Beiträge von Kaufrausch

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    Original von Saccard
    sprich: nie mehr verkaufen.


    Im long run wird es aber keine Aktienfirmen oder gar Aktien geben. Das halte ich definitiv für keine überragende Anlagestrategie. :D


    Meine Avocets sind übrigens alle gekauft worden. Wollte irgend jemand für 3 Euro das Stück haben. Ergo: Ein Hoch auf Avocet mit dreistelligen Jahresrentierchen! =)


    Moin gutso,


    Du weißt doch, meine Augen und Ohren sind überall. ;) :D Deine auch? ;)


    Wir treten da ein wenig auf der Stelle. Macht aber nix. Wäre doch langweilig, wenn alle das gleiche Weltbild hätten.


    Beste Grüße


    KR

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    Original von Edel Man
    Die Frau von einem Halbmilliardär hatte es bestimmt nicht nötig,den billigsten Bruch zu fahren.


    Moin Edel,


    steig mal in Portugal in ein Taxi. Das ist ja nicht mal 3. Welt. Meine erste (und letzte) Taxifahrt dort endete in einer Massencarambolage. Glücklicherweise waren aber nur vor und hinter uns viele Autos ineinander gekracht. Nach einem heiklen "Ausparkmanöver" gings dann weiter. Fußgänger leben da übrigens sehr gefährlich. Die fahren dort fast alle mit den Reifen am Bordstein. :D


    In Sardinien ist uns auch mal jemand reingefahren. Allerdings ist mein Kumpel nicht so der "Verkehrsexperte". Ich sage noch: "Fahr weiter!" aber er wollte unbedingt drauf warten, dass ihm die Frau hinten reinfährt, was dann auch passiert ist. :D


    Zum Gold: Wird diese Woche wieder über die 600 gehen, vermute ich. Mein Magen knurrt auch irgendwas in der Richtung ... :]


    Viele Grüße


    KR

    Moin Saccard,


    da sieht man wieder, dass man jeden Bachstuben 3x umdrehen muss. Ich meinte EMs und Aktien generell. Also keine EM-Aktien. ;)


    Ich käme nie auf die Idee, deutsche Aktien ins Portfolio zu legen. Wenn man eine Kapitaldeckung beim EK von 10% hat, noch dazu frei jeglicher privaten Passiva, dann ist das bei Firmen in D ja schon exorbitant guinessverdächtig! :D


    Durch den aktuell exorbitant hohen Euro-Kurs wird das Ganze noch deutlich schlimmer. Lass den Euro mal auf Talfahrt gegen den USD gehen, was irgendwann auch wieder passiert, dann Gnade den DAX-Investoren, saaach icke ma nua.


    Firmen mit solider Kapitaldeckung von 60% in USD sind doch im Moment teilweise zu absoluten Schnäppipreisen einzukaufen. Nehmen wir als Beispiel Dell. Fast einstelliges KGV. Gut, die hab ich zu teuer eingekauft vor nem Jahr, verglichen mit dem aktuellen Preis. Aber auch da waren sie schon ein Schnäppchen. Wie gesund die finanziell sind, das kann man schon daran erkennen, dass die mal so eben mir nix Dir nix mehrere Millionen Sony-Akkus austauschen. Ne deutsche Firma wär doch schon längst pleite bei sowas. :D


    Von Asien lass ich die Finger, mal abgesehen von den Rohstoffen pur.


    Beste Grüße


    KR

    Zitat

    Original von Saccard
    1. Anleihen. 8 jährige kaufen bei 5%, in 3 Jahren wird die Rendite bei ca. 1.5% liegen, bei 4% coupon enspricht das einer Kurssteigerung von 23%. Dazu kommen 3x 4%, insgesamt also 35%. Bei einem Euro/US$ Wechselkurs von 1.05 sind das 63% in Euro gerechnet. Pro Jahr 17.75%.


    Viel Spaß bei dieser Negativrendite (inflationsbereinigt). Sicher besser als Sparbuch, aber alles unter 7% realer Rendite ist Terminierung von Vermögen. 7% Rendite entspräche dann also einem Einfrieren von Vermögenswert über die Zeit. Auch nicht sonderlich attraktiv, wenn man woanders (EMs, ausgesuchte Aktien) Renditen von > 10% erwirtschaften kann. Das wären bei 10% inflationsbereinigt immerhin 3%. Wenn man dann noch manche Güter bei Milchmädchen kauft, die die Inflation bei 2% festmachen, kann man sein Vermögen innerhalb einer Dekade gut verdoppeln. 1991 hab ich in Festgeldern bei 7% und 1/2-jähriger Laufzeit kurzfristig Vermögen geparkt. Das waren noch Zeiten. ;)


    Ei, ei, beim Gold und vor allem Silber scheinen die Shorties wieder das Rennen zu machen. Unter 600/12 wirds aber IMO nicht gehen. Die 600er scheint sowieso immer mehr solides Fundament zu werden. Wenn die Feststoffraketen eingeklinkt sind, gehts ab. :]

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    Original von 0711
    es könnte außerdem sein daß ich es bereits kenne.


    Wenn Du es schon kennst, versteh ich Deine Fragen nicht. Genau da wird Marx widerlegt. Gründlich! :rolleyes:

    So, letzter Beitrag hier. Leonardo und HW hat Recht, wir sind hier OT. Wenn Du das klären willst, mach bitte einen neuen Sräd auf. Und les Dir vorher mal den Zipper durch, den ich angehängt habe. Ohne die 60 Seiten gelesen zu haben, fehlt Dir etwas Verständnis. Den Debitismus kann man nicht auf Wikipedia komplett abhandeln, deshalb steht da auch nur ein Extrakt.


    Gnight


    KR :)

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    Original von 0711
    Der „Kleine Krauter“ ist ebenso „plangesteuert“ wie der größte Konzern der Welt.


    Da er den Markt nicht oder vernachlässigbar steuern kann, eben nicht.


    Zitat


    Wenn „eine Gruppe von Menschen ökonomische Vorteile aus der Leistung anderer zieht, ohne dafür eine originär ökonomische Gegenleistung für die anderen zu erbringen“ dann ist das ausbeuterischer Kapitalismus.


    Das ist Deine Definition.


    Zitat


    Du willst hier Marx mit Marx widerlegen, oder was?


    Ich widerlege (hier) wen oder was ich möchte. Genau.


    Zitat


    ... Steuern, als Grundlage allen Wirtschaftens.


    Steuern als Grundlage von Wirtschaften? Ach. Willst Du jetzt behaupten, Wirtschaften wäre ohne Steuern oder Staat nicht möglich? :D


    Zitat


    Aber es war ja eigentlich klar daß keine vernünftige Diskussion zustandekommt.


    Das hört sich nach self fulfilling prophecy an. :D Wenn Du Dich streiten willst, streit Dich halt mit wem anders. ;)


    Gnight!


    KR :)

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    Original von 0711
    Vielleicht kannst Du mir in dieser Richtung neue Erkenntnisse verschaffen?


    Eigentlich hab ich oben schon alles geschrieben. Bitte durchlesen! Konzerne sind halt eher plangesteuert. Genauso wie sozialistische Staaten.


    Bob beschreibt es auch richtig. Vieles in der VWL ist Ansichtssache. Theorien sind je nach Mode gängig oder überholt.


    Fakt ist, dass Gesellschaften praktisch schon immer mit Geld oder einer Art davon handeln. Kapital bedeutet nun einmal Geld. Also ist alles schon immer Kapitalismus gewesen, mal ganz unabhängig von der Staatsform. Marx wird zudem gerade durch die Theorie des Debitismus gründlich widerlegt.


    Sozialismus ist nach meiner Definition eine negative Verschärfung des Wortstamms "sozial". Real ein System, wo eine Gruppe von Menschen ökonomische Vorteile aus der Leistung anderer zieht, ohne dafür eine originär ökonomische Gegenleistung für die anderen zu erbringen.


    Wenn Dir diese Definition nicht gefällt, nimm halt eine andere.

    Klar kann ich das erklären. Konzerne, um so größer sie werden, unterliegen immer weniger den Marktgesetzen von Angebot und Nachfrage, für die Konkurrenz notwendig ist.


    Ein Großkonzern hat selbst erhebliche Mittel, um den Markt zu beeinflussen. Er kann beispielsweise einen "kleinen Krauter" an die Wand drücken, indem er Dumpingpreise für seine Produkte auspreist. Der kleine Krauter kann da nicht lange mithalten. Ist dieser Pleite, dann kann der Konzern die Preissschraube drehen. In die andere Richtung natürlich.


    Zudem kann sich ein Konzern ganze Rechtsabteilungen und Lobbygrüppchen leisten. Dieses alles hat dann bei Erfolg weniger mit dem Markt und damit zu tun, dass die Produkte gut sind, sondern dass eben über "windige Geschäftsmethoden" das Zeug an den Mann oder die Frau gebracht wird.


    Und alles was nicht über den Markt abläuft, bezeichne ich als Sozialismus. Ein Gegenpol zum Markt sozusagen.