Beiträge von Kaufrausch


    Bis die Gelddruckmaschinen warmgelaufen sind und das Papier und die Druckerfarbe in Mengen bereitsteht. Haben wir hier einen Drucker, der sich mit sowas auskennt? :D


    liberty:


    ja, dann sind wir tatsächlich da einer Meinung. :)


    Gruetzi retour


    KR :D

    Hallo liberty,


    dieser Link hier ist ja recht aktuell:


    http://www.goldseiten.de/modul…visit.php?cid=1&lid=24017


    Ich sehe das genauso. Warum sollte Gold in einer Deflation eine schlechte Anlage sein? Man hat damit genauso etwas in der Hand (bei Münzen oder Barren) wie mit Scheingeld. Solange man sein Geld nicht im Schließfach hat, ist es egal, ob die Banken offen haben. Daher und Du siehst es ja auch so, halte ich auch kleine Mengen Bargeld für sinnvoll. Aber eben nicht als Vermögensanlage. Nur für einen kurzen Zeitraum, falls man mal 1 Monat kein Bargeld bekommt.


    Viele Grüße


    KR :D

    Zitat

    Original von Titus
    Hallo Jungs


    ich bin wieder zurück mit einer Menge Eindrücken und jetlag. Werde Mittwoch mal die Gewichtung machen und meine Idee reinstellen, ich hab eure nur überflogen um nicht davon beeinflußt zu werden.
    Kann gar nicht verstehen was für eine Panik im Moment ist nur weil mal der POG um 20$ gefallen ist, und das bei 540. Wovor haben die Leute nur Angst? Für mich ist das noch kein Kaufniveau, wegen mir kanns noch 100$ runtertgehen.
    T


    Hallo Titus,


    welcome back! 8) Ja, synchronisier mal Deine gesammelten Uhren. :D


    100 $ runter, ja schön wärs, da könnte ich meine Grillkohle verfeuern. Aber die Shorties sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da sind mir ja die Anzünder zu teuer, dass es lohnt, ein paar Warmduscher-Shorties zu rösten.


    Schöne Grüße


    vom Kaufrausch :D


    CheckPoint:


    Vielen Dank!


    Quentchen:


    Ja, Erben ist ne gute Idee, danke! Ich hab's vorgemerkt und werde bei Gelegenheit die Datei überarbeiten.


    :D


    Und es gibt doch bestimmt noch kostenlose Werbeprospekte, die man als Füllmaterial für Kartons beim iebäh Versand verwenden kann, oder?

    Zitat

    Original von Quentchen
    Hi KR,


    das war ja nur das "weitergesponnen" was die Oberverschwörungstheoretiker hier so zum besten geben ... ;)


    Oooch, schade. Ich hatte mich schon auf die Unze gefreut. :D :P


    Zitat


    Allerdings habe ich persönlich auch so das "Gefühl", dass es dieses Jahr eher noch (mal) unter 400USD geht, als dass es über 699USD geht.


    Hat Dir schon mal jemand gesagt, dass Du zu Extremen neigst? Der POG geht IMHO nicht unter 500 und etwas über 600 in diesem Jahr.


    Zitat


    Ein Problem bei so einem "raschen Abstieg" (falls es noch etwas heftiger weitergeht) ist ja, dass alle die, die jetzt für so richtig Klumpengold-Nachfrage hätten sorgen können (auch über die ETFs), wohl eher Lust und Laune verlieren ... damit meine ich natürlich nicht die paar "Goldsammler" a la Dich ;) ... die unentwegt alles einsammeln, was andere "wegwerfen" ;)


    Schaun wir mal, wie's weitergeht. ;)


    Zitat


    Ich sagte ja, sowas habe ich nicht nur einmal miterlebt ... ein üblicher Spruch meiner "Diskutanten" vor einigen Jahren war immer: Toll, jetzt kann ich nochmal richtig verbilligen (!) ...
    Das hat sich dann so verbilligt, dass man bis heute nix mehr von denen hört ... bzw. tunlichst das Thema "Börse" in deren Gegenwart vermeiden sollte ...;)


    Ich habe den Börsencrash vor 5 Jahren allerdings mit guter Rendite überlebt. Und das war auch gar nicht vergleichbar mit der Goldhausse von heute. An der Hausse des Goldes sind nur ganz wenige Leute beteiligt, an der Hausse des neuen Marktes waren Millionen beteiligt.


    Zitat


    Aber vielleicht ist es ja wirklich nur eine "ganz normale Korrektur" (so bis 480/490USD) ... und bietet dann tatsächlich für die "Zurückgebliebenen" 'nen günstigen Einstieg ... :)



    Grüsse
    Quentchen


    Im Moment haben wir bei den knapp 4% nicht mal eine Korrektur. Mag sein, dass es noch ein paar Dollarchen runtergeht. Der USD ist aber wieder stärker in Euro, daher relativiert sich das wieder etwas. Und an Deiner Stelle würde ich mal so langsam einsteigen, denn wenn Du auf die 500 wartest, dann besteht die Gefahr, dass Du irgendwann bei 600 entnervt einsteigst. Es gab hier im Forum mal vor ein paar Monaten einen Mark, der hat auch gewartet, dass bei der letzten Delle der Preis auf 450 USD fällt und wahrscheinlich wartet er noch heute. Selbstverständlich ist dieser Rat ohne Gewehr. Ich bin ja beinahe Pazifist. :D


    Grüße retour!


    KR

    Zitat

    Original von QuentchenIrgendwo bei 200USD or less kehrt dann vielleicht wieder Ruhe ein ... für die nächsten Dekaden :) ;)



    Grüsse
    Quentchen


    Hallo Quentchen,


    starke Worte! Normalerweise kaufe ich ja keine Optionsscheine, aber die Wette würde ich glatt eingehen, dass der POG nicht unter 250 USD in diesem Jahr geht. Na, wie wärs? Um 1 Unze?


    Goldy:


    Ich würde sogar um 100 Unzen wetten, dass der POG dieses Jahr nicht auf 0 geht, na wie wärs?


    Viele Grüße


    KR :D


    Wir werden die Shorties schon grillen, wenn's wieder aufwärts geht. :) Ich hab schonmal Grillkohle organisiert. Wenn die Shorties schon wegen 4% Kursrutsch Parties feiern, dann dauern die nicht lange. Es zeigt nur deren Panik. Bald ist die Bärenparty wieder vorbei. :D


    Übrigens sind heute ganz viele Werte an der Börse bärenstark gewesen. Nicht nur im Rohstoffsektor.


    Schöne Grüße


    KR :D

    Zitat

    Original von greenjg
    Seit ca. 4 Jahren fließen in der Realwirtschaft keine Kredite mehr.


    Keine? Nich mal einige wenige? Gar kein einziger Kredit?


    Zitat


    Die Kapitalvernichtung durch den Börsencrash mußten die Banken erst "abbauen". Siehe Bilanzen und GuV der letzten Jahre. Die EK -Decke der Banken war so dünn, da konnte man CDs draus pressen! Da die Kapitaldecke zu dünn war, floßen Kredite nur an Unternehmen die gleich das dreifache an Sicherheiten vorweisen konnten. In diesem Fall an Konzernen die damit M&As finanzieren. Schaumal wieviel Goodwillabschreibungen vorgenommen worden sind, dann weiß du wieviel Kapital vernichtet worden ist.


    Naja, es ist kein Kapital vernichtet worden, sondern Kredite wurden durch Insolvenz nicht mehr zurückgezahlt. Da sehe ich aber immer noch keine Bankenkrise. Die haben das doch ganz gut überstanden.


    Zitat


    Ich wage folgende These: Die HVB wurde übernommen, damit sie nicht in 1000 Stücke fliegt. Alleine der Immo-Schrottskandal, der meiner Meinung noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat, wird dem italienischen Bankenkonzern ordentlich zusetzten! Das Gerichtsurteil vom BGH hat gerade die Nichtigkeit der Dahrlehne bescheinigt! Boom! Weitere Immofonds werden wanken.


    Also bei den Problemen, die die Banken haben und die zu immer neuen Fusionen führen, da sehe ich eher die Ursache in den Immobiliengeschäften dieser Banken und dass es sowieso viel zu viele Banken gibt. Das ist wohl eher eine Marktbereinigung. Eine Krise wäre es für mich, wenn die Banken plötzlich reihenweise schließen würden, man bekäme kein Geld mehr usw. ...



    Ja, da sind wir einer Meinung!


    Grüße


    vom KR :D

    Zitat

    Original von greenjg
    Meine Meinung: Wir haben in D seit der Euroeinführung unter einem viel zu starken Euro/DM gelitten


    Ja, Deine Meinung will ich Dir nicht nehmen, aber würde man Meinungen verkaufen können, dann wäre das eine Sonderauflage zu ein paar Hundert Stück. Du, Hannich und ein paar andere. :D


    Zitat


    (Jetzt konsolidiert), dann gab es noch den Börsencrash den Euroland voll auf sich hat übergehen lassen und das löste eine Bankekrise aus, die sich jetzt langsam auflöst.


    Bankenkrise in Euroland? Sag mal, was für ein Kraut rauchst Du? Das muss gut sein! 8)


    Gruß, KR :D

    Zitat

    Original von liberty
    Hallo Kaufrausch,


    wir stimmen ja weitgehend miteinander überein.


    In der Tat! :)


    Zitat


    Vielleicht nur noch zwei Punkte:


    Genügend Lebensmittel und Heizstoffe im Haus sind natürlich extrem wichtig. Auch hier hoffe ich, daß ich vor der Masse mitbekomme, wann es kritisch wird und mich dann noch ausreichend eindecken kann. Dafür würde ich dann einen Teil meines Bargeldes verwenden.


    Das kann bestimmt nicht schaden. Bei mir bringen aber Heizstoffe nix, ich wohne zur Miete mit Zentralheizung. Zur Not verheize ich eben das Parkett. Das macht dann auch noch Licht. :D


    Zitat


    Ob eine Lockerung der Kreditvergaberichtlinie ein ausreichend geeignetes Instrument ist, wage ich zu bezweifeln. Voraussetzung ist ja trotzdem, daß die Unternehmen / Menschen Darlehen aufnehmen möchten. Wenn sie aber in einen "Angst-Sparmodus" verfallen, dann wird es nicht ausreichend Nachfrage nach Krediten geben. Die Erfahrung mußten die Japaner ja auch teilweise machen.


    Ok, dann bliebe immer noch folgendes Szenario:


    1. Staat vergibt massenhaft Schatzbriefe mit hohen Zinsen.
    2. Staat erhöht massiv die Gehälter und Sozialleistungen aus den Erträgen aus 1.


    Das wäre eine rein staatsgelenkte Inflation, was natürlich nur in Staaten mit hoher Staatsquote und hohen Sozialleistungen möglich ist. Aber das ist bei uns ja der Fall. Dazu brauchen sie wie gesagt nicht mal die Zentralbanken. Die Leute müssen nur glauben, dass sie ihr Geld aus den Schatzbriefen bekommen. Wenn man sich übrigens die derzeitige Lage so anguckt, dann ist das ja sogar schon seit Jahren so, dass der Staat auf diese Weise der Deflation entgegenwirkt. Er müsste es nur noch verstärken.


    Zitat


    Abschließend, ja es brodelt wirklich an allen Enden und Ecken. Paul Volcker hat ja prophezeit, daß es zwischen 2005 - 2010 mit 75%iger Wahrscheinlichkeit zu einem "großen finanziellen Unfall" kommt. Vielleicht ist es ja dieses Jahr schon soweit. Es bleibt auf jeden Fall spannend.


    Viele Grüße


    liberty


    Ich vermute es kommt erst ~ 2010 dazu. Im Moment wäre es zu logisch und da die Welt eigentlich völlig unlogisch und verrückt ist ... :D


    Ernsthaft: Solange China das Spielchen mit den Dollars mitspielt, wird es wohl erstmal so weiter gehen. Kann aber gut sein, dass die EU vorher Insolvenz anmeldet. ;)


    Viele Grüße


    KR

    Zitat

    Original von liberty
    Wenn ich von Deflation oder Inflation rede dann auch immer in dem von Dir beschriebenen Sinne.


    Alles klar. :)


    Zitat


    Ich stimme Dir natürlich auch zu, daß der Staat und der größte Teil der Unternehmen sowie der Bevölkerung eine Inflation der Deflation vorziehen. Ist bei unserem Verschuldungsgrad natürlich klar. Das bedeutet, daß die Regierungen /Zentralbanken keine Deflationspolitik fahren werden, weil sie sonst die Schuldner in die Insolvenz treiben.


    Exakt!


    Zitat


    Ich meine aber, daß es trotzdem zu einem deflationären Crash (also eine Depression, in der die Geldmenge sinkt) kommen kann. Meines Erachtens kann das dadurch passieren, daß das Finanzsystem so aufgebläht und so stark miteinander verwoben ist (insbesondere durch Kreditderivate), daß es bei einem wie auch immer gearteten Unfall zu einem Crash kommen kann (wg. des Dominoeffekts), auf den die Zentralbanken nicht schnell und effektiv genug reagieren können. Ein reines Senken der Leitzinsen auf Null kann in bestimmten Situationen zu wenig sein. Wenn die Marktteilnehmer nämlch zu verunsichert sind und keine Darlehen aufnehmen. Deshalb hat ja Bernanke immer wieder betont, daß die FED zur Not auch auf andere unorthodoxe Maßnahmen zurückgreifen wird (Stichwort: Helicopter Money). Nur das Problem ist, daß diese Methoden bisher nicht getestet sind und eventuell nicht (oder nicht sofort) wirken.


    Hmm, also sie könnten einfach die Kreditvergaberichtlinien lockern, damit die Leute wieder mehr Geld bekommen. Das dürfte sogar noch effektiver als Zinssenkungen sein. Oder/und die Regierung erhöht die Sozialleistungen und Bezüge für ihre Angestellten und Beamten (48% Staatsquote). Das würde sogar ohne die Zentralbanken inflationäre Effekte sehr schnell bewirken. Die Leute hätten plötzlich mehr Geld und würden es dann auch ausgeben und die Waren würden aber auf der anderen Seite ständig teurer. Das wäre dann die klassische Hyperinflation.


    Zitat


    In einer solchen Situation (deflationärer Crash) wird es eine Kette von Insolvenzen geben. D.h. jeder wird versuchen seine Außenstände einzutreiben und niemand wird mehr bereit sein, Darlehen zu geben oder Investitionen zu tätigen. Aus diesem Grund denke ich, es ist gut, genügend Cash bereit zu haben.


    Selbst wenn es zeitweise dazu kommt, was durchaus so sein kann, dann ist immer noch die Frage, ob Goldbesitz z. B. nicht in dem Fall genauso gut oder besser ist. Vielleicht sinkt es kurzfristig im Preis, aber selbst dann wäre bei einer Währungsreform wieder der Goldbesitzer der Gewinner. Davon mal abgesehen halte ich mehr davon, für eine deflationäre Phase Waren bereitzuhalten, die man dann selbst nicht mehr kaufen muss und die man sogar eintauschen könnte. Sicher kann es nie schaden, immer etwas Bargeld im Hause zu haben, aber bei dem derzeitigen Verfall halte ich es für nicht sinnvoll, mehr als z. b. 1000 Euro in Cash zu haben. Bei der derzeitigen Lage wäre es in zehn Jahren immerhin nur noch die Hälfte wert.


    Zitat


    Ich stimme Dir zu, daß es eher wahrscheinlich ist, daß die Regierungen und Zentralbanken versuchen werden, ein solches Szenario zu vermeiden. Letztendlich wird es ihnen immer gelingen, eine Hyperinflation herbeizuführen. Die frage ist aber, ob es für eine bestimmte Zeitspanne vorher eine Phase einer deflationären Depression geben wird.


    Ich denke eher, es wird in einzelnen Marktsegmenten deflationäre Effekte geben. Das kann man, wie Du richtig beschreibst, ja auch jetzt schon beobachten. An eine echte monetäre Deflation über einen längeren Zeitraum glaube ich aber eher nicht. Es ist richtig, dass es dann einen Staatscrash geben würde, da dieser sofort bankrott wäre. Auch würden viele Banken einfach pleite gehen, weil die Leute ihre Zinsen nicht mehr bezahlen könnten. Das Geldsystem lebt ja von der ständigen Inflation. Es muss immer mehr Geld geben, sonst lassen sich die Zinsen nicht bezahlen.


    Zitat


    Noch mal wg. der Charterraten. ...
    Der Rückgang der Charterraten könnte also (genauso wie der Rückgng des US Immobilienmarktes) ein Frühindikator für die kommende Weltwirtschaftskrise sein.


    Viele Grüße


    liberty


    Bzgl. Charterraten kenne ich mich zu wenig aus, da kann ich nicht viel zu schreiben. Aber die Anzeichen von Krisen mehren sich in der Tat bedrohlich. An allen Ecken ist es am brodeln. IMHO ist es so, wenn man sich für ein Gut entscheiden müsste und kein anderes haben dürfte, dass physisches Gold im Moment die beste Anlageform unter den gegebenen Bedingungen ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Hyperinflation sehe ich bei 90%, während ich mir nur zu 9% vorstellen kann, es gibt eine langfristige Deflation. Und nur zu 1%, dass es unendlich so weitergeht. :D


    Grüße retour!


    vom KR :D

    Hallo midas, Edel,


    also ich seh es ganz genauso und midas hat das such gut im Detail beschrieben. Und ich habe schon mehrmals geschrieben, was man IMHO aber nicht oft genug wiederholen kann: Es ist immer die Frage, wer der wirkliche Optimist ist. IMHO sind jene Optimisten, die auf die günstigsten Einstiegskurse warten. Das geht genauso schief wie die Leute, die auf ständige Haussen hoffen.


    Viele Grüße


    KR :D

    Zitat

    Original von liberty
    Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Einbruch der Charterpreise im Zusammenhang mit Containerschiffen um 40%.


    Moin liberty,


    erst mal würde ich unterscheiden zwischen Deflation/Inflation und deflationäre/inflationäre Effekte. Wenn wir von einer einzigen Währung reden, dann kann es immer nur Deflation ODER Inflation geben, aber nie beides, denn Inflation=Preissteigerung durch Geldmengenausweitung und Deflation ist das Gegenteil. Bei einer Währung kann die Geldmenge jedoch immer nur entweder steigen oder fallen und nie beides gleichzeitig.


    Dass die Preise bei den Schiffsfonds fallen kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber nicht auf Grund von Deflation, sondern weil die Regierung die Subventionen streicht. Wir haben ganz sicher auch in anderen Bereichen deflationäre Effekte, aber eben keine Deflation.


    Was das Bargeld angeht: Geld zu horten, macht IMHO gar keinen Sinn. Es ist das ureigene Geschäft der Banken und das Interesse des überschuldeten Staates, Kreditgeld zu verleihen. An Kreditgeld kann man kein Eigentum halten, man kann es lediglich besitzen, aber dann werden Zinsen fällig. Diese Zinsen werden mit der Inflation bezahlt.


    Die Deflation des Kreditgeldes ist eine andere, als die Deflation des echten Goldgeldes. Während bei Goldgeld die Eigentümer das Goldgeld aus dem Verkehr ziehen und auch nichts nachbeschafft (gedruckt) werden kann, ist der Staat und die Banken dort machtlos. Der "kleine Mann" ist somit Kontrolleur über die Deflation.


    Während also eine Deflation des Goldgeldes durch gesteigerte Nachfrage nach Geld ausgelöst wird, wird eine Deflation des Kreditgeld durch eine verminderte Nachfrage des Geldes ausgelöst. Beim Kreditgeld ist es nämlich so, dass immer weniger Lohn/Gehalt immer weniger Nachfrage nach Geld bewirkt. Die Banken verleihen immer weniger, weil die Leute immer weniger bekommen, aber nicht, weil sie es nicht bekommen wollen! Und hier kann jederzeit der Staat bzw. die Banken eingreifen, denn sie können einfach Geld drucken, bis das Papier alle ist!


    Und deshalb wird es keine Deflation mit Kreditgeld geben, denn dann würden die Schulden des Staates ins Unermessliche steigen und auch einige Banken zumachen und das wird der Staat und die Banken zu verhindern wissen!


    Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum Banken und vor allem Staat lieber eine Inflation als Deflation haben. Bei einer Inflation denken viele Leute, sie sind reich. Es gibt viel mehr Millionäre, als wenn das Kreditgeld mehr wert wäre. Die übergroße Masser der Leute hat ja schon Probleme mit den vier Grundrechenarten, die freuen sich doch, wenn sie größere Zahlen auf dem Konto oder in der Brieftasche haben. Würden die Zahlen auf den Geldscheinen mit der Inflation kleiner werden, dann würden die Leute das sicher anders sehen, aber so ist es ja schleichend.


    Zusammenfassend kann ich daher sagen, dass sowohl Staat, als auch Banken, als auch die übergroße Masse an einer Inflation sogar sehr interessiert sind. Und deshalb werden alle diese Beteiligten auch dafür sorgen, dass es im Zweifel eine Inflation und keine Deflation geben wird. Am Ende der Inflation, das wäre auch bei einer Deflation vermutlich so, steht dann eine Währungsreform, d.h. IMMER eine sofortige Hyperinflation, die alles alte Geld wertlos macht. D. h. selbst WENN es eine Deflation gäbe, dann würde am Ende es doch zu einer Währungsreform kommen und das Geld damit auf einmal weginflationiert.


    Und daher macht es IMHO keine Sinn, in Kreditgeld zu "investieren".


    Viele Grüße


    KR :D

    Zitat

    Original von Edel Man
    Unser Forum meinte er sicher nicht! :D
    Besser gesagt:die Optimisten unter uns........


    Grüsse
    Edel Man


    Moin Edel,


    Ich seh mich ja eher als Realist, wenn ich meine Prognosen faktisch auf den Dollar genau bestätigt sehe. Zumindest bisher. Sollte der POG im Februar nicht über 600 USD klettern (das sind gerade mal 5%), liege ich allerdings erstmals falsch. Nobody is perfect. :D


    Ich denke, die meisten Pessimisten können keine Prozentrechnung. Für die ist es das Gleiche, ob der POG um 10 Dollar auf 310 zulegt oder um 10 Dollar auf 570.


    Wir hatten bis jetzt KEINE Korrektur, aber eine längerfristige Seitwärtsbewegung. Nun ist es egal, ob ich eine Korrektur habe und nach 3 Wochen der POG wieder beim annähernd gleichen Wert steht, oder keine Korrektur habe und der POG nach 3 Wochen auch beim annähernd gleichen Wert steht. Das Ergebnis ist das selbe, der Wert ist nicht signifikant gestiegen. Je länger die der POG in die Seite geht, desto unwahrscheinlicher wird eine Korrektur. Im Gegenteil! Und auch der 200 Tage Schnitt bestätigt dies, denn der geht schön weiter nach oben.


    Und da wir schon länger eine Seitwärtsbewegung beim POG haben, ...


    Schöne Grüße


    KR :D