Ob nun 5t, 10t oder 100t. Die frage ist doch, warum er es im Schließfach hat. Es gibt Leute, die lagern schon immer Geld im Schließfach, im Tresor oder im Kopfkissen. Wenn die Anzahl dieser Leute aber größer wird (in den letzten Wochen, oder Monaten), dann ist das bemerkenswert.
Beiträge von Kellermeister
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Mit der Aussage, daß Ottonormalsparer aufwacht, bezog sich darauf, daß die Leute da wohl sehr viel zutun haben. Eine große Zahl Anleger kauft Gold ...
Wohne in einer mittleren Großstadt (1/2 Mio) und jede deutsche Bank hat hier eine große Filiale und zahlreiche ausländischen Banken auch.
Dennoch scheinen die Bankschließfächer knapp zu werden. Habe heute einige Banken abgeklappert. Nur noch große (und teure) Fächer sind übrig; bei mancher Bank ist alles zu und es gibt Wartelisten(!). Zitat eines Bankangestellten: Die Nachfrage ist in den letzten Wochen sehr hoch.Ich denke, das hier zum Teil auch EM eingelagert wird, aber wahrscheinlicher wird der Großteil zur Lagerung von Cash genutzt werden.
Ottonormalsparer?? Zumindest scheint es um sich zu greifen. -
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Wer das Gold hat, bestimmt die Regeln
Das muß man relativieren, aber prinzipiell stimmt es. Dabei steht Gold hier sinnbildlich für alle Werte. Meine Großmutter sagte immer "Land (-besitz) ist Macht".
Und dies kann auch nur dann gelten, wenn diese Werte konzentriert sind. Wenn jeder Deutsche ca. 50 gramm Gold PRIVAT besitzen würde, so würde das Volk dadurch bestimmt nicht die Regeln machen.In einer Krise oder im Krieg herrschen Sonderbedingungen. Aber Kriege werden doch hauptsächlich deshalb geführt, um diese o.a. Werte für die Zeit nach dem Krieg neu zu verteilen.
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Keinerlei Widerspruch.
Ursprünglich war die Frage von HIhgtekki, was passieren könnte....
Ich wollte nur anmerken, dass es höchstwahrscheinlich ist, dass im Fall des allgemeinen Ruchbarwerdens der Krise damit zu rechnen ist, dass Konten geplündert oder aufgelöst werden, wenn es denn geht. Dieses Verhalten würden auch diejenigen an den Tag legen, die sich sonst einen Sch... um Kapitalmarkt, Geldwert, Sachwert, Gold u.s.w. scheren. Und weil es eine Massenphänomen sein wird, würde die Krise erst recht zum Ausbruch kommen. -
Mißverstehen wir uns? Mit "Cash ist König" ist lediglich die Alternative zum Guthaben auf der Bank gemeint, also Banknote oder Geldkarte.
Was diese Banknote wert sein wird, hängt von diversen Faktoren ab. Aber sie wird allemal besser sein, als der letzte Kontoauszug, der mir ein Guthaben bestätigt. -
Was soll man spekulieren? Es führt zu nichts. Jedes Szenario hat sein FÜR und WIDER.
Eins scheint mir aber sehr wahrscheinlich zu sein. Im Ernstfall ist Cash König. Wer kann, wird beim leisesten Zweifel sein Konto abräumen. -
Ich habe aber letztens einen Artikel gelesen, dass die Banken beginnen, umzudenken. So etwas wie Erlebnisbanking; mit Lobby, lümmeligen Sesseln, Kaffee und Gebäck, und das unvermeidliche Gespräch mit einem Bankberater. Eben jene sehen durch diese Automaten ihre Felle wegschwimmen, weil sie kaum mehr Kontakt zum Kunden haben. Die telefonische oder briefliche Bitte um ein Gespräch hätte wenig Erfolg. Man brauche wieder den Kunden persönlich im Schalterbereich, der dann so gestaltet sein soll, dass es "kein Entrinnen" gibt.
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Die Argumente der Bullen
Doch so dramatisch dürfte es kaum werden. Im Gegenteil, auch die Argumente der Bullen haben durchaus Gewicht. Das Beste gleich vorneweg: Keiner hat ein Interesse daran, dass es zum Super-GAU kommt. Die Banken werden daher mit den Hausbesitzern verhandeln, es wird Sonder-Pools geben, STAATLICHE HILFSMASSNAHMEN, neue restrukturierte Kredite werden ausgearbeitet werden
Staatliche Hilfsmaßnahmen: Das letztlich der kleine Mann über Inflation nach vorangegangenen Zinssenkungen zur Kasse gebeten wird, um diesen ganzen Ballon zu bezahlen, daran ist man ja gewöhnt. Aber das man womöglich auf direkte Hilfe aus Steuermitteln baut, um das Kartenhaus und die üppigen Prämien zu stabilisieren, ist ein starkes Stück. IKB läßt schon mal grüßen.
Wenn das im großen Stil so kommt, dann gehe ich auch wieder raus aus Werten und rein ins Papier; langfristig und mit allem was ich habe!!! Dann kann ja nichts passieren! -
Kein Mensch kann sagen, wie es weitergeht, geschweige denn, was Du mit Deinen Fonds machen sollst. In Kommentaren von Zentralbänkern in den letzten Monaten war zu lesen, dass auch die kaum durchsehen, was mom. am Finanzmarkt gespielt wird.
Wenn man sich den DAX-Chart der letzten 5 Jahre anschaut, dann wußte man auch ohne Immo-Krise, dass es hier zu einer heftigen Korrektur kommen muß. Scheinbar beginnt dieses jetzt. Und jeder weiß auch, das fallende Kurse immer auch von schlechten Nachrichten begleitet werden, ob diese nun ursächlich sind oder nicht.
Charttechnisch kann es durchaus mal noch ein paar hundert Punkte runtergehen, ohne das man das als Crash bezeichnen muß. Das der Index nun genau am 2000er Top dreht, macht die Sache allerdings wackelig. Hier könnte sich eine längerfristige Umkehrformation bilden (ist aber noch nicht da!).
Wirklich bedenklich sind diese Nachrichten mit den Geldmarktfonds. Diese Blöße geben sich die Gesellschaften nur sehr ungern und scheinen echt unter Druck zu stehen.Ich warte jetzt erstmal den Herbst ab; Ende Oktober sehen wir weiter.
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Hallo Rabbi Feingold,
guter Hinweis bzgl. allgemein über Geldmarktfonds.Was hat es mit dem geldmarktnahem ETF auf sich?
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Hallo mero,
das ist doch mal 'ne Nachricht. 1 Euro würde ich auch gern investieren. Wo kann man die beziehen?Gruß
Kellermeister -
Mal zurück zur ursprünglichen Frage:
Ich entnehme dem Verlauf, dass keiner etwas über Kapseln für Barren und deren Beschaffung weiß. Oder täusche ich mich? -
Das war zwar schon mal im Gespräch, aber ich habe im Archiv nachgeschaut und keine brauchbaren Hinweise gefunden, deshalb hier die Frage:
Gibt es Plastiktächschen oder besser noch Plastikkapseln (wie für Münzen) auch für Barren? Und das in verschiedenen Größen?
Falls nicht, gibt es etwas brachbares, was man entsprechend zweckentfremdend verwenden kann? -
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Wer sich schon mehrfach in der Vergangenheit selbst gemaßregelt hat, dass es das mit der Nachkauferei aber nun endgültig gewesen sein muß, für den ist jedes erneute "Schwachwerden" mit eventueller Kaufreue verbunden.
Aber wenn man Eichelburg folgt, so ist ohnehin erst Schluss, wenn 100% im EM stecken. -
Ich habe diese Woche nochmal (klein) nachgekauft. Die Unze für unter 500 EURO "brutto". Danach machte sich dennoch sogenannte Kaufreue bei mir breit.
Nach ein wenig Lektüre bei Eichelburg war diese "Reue" wie weggeblasen. -
Bezugnehmend auf den Friedman-Artikel vom 05.07. (Zitat "...Silber ist seltener als Gold...") und den Artikel "Silber bald wieder bei 15 Dollar?" eine Frage an Experten.
Im letztgenannten Atrikel wird von einer jährlichen Minenproduktion von ca. 650 Millionen Unzen gesprochen. Macht also ca. 20000 Tonnen Silber pro Jahr. Ist diese Produktionsangabe so einigermaßen korrekt??Gruß
Kellermeister -
Hallo mesodor,
sehe das in der Grundtendenz wie Du. Dennoch eine Frage zum besseren Verständnis.
Entweder haftet der Sparer als Gläubiger im weitesten Sinne für die Kreditausfälle, oder die Kredite (wie hier und anderswo immer glaubhaft behauptet) werden quasi aus dem NICHTS geschöpft.
Bei dieser Geldmengenausweitung ist zwar zum Schluss auch der Sparer der Dumme, aber wie ist das sogenannte Geldschöpfen überhaupt mit Kreditausfällen mit Relevanz zum Sparer in Verbindung zu bekommen? -
Touristik ist ein Wirtschaftszweig, der in D. sicherlich auf der Import-Seite zu verbuchen ist. Die Betonung liegt auf VERBUCHEN, dass heisst, das diese Beträge schon in der Importbilanz auftauchen sollten.
@all
Waren die Überschüsse im Außenhandel tatsächlich so groß? Stand einem hohen Export nicht auch immer ein beträchtlicher (wenn auch nicht ganz so hoher) Import gegenüber? -