ZitatOriginal von Cra$h
Du darfst ruhig auch das in meinem Profil angegebene Alter in Frage stellen)
Was denn, noch jünger? ![]()
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Ähm moment mal - damit kein Missverständnis aufkommt: Nur wo bei mir Recherche "dransteht" ist auch Recherche drin. der Rest ist Meinung.
Ach so. Das ist nur Deine Meinung ohne jegliche Recherche? Na, dann schreib das doch einfach! ![]()
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(Ja und woher weißt Du das?)
Das zeigen mir meine Sensoren an. Da meine Recherche etwas komplexer ist, als einen Durchschnittswert zu nehmen und darauf meine Entscheidung fußen zu lassen, werde ich hier also, das wirst Du sicher verstehen, da keine Habilarbeit drüber schreiben. Außerdem scheinst Du irgendwie ja auch gar nicht gewillt zu sein, von Deiner Meinung abzurücken, selbst wenn man mit Fakten kommt. So lange Du also eine gewisse Aufgeschlossenheit diesbezüglich vermissen lässt, mache ich mir hier keine Mühe. Wären doch eh Perlen vor die Säue, um es mal sprichwörtlich zu formulieren.
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Diese Gruppe - die Kinder sind aus dem Haus - ist deutlich jenseits der 50 - verfügt als Angestellter, Beamter oder Selbständiger eher über ein höheres Einkommen.
Wenn ich mit diesen Leuten spreche - so sehe ich ganz klar daß Gold mittlerweile bei fast allen eine Rolle spielt.
Natürlich - wir sprechen hier von - wenn überhaupt - 10% der Bevölkerung - eher nur 5%! - Aber jenen 5-10% die tatsächlich über die Mittel verfügen binnen kurzer Zeit Beträge von 100.000 bis 250.000€ in Gold zu investieren - ohne sich dabei einseitig zu engagieren. Diese 5-10% sind "mein Mann auf der Straße" - einfach weil die übrigen 90-95% der Bevölkerung trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit rein ökonomisch nicht in der Lage sind nennenswerte Mengen an Gold aufzukaufen.
Ich bezweifle einfach mal, dass Du 5-10% der Deutschen kennst. Es mag sein, dass in Deinem Umfeld die genannte Gruppe in Gold investiert ist. Genaues scheinst aber auch Du nicht zu wissen. In meinem Umfeld sieht es halt anders aus. Und wenn ich mich so umhöre und umlese, dann ist das in meinem Umfeld eher repräsentativ. Aber selbst wenn wir nur mal das Umfeld von uns beiden nehmen, dann reduziert sich statistisch der Faktor "fast alle" schon mal um 50% auf "die knappe Hälfte". Um es mal zu präzisieren. ![]()
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(Deine Meinung! - mit Blick auf das zurückliegende Jahr - tendiere ich bereits zur Diagnose "Bubble". )
Nun ja, mit der Meinung stehe ich allerdings bei weitem nicht alleine da. Und das ist in der Tat durch Fakten hinterlegt, Du musst Dir ja nur mal angucken, welche Finanzkonzepte die Banken zur Zeit anbieten. Da nimmt Gold oder gar Silber einen verschwindend geringen Anteil ein. Guck Dir einfach mal an, wieviele Fonds und deren Derivate es auf Aktienbasis (keine Minen) oder Rentenbasis usw. und wieviele Rohstofffonds und davon Metallfonds es gibt. Und dann guck Dir mal die Torten der Analysten an, wo die Verteilung von Gold in Schmuck, Industrie, Spekulation, ... angegeben sind. Der größte Faktor sind derzeit die Schmucknachfrage und nicht die Spekulation. Da muss man nicht mal Professor sein, um dann festzustellen, dass es so ist, wie ich schreibe. Man muss einfach nur präzise recherchieren. ![]()
ZitatMoment - so kannst Du das aber nicht rechnen! Lege hier mal schön wie es sich gehört die Entwicklung der Lohnstückkosten der Industrie (in den Goldförderländern) zu Grunde! Dann sieht die Sache gleich ganz anders aus. Da kannst Du nämlich froh sein wenn der Preis nicht sogar gesunken ist.
Vergl. zu diesem Thema auch die Veröffentlichungen der betreffenden Unternehmen aus der Branche.
Willst Du etwa ernsthaft behaupten, die Löhne in Südafrika und Australien, um nur mal die 2 wichtigsten Länder der Goldförderung zu nennen, bei den Minenarbeitern sinken? Na klar kann ich das so rechnen. Du nennst einen pauschalen Durchschnitt, wovon ich gar nicht weiß, wie der zustande kommt und ich nehm halt pauschal die Inflation. So what? Du hast ja auch nicht erwähnt, dass der POG gegenüber dem Euro erst vor ein paar Monaten angefangen hat, anzuziehen. Falls Du also das "Glück" hattest, 1999 Gold zu kaufen, dann lag das da 5 Jahre relativ renditeunträchtig im Depot rum. ![]()
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Ja - so gesehen - man darf und wird oft geteilter Meinung sein. Wer Recht hat muss sich erst noch weisen. Ich wolle den "Anfängern" auch einfach mal aufzeigen wie eine Strategie aussehen kann. Mit einfach blind drauflosinvestieren ist es ja auch in anderen Sparten nicht getan - zumindest nicht wenn sich die Sache einigermaßen rechnen soll.
Meine Meinung basiert zumindest zum großen Teil auf präzisen Recherchen und nicht irgendwelchen Zahlen, die ich mal im vorbeigehen in einer Zeitung aufgeschnappt habe. Dennoch halte ich mich hier nicht für einen Profi. Ich bin auch kein Goldbug, ich habe mit ganz normalen Aktien angefangen. Der Markt wird ganz sicher zeigen, wer Recht hat oder hatte. Also, da lehne ich mich wie geschrieben ganz geschmeidig zurück. Du bist im Übrigen auch nicht der Erste, der hier fallende Preise suggeriert und falsch liegt. Falls Du Dir mal die Threads durchliest, dann wirst Du da einige User finden, die noch heute auf einen POG von 450 oder gar 350 USD warten. Ich habe inzwischen gute Gewinne, einen großen Teil sogar real, eingefahren. Also, das war wohl nix. Und dann guck Dir mal die sogenannte Korrektur der letzten Wochen an. Das war wohl auch nix.
Neeeneee, wenn hier jemand glaubt, er könnte hier Panik verbreiten und billig Goldaktien abstauben, da wird nix draus!
Wie bereits geschrieben, bei vierstelligen Preisen fange ich an, über den Verkauf nachzudenken. Es mag ja durchaus sein, dass der POG kurzfristig mal wieder gen knapp über 500 geht (obwohl ich die Wahrscheinlichkeit für nicht sehr groß befinde), aber so lange der Münzkauf ein derart absonderliches Geschäft darstellt und o. g. und ein paar andere Kriterien so sind wie sie sind, da muss ich Schuldenblase eindeutig Recht geben! Es wird langfristig bergauf gehen. Da bin ich mir relativ sicher!
Viele Grüße
KR