


    Außerdem: kommt es wegen Schulden zu Unruhen und Aufständen, dann sind ohnehin alle Kredite nicht rückzahlbar. Bereits im Mittelalter war das alle Jubeljahre so. Heute gibt es dafür Hyperinflationen :)


    Das weiß ich nicht.


    Zitat


    Daß Banken oder deren "Vorgänger" im Mittelalter sich alle Vermögenswerte angeeignet haben, das hat es noch nie gegeben.


    Sag niemals nie. Fakt ist, dass ein Sachwert, wenn er ins Eigentum von jemandem übergeht, solange sein Eigentum ist, wie er enteignet wird.


    Zitat


    Also: ruhig Blut.


    Absolut! Ich hab auch gar keine Angst, weil ich ja weiß, in welche Assets ich gehen muss. :]


    @traditional


    Klar ist das alles im Detail komplexer. Ich weiß aber nicht, wie ich es noch einfacher erklären soll. So dass Du es auch verstehst. :P


    Wie der Alchemiker schon schrieb, sind es nur die Banken, die Geld legal schöpfen dürfen. Wobei alle Geschäftsbanken zumindest das Bargeld letztlich von der Zentralbank kreditieren müssen. Es spielt keine Rolle, wer wem danach Geld leiht oder nicht. Das Geld muss immer wieder zu den Banken zurück. Das Bargeld zur Zentralbank.


    Und da die Zinsen die Schulden=Geldmenge systemimmanent vergrößern, muss es ein Ventil geben, denn die Gesamtsumme aller Schulden plus Zinsen kann niemals alleine mit Geld rückzahlbar sein. Dieses Ventil ist die Insolvenz und nicht, wie man jetzt vielleicht denken könnte, die Inflation. Die Inflation führt zwar symptomatisch zur Geldentwertung, aber das ist ja relativ zu sehen. Die Gesamtmenge des Geldes wird durch Inflation ja sogar größer, nicht kleiner.


    Es grüßt


    der KR :D

    Moin El Mesodorio. :)


    Klar ist das komplexer. Klar hätte die Bank auch sagen können: "Ok, Du nix können zahlen, kannst haben neue Kredit, wenn Du geben mir Sicherheit auf Maschinenen oder so."


    Und schon wäre der Gute in die nächste Falle getappert. :D Und klar gibt es nicht nur eine Firma und nicht nur einen Mitarbeiter und nicht nur einen Kunden und auch die Kunden können ja mittlerweile Kredite aufnehmen (was früher nicht so einfach ging), etc. pp. Und klar werden auch nicht immer Sicherheiten gefordert (was an der Dummheit der Gläubiger liegt, denn die schauen in die Röhre). Aber das ist das Grundprinzip. Da wird sehr schnell deutlich, dass man gar niemals nicht, global gesehen, seine Kredite zurückzahlen kann. Jedenfalls nicht mit Geld. Es müssen also im long run die Güter zu den Banken fließen. Man gucke sich nur mal die ganzen Glaspaläste an. Auch unsere Steuern fließen im long run alle an die Bank.


    Denn auch der Staat als besonderer Schuldner kommt noch dazu, hast Du richtig beschrieben. Ich würde allerdings einen Unterschied zwischen simplen Kriminellen wie unseren Baulöwen und einer bankrotten Firma und dem Staat machen. Letztlich sind alle unternehmerischen Aktivitäten dem Untergang geweiht, denn wenn nicht ständig Neukredite dazukommen, um die Zinsen zu bezahlen, dann bleibt nur die Insolvenz. Das ist systemimmanent, da es sich um ein typisches Schneeballsystem handelt! Übrigens verpfändet selbst der Staat seine Sicherheiten, nämlich unser Land und unser politisches System. Auch diese gehen im long run an die Bank.


    Das Ganze ist eine Verfeinerung der Theorie des Debitismus. Eines ist aber in jedem Fall klar: Irgendwann, wenn keine neuen Kredite mehr dazu kommen, dann heißt es: Rien ne va plus. Und zwar einfach deswegen, weil die ganzen Ursprungskredite, die nur noch durch Zinszahlungen verlängert werden, nicht mehr getilgt werden können.


    Dieses ganze Schneeballsystem wurde und wird auch immer noch hübsch von unseren Politikern verfeinert, um es auch ja am Leben zu erhalten. Früher war es nur für Firmen möglich, in Insolvenz zu gehen. Jetzt geht das auch bei Privatpersonen. Und so weiter und so fort. Also ist relativ klar, wohin die Reise geht. Das System muss, auf Teufel kommt raus, aufrecht erhalten werden, solange es geht, damit die aktuell oder später an den Fressnäpfen sitzenden Damen und Herren weiter ihre Diäten kassieren können.


    Momentan zahlen die Zeche alle. Und zwar über die Inflationsrate. Meiner persönlichen Ansicht nach also ca. 7% per annum. Das ist die Zeche für dieses System. Am Ende, bei einer Währungsreform, zahlen alle nochmal bei Abwertung von fiat-money.

    Ich weiß ja nich, um welchen Bart welches Kaisers Ihr hier diskutiert. Aber unser Geldsystem funktioniert so:


    Am Anfang war das Nichts. Null. Gar kein Geld.


    Dann kam einer auf ne blöde Idee und wollte seine Idee verkaufen. Dazu brauchte er aber Geld.


    Also ging er zur Bank. Die Bank gab ihm einen Kredit. Als Sicherheit nahm sie vorsorglich sein Haus.


    Und das wars auch schon. Letztlich ist es egal, ob das Geld nun bei der BB, EZB oder den GBs geschöpft wird. Es muss aber geschöpft werden, sonst wärs ja nicht da. Leuchtet ein, oder? :D


    Und da es nur dann geschöpft wird, wenn jemand einen Kredit nimmt und bestimmungsgemäß immer an die Banken zurückfließen soll, ist es eben Kreditgeld.


    Und für die Herren mit dem kleinen Abstraktionsvermögen dann auch nochmal ein Bleistift:


    1. Firma geht zur Bank und sagt: "Ich haben Idee. Ich wollen verkaufen Idee. Du mir geben Geld!"


    Bank sagt:"Ok, kriegst 1 Million. Du aber müssen verpfänden Dein Haus!"


    Und schon gibt es neue Schulden, die vorher nicht da waren.


    2. Wenn Angestellter jetzt zu Firma geht und sagt:"Ich haben gearbeitet, Du mir geben Geld!"


    Und Chef sagt:"Hier Du haben Geld. Aber nur ein bisschen!"


    Dann ist das lediglich ein Besitzwechsel des Pfandscheins Geld gegen das Haus.


    3. Geht jetzt Angestellter zur Firma und sagt:"Ich wollen kaufen tolle Auto von tolle Idee!"


    Und Chef sagt:"Nix Problemo, wenn Du mir geben Geld! Aber Du müssen noch mehr sparen! Höhö!"


    Dann fließen diese Pfandscheine wieder zur Firma zurück.


    4. Irgendwann kommt die Bank zur Firma und sagt:"Du mir müssen zahlen Zins und Tilgung! Besser nur Zins, nix Tilgung. Und alles tilgen und alle Zinsen zahlen geht nix sowieso, höhö!"


    In diesem letzten Akt fließen die Pfandscheine wieder an die Bank zurück. Die Geldschöpfung wird rückgängig gemacht.


    Obwohl, es gibt natürlich noch einen allerletzten Akt. :D


    Irgendwann kommt die Bank zur Firma und sagt:"Du mir immer zahlen Zinsen, aber letzten Monat Du mir haben keine Zinsen gezahlt. Wieso?"


    Chef sagt:"Ich haben nix Geld mehr zu zahlen Zinsen."


    Dann sagt die Bank:"Nix Problema, Du mir geben Haus und ich tilgen Kredit mit Zins, höhö!"


    Und so funktioniert unser Geldsystem. Höhö! :D

    Ich bin 0 in Solaraktien investiert. Da leg ich mich lieber in die Sonne. Das kostet nix. :D


    Die Photovoltaik ist IMHO im Moment noch nicht mal im Alphastadium. Das, was da verkauft wird, das sind alles nur Gelder aus Subventionen oder Großprojekten. Um diese Solartechnik ökonomisch und rentabel zu machen, da muss der Preis noch um den Faktor 10 fallen und der Wirkungsgrad mindestens um den Faktor 3 steigen. Allerdings kann das relativ schnell gehen, wenn eine neue Technologie entdeckt wird. Das sowas in diesem Jhdt. entwickelt wird, halte ich für relativ wahrscheinlich.


    Für den Moment halte ich das mit Solaraktien aber ähnlich unrentabel wie diese Luftschiffnummer in Brandenburg. Wenn ich in Solaraktien investieren würde, dann in ein Unternehmen, was da grundlegende F&E betreibt. Wenn da ein Durchbruch kommt, dann könnte es mit den Aktienkursen eines solchen Unternehmens rapide bergauf gehen. Egal ob sich dieses später als Nullnummer erweist. :D

    Ich würd ja mal die Bank wexeln. Außerdem würd ich gar nicht an Banken verkaufen, weil da sowieso zu geringe Ankaufspreise geboten werden. Ich kaufe außerdem nur Krügerränder, da muss man sich nicht wegen jedem Krümel Sorgen machen.


    Bei iebäh reinstellen halte ich auch für ne gute Idee. Musste nur aufpassen, dass kein Erbsenzähler kauft, der die Ware von 1967 druckfrisch, mit stempelglanz und PP haben will und sich bei Fingerabdrucken auf dem Münztäschchen beschwert, weil er mit den Münzen ins Bett geht, dann gibts natürlich Probleme. :D

    Zitat

    Original von HIghtekki
    er führt ja an mehreren stellen an, dass im falle z.b. einer goldwährung eine deflation wahrscheinlich wäre, weil die güterproduktion schneller wäre als die goldproduktion und daher zu wenig gold vorhanden wäre was zu fallenden preisen führt. jetzt das entscheidende: er argumentiert wenn die preise einmal ins fallen gerieten dann würden die leute weniger kaufen und zwar weil sie auf noch niedrigere preise hofften. die preise fielen dann und man hoffe auf noch weiter fallende usw daher würde die wirtschaftliche aktivität immer weiter einschränkt.


    Dass das nicht stimmt, das sieht man schon an dem ganzen Computerkram. Das wird auch immer billiger und trotzdem kaufen die Leute wie verrückt. Der gute Mr. Hannich übersieht nämlich, dass man Gold weder essen noch damit produktiv arbeiten kann. Wenn man von dem Gold was haben möchte, dann muss man sich dafür was kaufen.

    Klar, mesodor. Weswegen ja auch nur Wenige gewinnen. Weil die Masse nicht gut analysieren kann. Und noch weniger präzise darauf fußende Entscheidungen fällt. Und in D hat die Masse wowieso nen Psychosozialismusöko-Fimmel. :D


    Immer das gleiche Lied!


    Ach, ist das schön hier auf Balkonien. 22 Grad und die Sonne lacht. =) Ist alles in meiner Miete eingepreist (die ich als Mustermieter immer pünktlich zahle). :]


    Viele Grüße


    KR

    Zitat

    Original von DerAlchemist
    Der Aktienkurs setzt sich eigentlich nur aus den Barwerten der zukünftigen Dividenden zusammen.


    Nicht nur der zukünftigen. Auch der gerade ausbezahlten. ;)


    Zitat

    Logisch, wenn man mehr Rendite haben möchte, dann muss man (in der Regel) auch mehr Risiko eingehen. Das damit andere Verluste verbunden sind stimmt nicht zwangsläufig. Es kann jedoch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu einem Zahlungsausfall (Anleihen) kommen, aber genau deswegen gibts ja den Risikozuschlag.


    Exakt! Ich will nicht sagen, dass ich keine Risiken eingehe (sonst würde ich keine Aktien kaufen, wäre nicht selbständig, ...), aber bei allen Risiken habe ich eine Affinität zu Renditen. Ist also die Renditewahrscheinlichkeit deutlich höher als das Risiko, schlage ich zu. Und das ist eben z. Zt. bei Minen, ausgewählten Energieaktien und selbst noch ausgewählten Tech-Aktien der Fall. Wenn ich nicht irre, wie Eldo immer so schön schreibt. :D


    Bei alldem weiß ich auch um meine Unzulänglichkeiten, weswegen ich von OS die Finger lasse. Ich investiere nur, wenn ich bestimmen kann, WANN ich verkaufe. Im long run kann ich doch nur mit Aktien und Metallen gewinnen. Warum nun also sollte ich mir die Zeit, die mein Freund ist, zum Gegner machen?

    Zitat

    Original von DerAlchemist
    Man sollte aber immer bedenken, das bei einem Steigenden Goldpreis auch bisher unlukrative Minen wieder lukrativ werden. Siehe z.B. Australien, wo jetzt eine alte bereits geschlossene Mine in Bendigo wieder aufgemacht wird.
    Das selbe sieht man ja bei den Ölsänden in Kanada. Vor ein paar Jahren war das nicht lukrativ den zu Fördern, jetzt schon.


    Klar. Ich schreibe ja nicht, dass es nicht mehr gefördert wird, wenn es sich wieder lohnt. Nur ist das eben kein Vergleich zu anderem "Geld". Fiat kann mühelos gedruckt werden. Je müheloser, je weiter die (Druck-)technik voranschreitet.


    Eine Unze Gold zu schürfen wird von Jahr zu Jahr schwieriger und damit auch teurer. Hier haben wir also einen ganz natürlichen Regelkreis, der verhindert, dass Gold auf lange Sicht zu billig wird. Erstens ist es knapp, zweitens ist es schwierig zu schürfen. Aber was solls, bei aller Theorie, man muss sich doch nur mal die Steigerung des Goldwertes in den letzten hundert Jahren ansehen (bzw. eigentlich die Abwertung alles anderen).


    Ich würde auch nicht all mein Vermögen in Gold anlegen. Nur: Jeder hat Fiat-Geld in der Tasche. Warum hat eigentlich nicht jeder Gold in der Tasche? Warum zögern einige, Gold zu kaufen, weil es angeblich zu teuer ist? Wenn Gold teuer ist, das alleine einen immensen "Produktions"-Wert hat, was ist dann Fiat-Geld, dass einen Produktionswert von weniger als einem Cent hat? Das Vertrauen in Fiat ist abhängig vom Staat. das Vertrauen in Gold ist abhängig von Naturgesetzen. Da trau ich doch lieber den Naturgesetzen! ;)


    Und als Investor mag ich Besitz, den mir der Staat nicht unterm Ars** weg besteuern kann. Gerade auch deshalb ist Gold sehr interessant. Ich zahle weder Märchensteuer noch zahle ich sonstige Steuern, falls es sich vermehrt (im Wert steigt). Die ganzen Milchmädchenrechnungen mit dem Zins bei anderen Anlagegütern finde ich lustig. Da wird bei Aktien auch immer mit der Dividende gewedelt. Wie schön, aber auch die Dividende ist im Aktienkurs eingepreist. Zins und Dividende sind daher Augenwischerei, an der sich letztlich nur wieder mal der Staat durch Steuern bedient. Auf beides fallen Zinssteuern an. Die Dividende mindert den Aktienkurs um eben den Dividendenwert und der Zins auf andere Anlageprodukte ist selten höher als die Inflation. Geldvernichtung im großen Stil also. Und ist der Zins mal doch höher, dann ist das nur eine Risikoprämie für andere Verluste, die man sich damit an Land zieht.


    Ich hab im Moment nur Aktien und Metalle. Auf Metalle zahl ich keine Steuern und solange die Welt sich dreht, habe ich damit für alle Fälle vorgesorgt. Und die Aktien habe ich ausschließlich wegen der Wertsteigerungen, die sich durch Produktivitätssteigerung (oder das Vertrauen der Anleger darin) ergibt. Damit habe ich absolute Kontrolle über mein Vermögen. Sollte dem Staate einfallen, Aktien noch höher zu besteuern, was langfristig fast todsicher ist, werde ich auch diesen Part immer weiter in Metalle anlegen.


    Fonds, OS, usw. hab ich nicht. Ich überlass doch mein gutes Vermögen nicht irgendwelchen Zockerclubs. Wer bin ich denn? :D

    Zitat

    Original von Donk
    Pickel ist hier ja auch registriert und nimmt Stellung zu Beschwerden, das find ich klasse.


    Pickel ist ja auch kein Medaillienhändler und Pickel prägt auch selber keine Medaillien. ;)


    Pulverfass:
    MDM hat allerdings auch (zumindest mir) zum ausgemachten Preis geliefert, als das Metall teurer wurde. Und sie liefern auf Rechnung (sonst hätte ich da wohl auch nie gekauft :rolleyes:). Das Risiko liegt also 1deutig bei MDM.


    Ist doch ganz einfach: Wer sich den Aufwand machen will und Zeit übrig hat, der kann ja auch bei MDM bestellen und der Rest bestellt halt woanders. Würde MDM mal wieder ein für mich adäquates Angebot machen, eben die genannten 10-20% Rabatt, das Ganze verpackt in ordentlichen Dosen (zumindest Silber, das sonst ja anläuft), dann würde ich vielleicht auch mal wieder da kaufen. Im Moment entwickelt es sich nur in eine andere Richtung.


    Nunja, werde ich mir jetzt mal nen Folienschweißgerät bestellen. Kann ich auch gleich meine Krügerränder einschweißen und unauffällig als Kette (Schmuck) mir um den Hals hängen, wenn ich mal ausreise. :D

    Zitat

    Original von Donk
    Ah ja, alles klar.
    Nun ich spiele ja eh mit :]


    Ich spiele eher an der Börse. Auch wenn's da nix umsonst gibt. ;)


    Zitat


    Und die Werbung von MDM fliegt ungeöffnet ins Altpapier.


    Ich benutze sie manchmal als Kaffeetassenuntersetzer. :D


    Zitat


    ich nehme an, dass die Versandverzögerungen häufig auch Masche sind, in der Annahme der Besteller hätte mittlerweile vergessen, dass er die Münze ohne 3,95 Euro Versand und 1 Euro Versicherung zusätzlich bestellt hat. X(
    Ich bestelle übrigens auch nur wirklich günstige Angebote bei MDM, ernstznehmende Mengen an Silberanlagemünzen (Ab 5 Stück z.B.) bestelle ich bei Pickel, da kann ich von den Schwankungen des Silberpreises wenigstens mit profitieren.
    Wenngleich ich jetzt schon relativ lange auf meine erste Lieferung von Pickel warte.


    Das mit dem Porto glaub ich nicht mal. Die Masche von MDM ist sonnenklar: Scheinbar (manchmal auch real) mit günstigen Angeboten locken und danach (bei den weniger Schlauen, und die sind nach Einstein in der Mehrzahl) für Plunder abzocken. Das mit den Versandverzögerungen dürfte darauf beruhen, dass sie kein Lager haben. Was bestellt wird, wird wieder bestellt. Spart Lagerkosten, Logistik und Zwischenfinanzierung. Also, für Sammler und allenfalls mal Schnäppchenjäger interessant, aber nix für Anleger wie mich. Immerhin war das mein erster Kontakt mit Silver Eagle, Maple Leaf und so weiter. Also, ich will nicht meckern. Aber ich weiß auch, wenn eine Party vorbei ist. Wer sich umguckt, fährt woanders günstiger bei weniger Zeitverschwendung. Zeit ist Geld. Und die Schnellen fressen die Langsamen. :D

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    Original von Milly
    die Zukunft in Deutschland ist eigentlich klar: Allmähliche Verhartzung der ganzen Bevölkerung.


    Das Volk hatte ja die Wahl. :D


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    Bald werden 50%, am Ende 80% nach dem Ausfüllen von -zig Formularen als "Hilfe zum Lebensunterhalt" einen kleinen Teil dessen wiederbekommen, was man ihnen zuvor weggenommen hat. Gesundheitsfonds und Gesundheitssoli tun ihr übriges, das braucht wieder Hunderttausende computerresistente überbezahlte Beamte, den auszurechnen und einzutreiben.


    Nun, das wird nicht ewig so weitergehen. Bei 100% Arbeitslosigkeit ist Schluss.


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    Ein paar Freiräume werden bleiben, z.B. Dönerbuden und ihr Umfeld; denn ich kann mir nicht vorstellen, daß man den Inhabern die deutsche Bürokratie samt ordentlicher kaufmännischer Buchführung beibringt, da drückt man lieber zwei Augen zu.


    Harharhar, versuch mal, eine fahrende Dönerbude genehmigt zu bekommen. Viel Spaß mit dem Tiefbauamt! O-Ton: "Da braucht man eine Genehmigung. Aber die Genehmigung gibt es nicht." Des steht so im Gesetz.


    Jedem, was er verdient. Auch die Deutschen werden bekommen, was sie sich verdient haben.


    Zitat


    Ansonsten geht alles in den Großkorporatismus; Großkonzerne und Großverwaltungen; Sozialismus durch die Hintertür halt. Alle Möglichkeiten, sich unabhängig sein Leben zu gestalten und zu finanzieren (insbesondere Kleingewerbe), werden ohne Ende erschwert und belastet. Die Belastung für die Nutzung des eigenen Wohnraums wird durch Grundsteuer, Straßenbaugebühren, Zwangsmonopolpreise bei Energie und Müll, Schornsteinfegergebühren, Kabel- und GEZ-Gebühr auch auf Internet usw. auf 4stelliges Niveau (in heutiger Kaufkraft) gehoben.


    So ist es!


    Zitat


    Tjaja, das immobile Silber: Mein Aktenkoffer ist auch bald voll, dann muß ich dem Kaufrausch abschwören.


    Mir abschwören? Ist das am Ende wieder ein Verschwörung? :rolleyes: :D