Beiträge von Kaufrausch

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    Original von Eldorado
    Das ist mir neu das ich mein Gepaeck erstmal zum Zoll bringen muss, neu einchecken und es dann wieder eingeladen wird zum naechsten Flug. :D


    Wäre mir auch neu. Wer nicht einreist, hat auch gar kein Visum, also nix mit Zoll!


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    Der Striptease alleine dort wuerde mich schon nerven.


    Das dauert ca. zwei Stunden mit einer Urin/Speichelprobe noch laenger.


    Wovon redest Du? ?(


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    Die Fliegerei wird immer ungemuetlicher man verbraucht fast mehr Zeit zum Check in und staendigen Kontrollen als man eigentlich fliegt.


    Und ich muss das ganze noch selber bezahlen mit Airport Tax.


    Wenn ich ins Ausland reise, dann dauert das hier in D bei den Krontrollen immer doppelt so lange wie anderswo.

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    Original von Edel Man
    Insoweit sind die vielen nein sehr gut. :]


    Seh ich auch so. Zählt man die noch schlimmeren "weiß nicht" dazu, sind es 22 Stimmen. 22:11 oder 2:1 warten also ab. Das bedeutet für mich Kaufzeit. Fragt sich nur, ob diese Umfrage repräsentativ ist. :D

    Ich hatte, wie sich wahrscheinlich jeder schon denken kann, mit JA gestimmt. :D


    Eldo, Mut und insbesondere eine eigene Meinung zu haben, sind zwei Dinge, die rar gesät sind. ;)


    Freue Dich mit mir darüber, denn das ermöglicht unsere Gewinne. :D

    IMHO könnte ein Krisenszenario so aussehen:


    Status Quo: Da alles Geld Kredit ist, halten nur neue Kredite alte Kredite und deren Zinsen am Leben. Während dieser Zeit ist das System stabil.


    Diesen stabilen Zustand kann man nun nach oben oder unten verlassen:


    a) Nach unten durch Deflation. Das würde bedeuten, es werden weniger Kredite nachgefragt (was faktisch eigentlich unmöglich ist, da ja immer mehr Zinsen bezahlt werden müssen). IMHO hatten wir die letzten Jahre hier in D schon so eine Art Deflation, weil die Wirtschaft weniger Kredite nachfragte. Das wurde nur durch höhere Schuldenaufnahme des Staates kompensiert. Daher auch die niedrigen Zinsen der vergangenen Jahre.


    b) Nach oben durch Inflation. Das würde bedeuten, es werden immer mehr Kredite immer schneller nachgefragt. IMHO sind wir jetzt in den Anfang dieser Phase eingetreten. Die Wirtschaft liegt weitgehend am Boden. Kredite werden mehr oder weniger nur noch durch den Staat, da aber exzessiv, nachgefragt. Damit betätigt sich der Staat als Gelddrucker.


    Was wird irgendwann passieren? Durch die Inflation passiert zweierlei:


    1. Alle Abgaben, die prozentual erhoben werden (also Steuern, Lohnnebenkosten, etc. ...) werden im Wert steigen. Denn die Löhne steigen nicht im selben Maß wie die Inflation.


    2. Alle anderen Kosten, Preise also, werden steigen, was zu weiterer Entwertung des Geldes führt.


    Ergebnis wird also sein:


    Irgendwann hat der Bürger sehr hohe Abgaben und Preise zu bezahlen, aber einen faktischen Lohnrückgang. Damit werden Kreditausfälle exzessiv zunehmen. Schon jetzt sind Millionen Privathaushalte überschuldet oder stehen kurz vor der privaten Insolvenz.


    Wenn dann die Kredite platzen, gibt es eine richtig schwere Deflation, denn jeder geplatzter Kredit vermindert die Kreditgeldmenge. Die Banken und andere Gläubiger werden ihre Sicherheiten einfordern. Lieber heute noch das Haus des Schuldners versteigern und dafür Cash kassieren, weil Cash ja mehr Wert wird. Die Schuldner werden trotzdem nicht ihre Schulden los, denn zunehmend verlieren Waren durch ein Überangebot an Wert. Sie müssen zwar die Sicherheiten abgeben, aber Schulden bleiben übrig.


    Damit wird die nächste Phase eingeleitet: Hyperinflation. Es entsteht zunächst ein Überangebot an Häusern und Waren. Da die Banken wie geschrieben schnell alle Sicherheit einforderten, wird der Wert dieser Sicherheiten total fallen, denn kaum jemand kann noch etwas kaufen oder will etwas kaufen, denn Cash war King. Dieses geparkte Geld wird jetzt auf den Markt geschmissen, denn Waren sind total billig geworden. Zudem sind die Schulden kaum weniger geworden.


    In der letzten Phase wird auch der Staat sich noch mehr einmischen und alles nur noch schlimmer machen. Am Ende wird eine Währungsreform stehen.


    Ich fasse zusammen:


    Das Ganze wird ein sich ständig aufschaukelnder Prozess sein. Man wird vermutlich sprichwörtlich durch Dick (Inflation) und Dünn (Deflation) gehen müssen, bis die Währungsreform ansteht. Ich habe das Ganze hier etwas verkürzt. Ich kann mir auch nacheinander viele kleinere Deflationen und Inflationen vorstellen, die sich immer weiter aufschaukeln, bis es dann irgendwann richtig kracht.


    So, denke ich mir, kann das aussehen.

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    Original von catinth
    Wenn es Aktienbesitz geben wird - Ja.
    Gab es im Ostblock Aktien/Aktienhandel? Wie war der Aktienhandel in BRD nach 1945 geregelt?


    Keine Ahnung, aber wahrscheinlich gabs im Ostblock keinen Aktienhandel. Nur, wenn es keinen Aktienhandel gibt, weil wir Zustände wie im Ostblock bekommen, dann bin ich hoffentlich schon vorher weit weg oder geflohen oder auf der Flucht erschossen oder sowas. :D


    Wer 1920 Siemens-Aktien hatte und die nicht verkauft hat, der sollte sie auch heute noch haben. ;)

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    Original von catinth
    Gibt es aus heutiger Sicht ähnliche sich anbahnende Investitionsgüter?
    Tokaijer Wein, Kunst, Sammlergegenstände - Dinge die in der Krise richtig absacken um bei Normalisierung und aufgrund Sammlernachfrage ordentliche Wertzuwächse erwarten lassen?


    catinth


    Aktien, IMHO, dürften nach einer schweren Weltwirtschaftskrise rasant steigen. Eine solche Krise steht für brach liegende Industrie. Alleine die Rückkehr zur normalen Produktion dürfte die Aktienwerte in den Mond schießen. Stellt sich nur die Frage, welche Aktien. Es werden wohl viele Unternehmen in der Krise das Zeitliche segnen. :D

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    Original von BaseMetals
    Es sei denn die Privatpersonen verlieren (wieder mal) alles durch eine Währungsreform...


    Dagegen helfen Edelmetalle. :D


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    Auch hier nochmals die Frage: Wieso diese Paranoia? Vergraben, verstecken, verbuddeln, Land verlassen? Es kommen harte Zeiten auf uns zu, die es zu überstehen gilt. Wer darauf vorbereitet ist, wird diese sogar mit Gewinn überstehen. Soweit es meine Geschichtskenntnisse angeht, ging es ThyssenKrupp, den Quandts, Degussa & Co., IG Farben, d.h. allen Großindustriellen nach dem Krieg doch nicht schlecht. Das sind übrigens die Hauptabnehmer für Industriemetalle. Von Schulden keine Spur.


    Paranoia? :D Wenn ich gar keine Angst hätte, dann bräuchte ich auch keine Industriemetalle. Es geht also darum, ein gewisses Restrisiko zu minimieren. Das hat doch nix mit Paranoia zu tun. Nur, wenn ich mich schon absichere, dann halt richtig!


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    Was mich total verblüfft ist, daß Sie bei einem Lagerschein, der Ihnen den direkten Zugang zu Ihrem Eingentum bei einer Firma (Lager) verschafft, von Papier reden und im nächsten Absatz empfehlen, sich Zertifikate zu kaufen, die das Papier nicht wert sind (bei denen Sie es mit Banken zu tun haben, die mit Ihren Spekulationsgeschäften uns diese ganze Misere überhaupt erst eingebrockt haben: 2005 wurden in Deutschland 96 Milliarden Euro in Derivate investiert, einem Finanzinstrument mit dem Nick Leeson eine der traditionsreichsten Banken Europas über Nacht in die Knie zwang)?


    Wo habe ich Zertis empfohlen? Ich habe die Zertis mit einer Anlage bei Ihrer Firma verglichen. Wenn ich mich für eine Krise absichern will (und ich weiß nie, wann eine Krise kommt, noch wie sie aussieht, ob es mehrere sind, etc. ...), dann schließe ich Papier aus. Was nicht heißt, dass ich abgesehen von der Absicherung mein restliches Vermögen anderweitig diversifiziere. Und für eine Krisenabsicherung spielt es zunächst keine Rolle, ob ich mein Vermögen einem Industrieunternehmen oder einer Bank anvertraue. Es gibt auch genügend Beispiele für Firmenpleiten oder Veruntreuung. Da ich die Krise nicht vorherplanen kann, muss ich auf alles gefasst sein. Und da hilft mir nur mein atomarer Bestand, denn auf den kann ich direkt zugreifen. Ich bin autark und vollkommen unabhängig von Dritten. Dieses macht es eben als Krisenabsicherung interessant. Aber wem erzähle ich das. Das gilt schon ein paar Tausend Jahre ...


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    Das Geschäftskonzept hat rein gar nichts mit dem ETF zu tun. Es ist keineswegs vergleichbar. Sie kaufen keinen Anteil, sondern erwerben Ihr eigenes, physisches Eigentum. Es ist eher so, als ob Sie sich einen PKW kaufen und diesen bei uns in die Garage stellen. Wir vermieten kostengünstig den Stellplatz und helfen Ihnen beim Kauf des PKWs. Sie parken Ihr Eigentum dort und holen es ab, wenn Sie es wieder brauchen. Mit dem Vorteil, daß Sie es in teilen abholen können und es seinen Wert nicht verliert. ;)
    Ein ganz simples Geschäft.


    Genau dieses ist auch bei den Rohstoff-ETFs so, in die man investieren kann. Und sie glauben nicht im Ernst, dass ein Privatanleger seine Tonnen Zink oder Blei abholt, oder? :D


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    Von auf den Rohstoff-Trend aufspringen, kann keine Rede sein, da diese Idee in der Familie unter dem Eindruck der Kriegswirren 1945 während der Währungsreform entstand. Unter dem Eindruck der bevorstehden Krise wurde diese Idee endlich aus der Taufe gehoben.


    Das versteh ich jetzt nicht. Was wollen Sie mir damit sagen?


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    In China leben, wenn überhaupt max. 300.000.000 Menschen in annähernd vergleichbaren Verhältnissen wie bei uns. Das Verhältnis zur Gesamtlandesbevölkerung sieht in Indien ähnlich, eher geringer aus. Selbst, wenn das Wachstum vorübergehend ins Stocken gerät, wo sollen denn die Rohstoffe herkommen, wenn dort jeder ein Auto fahren will, einen Kühlschrank besitzen oder Heizkörper benötigt usw.??


    Neben China und Indien gibt es noch viele andere Schwellenländer (Emerging Markets) wie z.B. Brasilien und Russland, deren Wirtschaften aufstreben.


    Ich habe diese Länder bereist und kenne die Verhältnisse vor Ort. Diese Entwicklung läßt sich vieleicht bremsen, aber nicht aufhalten.


    Das kann ja alles sein, aber meistens kommt es trotzdem erstens anders, als man zweitens denkt. Vielleicht gibt es irgendwann ein synthetisches Verfahren, Stoffe herzustellen oder die Marsmännchen landen und bringen einen Haufen Rohstoffe mit oder was weiß ich. Und selbst wenn es so weitergeht, dann kann ich auch Aktien kaufen oder Rohstoff-Zertis, wenn ich nicht an eine Krise glaube. Wenn ich an eine Krise glaube (dass es die Möglichkeit gibt), dann siehe oben. ;)


    Es kann ja sogar durchaus Sinn machen, in Ihre Firma zu investieren, da müsste man aber genauere Infos haben. Jedenfalls wäre das für mich keinesfalls ein Kriseninvestment, sondern nur normale Spekulation.


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    Jeder Bürger dieses Landes sollte soviel Zivilcourage zeigen und bei dem ganzen Meckern an den momentanen Verhältnissen, bereit sein, etwas für dieses Land zu tun. Wenn die Regierung nicht handelt, muß man es selbst tun. In Japan wird seit 1970 ein Stockpiling-Programm von privater Seite organisiert und es klappt vorzüglich.


    Wenn man eine gemeinschaftliche Lobby hat, ist es doch viel schwerer für den Staat, etwas zu konfiszieren, als wenn es um einzelne, unorganisierte Privatpersonen geht.


    Ja, und ich als kleiner Mann kann dann in dieser "Lobby" sicher ganz viel ausrichten. Das erinnert mich an die Gewerkschaften, die auch so viel Gutes für ihre Klientel tun ...


    Nee, nee, da administriere ich mein Vermögen lieber selbst. Dem Staate entronnen, bin ich nicht so inkonsequent, es anderen in den Rachen zu werfen.


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    Und schlußendlich leben wir nicht in irgendeiner Bananenrepublik.

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    Na, da wäre ich mir ja nicht ganz so sicher. Und selbst wenn. Was nicht ist, das kann auch werden. Wie gut sich der Mob vor den Karren spannen lässt, dass erleben wir gerade wieder mit dem grassierenden Antiamerikanismus der hiesigen Jungschar. :D


    Gruß,


    KR

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    Original von BaseMetals
    Bei Firmen, Unternehmern, auf einem weltweiten Markt. Diese verfügen eher über liquide Mittel als Privatpersonen.


    Sind Sie sich da sicher? :D Firmen fangen in der Regel mit Schulden an und hören mit Schulden auf. Privatpersonen fangen mit Guthaben an und hören damit auch in der Regel auf (Erbe). ;)


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    Soviel Sicherheit kann Gold nicht bieten (vor allem hinsichtlich der möglichen Konfiszierung).


    Jo mei, da muss der gute Blockwart dann halt meinen Garten umgraben oder meinen Speicher abreißen oder im Keller buddeln oder vielleicht hab ich das Zeug auch im Ausland oder unter einer Brücke vergraben. Viel Spaß beim suchen! Ist ähnlich effizient wie Lotto spielen. :D Und wenn die Industriemetalle ja sooooo wichtig sind, wieso soll der Staat diese dann nicht konfiszieren, hmmm? Zumal sie viel größer und leichter zu finden sind. Insbesondere, wenn sie vom Zoll kontrolliert werden und man lediglich ein Stück Papier in Händen hält.


    Und wenn ich bei Nacht und Nebel, um mein Leben fürchtend, das Land verlasse, dann geht das mit Platin und dann Gold immer noch am Besten, weil es klein und relativ leicht ist.


    Ihre Argumentation läuft doch ins Leere! Wenn jemand in Rohstoffe investieren will, dann kann er das auch über den Aktienmarkt oder über Zertifikate. Und selbst wenn ich bei Ihrer Gesellschaft in so eine Art ETF investiere, dann ist das nicht krisensicher und damit für eine Krisenanlage ungeeignet. Im Krieg - und dazu kann es sehr schnell kommen - wird das Zeug einfach konfisziert, damit der Staat seine Waffen bauen kann. Und wenn in China und Indien mal die Produktion stockt, sei es weil sie eine Krise haben oder weil sie einfach satt sind, dann sinkt auch die Nachfrage nach Rohstoffen.


    Die einzigen halbwegs krisensicheren Anlagen sind eben die Edelmetalle, weil sie mobil und wertbeständig sind.

    Zudem stellt sich noch die Frage, ob es sinnvoll ist, 1 Unze gegen 10 Kiloeuro einzutauschen, wenn die 10 Kiloeuro durch eine Währungsreform 1:100 umgestellt werden. Wenn eintauschen, dann nur, um schnell was anderes dafür zu kaufen. Land z. B. wie HW meint oder vielleicht ein paar Unternehmensanleihen oder sowas. Denn wenn 1 Unze 10 Kiloeuro oder nochmehr kostet, dann stimmt was (dann für jeden sichtbar) mit dem Euro nicht. Land würde ich auch nur dann kaufen, wenn halbwegs sicher ist, dass es nicht enteignet wird. Im Moment bin ich mir da leider gar nicht sicher, aber das kann sich ja ändern.

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    Original von HORSTWALTER
    Kostet das Brötchen auch >10 mal so viel wie heute, dann halte ich wacker das Gold. Ist die Wertentwicklung aber real, so schnuppere ich mir ein Häuschen mit Garten =).


    ... und noch einen kleinen Wald mit See dabei.


    Einen kleinen Teil meines Goldes und Silbers würde ich wohl trotzdem immer behalten. Einfach als Bodensatz für noch schlechtere Zeiten oder Krisen. Ich glaube nämlich nicht daran, dass Gold jemals wieder unter meine realen Einstandspreise fallen wird. Es ist ja auch nicht unter die 35 Dollar gefallen, die mal für eine Unze vor einigen Jahrzehnten in den USA garantiert wurden. So wie sich heute niemand vorstellen kann, dass eine Unze nochmal 35 Dollar kostet, so wird sich in dreißig Jahren keiner vorstellen können, dass eine Unze nochmal 500 Dollar kostet (oder das Äquivalent der dann aktuellen Währung). Bin ich mir ziemlich sicher. :]


    Beste Pfingstgrüße


    vom KR :D

    Wieso verwegen oder an die Decke gehen oder nix beitragen? Ich hab doch deutlich geschrieben, worauf es ankommt:


    Immer in das Anlagegut umschichten, was aktuell unterbewertet zu sein scheint.


    Das gilt natürlich auch bei Goldkursen zu 10 Kiloeuro. Es könnte z. B. sein, dass selbst dann Gold noch zu diesem Zeitpunkt unterbewertet ist, wenn ein Brot z. B. 1000 Euro kostet.


    Also nicht gleich an die Decke gehen. :D ;)

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    Original von BaseMetals
    Sicherer kann Eingentum nicht sein. Das Lager wird rund um die Uhr bewacht. Ihr Zuhause nicht.


    Das kann ich bei EMs im Schließfach oder einem ETF auch haben. Ist also kein spezieller Vorzug von Basismetallen. Außerdem kennen Sie mein Zuhause nicht. :D


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    Wie Sie ganz richtig sagten, kann keiner mit den Metallen einfach das weite suchen. Es ist einfacher, daß 6kg Gold gestohlen werden, als 30to Industriemetalle. Und bei den angestrebten Größenordnungen ist ein Diebstahl der Ware nicht möglich:


    Ok, der Punkt geht an Sie. Ist aber der einzige Punkt, IMHO. ;) Mein Gold oder selbst Silber kann ich im Zweifel schnell mitnehmen. Und ich bin nicht auf diesen Staat angewiesen.


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    Die Notstandgesetzte haben keine Wirkung. Es sei denn es herrscht Krieg. Wir sprechen hier über eine Währungskrise und eine Weltwirtschaftskrise.


    Da die Waren im offenen Zollager eingelagert werden, ist der Lagerbestand unter bundeshoheitlicher Kontrolle des Zolls.


    Ähm, hat der Zoll nicht entfernt was mit dem Staat zu tun? Und Notstandsgesetze können auch nochmal geändert werden. Der Begriff Krieg, Bürgerkrieg, etc. ist zudem dehnbar. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ihn keineswegs ausschließe. Wenn der deutsche Michel aufwacht, dann geht es meistens zur Sache. Da kann ich ja gleich Staatsanleihen kaufen. :D Was macht Ihrer Meinung nach ein überschuldeter Staat, dem die Rohstoffe in einer Krise ausgehen, weil er sie nicht mehr bezahlen kann?


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    Das ganze Konzept ist auf Sicherheit ausgelegt, da wir aus der selben Überlegung wie alle hier im Forum, nach einer Möglichkeit der Vermögenswertsicherung für die breite Masse gesucht und letztendlich in dem Erwerb von Industriemetallen gefunden haben.


    Die Kontrolle über die Rohstoffe/Resourcen dieser Erde muß zurück in die Hände der Menschen. Durch unser einmaliges Geschäftskonzept ist dieses möglich, während den Inhabern der Metallkonten gleichzeitig Schutz vor Inflation und Währungsentwertung geboten wird. Außerdem beteiligt man sich mit der Eröffnung einer Metallkontos an dem Aufbau eines Stockpiling-Programms (Rohstoff-Notreserve) für die Bundesrepublik Deutschland.


    Gruss,
    BaseMetals


    Nicht böse sein, aber bei soviel philanthropischem Ehrgeiz gehen bei mir alle Warnlichter an. Ihre Werbung im Profil zeigt außerdem deutlich, dass Sie Nutznießer von Anlegern sind. Erinnert mich an einen Bericht, dass im Moment viele Trittbrettfahrer auf den Rohstoffzug abfahren. Mich können Sie da nicht überreden, aber vielleicht schaffen Sie das bei anderen, leichtgläubigeren, Zeitgenossen. Mich wundert sowieso, dass hier noch nicht die Zeugen Jehovas aufgetaucht sind. Viel Erfolg! :)


    Gruß


    KR

    Das weiß ich im Moment noch nicht. Das wird sich zeigen, wenn es soweit ist. Ist doch ganz einfach. Immer in das Anlagegut umschichten, was aktuell unterbewertet zu sein scheint. Und diese Entscheidung kann auch nur jeder für sich selbst treffen.

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    Original von BaseMetals
    Ich halte deshalb den phsischen Erwerb von Industriemetallen und deren Einlagerung für die beste Möglichkeit zur Vermögenswertsicherung.


    Wenn ich damit mein Geld verdienen würde, dann würde ich das auch behaupten. :D Industriemetalle haben in einer Krise für Privatleute nur genau 2 Haken:


    1. Entweder ich lagere das Zeug selber, aber da braucht es erhebliche Lagerlogistik und Lagerraum. Dürfte für kaum jemand in Betracht kommen.


    oder


    2. (was Sie ja vermutlich anbieten) ich lagere es bei Ihnen oder Ihren Mitgesellschaften und erwerbe ein Papier.


    Papiere sind in schweren Krisen nur dummerweise nix wert, wenn der Aussteller dieser Papiere sich im allgemeinen Krisengetümmel verflüchtigt. Oder wenn der liebe Staat sämtliche Industriemetalle konfisziert, wie bereits in den Notstandsgesetzen vorsorglich einzementiert.


    Außerdem dürfte man mit ein paar Tonnen Industriemetallen recht immobil sein. Da würde ich mir ja noch eher eine Immobilie zulegen, da kann ich wenigstens drin wohnen, bis der Staat zugreift. :D

    Als gestandener BWLer muss ich das mal (er)klären: :D


    Gold kann Erträge erwirtschaften (Kauf billiger als Verkauf, andersrum wäre es Aufwand), aber es bringt keine Zinsen. Es sind somit keine "laufenden Erträge". Ein Zins ist ein laufender Ertrag. Ein Ertrag ist grob gesagt alles, was Plus in die Bilanz bringt. Wer mehr wissen möchte:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Aufwands-_und_Ertragsrechnung


    Entscheidend ist übrigens die Rendite nach Steuern, die sich aus allen Erträgen, Aufwänden und sonstigen Kosten zusammensetzt.