Beiträge von Tisc1

    Ganz toll ist die Erfindung der saisonalen Obst- & Gemüsepreise. Waren sie am Anfang sicherlich gerechtfertigt, ist das heute nur eine Farce. Ein spanischer Bauer erzählte mir mal, dass er das mit den Saisonpreisen bei uns nicht verstehe, denn er erhält das ganze Jahr über gleichbleibend 25 Cent/kg für seine Paprikaschoten.


    Was kosten sie bei uns im Laden? Im Winter 3,99 €/kg, "in der Saison" 1,99 €/kg. :thumbdown:

    Naja ... ; guckst Du mal in der LKW-TrnsportBoerse hier: http://www.aktuell3000.de/
    ==> Preise fuer Transporte liegen ca. bei 80 ct/km ... ; Verschleiss, Diesel, Maut usw. alles schon drin enthalten ... ; macht bei max 2000 km bis Spanien dann vielleicht 1600 EUR ... ... anscheinend schon Gewinnbringend

    Milly, auch du kannst anderen Leuten etwas mehr Intelligenz zugestehen. Mein Posting mit den Privat-km-Kosten sollte nur dazu dienen, um aufzuzeigen, dass kein Transporteur mit einem Lkw von D nach S für 800 € fährt, denn das schaffst du (unter Einbeziehung aller Kosten) nicht einmal mit einem Pkw.


    chefboss


    Als Beiladung mag das sein, aber nicht als kompletter Lkw. Nagel zahlt etwas über 1 € je Last-km zzgl. Maut.

    ==> Von Spanien bis D dauert d. Transport ca. 1 Tag ... : Kriegt d. Fahrer 200 EUR (bestenfalls) ...
    ==> ... der 40t-LKW verbraucht 30 liter/100km ... macht bei 2000 km 600 Liter ... macht ca. 900 EUR fuer Diesel
    _____________________
    ... sind 1100 EUR ; + meinetwegen 300 LKW-Verschleiss ... macht 1400 EUR von Spanien bis D ... ... .



    Konkurrenz ist hart, Fahrer kriegt vielleicht nur 100, LKW haelt lange, Strecke evtl kuerzer oder Diesel im Ausland billiger ... : Sind bei den 1400 EUR schon 400 Gewinn drin ...

    Die Rechnung kannst du dir in die Haare schmieren. Selbst für einen privat genutzten Pkw rechnet man realistisch mit mind. 30 Cent je gefahrenen km, nach oben offen.

    Diana, wenn dann Selbstversorger, aber das ist alles erst in der Planung.


    Die Bekannte von mir ist eine russische Bauunternehmerin, die in Berlin lebt und arbeitet, aber die Schnauze gestrichen voll hat von allem. Sie kommt ursprünglich aus der Gegend Pskov, war jetzt dort und hat sich das angesehen. Nur Natur, ein paar kleine, teilweise verfallene/verlassene Dörfer, Flüsse, guter Boden. Sie kann kaufen, was sie will, Angebot über mehrere ha hat sie bekommen (nur ein paar 100 €), Risiko hält sich also in Grenzen. Der BigBoss der Gegend versah seine Einwilligung aber mit der Auflage, dass sie die Flächen nicht gewinnbringend parzellieren und weiterverkaufen dürfe. Endgültig leben wollen wir dort auch nicht, können uns aber ein Pendeln zwischen Berlin und Pskov vorstellen. Wir müssen uns erstmal im Klaren werden, was genau wir wollen, denn das Leben dort ist zwar günstig, aber auch nicht kostenlos. Laufende Einnahmen müssen also generiert werden. An Ideen mangelt es uns derzeit nicht, man muss nur selektieren, was davon umsetzbar ist.


    Aber wie gesagt, das finanzielle Risiko hält sich in Grenzen. Sollte es hier knallen, wisst ihr, wo ihr mich finden könnt. Druckt euch mein Avatar aus und zeigt es rum im Pskover Gebiet. So eine Type erkennt jeder wieder. [smilie_happy]

    Dorf in Russland?

    Ja, ziemlich im Norden, grenznah zu Estland. Eine Bekannte (Russin) kommt von dort, will aussteigen und sucht noch Mitstreiter. Ist aber noch alles im ganz frühen Anfang, reizen würde es mich aber. Das Panama-Projekt vom Gelben ist mir zu sektierisch und straff durchorganisiert, da ist es auch wieder schnell vorbei mit der Freiheit.

    OK, die nächste Illusion zerstört. ;(


    Ich will mir in Kürze mit Freunden ein Dorf in Russland kaufen, in der tiefsten Provinz, habe einfach Lust, mal etwas völlig Neues zu beginnen. Da fiel mir sofort dieser Bauer ein und ich hatte nach Angaben und Infos über ihn gesucht, um etwas zu lernen. Schade, offensichtlich nur heiße Luft.

    Der Anbau gestaltet sich in unserer Höhenlage schwierig und auf Höhe des Meeresspiegels sind natürlich bessere Erträge zu erwarten, als hier auf über 900 Meter.

    Vor ein paar Jahren gab es mal im BR einen Fernsehbericht über einen österreichischen Bauern, der auf 1.800 m Höhe in den Alpen ohne jedwede Hilfsmittel über 100 Obst- & Gemüsesorten der Welt anbaute; Bananen, Orangen, Zitronen ... Irgendeine besondere Sorte von Schweinen rannte den ganzen Tag in freier Wildbahn über sein Gelände und düngte alles, Pflanzen wurden so nebeneinander gepflanzt, dass sie sich gegenseitig schützten und das Ungeziefer fern hielten.


    Unten an den Hängen baute er kleine Auffangbecken. Wenn es regnete, rutschte der lose Boden, Blätter, Zweige usw. da rein, verrottete und er hatte wieder Humus. Bäume wurden nicht (!) angegossen, sondern liegengelassen, bis sie fast abgetrocknet waren, dann eingepflanzt und nicht mehr gepflegt (natürliche Auslese). Der Boden wurde mit Moos und Steinen belegt, so dass sich darunter Wasser sammeln und an die Erde abgegeben werden konnte.


    Er war damit so erfolgreich, dass er für ein gleichartiges Projekt in Brasilien von der Kirche engagiert wurde. Leider finde ich keine Links zu dem Thema, war so vor ca. 5 oder 6 Jahren.

    ps.: wer zum teufel ist luise koschinsky

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    Ich kenne den Laden und die VerkäuferInnen nur, als sie noch in Mitte waren und von der WMF im Estrel. Meine Kontakte sind also nicht allzu häufig. Jedes mal in den goldenen Westen (was für ein Wortspiel :D )fahren, um mir 1/20stel Unze Gold zu holen, ist mir zu aufwändig. 8)


    Edit: Bezog sich jetzt auf proaurum.


    zweifler


    Die Luise Koschinsky ist schon ein heisser Feger, oder? :love: